Yrsa erneut in Top-Form — das Verbrechen beginnt in einer fatalen, eisigen Nacht
Island, ein abgelegener Fjord: An einem kalten Winterabend klopft ein Nachbar an das Haus einer Familie, von der es seit einer Woche kein Lebenszeichen mehr gibt. Er bemerkt Spuren, aber niemand öffnet. Als er ins Haus eindringt, sieht er, dass die ganze Familie ermordet wurde. Der Polizist Týr und die Gerichtsmedizinerin Iðunn werden an den Tatort gerufen, um das schreckliche Verbrechen zu untersuchen. Das Ermittlerteam erkennt dabei schnell, dass der Fall Verbindungen zu einer längst vergangenen Zeit aufweist, die alle von ihnen gern für immer vergessen würden. Yrsa Sigurdardóttir schreibt atemberaubend spannend und mit archaischer Wucht. Ihr gelingt es meisterhaft, die schaurige Atmosphäre von Islands gnadenlos eisigen Winternächte heraufzubeschwören.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
23.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Superspannend
Was für ein tolles Buch, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es an zwei Tagen zu Ende gelesen, weil es so dermaßen spannend war. Daumen hoch und ich kann das Buch gern weiterempfehlen.
Zoro
5/5
02.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Megaaaa spannend
Habs als Geschenk bekommen und bin Ewig dankbar, das Buch ist so gut ich mochte den Perspektiven Wechsel und die Geschichten auf beiden Seiten und die Art wie es geschrieben wurde! die neben geschichten machten es auch so interessant.
NiWa
5/5
07.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein schaurig-fesselnder Thriller
Nach einer schmerzhaften Trennung flüchtet Sóldís in einen neuen Job: In einem abgelegenen Haus wird sie zur Haushaltshilfe einer gut situierten Familie.
Wenige Wochen später dringt ein Nachbar ins Haus ein, weil er schon längere Zeit nichts mehr von ihnen gehört oder gesehen hat. Er findet sie ermordet vor.
Mit Yrsa Sigurdardóttir ist für mich isländische Schauerstimmung garantiert. Auch mit „Nacht“ hat sie mich erneut überzeugt.
Meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus Krimi- und Psychothriller.
Der Krimipart wird in der Gegenwart übernommen, weil der Polizist Týr und seine Kollegin, die Gerichtsmedizinerin Iðunn, vor Ort ermitteln. Die schreckliche Bluttat lässt niemanden kalt. Die Nachbarn sind erschüttert und die Polizei steht vor Rätseln, denn Rekonstruktion der Tat spießt sich an einigen Auffälligkeiten. Zum Beispiel hält die Familie Tiere im Stall, die trotz der toten Halter ordnungsgemäß versorgt wurden.
Gleichzeitig zum brutalen Massaker hat Týr mit seiner eigenen Vergangenheit zutun. Etwas schwebt wie eine dunkle Wolke über ihm, und so ist es umso interessanter, ihn bei der Arbeit aus seiner Perspektive zu begleiten.
In einem weiteren Erzählstrang befinden wir uns wenige Wochen zuvor in der Vergangenheit. Sóldís nimmt die Stelle als Haushaltshilfe an. Sie lernt die Familie und ihre Tätigkeit kennen, dabei ist sie erleichtert, dass sie es so erfreulich getroffen hat. Denn ihre Arbeitgeber scheuen weder Mühe oder Geld, um ein behagliches Zuhause zu schaffen. Damit hat die Studentin den richtigen Ort gefunden, um sich zu finden und neu anzufangen.
Die Vergangenheit wird aus Sóldís’ Perspektive geschildert und man fühlt sich dabei in die junge Frau ein. Sie steht vor einem neuen Lebensabschnitt und muss erst verkraften, dass dieser für sie unerwartet gekommen ist. Die Beziehung ist vorbei, das Studium steht vor dem Abschluss und nun überlegt sie, wie es weitergeht. Genau zur rechten Zeit kam daher diese Anstellung, die sie als Zwischenstation, zum Herunterkommen und zur Orientierung, nutzen will.
Doch das anfängliche Wohlbefinden bröckelt, als Sóldís von mysteriösen Vorfällen gepeinigt wird. Bildet sie sich die Zwischenfälle ein oder wird sie tatsächlich – sogar vom Übernatürlichen – gequält?
Yrsa Sigurdardóttir weiß, wie man die Leser:innen fesselt. Die Atmosphäre ist packend komponiert: Das Haus liegt abgelegenen und die Familie lebt äußerst zurückgezogen. Nur wenige Nachbarn sind einen strammen Fußmarsch entfernt, während man nachts durch die imposante Verglasung des Hauses in die nächtliche Finsternis starrt.
Die Abwechslung mit dem Gegenwartsstrang der Ermittlungen facht die Spannung ordentlich an, weil diese präzise aufeinander abgestimmt sind. Sobald nach den Morden eine Ungereimtheit auffällt, wird man im Vergangenheitsstrang genau an ebendiesen Punkt geführt
Zudem kommen unerwartete Wendungen und tragische Erkenntnisse, die ich äußerst fesselnd zu lesen fand.
Ich bin in den Vergangenheits- und Gegenwartsstrang des Thrillers gleichermaßen eingetaucht. Dabei wüsste ich nicht, welcher mich mehr gepackt hat. Die Tragik der Morde hat mich im Gegenwartsstrang schockiert, während ich mich in der Vergangenheit genau wie Soldis vor den mysteriösen Ereignissen ein bisschen gefürchtet habe. Nicht nur die Begebenheiten im Haus sorgen für ein Grund-Gruseln, sondern auch die Familie an sich hat für manchen Schauer gesorgt.
Das Ende fand ich nicht überraschend, dennoch habe ich das Buch mehr als zufrieden zugeklappt. Denn Yrsa Sigurdardóttirs Romane liegen weitab vom Gewöhnlichen. Sie schaffte es wieder einmal, ihren Thriller mit dem düster-drückenden Yrsa-Hauch zu versehen.
„Nacht“ ist fesselnd, mysteriös und zieht aufgrund der isländischen Schauerstimmung sofort in die Handlung rein. Daher freue ich mich umso mehr, dass die Ermittlungen mit Týr und Iðunn im weiteren gemeinsamen Fall „Rauch“ weitergehen.
Die Reihe um Týr & Iðunn:
1) Nacht
2) Rauch
Bewertung
5/5
02.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannend bis zum Schluss
Wieder einmal ein Thriller aus der Feder von Yrsa Sigurdardottir, der mich einfach nur begeistert hat. Spannend von der ersten bis zur letzen Seite, konnte ich ihn einfach nicht aus der Hand legen. Diese Autorin schafft es immerwieder mich zum staunen zu bringen und ich warte schon gespannt auf ihr nächstes Buch.
Alexa K.
aus Bad Oeynhausen
5/5
15.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Unheimliche Dinge geschehen auf dem abgelegenen Hof...
Zum Buch: Die junge Sóldis flieht vor ihrer gescheiterten Beziehung auf den abgelegenen Hof Hvarf nördlich von Reykjavík. Sie kümmert sich um den Isländisch-Unterricht der beiden Töchter und macht den Haushalt. Eigentlich ein ganz guter Job. Wenn es nicht nur so verdammt gruselig auf dem Hof wäre. Im alten Anbau, in dem Sóldis untergebracht ist, knackt und knarzt es und es geschehen merkwürdige Dinge. Haben deshalb ihre Vorgänger quasi über Nacht Haus und Hof verlassen? Irgendwann kann auch die Familie die Augen nicht mehr davor verschließen: irgendetwas geht auf dem Hof vor…
Meine Meinung: Yrsa Sigurdardóttir kann es einfach! Sie schafft es einfach immer wieder, mir sofort eine Gänsehaut auf die Arme zu zaubern! Natürlich kann sie sich der Einöde in Island bedienen, die alleine schon von sich aus fast mystisch wirkt. Aber sie schafft es auch, den Charakteren so viel Leben einzuhauchen, dass man als Leser sehr gefangen ist! Man fiebert mit manchen mit, anderen wünscht man die Pest an den Hals…
Der Schreibstil ist typisch für die Autorin. Man erfährt am Anfang den Schluss, weiß aber nicht, wie es dazu gekommen ist. Dieses stilistische Mittel mag ich persönlich sehr gerne. Ich vergleiche es gerne mit dem Auspacken eines Geschenks. Der Weg ist hier das Ziel und auf der Strecke gibt es viele unheimliche Passagen. Bis man dann am Schluss völlig erstaunt ist über den Inhalt des Pakets, denn so hätte ich das Ende nicht erwartet!
Mein Fazit: Ich vergebe hier gerne die volle Punktzahl, denn die Autorin zieht mich immer sofort ab der ersten Seite in ihren Bann und hält die Spannung bis zum Schluss! Klare Leseempfehlung für Freunde der nordischen Thriller-Literatur!
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5/5
12.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Dieser Thriller wartet mit einem...
Dieser Thriller wartet mit einem Plot auf mehreren Zeitebenen auf. Ein altes Herrenhaus, das einem Schauer über den Rücken jagt und ein Fall, der die Ermittler an ihre Grenzen bringt. Gruselig, atmosphärisch und ausgefeilt. Hochspannung pur! (inklusive Gruselelemente)
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4/5
29.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Gelungener Island-Thriller
Die Flucht vor Trennungsschmerz und Uni-Stress führt die junge Sóldís als Kindermädchen und Haushaltshilfe an einen abgelegenen Hof und damit – auch wenn zuerst alles friedlich scheint – in einen einzigen Albtraum. „Nacht“ ist ein unheimlicher und unheimlich spannender Thriller im wunderbar düsteren Island-Setting. (4/5)
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