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Meine Mutter hätte es Krieg genannt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Abbildungen

17

Verlag

Tropen

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,7/12,5/1,8 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Una madre. La vita e la passione per la verità di Anna Politkovskaja

Übersetzt von

Christian Försch + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50195-7

Beschreibung

Rezension

»[E]ine Hommage an den Journalismus und dessen Aufgabe, als vierte Macht in Demokratien zu agieren.«Karin Pollack, der Pragmaticus, März 2024 ("Der Pragmaticus")
»Eine Chance für die Leser, die aktuelle Situation neu zu beleuchten und zu bewerten. Das Buch kommt zur rechten Zeit. Lesenswert!«Axel Woile, IF, Ausgabe 01/2024 ("IF - Zeitschrift für innere Führung")
»Heute, siebzehn Jahre nach Anna Politkowskajas Tod, braucht es solche mutigen russischen Stimmen mehr als je zuvor.«Jens Uthoff, WOZ, 26.10.2023 ("WOZ")
»Vera [Politkowskaja] erzählt ungeschminkt von ihrer Familie, ihrem Land und Putins Feldzug gegen die Ukraine.«Christhard Läpple, ZDF Heute Journal, 26.10.2023 ("ZDF")
»Ihr von großem Respekt vor deren Vermächtnis getragenes Buch erzählt nicht nur die Biografie einer außergewöhnlichen Frau, sondern hat auch das Zeug, als Ausgangspunkt für Diskussionen über die Notwendigkeit der Aufklärung unter den Bedrohungen autoritärer Regimes zu dienen.«Kirstin Breitenfellner, Falter, 20.10.2023 ("FALTER")
»Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag.«Dorle Neumann, Münstersche Zeitung, 07.10.2023 ("Münstersche Zeitung")
»Das Zeugnis eines langanhaltenden, generationenübergreifenden Schocks und als solches sehr lesenswert.«Matthias Schmidt, MDR Kultur, 20. September 2023 ("mdr Kultur")
»Es gibt Geschichten, die fügen sich wie Puzzleteile in das große Ganze, das seit Jahren in Russland vor sich geht. Die Geschichte der Familie Politkowskaja ist so ein Puzzleteil. […] Eine Heimat, in der es absehbar keine Zukunft für sie [Vera Politkowskaja] und ihre Tochter geben kann; wo beide nicht sicher leben können. Der Schmerz darüber transportiert sich über die vielen kleinen Episoden im Buch. Ebenso spricht aus ihnen der Scharfsinn der Autorin.«Catrin Stövesand, Deutschlandfunk, 18. September 2023 ("Deutschlandfunk")
»Vera Politkowskaja hat ein berührendes Buch geschrieben. Eine kritische Hommage an eine Frau, die das Eintreten für ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlte.«3Sat Kulturzeit, 18. September 2023 ("3sat Kulturzeit")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2023

Abbildungen

17

Verlag

Tropen

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,7/12,5/1,8 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Una madre. La vita e la passione per la verità di Anna Politkovskaja

Übersetzt von

  • Christian Försch
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50195-7

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

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    5/5

    27.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Vermessung einer verlorenen Öffentlichkeit

    Dieses Memoir ist weit mehr als eine persönliche Lebensgeschichte. Es verbindet individuelle Erinnerungen mit einer eindringlichen Auseinandersetzung mit der jüngeren russischen Geschichte und eröffnet einen schonungslos ehrlichen Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Landes. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Darstellung der Medienlandschaft und der schrittweisen Veränderung unabhängiger Berichterstattung unter zunehmendem staatlichen Einfluss. Ohne zu überzeichnen oder zu vereinfachen, wird nachvollziehbar, welche Auswirkungen diese Entwicklungen auf Journalist*innen, ihre Familien und letztlich auf die gesamte Gesellschaft haben. Im Mittelpunkt steht das Leben und Schaffen von der Journalistin und Mutter Anna Politkowskaja. Das Werk ist bewegend, weil es persönliche Erfahrungen mit historischen Ereignissen verknüpft und dabei stets den Menschen hinter den Schlagzeilen sichtbar macht. Gerade diese Verbindung aus individueller Erinnerung und gesellschaftlicher Analyse verleiht dem Memoir seine besondere Kraft. Die Erzählweise entwickelt einen außergewöhnlichen Sog. Seite für Seite entsteht das Gefühl, immer tiefer in die geschilderten Lebensrealitäten hineingezogen zu werden. Auch nach der letzten Seite wirkt das Gelesene nach: Die aufgeworfenen Fragen zu Wahrheit, Verantwortung, Pressefreiheit und persönlichem Mut hinterlassen bleibende gedankliche Spuren und laden dazu ein, weiter in die Tiefen dieser Thematik vorzudringen. Dieses Buch ist nicht nur ein bedeutendes Zeitzeugnis, sondern auch eine eindringliche Erinnerung daran, wie wichtig unabhängige Stimmen und persönliche Zeugnisse für das historische Gedächtnis sind. Gerade deshalb erscheint es von großer Bedeutung, dass diese russische Stimme nicht in Vergessenheit gerät. Sie leistete einen wertvollen Beitrag zum Verständnis eines Landes, seiner Menschen und der Herausforderungen, denen sich kritischer Journalismus unter autoritären Bedingungen gegenübersieht.

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