• Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe

Die Dauer der Liebe Roman

9

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,8 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80696-4

Beschreibung

Rezension

„Sabine Grubers neuer Roman ist Trauer-und Trostbuch, Hilferuf, ein langes Adieu fast wie im wirklichen Leben, mit ungestilltem Verlangen, Geheimnissen, Hindernissen, Spannungen.“
profil, Wolfgang Paterno

„‘Die Dauer der Liebe‘ ist ein still ergreifendes, genau registrierendes Nachdenken darüber, wie das Leben nach dem Einschlag des Schicksals weitergeht.“
Die Presse, Daniela Strigl

„Sabine Gruber schreibt in ‚Die Dauer der Liebe‘ davon, wie es ist, wenn man die Liebe seines Lebens verliert. Wenn man versucht, einen Zipfel des plötzlich Vergangenheit Gewordenen festzuhalten.“
Kurier, Barbara Beer

„Sabine Gruber ist mit ihrem Roman ein ebenso politisches wie poetisches Meisterwerk gelungen. Es ist ein Buch, das die gesetzlichen Unzumutbarkeiten für kinderlose Paare ohne Trauschein und Testament aufdeckt, und eine bewegende Erzählung über das Weiterleben ohne den anderen.“
Der Standard, Christa Gürtler

„‚Die Dauer der Liebe‘ ist ein Buch der kleinen, präzise geschilderten Beobachtungen – und der großen Aha-Momente, die sie anstoßen – hart und schonungslos. Und doch: ein Verzweiflungserheiterer.“
Tiroler Tageszeitung, Joachim Leitner

„Eine zutiefst berührende Transformation der Trauer in große Literatur.“
Kronen Zeitung

„Wieder einmal zeigt Sabine Gruber, wie gut sie individuelles Leben und die Auseinandersetzung mit Geschichte zu verbinden weiß.“
Ö1 Ex Libris, Cornelius Hell

"Das Psychogramm einer authentischen, starken Frauenfigur."
Bayern 2, Heinz Gorr

„Unsentimental und präzise erzählt die Autorin davon, was es heißt, einen nahen Menschen zu verlieren. Eine Herausforderung, vor die sich über kurz oder lang jeder gestellt sieht, der sich auf das Wagnis der Liebe einlässt.“
WDR5, Günter Kaindlstorfer

„Gelungen … in einer bewegenden Mischung aus Nüchternheit und Trotz, Weltenflucht und Hoffnungsschimmer.“
Ö1, Judith Hoffmann

„Eine der am meisten ausgezeichneten Südtiroler Autorinnen deutscher Sprache, schildert unwirkliche, traumatische Vorgänge, die sich überlagern und ihre sonst so starke, selbstbewusste Protagonistin paralysieren.“
Kleine Zeitung

„Die Autorin arbeitet, wie im Film, mit Zeitraffern, in denen die Jahre des Lebens mit Konrad wie plastisch nachgezeichnete Szenerien an uns vorbeiziehen.“
Die Dolomiten, F. Delle Cave

„Ein fast schon leichter, sehr flüssig zu lesender Roman über die Phasen und Bewältigung der Trauer.“
Falter, Sebastian Fasthuber

„Sabine Gruber findet eine Sprache für das eigentlich Unfassbare."
Deutschlandfunk, Undine Fuchs

"Grubers Kunst besteht darin, dass sich der Sog der ihrer erklärtermaßen auch eigenen Trauer unmittelbar auf die Leserin überträgt."
Der Tagesspiegel, Ulrike Baureithel

"Ein tieftrauriges Buch, das in seiner literarischen Kraft und Schönheit vielen Menschen viel geben kann."
Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

„Sabine Gruber veranschaulicht eindringlich den Kraftakt des Im-Leben-Bleiben-Müssens, wie es auch in den Texten von Joan Didion und Conny Palmen anklingt. ‚Die Dauer der Liebe‘ hat aber auch einen transformatorischen Ansatz.“
NDR Kultur Neue Bücher, Claudia Cosmo

„Flüssig, ergreifend und detailgenau erzählt.“
HÖRZU

„Sabine Gruber transportiert ein breites Spektrum an äußeren und inneren Verstrickungen. … `Die Dauer der Liebe‘ veranschaulicht eindringlich den Kraftakt des Im-Leben-Bleiben-Müssens.“
NDR Kultur, Marie Schoeß

„Die Trauer der Gegenwart vermischt sich mit Erinnerungen an das vergangene Liebesglück und mit Versuchen, so etwas wie eine Zukunft nach dem Verlust zu gestalten. Sabine Gruber findet dafür immer wieder originelle Wortschöpfungen: der Gewissheitsstich des Todes, die Kümmerkette der Freundinnen.“
WDR 3 Lesestoff, Andreas Wirthensohn

„Dass Sabine Gruber diesem Buch zudem noch sanften Witz, kritische Spurensuche, die auch dem Geliebten gilt, ein Lob der Freundschaft sowie fundiertes architekturhistorisches Wissen über eine sehr spezielle Region Italiens einschreibt, beweist die große Klasse der gebürtigen Südtirolerin.“
Buchkultur, Sylvia Treudl

„Ein feinfühliger Roman, der nie in Sentimentalität wegbricht. Ein ... Roman über die Macht der Liebe, die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und den drohenden Verlust aller Gewissheiten."
Literaturblatt.ch, Gallus Frei-Tomic

„Es ist nicht leicht, für dieses sensible Thema eine angemessene Sprache zu finden. Nur eine Autorin mit dem stilistischen Können einer Sabine Gruber ist solch einer Herausforderung gewachsen.“
Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schachenreiter

„Die vielfach ausgezeichnete Südtiroler Autorin beschreibt auch frühere Recherchen Konrads zum italienischen Städtebau der Mussolini-Ära. Das gibt dem Roman eine weitere, überraschende Ebene und zeigt wiederum eine ganz andere Art von Erinnerungsarbeit.“
Redaktionsnetzwerk Deutschland, Martina Sulner

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,7/12,8/2,8 cm

Gewicht

344 g

Farbe

Aubergine

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80696-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

9 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Trauerbewältigung

Bewertung am 19.10.2023

Bewertungsnummer: 2047215

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit einem friedlichen, idyllischen Bild, das unterbrochen wird von einem Klopfen an der Tür, welches Renatas Leben verändern wird. Sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte plötzlich verstorben ist, auf einem Parkplatz. Völlig unvorbereitet trifft sie diese Mitteilung. „Du bist stärker als ich, hatte Konrad einmal zu Renata gesagt. Deshalb muss ich vor dir sterben…….Ich bin nicht stärker, denkt Renata.“ Das Paar hatte 25 gemeinsame Jahre und Renata wird erst einen Tag nach dem Tod verständigt, da sie nicht miteinander verheiratet waren.Sie darf auch nicht mitentscheiden, was den Besitz und die Wünsche von Konrad betreffen, das bleibt seiner Familie, Mutter, Bruder, Schwester überlassen. Renata wehrt sich nicht, denn sie braucht ihre Kraft zum Überleben, ohne ihre große Liebe, und es wird gegen ihren und Konrads Willen gehandelt. „Konrads Familie ist nie ein Geschenk gewesen……..,derjenige, der den Raum verläßt, wird schlechtgeredet. Es macht sprachlos mit welch ungeheurer Frechheit die Familie des Toten sich der (wertvollen) Gegenstände, teilweise auch der Gegenstände, die Renata gehören, sowie deren gemeinsam finanzierten Landhäuschens bedient. Es wird uns also hier drastisch vor Augen geführt, dass ein Lebenspartner, nicht verheiratet und ohne Testament , keine Rechte am Besitz und an der Durchsetzung des Willens vom Verstorbenen hat. Für dieses schwierige Thema den richtigen Ton zu finden ist nicht leicht.Die vielen Befindlichkeiten einer Hinterbliebenen, allein gelassen, mit immer wieder kehrenden Erinnerungen, Zweifeln und Aufarbeitung werden alle beschrieben. Die Sprache ist feinfühlig, die Gedankengänge dringen ins Innerste, das Leiden wird einfühlsam beschrieben. Wie genau es einem Trauernden geht, weiß nur er selbst, aber Sabine Gruber gelingt es, die Emotionen nach so einem Verlust, gut einzufangen und deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

Trauerbewältigung

Bewertung am 19.10.2023
Bewertungsnummer: 2047215
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman beginnt mit einem friedlichen, idyllischen Bild, das unterbrochen wird von einem Klopfen an der Tür, welches Renatas Leben verändern wird. Sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte plötzlich verstorben ist, auf einem Parkplatz. Völlig unvorbereitet trifft sie diese Mitteilung. „Du bist stärker als ich, hatte Konrad einmal zu Renata gesagt. Deshalb muss ich vor dir sterben…….Ich bin nicht stärker, denkt Renata.“ Das Paar hatte 25 gemeinsame Jahre und Renata wird erst einen Tag nach dem Tod verständigt, da sie nicht miteinander verheiratet waren.Sie darf auch nicht mitentscheiden, was den Besitz und die Wünsche von Konrad betreffen, das bleibt seiner Familie, Mutter, Bruder, Schwester überlassen. Renata wehrt sich nicht, denn sie braucht ihre Kraft zum Überleben, ohne ihre große Liebe, und es wird gegen ihren und Konrads Willen gehandelt. „Konrads Familie ist nie ein Geschenk gewesen……..,derjenige, der den Raum verläßt, wird schlechtgeredet. Es macht sprachlos mit welch ungeheurer Frechheit die Familie des Toten sich der (wertvollen) Gegenstände, teilweise auch der Gegenstände, die Renata gehören, sowie deren gemeinsam finanzierten Landhäuschens bedient. Es wird uns also hier drastisch vor Augen geführt, dass ein Lebenspartner, nicht verheiratet und ohne Testament , keine Rechte am Besitz und an der Durchsetzung des Willens vom Verstorbenen hat. Für dieses schwierige Thema den richtigen Ton zu finden ist nicht leicht.Die vielen Befindlichkeiten einer Hinterbliebenen, allein gelassen, mit immer wieder kehrenden Erinnerungen, Zweifeln und Aufarbeitung werden alle beschrieben. Die Sprache ist feinfühlig, die Gedankengänge dringen ins Innerste, das Leiden wird einfühlsam beschrieben. Wie genau es einem Trauernden geht, weiß nur er selbst, aber Sabine Gruber gelingt es, die Emotionen nach so einem Verlust, gut einzufangen und deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

Ein bewegendes Buch

Bewertung am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001365

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Recht war nur so lange auf der Seite der Liebenden, so lange sie beide lebten. Mit dem Tod des einen oder anderen löste es sich in Nichts auf, wenn der Trauschein oder ein korrektes Testament fehlten.“ Renata erfährt, dass ihr Lebensgefährte Konrad auf einem Parkplatz verstorben ist. Sie waren 25 Jahre ein Paar, unverheiratet. Konrads Mutter Henriette, der Bruder Marcel, die Schwester Gunda, zu denen Konrad kein gutes Verhältnis hatte, pochen auf ihr Familienrecht, entmündigen Renata in jeder Beziehung. Ein Testament, das ihr von Konrad vorliegt, wird von ihnen nicht akzeptiert. Besonders die Schwiegermutter Henriette, die auch vorher schon keinen Hehl aus der Abneigung allen Frauen gegenüber gemacht hat, die mit ihrem Sohn verbunden waren, zeichnet sich als boshaft, gemein und habgierig aus. Es findet eine kirchliche Bestattung statt, die Konrad nie gewollt hätte. Renata wird nicht gefragt, nicht mit einbezogen, die Familie eignet sich ungefragt Dinge aus dem gemeinsamen Besitz an. Die Schwiegermutter instruiert Marcel, auch die Fotozeichnungen, die Konrad, ein Architekt, als künstlerische Varianten von historischen Gebäuden angefertigt hat, an sich zu nehmen und zu verkaufen. Renata kommt mit Konrads Verlust schwer klar. Die Erinnerungen an ihn sind wach in ihr. „Konrad ist jetzt Renatas Lichtkörper, und wenn Renata aufsteht und sich an die Wand lehnt, deckt sich ihr Körper mit dem Konrads. Sie drückt ihren Rücken gegen seinen Brustkorb, hört ihn an ihrem Ohr lachen. Er bückt sich leicht, umfasst mit den Armen ihr Becken, lässt seine Hände auf ihrem Bauch ruhen. Sie spürt seine Zunge im Ohr, fängt an zu lachen. Ich bin es nicht, sagt Konrad. Es ist Monachicchio!“ Monachicchi sind Geister toter, ungetaufter Kinder, die Urlauber und Einheimische ärgern, hatte Conrad ihr erzählt. Während sie die Dinge ordnet, entdeckt sie eine Zeichnung von ihm mit einer Widmung für Catarina. Das Datum der Widmung ist aus der Zeit als sie ein Paar waren. Renata beginnt an Konrads Treue, von dessen Liebe sie so überzeugt war, zu zweifeln, und recherchiert in der Vergangenheit. Die Trauer und die Verwirrung, in der Renata sich befindet, ist in wunderbarer, eindringlicher Sprache geschrieben. Die immer wieder aufblitzenden Erinnerungen sind in den Erzählfluss eingebettet, so wie sie bei Renata auftauchen. Gespickt mit unwiderstehlichen italienischen Worten und Wortneuschöpfungen. Zum Lachen komisch und doch so real ist die Beschreibung der Männer auf einer Partner-App, die sie auf Empfehlung einer Freundin besucht. Nebenbei gibt es auch Einblicke in die faschistische Architektur, Siedlungspolitik und Agrarreform in Italien unter Mussolini. Ein sehr spannendes Thema. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Das Leid der Protagonistin ist in jeder Zeile spürbar, die personale Erzählperspektive schafft etwas Distanz, zeigt aber auch unkommentiert die Grausamkeit und Herzlosigkeit von Konrads Familie. Ich möchte auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

Ein bewegendes Buch

Bewertung am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001365
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Recht war nur so lange auf der Seite der Liebenden, so lange sie beide lebten. Mit dem Tod des einen oder anderen löste es sich in Nichts auf, wenn der Trauschein oder ein korrektes Testament fehlten.“ Renata erfährt, dass ihr Lebensgefährte Konrad auf einem Parkplatz verstorben ist. Sie waren 25 Jahre ein Paar, unverheiratet. Konrads Mutter Henriette, der Bruder Marcel, die Schwester Gunda, zu denen Konrad kein gutes Verhältnis hatte, pochen auf ihr Familienrecht, entmündigen Renata in jeder Beziehung. Ein Testament, das ihr von Konrad vorliegt, wird von ihnen nicht akzeptiert. Besonders die Schwiegermutter Henriette, die auch vorher schon keinen Hehl aus der Abneigung allen Frauen gegenüber gemacht hat, die mit ihrem Sohn verbunden waren, zeichnet sich als boshaft, gemein und habgierig aus. Es findet eine kirchliche Bestattung statt, die Konrad nie gewollt hätte. Renata wird nicht gefragt, nicht mit einbezogen, die Familie eignet sich ungefragt Dinge aus dem gemeinsamen Besitz an. Die Schwiegermutter instruiert Marcel, auch die Fotozeichnungen, die Konrad, ein Architekt, als künstlerische Varianten von historischen Gebäuden angefertigt hat, an sich zu nehmen und zu verkaufen. Renata kommt mit Konrads Verlust schwer klar. Die Erinnerungen an ihn sind wach in ihr. „Konrad ist jetzt Renatas Lichtkörper, und wenn Renata aufsteht und sich an die Wand lehnt, deckt sich ihr Körper mit dem Konrads. Sie drückt ihren Rücken gegen seinen Brustkorb, hört ihn an ihrem Ohr lachen. Er bückt sich leicht, umfasst mit den Armen ihr Becken, lässt seine Hände auf ihrem Bauch ruhen. Sie spürt seine Zunge im Ohr, fängt an zu lachen. Ich bin es nicht, sagt Konrad. Es ist Monachicchio!“ Monachicchi sind Geister toter, ungetaufter Kinder, die Urlauber und Einheimische ärgern, hatte Conrad ihr erzählt. Während sie die Dinge ordnet, entdeckt sie eine Zeichnung von ihm mit einer Widmung für Catarina. Das Datum der Widmung ist aus der Zeit als sie ein Paar waren. Renata beginnt an Konrads Treue, von dessen Liebe sie so überzeugt war, zu zweifeln, und recherchiert in der Vergangenheit. Die Trauer und die Verwirrung, in der Renata sich befindet, ist in wunderbarer, eindringlicher Sprache geschrieben. Die immer wieder aufblitzenden Erinnerungen sind in den Erzählfluss eingebettet, so wie sie bei Renata auftauchen. Gespickt mit unwiderstehlichen italienischen Worten und Wortneuschöpfungen. Zum Lachen komisch und doch so real ist die Beschreibung der Männer auf einer Partner-App, die sie auf Empfehlung einer Freundin besucht. Nebenbei gibt es auch Einblicke in die faschistische Architektur, Siedlungspolitik und Agrarreform in Italien unter Mussolini. Ein sehr spannendes Thema. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Das Leid der Protagonistin ist in jeder Zeile spürbar, die personale Erzählperspektive schafft etwas Distanz, zeigt aber auch unkommentiert die Grausamkeit und Herzlosigkeit von Konrads Familie. Ich möchte auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Dauer der Liebe

von Sabine Gruber

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Claudia Settele

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

4/5

Wie kommt man über den Tod eines geliebten Menschen hinweg?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Trauer ist wie eine Krankheit. Sie erschöpft und entwurzelt die Gedanken. Sie wird chronisch. Man gewöhnt sich an den Zustand, aber die Trauer bleibt." Mit einer unglaublichen Präzision beschreibt Sabine Gruber den Seelenzustand der Protagonistin Renata, die ihren geliebten Konrad nach mehr als zwanzig Jahren Verbundenheit durch einen Herzinfarkt plötzlich verlor. Noch dazu kommt die Frage auf, ob er eine geheime Liebschaft hatte? Unschöne Seiten der Angehörigen Konrads werden zu Tage befördert, aber auch die schönen ihrer Freunde, die ihr beistehen. Man spürt an ihren einfühlsamen Worten, dass der Autorin ein ähnliches Schicksal widerfahren ist. Kein leichter Stoff, ergreifend geschrieben - jedoch nimmt Konrads Faszination von italienischer faschistischer Architektur nach meinem Geschmack zu viel Raum ein, während über Renatas Interessen und Beruf wenig zu erfahren ist.
  • Claudia Settele
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Wie kommt man über den Tod eines geliebten Menschen hinweg?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Trauer ist wie eine Krankheit. Sie erschöpft und entwurzelt die Gedanken. Sie wird chronisch. Man gewöhnt sich an den Zustand, aber die Trauer bleibt." Mit einer unglaublichen Präzision beschreibt Sabine Gruber den Seelenzustand der Protagonistin Renata, die ihren geliebten Konrad nach mehr als zwanzig Jahren Verbundenheit durch einen Herzinfarkt plötzlich verlor. Noch dazu kommt die Frage auf, ob er eine geheime Liebschaft hatte? Unschöne Seiten der Angehörigen Konrads werden zu Tage befördert, aber auch die schönen ihrer Freunde, die ihr beistehen. Man spürt an ihren einfühlsamen Worten, dass der Autorin ein ähnliches Schicksal widerfahren ist. Kein leichter Stoff, ergreifend geschrieben - jedoch nimmt Konrads Faszination von italienischer faschistischer Architektur nach meinem Geschmack zu viel Raum ein, während über Renatas Interessen und Beruf wenig zu erfahren ist.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Mika

Thalia Linz – Lentia

Zum Portrait

4/5

Lachen und Ärgern

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die Dauer der Liebe" legt Sabine Gruber einen weiteren sehr bereichernden Roman vor. Die zentralen Themen des Buches sind: Abschied und Schmerz, Familie, Habsucht und Lebensfreude. Die Geschichte regt zum Lachen an, sowohl werden Sie sich im Verlauf auch des Öfteren ärgern. Viele Emotionen sind Verbunden mit dem Buch und es wird bestimmt nicht langweilig. Viel Augenmerk wird auch auf italienische Architektur gelegt, welches man als einzigen kleinen Störfaktor hinauskristallisieren kann, wenn man sich für diese nicht interessiert. Allem in allem eine absolute Leseempfehlung!
  • Mika
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Lachen und Ärgern

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die Dauer der Liebe" legt Sabine Gruber einen weiteren sehr bereichernden Roman vor. Die zentralen Themen des Buches sind: Abschied und Schmerz, Familie, Habsucht und Lebensfreude. Die Geschichte regt zum Lachen an, sowohl werden Sie sich im Verlauf auch des Öfteren ärgern. Viele Emotionen sind Verbunden mit dem Buch und es wird bestimmt nicht langweilig. Viel Augenmerk wird auch auf italienische Architektur gelegt, welches man als einzigen kleinen Störfaktor hinauskristallisieren kann, wenn man sich für diese nicht interessiert. Allem in allem eine absolute Leseempfehlung!

Meinung aus der Buchhandlung

Die Dauer der Liebe

von Sabine Gruber

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe
  • Produktbild: Die Dauer der Liebe