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Der Duft der Blumen bei Nacht

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30994

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Originaltitel

Le parfum des fleurs la nuit

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77385-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30994

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

btb

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,4/11,7/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Silbergrau / Anthrazit

Originaltitel

Le parfum des fleurs la nuit

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77385-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Hervorragend!

Bewertung am 30.06.2024

Bewertungsnummer: 2233815

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

absolut spannend, wirklich beeindruckend und mit hohem Lesespaß, sodass man gar nicht aufhören kann weiterzulesen. Das Buch lässt mich nicht mehr los – auch nach dem Ende. Muss absolut gelesen werden! Buchhighlight!

Hervorragend!

Bewertung am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 2233815
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

absolut spannend, wirklich beeindruckend und mit hohem Lesespaß, sodass man gar nicht aufhören kann weiterzulesen. Das Buch lässt mich nicht mehr los – auch nach dem Ende. Muss absolut gelesen werden! Buchhighlight!

Hinter den literarischen Kulissen

Bories vom Berg aus München am 30.03.2026

Bewertungsnummer: 3094736

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Erscheinungsjahr von «Der Duft der Blumen bei Nacht» der französisch-marokkanischen Schriftstellerin Leïla Slimani war die Gattungs-Bezeichnung ‹Memoir› für derartige literarische Werke noch wenig gebräuchlich. Aber ohne Zweifel trifft sie hier zu, denn dieses Werk konzentriert sich auf ein bestimmtes reales Ereignis im Leben dieser Schriftstellerin, das mit emotionaler Tiefe, allein aus subjektiver Sicht reflektierend, Einsichten und Ansichten der Ich-Erzählerin ohne jede fiktionale Ausschmückung thematisiert. Den Anstoß für dieses Buch hatte ihre Lektorin gegeben: Sie solle doch bitte einen Beitrag für die von ‹Les Éditions du Stock› initiierte, neue Buchreihe «Eine Nacht im Museum» schreiben. Obwohl sie mit einem Roman beschäftigt war und eigentlich ablehnen, ausnahmsweise also auch mal Nein sagen wollte, hat sie sich schließlich doch dazu bereit erklärt. Im April 2019 reist sie nach Venedig, um im Museo Punta della Dogana, dem einstigen Zollamt der Serenissima, ganz allein eine, wie sie hofft, inspirierende Nacht zu verbringen. An diesem der Kunst gewidmeten Ort treffen nach wie vor Orient und Okzident aufeinander, was ihre eigene Situation als marokkanische Frau widerspiegelt, die sich als Erwachsene für Frankreich als Wahlheimat entschieden hat und sich nun nirgendwo richtig dazugehörig fühlt. Als gesellschafts-kritisch engagierte Schriftstellerin lebt sie zwischen den beiden grundverschiedenen Kulturen, wobei sich mit Paris als Wohnsitz zunehmend die westliche Kultur in ihr verfestigt, das islamische Denken also in den Hintergrund gedrängt hat. Mit einem Feldbett und Schlafsack versorgt lässt Leïla Slimani sich also abends im Museum einschließen und ist nun allein mit all den Exponaten. Mit denen sie aber, das gibt sie unumwunden zu, partout nichts anfangen kann, die dort ausgestellte, modernistische Objekt-Kunst sagt ihr rein gar nichts. Sie geistert völlig allein ziellos durch die dunklen Säle des alterehrwürdigen Gebäudes und versinkt immer mehr in ihren Gedanken und Träumen, von denen in diesem Buch vor allem die Rede ist. Dazu gehört natürlich ihr Beruf als Schriftstellerin, den sie kritisch hinterfragt, wenn sie von ihrem Arbeitsalltag erzählt. Sie igelt sich regelrecht ein in ihrer einsamen Schreibklause, die schon nach kurzer Zeit in einem kreativen Chaos versinkt, das sie ganz offensichtlich zum Schreiben braucht. Dabei will sie auch nicht gestört werden, sie empfängt niemanden und geht auch nichts ans Telefon. Sie denkt auch an ihre Jugendzeit in Rabat zurück, wo sie sich als nicht Islam-Gläubige ausgegrenzt fühlte. Als Sechzehnjährige schleicht sie, den islamischen Sitten zum Trotz, nächtens aus dem Haus und kehrt erst am frühen Morgen genau so heimlich zurück. «Ich war berauscht von meiner Freiheit, und zugleich hatte ich Angst». Seit sie 1999 Marokko verlassen hat gilt sie dort als frankophon. Einen breiten Raum in ihren einsamen Betrachtungen nimmt die Literatur ein, Verweise auf viele andere Schriftsteller vor allem, wobei sie Salman Rushdie als ihren Freund bezeichnet, dem sie viel zu verdanken habe. Diese der Literatur als Kunstgattung gewidmeten Gedanken sind mit vielen Zitaten unterlegt, als Beispiel sei eine Definition von Tschechow über die Großen der schreibenden Zunft genannt: «Das sind die, die es mitten im Sommer schneien lassen und die Flocken so gut beschreiben, dass es einem plötzlich kalt wird und man zittert». Und immer wieder neu definiert Leïla Slimani in diesem Memoir sprunghaft ihre Sicht auf die Möglichkeiten und Grenzen der Schriftstellerei. Ihre breit angelegte Selbsterforschung als Autorin mutet denn auch oft an wie eine veritable Poetikvorlesung. Dieser Papier gewordene Gedankenstrom bietet dem Leser geradezu ein Füllhorn von interessanten Interna. Genau darin liegt denn auch die Stärke dieses Buches, man bekommt durch die bisher leider nur in Frankreich hoch geschätzte Autorin einen ungemein bereichernden Einblick hinter die Kulissen der Literatur.

Hinter den literarischen Kulissen

Bories vom Berg aus München am 30.03.2026
Bewertungsnummer: 3094736
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Erscheinungsjahr von «Der Duft der Blumen bei Nacht» der französisch-marokkanischen Schriftstellerin Leïla Slimani war die Gattungs-Bezeichnung ‹Memoir› für derartige literarische Werke noch wenig gebräuchlich. Aber ohne Zweifel trifft sie hier zu, denn dieses Werk konzentriert sich auf ein bestimmtes reales Ereignis im Leben dieser Schriftstellerin, das mit emotionaler Tiefe, allein aus subjektiver Sicht reflektierend, Einsichten und Ansichten der Ich-Erzählerin ohne jede fiktionale Ausschmückung thematisiert. Den Anstoß für dieses Buch hatte ihre Lektorin gegeben: Sie solle doch bitte einen Beitrag für die von ‹Les Éditions du Stock› initiierte, neue Buchreihe «Eine Nacht im Museum» schreiben. Obwohl sie mit einem Roman beschäftigt war und eigentlich ablehnen, ausnahmsweise also auch mal Nein sagen wollte, hat sie sich schließlich doch dazu bereit erklärt. Im April 2019 reist sie nach Venedig, um im Museo Punta della Dogana, dem einstigen Zollamt der Serenissima, ganz allein eine, wie sie hofft, inspirierende Nacht zu verbringen. An diesem der Kunst gewidmeten Ort treffen nach wie vor Orient und Okzident aufeinander, was ihre eigene Situation als marokkanische Frau widerspiegelt, die sich als Erwachsene für Frankreich als Wahlheimat entschieden hat und sich nun nirgendwo richtig dazugehörig fühlt. Als gesellschafts-kritisch engagierte Schriftstellerin lebt sie zwischen den beiden grundverschiedenen Kulturen, wobei sich mit Paris als Wohnsitz zunehmend die westliche Kultur in ihr verfestigt, das islamische Denken also in den Hintergrund gedrängt hat. Mit einem Feldbett und Schlafsack versorgt lässt Leïla Slimani sich also abends im Museum einschließen und ist nun allein mit all den Exponaten. Mit denen sie aber, das gibt sie unumwunden zu, partout nichts anfangen kann, die dort ausgestellte, modernistische Objekt-Kunst sagt ihr rein gar nichts. Sie geistert völlig allein ziellos durch die dunklen Säle des alterehrwürdigen Gebäudes und versinkt immer mehr in ihren Gedanken und Träumen, von denen in diesem Buch vor allem die Rede ist. Dazu gehört natürlich ihr Beruf als Schriftstellerin, den sie kritisch hinterfragt, wenn sie von ihrem Arbeitsalltag erzählt. Sie igelt sich regelrecht ein in ihrer einsamen Schreibklause, die schon nach kurzer Zeit in einem kreativen Chaos versinkt, das sie ganz offensichtlich zum Schreiben braucht. Dabei will sie auch nicht gestört werden, sie empfängt niemanden und geht auch nichts ans Telefon. Sie denkt auch an ihre Jugendzeit in Rabat zurück, wo sie sich als nicht Islam-Gläubige ausgegrenzt fühlte. Als Sechzehnjährige schleicht sie, den islamischen Sitten zum Trotz, nächtens aus dem Haus und kehrt erst am frühen Morgen genau so heimlich zurück. «Ich war berauscht von meiner Freiheit, und zugleich hatte ich Angst». Seit sie 1999 Marokko verlassen hat gilt sie dort als frankophon. Einen breiten Raum in ihren einsamen Betrachtungen nimmt die Literatur ein, Verweise auf viele andere Schriftsteller vor allem, wobei sie Salman Rushdie als ihren Freund bezeichnet, dem sie viel zu verdanken habe. Diese der Literatur als Kunstgattung gewidmeten Gedanken sind mit vielen Zitaten unterlegt, als Beispiel sei eine Definition von Tschechow über die Großen der schreibenden Zunft genannt: «Das sind die, die es mitten im Sommer schneien lassen und die Flocken so gut beschreiben, dass es einem plötzlich kalt wird und man zittert». Und immer wieder neu definiert Leïla Slimani in diesem Memoir sprunghaft ihre Sicht auf die Möglichkeiten und Grenzen der Schriftstellerei. Ihre breit angelegte Selbsterforschung als Autorin mutet denn auch oft an wie eine veritable Poetikvorlesung. Dieser Papier gewordene Gedankenstrom bietet dem Leser geradezu ein Füllhorn von interessanten Interna. Genau darin liegt denn auch die Stärke dieses Buches, man bekommt durch die bisher leider nur in Frankreich hoch geschätzte Autorin einen ungemein bereichernden Einblick hinter die Kulissen der Literatur.

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Der Duft der Blumen bei Nacht

von Leïla Slimani

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Feinsinnig, philosophisch, klare Sprache – uneingeschränkte Lese-Empfehlung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila Slimani ist eine herausragende französische Literatin marokkanischer Abstammung. In einem sehr persönlichen Buch erzählt sie über das Schreiben, ihre Herkunft, über Identität, Rückzug und Allein-Sein. Feinsinnig, philosophisch, klare Sprache – uneingeschränkte Lese-Empfehlung. „Ich schließe mich tage- und nächtelang ein, in dem Versuch, das Gefühl der Scham, des Unbehagens, der Einsamkeit in Worte zu fassen, das mich begleitet. Ich lebe auf einer Insel, nicht, um den anderen aus dem Weg zu gehen, sondern um sie zu betrachten und so meine Leidenschaft für sie zu stillen.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Feinsinnig, philosophisch, klare Sprache – uneingeschränkte Lese-Empfehlung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila Slimani ist eine herausragende französische Literatin marokkanischer Abstammung. In einem sehr persönlichen Buch erzählt sie über das Schreiben, ihre Herkunft, über Identität, Rückzug und Allein-Sein. Feinsinnig, philosophisch, klare Sprache – uneingeschränkte Lese-Empfehlung. „Ich schließe mich tage- und nächtelang ein, in dem Versuch, das Gefühl der Scham, des Unbehagens, der Einsamkeit in Worte zu fassen, das mich begleitet. Ich lebe auf einer Insel, nicht, um den anderen aus dem Weg zu gehen, sondern um sie zu betrachten und so meine Leidenschaft für sie zu stillen.“

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Mika

Thalia Linz – Lentia

Zum Portrait

4/5

Offen und bewegend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila Slimani lässt sich eine Nacht in einem Museum einsperren, und schreibt dabei Ihre Gedanken auf. Ein Roman über Herkunft, Identität, Da Zugehörigkeit, Vater-Tochter und viele Gedankenstränge mehr. Sehr feinfühlig zeichnet Slimani ein Bild ihrer inneren Gedankenwelt während diesen Aufenthaltes. Ob ein Buch genauso bewegend sein kann wenn der Gedanke nicht intrinsisch ist, sondern aus einem Verlagswillen heraus? Definitiv!
  • Mika
  • Buchhändler/-in

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4/5

Offen und bewegend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leila Slimani lässt sich eine Nacht in einem Museum einsperren, und schreibt dabei Ihre Gedanken auf. Ein Roman über Herkunft, Identität, Da Zugehörigkeit, Vater-Tochter und viele Gedankenstränge mehr. Sehr feinfühlig zeichnet Slimani ein Bild ihrer inneren Gedankenwelt während diesen Aufenthaltes. Ob ein Buch genauso bewegend sein kann wenn der Gedanke nicht intrinsisch ist, sondern aus einem Verlagswillen heraus? Definitiv!

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Der Duft der Blumen bei Nacht

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