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Sylter Welle Roman

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23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,3/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00404-5

Beschreibung

Rezension

»Ganz unterschwellig, weder rührselig noch kritiklos führt Leßmann dem Leser die Familie als Biotop vor, das - wohlgemerkt im Idealfall - bei allen Widrigkeiten doch stets überleben hilft.« ("Freie Presse")
»Ein Buch, das die Liebe zu den Menschen wie ein Lesezeichen zwischen jede Seite legt [...]. Man liest diese Geschichten aus dem richtigen Leben von Max Leßmann und seiner Verwandtschaft mit einem großen Lächeln im Gesicht, wahlweise auch mit breitem Grinsen.« ("WDR 5")
»Seine Sprache ist warm und zugewandt. Kein überflüssiges Wort, ein Schuss Melancholie, gebrochen von Witz. In seinem autofiktionalen Debütroman 'Sylter Welle' beweist Leßmann, dass er auch Prosa kann.« ("NDR Kultur")
»Der leichte Ton steht dabei manchmal in direktem Gegensatz zu brodelnden Konflikten und Verletzungen. Dass trotzdem immer auch Liebe im Spiel ist, kann man aber zwischen jeder Zeile lesen. Familie eben.« ("NDR Kultur")
»Richard Leßmann hat einen Roman über die Vergänglichkeit geschrieben, dessen Sätze glitzern wie die Nordsee an einem Sonnentag.« ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,3/2,7 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00404-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimatgefühle

    Dieses Buch war wie ein kleiner Sommerurlaub, ein Ausflug in die Kindheit. Max Richard erzählt auf eine leichte, lustige und ungeschönte Art und Weise von seiner Kindheit zu erzählen und davon, wie es ist zu genau den Orten zurück zu kehren, die einen einmal Heimatgefühle beschert haben. Ich musste oft lachen, weil ich die ausgeführten Situationen und Generationsunterschiede in vielen deutschen Familien kennengelernt habe, so auch in meiner eigenen. Gleichermaßen war das Buch für mich auch eine Erinnerung, das eigene Umfeld nicht als selbstverständlich zu erachten und die Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen, bevor sie irgendwann nicht mehr da sind. Man sieht in dem Buch: einige Dinge verändern sich nie, andere doch komplett - es geht darum was man daraus macht.

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Liebling!! So ein schönes...

    Ein neuer Liebling!! So ein schönes Buch, rührend und super relatable. In den 3 Tagen, die er mit seinen Großeltern auf Sylt verbringt, erzählt Max in Auschnitten von seiner Familie und deren Eigenarten.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    5/5

    14.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine liebevolle Hommage an die Großeltern

    In seinem Roman „Sylter Welle“ erinnert sich Max Richard Leßmann, der nicht nur Autor des Buchs, sondern auch Sänger und Podcaster ist, an die gemeinsamen Urlaube mit seinen Großeltern auf der größten nordfriesischen Insel zurück. Es ist eine Geschichte, in die Max Leßmann eigene Erlebnisse hat einfließen lassen. Das Cover verspricht womöglich auf den ersten Blick schöne idyllische Tage am Meer, doch auf den zweiten erkennt man den in Flammen stehenden Strandkorb. Beim Betrachten stellte ich mir die Frage, ob der Brand eine Metapher zu den Ferientagen von Max darstellt und war daher gespannt auf seine Erzählung. Viele Jahre lang hat der Protagonist Max die Eltern seines Vaters auf Sylt auf dem Campingplatz besucht. Inzwischen haben diese aber ihren Wohnwagen verkauft, beabsichtigen jedoch, noch ein letztes Mal auf die Insel zu fahren. Max besucht sie dort für drei Tage in ihrer Ferienwohnung, die zu dem Wohnkomplex „Sylter Welle“ gehört und neben dem gleichnamigen Freizeitbad in Westerland liegt. Bereits bei seiner Ankunft macht Max sich einige Gedanken zu dem gesundheitlichen Zustand seiner Großeltern, denn ihm wird bewusst, dass er irgendwann für immer von ihnen Abschied nehmen muss. Mit seinem ihm eigenen Humor nimmt Max Leßmann manches Detail am Rande seines Urlaubs in den Blick, wie beispielsweise Ess- und Schwimmgewohnheiten. Seine Gedanken sind amüsierend, mit einer kurzen Bemerkung erhalten sie Würze und manchmal auch Tiefsinn. Gerne schwelgt er in seinen Erinnerungen an vergangene Ferien. Dabei stellt er die Eigenheiten seiner Großeltern heraus und verdeutlicht die Punkte, an denen es typischerweise zu Generationenkonflikten kommt. Bald schon wurde mir bewusst, dass es dem Autor in seinem Roman um mehr geht als einer Schilderung von Urlaubserlebnissen. Aus den Erzählungen seiner Verwandtschaft weiß er um die niederschlesische Herkunft seines Großvaters, der nach der Flucht aus der Heimat mit seiner Familie im westfälischen Dorf der Großmutter ankam. Max erinnert sich an die Schilderungen von dessen Kindheit mit einem strengen Vater. Sein Opa hat ihm aber auch von den Freiheiten erzählt, die er seinen eigenen Kindern gewährt hat. Die Großmutter von Max erscheint reserviert und stellt für die Familie ihre eigenen, manches Mal befremdenden Regeln auf. Sie ist immer um das leibliche Wohl ihrer Liebsten besorgt. Es wird nicht deutlich, inwieweit der Roman reale Begebenheiten widergibt. Max Leßmann sagt dazu, dass er die Geschichte verfremdet hat, aber einige Verwandte sich gegenseitig wieder erkennen. Nichtsdestotrotz beschreibt der Autor die Familienmitglieder eigenwillig liebevoll mit Ecken und Macken und schont sich nicht, einige sonderliche Eigenarten seines Alter-Ego darzulegen. Max Richard Leßmann widmet seinen Roman „Sylter Welle“ seiner Großmutter. Doch nicht nur mit ihrem Leben und ihren Ansichten setzt er sich darin auseinander, sondern auch mit denen seines Großvaters. Er schaut aber genauso auf deren Verständnis für seine Meinungen, seinen Beruf und seine Lebensgestaltung. Die Geschichte hat den Aufforderungscharakter, sich mit seinen Familienangehörigen auseinanderzusetzen und andere Sichtweisen zu respektieren. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter.

  • Bewertung

    5/5

    04.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schöne Lektüre für Großeltern,...

    Eine schöne Lektüre für Großeltern, erwachsene Enkel und eigentlich alle, die von amüsanten Anekdoten nie genug haben können. Meine Empfehlung für alle, die ein entspanntes und humorvolles Buch zum Wohlfühlen brauchen.

  • Jonne_10

    aus Hemmingen

    5/5

    16.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, mit viel Nähe, ein…

    Berührend, mit viel Nähe, ein schöner Roman über Generationen hinweg Der Erstlingsroman von Max Richard Leßmann ist für mich gelungen, sehr sogar. Ich lese ihn als Syltliebhaberin und fühle mich gleich am Anfang wohl und wie auf einigen Wolken. Von denen aus mag ich den Beginn im Zug und die etwas sperrigen U-Boot-Gedanken, auf die ich schnell treffe. Auf Sylt angekommen ist es wie im Urlaub zu Hause. Der Wind weht und mit beiden Beinen fest auf Sylter Bahnhofsboden stehend fängt mein Abenteuer mit dem Erzähler gemeinsam richtig an. Ich stelle schnell fest, dass der Sprach- und Wortwitz mir gut gefallen. Er hat die nötige Tiefe wie auch Schwere, aber zum Lachen gibt es auch einiges. Die Charaktere sind pointiert gefeilt und einige springen auch noch am nächsten Tag im Kopf herum, in beide Richtungen, was ich mag. Es ist ein Buch zum durch den Tag mitnehmen. Ein oder - so stelle ich es auf der Lesereise fest – das Hauptthema ist die Familie im Gesamten. Zwar stehen die Großeltern väterlicherseits im Vordergrund, aber ich erlebe bunt und in zärtlichen Details mehrere Generationen, abgeleitet von den Hauptfiguren Oma Lore und Opa Ludwig. Beides Kinder des 2. Weltkrieges. Ein Thema, das besonders die Figur Ludwig bewegt. Der Erzähler Max trägt durch die Urlaubszeit in vielen Anekdoten und Erinnerungen im Rahmen von aktuell gebuchtem Urlaub von 3 Tagen auf Sylt mit seinen Großeltern, und dies ein letztes Mal. Vorher regelmäßig mit beiden gecampt habend ist dieses Mal vieles anders, auch dass das Campen einem Apartment weicht. Die Anekdoten reichen von lustig bis detailverliebt magenumdrehend. Letzteres macht nicht wirklich was aus, denn nach ein wenig sacken lassen breitet sich wahlweise Erinnerung an eigene Kindheit oder an frühere Späße von Opa aus. Beides bringt zum Lachen. Berührend sind viele Situationen, die der Erzähler Max aufmalt, was das Hauptgeschenk dieses liebenswerten Romans ist. Die Sprache ist punktgenau und es geht stellenweise viel bergab mit den eigenen (tränenden) Emotionen im Gepäck und viel bergauf mit leicht prustendem Lachen. Das mag ich sehr an diesem Großelternurlaub. Manches Mal gelingt, sich im eigenen Inneren betroffen zu fühlen, so viel sei verraten, das ist bei mir im Urlaubstag 2. Mir ist der Abschied am Ende sehr kurz geraten, obwohl ich verstehen kann, weshalb. Das schöne Buchcover von der Künstlerin Jessine Hein mag ich sehr. Eine runde Sache und für jeden, der Geschichten mit und aus der Familie gern hat.

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