Produktbild: Weil da war etwas im Wasser

Weil da war etwas im Wasser Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2,9 cm

Gewicht

500 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2137-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2023

Verlag

Picus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/2,9 cm

Gewicht

500 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2137-2

EU-Ansprechpartner

Alexander Potyka
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7
1080 Wien
AT
info@picus.at

Herstelleradresse

Picus Verlag
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7
1080 Wien
AT
E-Mail-Adresse: info@picus.at

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Einfach fulminant Perfektion

Bewertung am 08.05.2024

Bewertungsnummer: 2196735

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war einfach genial! Es hatte alles, was ich mag; mehrere Familiengeschichten die zusammenhängen (es hat auch einen Stammbaum hinten drin), eine absurde Geschichte die mehrere Perspektiven anschneidet und vereint, und eigentlich geht (fast) alles um ein Kalmar und seine Arme, die erzählen und eigene Persönlichkeiten haben. Und genauso unterschiedlich und eigene ist das gesamte Buch. Es geht dann auch noch um eine Kindheit in den Alpen, dann um Jules Vernes und Parfüm und irgendwie ist alles miteinander verbunden und verwoben. Die Familiengeschichten ziehen sich über Generationen entlang und am Schluss kommt die Geschichte zurück zum Meer, das konstant im Hintergrund rauscht. Einfach fantastisch! Wer eine wirklich gut geschriebene und komplett neu gedachte Geschichte mag (und Tintenfische), ist bei diesem Buch absolut aufgehoben!

Einfach fulminant Perfektion

Bewertung am 08.05.2024
Bewertungsnummer: 2196735
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war einfach genial! Es hatte alles, was ich mag; mehrere Familiengeschichten die zusammenhängen (es hat auch einen Stammbaum hinten drin), eine absurde Geschichte die mehrere Perspektiven anschneidet und vereint, und eigentlich geht (fast) alles um ein Kalmar und seine Arme, die erzählen und eigene Persönlichkeiten haben. Und genauso unterschiedlich und eigene ist das gesamte Buch. Es geht dann auch noch um eine Kindheit in den Alpen, dann um Jules Vernes und Parfüm und irgendwie ist alles miteinander verbunden und verwoben. Die Familiengeschichten ziehen sich über Generationen entlang und am Schluss kommt die Geschichte zurück zum Meer, das konstant im Hintergrund rauscht. Einfach fantastisch! Wer eine wirklich gut geschriebene und komplett neu gedachte Geschichte mag (und Tintenfische), ist bei diesem Buch absolut aufgehoben!

Ein großes Tier, kein Ungeheuer.

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 05.11.2023

Bewertungsnummer: 2062272

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

Ein großes Tier, kein Ungeheuer.

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 05.11.2023
Bewertungsnummer: 2062272
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Liebe zum Riesenkalmar des Autors Luca Kieser schlägt sich in seinem Roman wieder mit dem er auf der Longliste zum Deutschen Buchpreis 2023 landete. Eine allumfassende Konstruktion, die sich mit der Frage beschäftig wie man über ein Wesen erzählt, dass uns als Mensch ferner nicht sein könnte. Er nimmt die tierische Perspektive ein ohne die eigenen Ängste zu projizieren. Gar dekonstruier er solche, wie sie durch den weißen Hai bekannt sind. Er schreibt über die Andersartigkeit des Tintenfischs. Die Geschichte wird erzählt von einer Riesenkalmarin, aber nicht aus der Gesamtheitssicht, sondern aus der Sicht jedes einzelnen Armes. Im Grunde sind wiederum drei Erzählstränge im Roman eingebettet, zum einen gibt es da den Trawler in der Antarkis, dem dieser Riesentintenfisch ins Netz geht. Dann gibt es eine künstlerische Beschäftigung mit dem Kalmar und ein dritter Kontext ist eine Familie im Jahr 1829. Der junge Autor Luca Kieser, ein studierter Philosoph und Sprachkünstler, nutzt viele literarische Formen wie Tagebuch oder Chronik. Dadurch bekommt der Text auch einen ganz eigenen Sound. Auch das Element der Fußnoten wird Teil des Textes, wenn die Arme sich widersprechen. Ein wirklich neugedachter Text. Ein abgefahrener toller Roman! Lesenswert in jedem Fall, auch wenn Hintergrundwissen an der einen und anderen Stelle von Vorteil ist.

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Weil da war etwas im Wasser

von Luca Kieser

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Rafael Wallner

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Von einem Lebewesen zum Anderen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin dem Deutschen Buchpreis dankbar dafür, dass sie diesen Titel auf die Longlist gesetzt haben, da er sonst völlig an mir vorbeigegangen wäre. Der Autor hat sich auf Naturethik spezialisiert und das lest man aus jeder Zeile heraus. Die Andersartigkeit, Ungreifbarkeit der Natur und ihrer Lebewesen wird plötzlich nahbar und damit werden zahlreiche Fragen aufgeworfen. Wie und wo greift der Mensch in die Natur ein? Wie und warum werden Geschichten durch und um Natur konstruiert? Warum ist die Distanz zur Natur so groß, wo wir doch so sehr von ihr geprägt werden? Vor allem aber hat mich die Ungezwungenheit, die Originalität, die Frische Brise, die diesen Text umspielt positiv überrascht. Nicht nur das wir diese nahezu außerirdischen Erzählperspektiven einnehmen. Wir wirbeln hier auch noch durch eine generationenübergreifende Familiengeschichte, die so alternierend und bunt doch durch eine einzigartige Begegnung mit der Natur verbunden ist und ein lange zurückliegendes Trauma weitervererbt. Das hier ist eine pure Reizüberflutung. Die Dämonisierung und Wertschätzung von Natur liefern sich, wie auch im echten Leben einen Konkurrenzkampf. Und ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendjemand diesem Spektakel entziehen kann.
  • Rafael Wallner
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4/5

Von einem Lebewesen zum Anderen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin dem Deutschen Buchpreis dankbar dafür, dass sie diesen Titel auf die Longlist gesetzt haben, da er sonst völlig an mir vorbeigegangen wäre. Der Autor hat sich auf Naturethik spezialisiert und das lest man aus jeder Zeile heraus. Die Andersartigkeit, Ungreifbarkeit der Natur und ihrer Lebewesen wird plötzlich nahbar und damit werden zahlreiche Fragen aufgeworfen. Wie und wo greift der Mensch in die Natur ein? Wie und warum werden Geschichten durch und um Natur konstruiert? Warum ist die Distanz zur Natur so groß, wo wir doch so sehr von ihr geprägt werden? Vor allem aber hat mich die Ungezwungenheit, die Originalität, die Frische Brise, die diesen Text umspielt positiv überrascht. Nicht nur das wir diese nahezu außerirdischen Erzählperspektiven einnehmen. Wir wirbeln hier auch noch durch eine generationenübergreifende Familiengeschichte, die so alternierend und bunt doch durch eine einzigartige Begegnung mit der Natur verbunden ist und ein lange zurückliegendes Trauma weitervererbt. Das hier ist eine pure Reizüberflutung. Die Dämonisierung und Wertschätzung von Natur liefern sich, wie auch im echten Leben einen Konkurrenzkampf. Und ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendjemand diesem Spektakel entziehen kann.

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