Produktbild: Sylter Welle

Sylter Welle Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

5022 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311068

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

5022 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311068

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  • Bewertung

    5/5

    27.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Bewegende Familienerzählung

    Der Familienroman "Sylter Welle" von Max Richard Leßmann hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Der Autor schreibt, scheinbar autobiografisch, über einen zweitägigen Besuch bei seinen Großeltern auf Sylt. Dabei folgt der Leser sehr intim seinen Tagesverläufen und insbesondere Gedankenströmen in die Vergangenheit. Der Erzählstil des Autors ist einmalig: zugleich persönlich und liebevoll, schonungslos und skurril genauso wie (unfreiwillig) komisch. Das Werk fühlte sich für mich wie eine sich aus dem Moment ergebende Gesamtanalyse der Familie und ihrer Strukturen an. Hierbei scheinen alle Charaktere auf ihre eigen Art und Weise extrem und eigen, formen doch aber ein eng verbundenes Familiengeflecht. Die Handlung ist kurzweilig und nimmt schnell an Fahrt auf. Ich fand das Buch sehr spannend und gut zu lesen. Eine empfehlenswerte Sommerlektüre!

  • kleinschorschi

    aus Schlitz

    5/5

    23.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Letzter Urlaub mit den Großeltern

    Jeden Sommer seiner Kindheit und Jugend hat Max mit seinen eigenwilligen Großeltern auf Sylt verbracht. Nicht etwa im noblen Westerland, sondern auf dem Campingplatz. Jetzt fahren Oma Lore und Opa Ludwig noch ein allerletztes Mal auf die Insel und laden ihn ein, sie drei Tage lang zu besuchen. Diesmal allerdings nicht auf dem Campingplatz, sondern in einer Ferienwohnung in der Anlage „Sylter Welle“. Fazit / Meinung: Das Buch hat 224 Seiten und ist eingeteilt in 4 Kapitel, drei Tage plus Abschied. Der Schreibstil ist locker und flüssig. In diesen drei Tagen erzählt Max von seinem letzten Urlaub mit seinen Großeltern auf Sylt. Er schwelgt in Erinnerungen von früher, seiner Kindheit und wie es damals war und was er alles erlebt hat mit seinen Eltern, Großeltern, Cousins und anderen Verwandten. So musste er in seinem Leben schon den ein oder anderen Schicksalsschlag verkraften. Ein sehr schönes Buch, welches zum Nachdenken anregt. Nicht umsonst stellt sich der Autor Max hier folgende Frage: Würden wir unsere Familienangehörigen auch lieben, wären sie nicht mit uns verwandt? Eine sehr berechtigte Frage, denn Max erlebt seine Großeltern in den drei Tagen ganz anders, als in den Sommerurlauben davor. Wir werden alle nicht jünger und sind irgendwann auf die Hilfe unserer jungen Generation angewiesen. Von mir gibt‘ hierfür eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    So, so sympathisch und wahnsinnig witzig

    Familie kann man sich nicht aussuchen und auch wenn sie einen manchmal in den Wahnsinn treiben, so ist ein Leben ohne diese verrückten Idioten doch eigentlich auch nicht vorstellbar. In diesem wunderbar witzigen und manchmal fast schon schmerzhaft ehrlichen Buch geht es um Familie, um Zusammenhalt und den ganz normalen Alltagswahnsinn. Zum Inhalt: ein letztes Mal Urlaub mit den Großeltern auf Sylt, genauso wie in seiner Kindheit, das hat Max sich vorgenommen. Oder eben nicht wie in seiner Kindheit, denn statt auf den Campingplatz gehts in die „Sylter Welle“, um Oma Lore und Opa Ludwig auch mal was zu gönnen. Aber dann ist nicht nur der Ort anders, auch die Großeltern benehmen sich komisch. Und es stellt sich die Frage: wer sich in einer Familie eigentlich um wen kümmern sollte. Ich liebe diese Art von Geschichten, die eigentlich Anekdoten aus dem Leben sind. Locker und mit ganz viel Humor, der manchmal auch ein bisschen ins makabere ausschlägt, erzählt der Autor von der Kindheit und dem Erwachsensein seines Protagonisten Max. Wie viel biografisches jetzt wirklich in diesem Buch steckt, das kann nur der Autor selbst beantworten, aber wer von uns hat seine Großmutter nicht auch mal als harte Frau mit weichen Wangen empfunden? Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, vom Autor selbst gelesen und war total gefangen in dieser überaus kurzweiligen Geschichte. Die Handlung ist jetzt nicht super dicht oder wahnsinnig tiefgründig, eher die Art Geschichte, die einem ein Kumpel bei einem Glas Bier erzählt, wenn man fragt, es so neues gibt und man dann gemeinsam in Erinnerungen schwelgt- einfach so total nahbar, wo man hinterher Tränen in den Augen und Bauchschmerzen vom Lachen hat. Die Geschichte bringt einfach dieses gewisse Nostalgie-Feeling mit, das auch ich empfinde, wenn ich an meine Großmutter und ihre Marotten denke. Einfach eine wahnsinnig toll erzählte Geschichte über Familienbande, die uns manchmal lästig erscheinen, aber so wertvoll sind.

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    19.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Liebevolle Erinnerungen an die Großeltern

    Es ist schon sehr erstaunlich, wie unterschiedlich ein Buch von den einzelnen Lesern und Leserinnen empfunden werden kann. Bevor ich meine eigenen Empfindungen zu diesem Buch geschrieben habe, habe ich mir erst einmal die 23 Besprechungen mit 3 Sternen und die 2 Besprechungen mit 2 Sternen angeguckt. Ich konnte verstehen, warum diejenigen sich so entschieden haben, auch wenn ich das Buch ganz anders empfunden habe. Max Richard Leßmann sagte mir vorab überhaupt nichts. Ich bin durch eine sehr lobende Besprechung im Hamburger Abendblatt vom 11. August 2023 auf den Roman aufmerksam geworden. Und da ich ja ein absoluter Fan der Nordsee bin, hat mich das Buch dann so sehr verlockt, dass ich es sofort lesen musste. Es war dann allerdings ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte mit einem deutlich umfangreicherem Buch gerechnet, in welchem die Urlaube mit den Großeltern auf Sylt nostalgisch verklärt erzählt werden. Eben ein richtig schöner Sylt-Roman. Stattdessen ist es ein kleines Buch, welches zwar auf Sylt spielt, aber die Insel ansonsten nicht die Rolle spielt, wie ich gedacht hätte. Der Autor reist noch einmal für drei Tage zu seinen Großeltern nach Sylt. Wahrscheinlich wird es das letzte Mal in dieser Konstellation sein. Dieses Mal haben die Großeltern ein Apartment gemietet, wo der Autor auf dem Sofa nächtigen darf/muss. Und an diesen drei Tagen lässt er uns teilhaben. Er erzählt uns, wie es seinen Großeltern aktuell geht. Und immer wieder erinnert er sich an frühere Zeiten. Wie seine Großeltern sich kennengelernt haben. Von seinen Eltern und den Brüdern seines Vaters. Von dem Familienzusammenhalt, der einen Knacks bekommen hatte, nachdem ein Onkel des Autors gestorben ist. Von den Unstimmigkeiten in der Familie. Von den Generationskonflikten, die zwangsläufig zwischen der Generationen, die den Krieg und die Entbehrungen noch miterlebt haben, ihren Kindern und ihren Enkeln aufkamen. Von Sparsamkeit, die schon an Geiz grenzt. Und dazwischen immer wieder auch witzige Anekdoten. Der Autor hat mit diesem kleinen Buch (224 Seiten) eine Liebeserklärung an seine Großeltern verfasst. Für mich war es ein ausgesprochen zärtliches Buch, vielfach melancholisch, in dem zwischendrin aber immer einmal wieder Humor hervorblitzte. Das Buch hatte keine große Handlung, und Max Richard Leßmann hat seine Geschichte ganz ruhig erzählt, aber ich habe nichts vermisst. Ich fand es einfach wunderschön.

  • Bewertung

    5/5

    25.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Lebenslied auf die Großeltern

    Feinsinnig, empfindsam und mit einer Ehrlichkeit, die ohne Vorsicht und von Herzen menschlich eine glaubwürdige Huldigung der Großeltern zeichnet, so begegnet mir „Sylter Welle“. Der geradsinnige, wortsensible, autobiographische Roman kommt mit schmalem Plott aus und lebt bei einer Prise Humor von den Emotionen. Zurück bleibt nach dem Lesen eine warme, weiche und zugleich aufwühlende Darstellung der Beziehung zwischen Enkel Max und seinen Großeltern, der Familie von Max insgesamt. Und ich stellte mir wie der Erzähler Max selbst die Frage „ Wen von den ganzen Leuten würdest du eigentlich mögen, wenn es nicht deine Familie wär?“ Die Handlung des Romans ist nur ein Teil des Erfolgs. Max verbringt ein vermutlich letztes Mal mit Oma Lore und Opa Ludwig auf Sylt. Max ist ein Esser in den Augen seiner Oma und Max fühlt sich anders als die anderen. Selbst als die, die auch anders sind. Während sich zu Beginn der drei Tage die Erinnerungen an die Zeiten mit den Großeltern, an Geschichten aus dem Familienalbum und die nur dezente Handlung ineinander verstricken, zeigt sich erst am dritten Tag ein Fokus auf die eigentlich stattfindende Reise, denn mit Opa Ludwig ist etwas anders. Der Roman lebt von der Zeichnung der Großeltern. Oma Lore ist eine harte Frau mit weichen Wangen. Und weil sie „eine praktische Frau ist, neigt sie auch dazu, unnötige Wörter einfach wegzurationalisieren.“ Sie erschlägt Mäuse mit dem Spaten, zaubert mit Maggie Fondor und „weint leise in den Käsekuchen“. Opa Ludwig ist ein Flüchtlingskind und hat „keinen bösen Knochen am Körper“. Dass mit ihm etwas nicht stimmt, wird deutlich, als er plötzlich nach lebenslangem Tagebuchschreiben auf die letzte Seite schreibt „Es reicht jetzt. Ich habe keine Lust mehr.“ Bei den Großeltern sind Kartoffeln heilig und Brathähnchenknochen werden abgesucht. Und zu einer Reise nach Sylt gehören Apfelringe. Dieses Buch ist eine herrliche Erzählung voller alltäglicher Absurdität für alle die, die ihre schrulligen Großeltern doch irgendwie in ihr Lebensherz geschlossen haben, die sie manchmal kopfschüttelnd lieben wie sie sind und mit warmem, weichen, erinnernden Herzen auf sie zurückschauen.

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