Produktbild: Meine Mutter hätte es Krieg genannt

Meine Mutter hätte es Krieg genannt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41593

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

5610 KB

Übersetzt von

Christian Försch + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122053

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

41593

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

5610 KB

Übersetzt von

  • Christian Försch
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783608122053

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    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

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    5/5

    27.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Vermessung einer verlorenen Öffentlichkeit

    Dieses Memoir ist weit mehr als eine persönliche Lebensgeschichte. Es verbindet individuelle Erinnerungen mit einer eindringlichen Auseinandersetzung mit der jüngeren russischen Geschichte und eröffnet einen schonungslos ehrlichen Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Darstellung der Medienlandschaft und der schrittweisen Veränderung unabhängiger Berichterstattung unter zunehmendem staatlichen Einfluss. Ohne zu überzeichnen oder zu vereinfachen, wird nachvollziehbar, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf Journalist*innen, ihre Familien und letztlich auf die gesamte Gesellschaft haben. Im Mittelpunkt steht das Leben und Schaffen von der Journalistin und Mutter Anna Politkowskaja. Das Werk ist bewegend, weil es persönliche Erfahrungen mit historischen Ereignissen verknüpft und dabei stets den Menschen hinter den Schlagzeilen sichtbar macht. Gerade diese Verbindung aus individueller Erinnerung und gesellschaftlicher Analyse verleiht dem Memoir seine besondere Kraft. Die Erzählweise entwickelt einen außergewöhnlichen Sog. Seite für Seite entsteht das Gefühl, immer tiefer in die geschilderten Lebensrealitäten hineingezogen zu werden. Auch nach der letzten Seite wirkt das Gelesene nach: Die aufgeworfenen Fragen zu Wahrheit, Verantwortung, Pressefreiheit und persönlichem Mut hinterlassen bleibende gedankliche Spuren und laden dazu ein, weiter in die Tiefen dieser Thematik vorzudringen. Dieses Buch ist nicht nur ein bedeutendes Zeitzeugnis, sondern auch eine eindringliche Erinnerung daran, wie wichtig unabhängige Stimmen und persönliche Zeugnisse für das historische Gedächtnis sind. Gerade deshalb erscheint es von großer Bedeutung, dass diese russische Stimme nicht in Vergessenheit gerät. Sie leistete einen wertvollen Beitrag zum Verständnis eines Landes, seiner Menschen und der Herausforderungen, denen sich kritischer Journalismus unter autoritären Bedingungen gegenübersieht.

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