Produktbild: Die Rechte der Natur

Die Rechte der Natur Vom nachhaltigen Eigentum

0

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

347 (Printausgabe)

Dateigröße

1493 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777046

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

13.09.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

347 (Printausgabe)

Dateigröße

1493 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518777046

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Kein Naturschutz, sondern Rechte der Natur!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sobald es um Eigentum geht, geht es immer auch um Recht und Macht. Diejenigen, die Eigentum besitzen, haben etwas, was andere nicht haben. Sie besitzen die Macht und das Recht darüber zu verfügen. Darauf basiert unsere liberale, marktorientierte, kapitalistische, säkulare Gesellschaft. Betroffen von dieser Rechtsgewalt sind natürlich nicht nur Menschen, sondern vor allem auch Dinge und Gegenstände, Tiere und Pflanzen, Landschaften und Flüsse, der Boden und die Natur als solches in ihrer Vielfalt. Einwände innerhalb dieser Gesellschaft, die diese Ordnung zwischen dem besitzenden Subjekt und dem Objekt, das im Besitz ist, kritisieren, gehen in der Hauptsache von einer Umverteilung der Besitzobjekte aus, auch wenn in dem Zusammenhang von einer Vergemeinschaftung der Besitzobjekte die Rede ist. Auch in sozialdemokratischen oder sozialistischen Entwürfen der Umverteilung wird das Objekt des Subjekts nie aus dem Besitzstatus entlassen. Genau an diesem Punkt knüpft Tilo Wesche an und fordert "Die Rechte der Natur", denn "Wem gehört die Natur?" Sein Anliegen ist es, die Beziehung, die in unserer Gesellschaft immer auch eine Rechtsbeziehung ist, zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen zu verändern. In seiner Untersuchung geht er dem nach, ob die Natur bzw. die natürlichen Dinge in unserer säkularen Gesellschaft auch Rechte - insbesondere Eigenrechte - haben können. In seinem Buch „Die Rechte der Natur“ begründet er aus der Eigenlogik des modernen Rechts ein Eigenrecht der Natur, das die natürlichen Dinge aus dem Objektstatus des menschlichen Subjekts entlässt und zu Rechtssubjekten macht. Perspektivisch gesehen, geht es um viel. Sofern der Natur ein Eigenrecht zuzugestehen ist, muss sich die gesellschaftliche Grundstruktur ändern. Es geht hierbei nicht nur um kleine Exklaven, die dem Naturschutz unterstehen, sondern Gesellschaftsformationen werden sich kraft ökologischer Nachhaltigkeit grundlegend verändert. Zu den Stichwörtern, die Tilo Wesche in dem Zusammenhang anführt, gehören die Begriffe "Postextraktivimus" und "Postwachstum". Und er schreibt weiter: "Wer an den Weg der nachträglichen Reparatur glaubt, redet sich die Lage schön. Technologische Innovationen, wissenschaftliche Erkenntnisfortschritte und eine veränderte Lebensführung sind gewiss nötig, werden aber nicht ausreichen, um die globale Ökologiekrisen einzudämmen. Dafür bedarf es einer sozialökologischen Transformation, die nach meiner Überzeugung über die Institutionalisierung nachhaltiger Eigentumsrechte verläuft. Um die Ökologiekrisen an ihrer Wurzel zu bekämpfen, ist eine Ökologisierung des Eigentums erforderlich." (335)
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Kein Naturschutz, sondern Rechte der Natur!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sobald es um Eigentum geht, geht es immer auch um Recht und Macht. Diejenigen, die Eigentum besitzen, haben etwas, was andere nicht haben. Sie besitzen die Macht und das Recht darüber zu verfügen. Darauf basiert unsere liberale, marktorientierte, kapitalistische, säkulare Gesellschaft. Betroffen von dieser Rechtsgewalt sind natürlich nicht nur Menschen, sondern vor allem auch Dinge und Gegenstände, Tiere und Pflanzen, Landschaften und Flüsse, der Boden und die Natur als solches in ihrer Vielfalt. Einwände innerhalb dieser Gesellschaft, die diese Ordnung zwischen dem besitzenden Subjekt und dem Objekt, das im Besitz ist, kritisieren, gehen in der Hauptsache von einer Umverteilung der Besitzobjekte aus, auch wenn in dem Zusammenhang von einer Vergemeinschaftung der Besitzobjekte die Rede ist. Auch in sozialdemokratischen oder sozialistischen Entwürfen der Umverteilung wird das Objekt des Subjekts nie aus dem Besitzstatus entlassen. Genau an diesem Punkt knüpft Tilo Wesche an und fordert "Die Rechte der Natur", denn "Wem gehört die Natur?" Sein Anliegen ist es, die Beziehung, die in unserer Gesellschaft immer auch eine Rechtsbeziehung ist, zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen zu verändern. In seiner Untersuchung geht er dem nach, ob die Natur bzw. die natürlichen Dinge in unserer säkularen Gesellschaft auch Rechte - insbesondere Eigenrechte - haben können. In seinem Buch „Die Rechte der Natur“ begründet er aus der Eigenlogik des modernen Rechts ein Eigenrecht der Natur, das die natürlichen Dinge aus dem Objektstatus des menschlichen Subjekts entlässt und zu Rechtssubjekten macht. Perspektivisch gesehen, geht es um viel. Sofern der Natur ein Eigenrecht zuzugestehen ist, muss sich die gesellschaftliche Grundstruktur ändern. Es geht hierbei nicht nur um kleine Exklaven, die dem Naturschutz unterstehen, sondern Gesellschaftsformationen werden sich kraft ökologischer Nachhaltigkeit grundlegend verändert. Zu den Stichwörtern, die Tilo Wesche in dem Zusammenhang anführt, gehören die Begriffe "Postextraktivimus" und "Postwachstum". Und er schreibt weiter: "Wer an den Weg der nachträglichen Reparatur glaubt, redet sich die Lage schön. Technologische Innovationen, wissenschaftliche Erkenntnisfortschritte und eine veränderte Lebensführung sind gewiss nötig, werden aber nicht ausreichen, um die globale Ökologiekrisen einzudämmen. Dafür bedarf es einer sozialökologischen Transformation, die nach meiner Überzeugung über die Institutionalisierung nachhaltiger Eigentumsrechte verläuft. Um die Ökologiekrisen an ihrer Wurzel zu bekämpfen, ist eine Ökologisierung des Eigentums erforderlich." (335)

Meinung aus der Buchhandlung

Die Rechte der Natur

von Tilo Wesche

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Rechte der Natur