Produktbild: Weil da war etwas im Wasser

Weil da war etwas im Wasser Roman

57

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2308 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754929

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2308 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783711754929

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • bookloving

    5/5

    16.11.2023

    eBook (ePUB 3)

    Außergewöhnlicher Roman

    Mit seinem Debüt „Weil da war etwas im Wasser“ ist dem deutschen Autor Luca Kieser ein außergewöhnlicher, tiefgründiger Roman gelungen, der es zu Recht auf die auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2023 geschafft hat. Der Autor hat sich eine höchst originelle, anspruchsvolle Geschichte aus genial miteinander verwobenen Einzelfragmenten ausgedacht, die uns in unglaublich viele Themenkomplexe eintauchen lässt. Hierbei sinniert er in einem faszinierenden thematischen Rundumschlag beispielsweise über Raubbau an den Ressourcen unseres Planeten, Ökologie, Umweltschutz und Nachhaltigkeit über Geopolitik und Glasfaserkabeln in der Tiefsee, bis hin zu Scham, häuslicher Gewalt und transgenerationalen Traumata. Kieser nimmt uns mit auf eine abenteuerliche, vielschichtig angelegte Reise, die uns nicht nur in die Untiefen der Ozeane sondern auch weit zurück in Vergangenheit führt. Schon zu Beginn begegnen wir einer sehr ungewöhnlichen Hauptfigur in Gestalt eines weiblichen Riesenkalmars, jener rätselhaften, sagenumwobenen Oktopus-Art und furchterregenden Kreatur in den Tiefen der Weltmeere. Kieser verleiht jedem seiner Fangarme nicht nur einen spezifischen Namen, eine ganz eigene Persönlichkeit sondern auch eine individuelle Erzählstimme. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln erzählen diese recht ungleichen Tentakel ihre Geschichte über ihr Schicksal, die Welt und verschiedene Menschen, und verstricken sich dabei bisweilen in einen unterhaltsamen Wettkampf, wer nun den Faden weiter aufnehmen darf. Ihre Erzählungen werden zudem ergänzt durch kleine aufschlussreiche Exkurse über den Oktopus und dessen Rezeption in Film und Literatur. So begegnen wir schließlich in eingeschobenen Episoden neben historischen Persönlichkeiten wie dem berühmten Schriftsteller Jules Verne, dem für Disney arbeitenden Spezialeffektkünstler Bob Mattey oder dem Autor von „Der weiße Hai“ Peter Benchley auch der jungen Praktikantin Sanja auf dem Krill-Trawler, der rätselhaften Schiffsingenieurin Dagmar in der Antarktis oder einem jungen Autoren mit ihren unterschiedlichen Hintergrundgeschichten. Kunstvoll eingeflochten in die Erzählungen wird nach und nach die weitverzweigte Familiengeschichte der Sanchez nachgezeichnet. Beginnend mit dem Seefahrer Hernan Sanz Sanchez, der im 19. Jahrhundert eine traumatische Begegnung mit einem Riesenkalmar hatte, erfahren wir mehr über die Lebensgeschichten und Schicksale seiner Nachfahren bis in die Gegenwart. Kiesers beweist mit seiner hochkomplexen Geschichte viel Freude am Experimentieren und große Kreativität. Die unterschiedlichen Erzählstränge werden nicht chronologisch erzählt, immer wieder unterbrochen und bisweilen später aufgegriffen, so dass sie im Gesamtkontext erst einen Sinn ergeben. Auch wenn mich einige wenige Episoden etwas ratlos zurückgelassen haben, so sind die meisten Handlungsfäden großartig miteinander vernetzt und fügen sich schließlich sehr stimmig zusammen. Der permanente Wechsel der Erzählperspektiven macht die faszinierende Lektüre zwar sehr anspruchsvoll aber doch sehr lohnend und ist durch die interessanten Verweise und gut recherchierten Einblicke höchst lehrreich. Gerne hätte ich noch mehr von den eindrücklichen, atmosphärisch dichten Beschreibungen der faszinierenden Unterwasserwelt am Meeresgrund gelesen, die mich anfangs in den Bann gezogen hatten. Hervorragend hat mir Kiesers Idee gefallen, uns unterschiedliche, sehr innovative Lesarten der Geschichte austesten zu lassen, indem wir den von den Tentakeln unterbreiteten Vorschlägen in den Fußnoten zu folgen. So kann man ihren Empfehlungen folgen und zu späteren Kapitel springen oder auch einige Passagen erneut lesen, was einem erstaunlich neue Einblicke und Erkenntnisse beschert. FAZIT Ein außergewöhnlich erzählter, origineller und vielschichtiger Roman, dessen anspruchsvolle Lektüre mich sehr fasziniert und zum Nachdenken angeregt hat.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    2/5

    30.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Hat mich nicht gepackt

    Zum Inhalt: Als der Riesenkalmar ein Tiefseekabel berührt, beginnen seine Tentakel zu erzählen. Wie es ist in ständiger Dunkelheit zu leben oder dass er für die Menschen ein Ungeheuer ist. Aber sie erzählen auch von Sanja, die sich um einen gefangenen Kalmar kümmert oder Dagmar, die diesen Kalmar heimlich nach Deutschland bringen soll. Sie erzählen von Jules Verne und auch davon wie schwer es für die Menschen ist, von Tieren zu erzählen. Meine Meinung: Ich breche recht selten ein Buch ab aber hier war ich mehrfach davor, denn ich konnte irgendwie nichts mit der Geschichte anfangen, fand sie auch arg verworren, aber das mag an mir liegen, weil ich keinen Zugang fand. Sicher ist vieles auch eher als Metapher gemeint, aber bei mir kam die Botschaft einfach nicht an. Auch der Schreibstil war mir zu sperrig und ich musste mich durchs Buch kämpfen. Fazit: Hat mich nicht gepackt

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach fulminant Perfektion

    Dieses Buch war einfach genial! Es hatte alles, was ich mag; mehrere Familiengeschichten die zusammenhängen (es hat auch einen Stammbaum hinten drin), eine absurde Geschichte die mehrere Perspektiven anschneidet und vereint, und eigentlich geht (fast) alles um ein Kalmar und seine Arme, die erzählen und eigene Persönlichkeiten haben. Und genauso unterschiedlich und eigene ist das gesamte Buch. Es geht dann auch noch um eine Kindheit in den Alpen, dann um Jules Vernes und Parfüm und irgendwie ist alles miteinander verbunden und verwoben. Die Familiengeschichten ziehen sich über Generationen entlang und am Schluss kommt die Geschichte zurück zum Meer, das konstant im Hintergrund rauscht. Einfach fantastisch! Wer eine wirklich gut geschriebene und komplett neu gedachte Geschichte mag (und Tintenfische), ist bei diesem Buch absolut aufgehoben!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Tier, kein Ungeheuer.

    Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großes Tier, kein…

    Ein großes Tier, kein Ungeheuer. Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

Kundinnen und Kunden meinen

5

16

4

12

3

22

2

6

1

0

Bewertungen (56)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rafael Wallner

    Rafael Wallner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    08.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von einem Lebewesen zum Anderen

    Ich bin dem Deutschen Buchpreis dankbar dafür, dass sie diesen Titel auf die Longlist gesetzt haben, da er sonst völlig an mir vorbeigegangen wäre. Der Autor hat sich auf Naturethik spezialisiert und das lest man aus jeder Zeile heraus. Die Andersartigkeit, Ungreifbarkeit der Natur und ihrer Lebewesen wird plötzlich nahbar und damit werden zahlreiche Fragen aufgeworfen. Wie und wo greift der Mensch in die Natur ein? Wie und warum werden Geschichten durch und um Natur konstruiert? Warum ist die Distanz zur Natur so groß, wo wir doch so sehr von ihr geprägt werden? Vor allem aber hat mich die Ungezwungenheit, die Originalität, die Frische Brise, die diesen Text umspielt positiv überrascht. Nicht nur das wir diese nahezu außerirdischen Erzählperspektiven einnehmen. Wir wirbeln hier auch noch durch eine generationenübergreifende Familiengeschichte, die so alternierend und bunt doch durch eine einzigartige Begegnung mit der Natur verbunden ist und ein lange zurückliegendes Trauma weitervererbt. Das hier ist eine pure Reizüberflutung. Die Dämonisierung und Wertschätzung von Natur liefern sich, wie auch im echten Leben einen Konkurrenzkampf. Und ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendjemand diesem Spektakel entziehen kann.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Weil da war etwas im Wasser