Anne-Maj Mortensen kann sich wirklich Schöneres vorstellen, als ihren Ex-Mann nackt im Whirlpool zu finden – noch dazu mausetot! Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, aber das will die resolute Rentnerin und Hobby-Spürnase nicht glauben: Sie ist fest entschlossen, gemeinsam mit ihrem treuen Dackel Mortensen die Wahrheit ans Licht zu bringen. Allerdings hat sie dabei weder mit einem ungewöhnlichen Paar gerechnet, das sich im Haus ihres Ex vergnügen will, noch mit einem Immobilienmakler, der möglicherweise alles andere als eine weiße Weste hat. Und als dann auch noch ein weiterer Mord geschieht, beginnt Anne-Maj zu ahnen, dass ihr Ex vielleicht mehr Geheimnisse vor ihr hatte, als sie bisher dachte ...
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der Schlüsselclub : Anne-Maj und Dackel Mortensen der Dritte ermitteln
Petra Sch. aus Gablitz am 29.01.2024
Bewertungsnummer: 2119616
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
3,5 Sterne
Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Es konnte mich nicht soo packen, und als der Tod von Anne-Majs Exmannes Per von der Polizei dann doch als Suizid eingestuft wurde, dachte ich nur: und wo ist jetzt nun der Kriminalfall?
Aber es entwickelt sich weiter; Anne-Maj erwischt ein ungleiches Pärchen, das sich in Pers zu verkaufender Wohnung vergnügt, dessen männlichen Part sie als Immobilienmakler identifizieren kann; und dann wird noch das junge Mädchen tot aufgefunden - in der Nähe einer anderen Immobilie, die von genau dieser Maklerfirma vertrieben wird. Da gibt es bestimmt einen Zusammenhang, da war ich voll bei Anne-Maj und konnte verstehen, warum sie sich so darin verbissen hat. Es gibt später übrigens noch eine weitere Leiche, womit sich alles noch mehr verkompliziert.
Anne-Maj finde ich übrigens toll, ich mag ihr taffes Vorgehen und wie sie sich in Dinge verbeißt. Auch durch ihre Hartnäckigkeit, die manchmal natürlich nervig sein kann, erfährt sie viele wichtige Dinge. (was sich manchmal jedoch etwas unrealistisch angefühlt hat.) Manchmal jedoch ist ihr Verhalten merkwürdig (zB dass sie alles brühwarm der Journalistin erzählt), und oft auch sehr übergriffig. Warum Anne-Majs Tochter und Enkelin sie nur 'Frau Mortensen' nennen, blieb mir jedoch schleierhaft.
Übrigens mag ich den Dackel Mortensen den Dritten sehr, auch wenn er mMn zu wenige und v.a. keine richtig wichtigen Auftritte hatte; zur Lösung des Falles hat er nämlich nichts beigetragen.
Auch die Art des Ermittlers ist seltsam, warum nimmt er zu Beginn Anne-Majs Beschuldigung nicht ernst? Das war ja nichts Erfundenes, sondern etwas, das sie beweisen konnte. Auch ihre späteren Hinweise werden beiseite geschoben, obwohl sie zur Lösung des Falles beitragen. Dass er nicht mit Anne-Maj reden will, kann ich ja irgendwie verstehen. ;) Aber so behindert er die Ermittlungen, denn sie hatte ja wirklich einen hilfreichen Hinweis! Das musste er dann auch einsehen, denn natürlich hat Anne-Maj den Fall gelöst.
Die Dynamik unter den Jugendlichen fand ich einerseits interessant, anderseits habe ich mich verwundert gefragt, ob es nicht einmal mehr unter sogenannten besten Freunde echte Zuneigung, Loyalität und Ehrlichkeit gibt?
Mit dem Schluss bin ich zufrieden; die Auflösung des Falles war komplex, die Verstrickungen authentisch und nachvollziehbar. Und das Geheimnis um Per hat sich auch noch aufgelöst.
Anne-Maj hab ich trotz ihrer aufdringlichen Art gemocht, dennoch war das Buch für mich nur nur durchschnittlich. Es hat ein konstanter Spannungsbogen gefehlt und dadurch gab es einige Längen. Und Hygge, wie auf dem Cover steht, fand ich die Geschichte schon gar nicht, denn es werden zwei echt schwere Themen verarbeitet.
Fazit:
Ein dänischer Krimi mit einer etwas aufdringlichen, aber trotzdem sympathischen Hobbydetektivin und einem komplexen Fall. Ein Wohlfühl/hygge-Krimi ist es jedoch eher nicht, da schwere Themen verarbeitet werden.
der Schlüsselclub : Anne-Maj…
Petra Sch. aus Gablitz am 29.01.2024
Bewertungsnummer: 2837702
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
der Schlüsselclub : Anne-Maj und Dackel Mortensen der Dritte ermitteln 3,5 Sterne Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Es konnte mich nicht soo packen, und als der Tod von Anne-Majs Exmannes Per von der Polizei dann doch als Suizid eingestuft wurde, dachte ich nur: und wo ist jetzt nun der Kriminalfall? Aber es entwickelt sich weiter; Anne-Maj erwischt ein ungleiches Pärchen, das sich in Pers zu verkaufender Wohnung vergnügt, dessen männlichen Part sie als Immobilienmakler identifizieren kann; und dann wird noch das junge Mädchen tot aufgefunden - in der Nähe einer anderen Immobilie, die von genau dieser Maklerfirma vertrieben wird. Da gibt es bestimmt einen Zusammenhang, da war ich voll bei Anne-Maj und konnte verstehen, warum sie sich so darin verbissen hat. Es gibt später übrigens noch eine weitere Leiche, womit sich alles noch mehr verkompliziert. Anne-Maj finde ich übrigens toll, ich mag ihr taffes Vorgehen und wie sie sich in Dinge verbeißt. Auch durch ihre Hartnäckigkeit, die manchmal natürlich nervig sein kann, erfährt sie viele wichtige Dinge. (was sich manchmal jedoch etwas unrealistisch angefühlt hat.) Manchmal jedoch ist ihr Verhalten merkwürdig (zB dass sie alles brühwarm der Journalistin erzählt), und oft auch sehr übergriffig. Warum Anne-Majs Tochter und Enkelin sie nur 'Frau Mortensen' nennen, blieb mir jedoch schleierhaft. Übrigens mag ich den Dackel Mortensen den Dritten sehr, auch wenn er mMn zu wenige und v.a. keine richtig wichtigen Auftritte hatte; zur Lösung des Falles hat er nämlich nichts beigetragen. Auch die Art des Ermittlers ist seltsam, warum nimmt er zu Beginn Anne-Majs Beschuldigung nicht ernst? Das war ja nichts Erfundenes, sondern etwas, das sie beweisen konnte. Auch ihre späteren Hinweise werden beiseite geschoben, obwohl sie zur Lösung des Falles beitragen. Dass er nicht mit Anne-Maj reden will, kann ich ja irgendwie verstehen. ;) Aber so behindert er die Ermittlungen, denn sie hatte ja wirklich einen hilfreichen Hinweis! Das musste er dann auch einsehen, denn natürlich hat Anne-Maj den Fall gelöst. Die Dynamik unter den Jugendlichen fand ich einerseits interessant, anderseits habe ich mich verwundert gefragt, ob es nicht einmal mehr unter sogenannten besten Freunde echte Zuneigung, Loyalität und Ehrlichkeit gibt? Mit dem Schluss bin ich zufrieden; die Auflösung des Falles war komplex, die Verstrickungen authentisch und nachvollziehbar. Und das Geheimnis um Per hat sich auch noch aufgelöst. Anne-Maj hab ich trotz ihrer aufdringlichen Art gemocht, dennoch war das Buch für mich nur nur durchschnittlich. Es hat ein konstanter Spannungsbogen gefehlt und dadurch gab es einige Längen. Und Hygge, wie auf dem Cover steht, fand ich die Geschichte schon gar nicht, denn es werden zwei echt schwere Themen verarbeitet. Fazit: Ein dänischer Krimi mit einer etwas aufdringlichen, aber trotzdem sympathischen Hobbydetektivin und einem komplexen Fall. Ein Wohlfühl/hygge-Krimi ist es jedoch eher nicht, da schwere Themen verarbeitet werden.
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