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Produktbild: Solange wir schwimmen

Solange wir schwimmen

23

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.08.2023

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

4420 KB

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

9783866488243

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.08.2023

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

4420 KB

Übersetzt von

Katja Scholtz

Sprache

Deutsch

EAN

9783866488243

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Einfach billant

Bewertung am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059759

Bewertet: eBook (ePUB 3)

»Eine von uns – Alice, eine pensionierte Labortechnikerin in einem frühen Stadium von Demenz – kommt her, weil sie schon immer hergekommen ist. Und auch wenn sie sich vielleicht nicht an die Nummer ihres Schließfachs erinnert oder daran, wo sie ihr Handtuch hingelegt hat – sobald sie ins Wasser gleitet, weiß sie, was zu tun ist. Ihre Armzüge sind lang und fließend, ihr Beinschlag ist kräftig, ihr Geist klar.« S.9 Es dauert eine Weile, bis deutlich wird, dass Alice in den Fokus der Geschichte rückt, denn zunächst erleben wir aus der ungewöhnlichen Wir-Perspektive das Treiben in einem unterirdischen Schwimmbad. Alice ist Teil dieser Menschen, die ihre Regeln befolgen, ihre festen Rituale haben, sich an einen Rückzugsort vom hektischen Alltagsleben »da oben« flüchten. So unterschiedlich sie auch sind, hier sind sie eine verschworene Gemeinschaft. Otsukas Satzrhythmus erinnert tatsächlich an gleichmäßige Schwimmzüge. Einzelne Personen tauchen immer wieder aus der Gemeinschaft auf, als würden sie kurz Luft holen. Doch dann erscheint ein Riss unter Bahn 4, haarfein zunächst, doch dieser Riss beschäftigt die Seitenlagenschwimmer, Aquajogger, Morgenschwimmer und Bahnenrowdys auf alle erdenkliche Weisen. Der Riss geht nicht nur durch die Fliesen, auch durch die Gemeinschaft, durch Alice’s Kopf und durch die Geschichte. Der heitere Schreibstil reißt ab, und wir tauchen in die Welt der Demenz ab, in das Vergessen, das Sich-nicht-mehr-erinnern-können. Hier hat mich Otsuka, fast wie in einem Strudel, in die Tiefe gezogen. Von »na ja, so schlimm wird es schon nicht sein« bis »das wars, wir müssen schließen«. Denn der Verlauf der Demenz ist unaufhaltbar. Trotz der bedrohlichen Situation bleibt Otsukas Sprache zärtlich und mitfühlend. Das ändert sich, als Alice ins Belavista, eine Langzeit-Pflegeeinrichtung, »umziehen« muss. Ab hier gibt es kein Zurück mehr. Keine Selbstbestimmung, nur noch Kontrolle. Es schwingt auch eine gehörige Portion Kritik am Pflegesystem mit. Gleichzeitig apelliert die Stimme an das Leben. Es findet jetzt in diesem Augenblick statt. Es gibt ihn nicht, diesen »besseren Moment«, für den man Dinge aufspart, denn am Ende bleibt nur die Reue, etwas nicht getan zu haben. »… Sie hätten diese teuren Pumps tragen sollen, die Sie ganz hinten in Ihrem Schrank für einen besonderen Anlass aufbewahrt haben (der welcher wäre?). Sie hätten leben sollen (aber was haben Sie stattdessen gemacht? Sie sind auf Nummer sicher gegangen und in Ihrer Bahn geblieben).« S.91 Noch eindringlicher wird der Tenor, wenn Otsuka in die Du-Perspektive wechselt. Du, das ist die Tochter, deren innere Stimme ihr Vorwürfe macht. Denn nun lässt sich nichts mehr nachholen, was sie über die Jahre versäumt hat zu tun. Wie viel schulden wir eigentlich unseren Eltern? »Du hast deine Mutter in all den Jahren, in denen du weg warst, kein einziges Mal zu dir eingeladen. Du hast ihr nie geschrieben … Du bist nie mit ihr nach Paris oder Venedig oder Rom gefahren, an all die Orte, von denen sie immer geträumt hat …« S.128 Fazit. Ich bin sicher, dass dieses Buch nicht jedermanns Geschmack ist, schon aufgrund der fehlenden Handlung. Für mich war es ein absolutes Highlight. Otsuka hat mich mit ihrer meisterhaften Umsetzung, ihrem gekonnten Spiel mit außergewöhnlichen Perspektiven, mit ihren schonungslosen Brüchen, ihrer Direktheit schwer beeindruckt – literarisch ein absolutes Meisterwerk, das mich emotional schonungslos in die Tiefe gerissen hat. Und dass sie es bei all der Tragik geschafft hat, Humor wie kleine lichte Momente aufblitzen zu lassen, ohne die das Buch wohl kaum zu verkraften wäre. Mein ganzer Respekt gebührt auch Katja Scholtz, die diese rhythmische, klare Satzstruktur hervorragend ins Deutsche übersetzt hat.

Einfach billant

Bewertung am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059759
Bewertet: eBook (ePUB 3)

»Eine von uns – Alice, eine pensionierte Labortechnikerin in einem frühen Stadium von Demenz – kommt her, weil sie schon immer hergekommen ist. Und auch wenn sie sich vielleicht nicht an die Nummer ihres Schließfachs erinnert oder daran, wo sie ihr Handtuch hingelegt hat – sobald sie ins Wasser gleitet, weiß sie, was zu tun ist. Ihre Armzüge sind lang und fließend, ihr Beinschlag ist kräftig, ihr Geist klar.« S.9 Es dauert eine Weile, bis deutlich wird, dass Alice in den Fokus der Geschichte rückt, denn zunächst erleben wir aus der ungewöhnlichen Wir-Perspektive das Treiben in einem unterirdischen Schwimmbad. Alice ist Teil dieser Menschen, die ihre Regeln befolgen, ihre festen Rituale haben, sich an einen Rückzugsort vom hektischen Alltagsleben »da oben« flüchten. So unterschiedlich sie auch sind, hier sind sie eine verschworene Gemeinschaft. Otsukas Satzrhythmus erinnert tatsächlich an gleichmäßige Schwimmzüge. Einzelne Personen tauchen immer wieder aus der Gemeinschaft auf, als würden sie kurz Luft holen. Doch dann erscheint ein Riss unter Bahn 4, haarfein zunächst, doch dieser Riss beschäftigt die Seitenlagenschwimmer, Aquajogger, Morgenschwimmer und Bahnenrowdys auf alle erdenkliche Weisen. Der Riss geht nicht nur durch die Fliesen, auch durch die Gemeinschaft, durch Alice’s Kopf und durch die Geschichte. Der heitere Schreibstil reißt ab, und wir tauchen in die Welt der Demenz ab, in das Vergessen, das Sich-nicht-mehr-erinnern-können. Hier hat mich Otsuka, fast wie in einem Strudel, in die Tiefe gezogen. Von »na ja, so schlimm wird es schon nicht sein« bis »das wars, wir müssen schließen«. Denn der Verlauf der Demenz ist unaufhaltbar. Trotz der bedrohlichen Situation bleibt Otsukas Sprache zärtlich und mitfühlend. Das ändert sich, als Alice ins Belavista, eine Langzeit-Pflegeeinrichtung, »umziehen« muss. Ab hier gibt es kein Zurück mehr. Keine Selbstbestimmung, nur noch Kontrolle. Es schwingt auch eine gehörige Portion Kritik am Pflegesystem mit. Gleichzeitig apelliert die Stimme an das Leben. Es findet jetzt in diesem Augenblick statt. Es gibt ihn nicht, diesen »besseren Moment«, für den man Dinge aufspart, denn am Ende bleibt nur die Reue, etwas nicht getan zu haben. »… Sie hätten diese teuren Pumps tragen sollen, die Sie ganz hinten in Ihrem Schrank für einen besonderen Anlass aufbewahrt haben (der welcher wäre?). Sie hätten leben sollen (aber was haben Sie stattdessen gemacht? Sie sind auf Nummer sicher gegangen und in Ihrer Bahn geblieben).« S.91 Noch eindringlicher wird der Tenor, wenn Otsuka in die Du-Perspektive wechselt. Du, das ist die Tochter, deren innere Stimme ihr Vorwürfe macht. Denn nun lässt sich nichts mehr nachholen, was sie über die Jahre versäumt hat zu tun. Wie viel schulden wir eigentlich unseren Eltern? »Du hast deine Mutter in all den Jahren, in denen du weg warst, kein einziges Mal zu dir eingeladen. Du hast ihr nie geschrieben … Du bist nie mit ihr nach Paris oder Venedig oder Rom gefahren, an all die Orte, von denen sie immer geträumt hat …« S.128 Fazit. Ich bin sicher, dass dieses Buch nicht jedermanns Geschmack ist, schon aufgrund der fehlenden Handlung. Für mich war es ein absolutes Highlight. Otsuka hat mich mit ihrer meisterhaften Umsetzung, ihrem gekonnten Spiel mit außergewöhnlichen Perspektiven, mit ihren schonungslosen Brüchen, ihrer Direktheit schwer beeindruckt – literarisch ein absolutes Meisterwerk, das mich emotional schonungslos in die Tiefe gerissen hat. Und dass sie es bei all der Tragik geschafft hat, Humor wie kleine lichte Momente aufblitzen zu lassen, ohne die das Buch wohl kaum zu verkraften wäre. Mein ganzer Respekt gebührt auch Katja Scholtz, die diese rhythmische, klare Satzstruktur hervorragend ins Deutsche übersetzt hat.

Schonungslos

Fee04 am 07.10.2023

Bewertungsnummer: 2038455

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Solange wir schwimmen“ von Julie Otsuka erzählt uns über Alice, leidenschaftliche Schwimmerin, wundervolle Mutter, bezaubernde Frau mit frontotemporale Demenz. Subtyp Morbus Pick. Pick-Gehirne sind eher selten und doch möchte wohl niemand zu dieser Ausnahme zählen. Ein Buch, welches ich mit offenem Herzen gelesen und vor allem (mit-)gefühlt habe. Im Schwimmbad unter der Erde herrscht eine strenge Ordnung. Hier fühlen sie sich wohl und schwimmen ihre Bahnen. Alle Sorgen von oben, an Land, kann man hinter sich lassen. Auch Alice schwimmt hier seit Jahren kontinuierlich ihre Bahnen. „Da oben, sagt sie, bin ich einfach nur eine kleine alte Dame. Aber hier unten im Schwimmbad bin ich ich selbst.“ (Pos.41) Im wirklichen Leben „oben“ sind sie Nichtskönner, Vielesser, Dichter, Ehepartner, Nonne uvm. , aber unten, im Schwimmbad, sind sie nur eins von dreien: die Schnellen, die Durchschnittlichen und die Langsamen. Oben, an Land, machen sie oftmals nicht viel her, jedoch im Schwimmbecken werden sie wendig, gelenkig unf geschmeidig. Eines Tages erscheint ein Riss im Becken, ist er Einbildung, wirklich da, wurde er gesehen? Manche haben Angst, andere ignorieren den Riss und wieder andere verlassen das Schwimmbecken. War Alice die erste, die diesen Riss gesehen hat? Auch Alice‘s Gedächtnis bekommt einen Riss, oder war er schon da? Die Schwimmer stellen erstmals fest, dass das Leben dort unten auch Nachteile hat. Als Leser nimmt man den Verfall und die Sanierung des Schwimmbades, den Verlust und die Traurigkeit wahr. Parallel taucht man, auf eine berührende Weise, in die fortschreitende Demenz von Alice ein. Der besondere, schlichte und doch kraftvolle Schreibstil der Autorin reißt mich als Leser mit einer Wucht in einen emotionalen Gefühlsstrudel. Die Herangehensweise an das Thema Demenz, Verlust und Mutter-/Tochter-Beziehung werden hier auf eine sehr besondere Art beschrieben, bildlich dargestellt und detailliert alle Phasen ausgearbeitet. Aus unterschiedlichen Perspektiven hat Julie Otsuka ihren Roman aufgebaut. Die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen fesselnd unglaublich, eine Schwere, Traurigkeit und immer wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer zieht durch die Seiten. Die Wahrheit, dass die Krankheit keine höhere Bedeutung hat, keinen höheren Sinn, weder ein Geschenk, noch eine Prüfung ist, sondern nur traurig macht und Ihrem unausweichlichen Ende näher bringt, ist ehrlich, schonungslos und hart zugleich. Das unabänderliche wird aufgezeigt, alles was sie im Leben verschoben haben, werden sie niemals mehr nachholen können. “Nous sommes desoles. Die Party ist leider vorbei. “ (Pos.993) “Nichts bleibt, wie es ist.” (Pos. 887)

Schonungslos

Fee04 am 07.10.2023
Bewertungsnummer: 2038455
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Solange wir schwimmen“ von Julie Otsuka erzählt uns über Alice, leidenschaftliche Schwimmerin, wundervolle Mutter, bezaubernde Frau mit frontotemporale Demenz. Subtyp Morbus Pick. Pick-Gehirne sind eher selten und doch möchte wohl niemand zu dieser Ausnahme zählen. Ein Buch, welches ich mit offenem Herzen gelesen und vor allem (mit-)gefühlt habe. Im Schwimmbad unter der Erde herrscht eine strenge Ordnung. Hier fühlen sie sich wohl und schwimmen ihre Bahnen. Alle Sorgen von oben, an Land, kann man hinter sich lassen. Auch Alice schwimmt hier seit Jahren kontinuierlich ihre Bahnen. „Da oben, sagt sie, bin ich einfach nur eine kleine alte Dame. Aber hier unten im Schwimmbad bin ich ich selbst.“ (Pos.41) Im wirklichen Leben „oben“ sind sie Nichtskönner, Vielesser, Dichter, Ehepartner, Nonne uvm. , aber unten, im Schwimmbad, sind sie nur eins von dreien: die Schnellen, die Durchschnittlichen und die Langsamen. Oben, an Land, machen sie oftmals nicht viel her, jedoch im Schwimmbecken werden sie wendig, gelenkig unf geschmeidig. Eines Tages erscheint ein Riss im Becken, ist er Einbildung, wirklich da, wurde er gesehen? Manche haben Angst, andere ignorieren den Riss und wieder andere verlassen das Schwimmbecken. War Alice die erste, die diesen Riss gesehen hat? Auch Alice‘s Gedächtnis bekommt einen Riss, oder war er schon da? Die Schwimmer stellen erstmals fest, dass das Leben dort unten auch Nachteile hat. Als Leser nimmt man den Verfall und die Sanierung des Schwimmbades, den Verlust und die Traurigkeit wahr. Parallel taucht man, auf eine berührende Weise, in die fortschreitende Demenz von Alice ein. Der besondere, schlichte und doch kraftvolle Schreibstil der Autorin reißt mich als Leser mit einer Wucht in einen emotionalen Gefühlsstrudel. Die Herangehensweise an das Thema Demenz, Verlust und Mutter-/Tochter-Beziehung werden hier auf eine sehr besondere Art beschrieben, bildlich dargestellt und detailliert alle Phasen ausgearbeitet. Aus unterschiedlichen Perspektiven hat Julie Otsuka ihren Roman aufgebaut. Die Darstellung der verschiedenen Sichtweisen fesselnd unglaublich, eine Schwere, Traurigkeit und immer wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer zieht durch die Seiten. Die Wahrheit, dass die Krankheit keine höhere Bedeutung hat, keinen höheren Sinn, weder ein Geschenk, noch eine Prüfung ist, sondern nur traurig macht und Ihrem unausweichlichen Ende näher bringt, ist ehrlich, schonungslos und hart zugleich. Das unabänderliche wird aufgezeigt, alles was sie im Leben verschoben haben, werden sie niemals mehr nachholen können. “Nous sommes desoles. Die Party ist leider vorbei. “ (Pos.993) “Nichts bleibt, wie es ist.” (Pos. 887)

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Solange wir schwimmen

von Julie Otsuka

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Mara Hollenstein-Tirk

Thalia Graz – Murpark

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5/5

Ein Riss im Schwimmbecken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal sind es gerade die leisen Töne, das Ungesagte zwischen den Zeilen, das einen als Leser am nachhaltigsten berührt. Kein großes Drama, kein deutlicher Einschnitt, sondern die kleinen, alltäglichen Dinge brennen sich einem ins Gedächtnis - bis sie es nicht mehr tun.
  • Mara Hollenstein-Tirk
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5/5

Ein Riss im Schwimmbecken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal sind es gerade die leisen Töne, das Ungesagte zwischen den Zeilen, das einen als Leser am nachhaltigsten berührt. Kein großes Drama, kein deutlicher Einschnitt, sondern die kleinen, alltäglichen Dinge brennen sich einem ins Gedächtnis - bis sie es nicht mehr tun.

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