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Endstation Malma Roman | »Schulmans Bücher haben einen Sog, wie man das eher von Stephen King kennt.« Alex Rühle, SZ

142

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,1 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Malma Station

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28353-3

Beschreibung

Rezension

So wenig braucht der schwedische Erfolgsautor Alex Schulmann um eine neue, emotional-packende und gut konstruierte (Familien-) Erzählung zu schreiben. ("Madame")
Meisterhaftes Familienporträt, aufwühlend und schonungslos. ("Freundin")
Verstörend und schmerzhaft und wahnsinnig gut geschrieben. ("ensuite")
Intensiv, beklemmend und mitreißend. ("diepresse.com")
Alex Schulman hat mich mit seiner Schreibweise und der Art, Geschichten verweben zu lassen, völlig geflasht. ("Lift Stuttgart")
Ein anspruchsvoller, aber lohnender Roman aus Schweden. ("Hörzu")
Intensiv, beklemmend und mitreißend: Ein Buch, das einen so schnell nicht loslässt. ("Die Presse am Sonntag")
Ein starker Roman für alle, die wissen, dass man in die Vergangenheit schauen muss, um die Gegenwart besser zu verstehen. ("WDR 5, Scala")
Als subtiler Chronist von Familientragödien hat sich Alex Schulman mit ›Endstation Malma‹ endgültig in der literarischen Weltklasse etabliert. ("Kleine Zeitung")
Große Gefühle, großartig in Szene gesetzt. ("Buchkultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/3,1 cm

Gewicht

418 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Malma Station

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28353-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der dritte Roman, den ich von…

    Der dritte Roman, den ich von Alex Schulman gelesen habe und wiederum ein Meisterwerk der zwischenmenschlichen Beziehungsverflechtungen, die das Konstrukt Familie hergibt. Raum und Zeit werden obsolet und so spielt Schulman auch wiederum mit der Frage, warum wir sind, wer wir sind und wie die Vergangenheit das Hier und Jetzt formt und die Zukunft definiert, in der wir teilweise wie Marionetten der Augsburger Puppenkiste unseren Platz einnehmen oder eben auch nicht, denn was obliegt unserer eigenen Entscheidung und was dem vordefinierten Schicksal? Ein Ziel, drei Zeiten, drei Geschichten und die Frage, warum sie alle Malma wählen, diesen kleinen unscheinbaren Ort, der doch wichtiger erscheint, als wir im ersten Moment wahrnehmen wollen. So unterschiedlich die Personen auf ihrem Weg dorthin auch sein mögen, so eint sie doch die Verbindung mit Malma. Der Stil ist leicht, die Geschichten direkt überraschend verknüpft. Alex Schulman schafft wiederum eine Schwere und Melancholie zwischen den Zeilen, die wenig Fragen offen lässt und den Leser mit Fragezeichen ins Leben entlässt. Vielschichtig und Tabu brechend erzählt er eine Geschichte, die ungewöhnlich wirken mag, jedoch die relevante Fragestellungen vieler nach der eigenen Identität verfolgt. Wie auch seine Romane zuvor spielt er mit dem Ballast der familiären Vergangenheit und inwieweit wir uns davon lossagen können. Mutig, aufrüttelnd und gewohnt polarisierend ist dieser Roman eine Empfehlung für alle, die sich gerne mit tiefer Prosa beschäftigen wollen, die nachhallt.

  • Willy Shrub

    aus St. Helier

    5/5

    24.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Roman

    Alex Schulman hat mit "Endstation Malma" einen bewegenden und emotionalen Familienroman geschrieben. Schulman nähert sich den handelnden Personen in der Form einer Zugfahrt von Stockholm nach Malma, einem kleinen Ort der einige Stunden von Stockholm entfernt liegt. In drei Handlungssträngen erzählt er die Geschichte von einem Vater und seiner Tochter, einer jungen Frau und einem Paar. Aus unterschiedlichen Beweggründen fahren diese nach Malma, doch sie haben mehr miteinender zu tun als man zunächst vermutet. Die Entwickung der einzelnen Geschichten, mit ihren Gedanken, sowohl verschieden als auch mit Überschneidungen, könnte den Roman verwirrend machen, trägt jedoch sehr zur Spannung zum Vergnügen der Lektüre bei. Interessanten Stoff bieten die Überlegungen des Autors über das Wesen zwischenmenschlicher Beziehungen. Besonders bleibt der Satz "Du bist nicht allein" in Erinnerung.

  • WillyShrub

    aus St. Helier

    5/5

    24.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alex Schulman hat mit…

    Alex Schulman hat mit "Endstation Malma" einen bewegenden und emotionalen Familienroman geschrieben. Bewegender Roman Schulman nähert sich den handelnden Personen in der Form einer Zugfahrt von Stockholm nach Malma, einem kleinen Ort der einige Stunden von Stockholm entfernt liegt. In drei Handlungssträngen erzählt er die Geschichte von einem Vater und seiner Tochter, einer jungen Frau und einem Paar. Aus unterschiedlichen Beweggründen fahren diese nach Malma, doch sie haben mehr miteinender zu tun als man zunächst vermutet. Die Entwickung der einzelnen Geschichten, mit ihren Gedanken, sowohl verschieden als auch mit Überschneidungen, könnte den Roman verwirrend machen, trägt jedoch sehr zur Spannung zum Vergnügen der Lektüre bei. Interessanten Stoff bieten die Überlegungen des Autors über das Wesen zwischenmenschlicher Beziehungen. Besonders bleibt der Satz "Du bist nicht allein" in Erinnerung.

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es lässt mich nicht mehr los...

    Die Handlung erzeugt einen melancholischen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Eine Geschichte auf drei Zeitebenen, wie ein gut gewebter Teppich. Das Gesamtbild am Ende macht sprachlos. Ein Buch mit Wucht, über das ich täglich nachdenke. Es lässt mich nicht mehr los...

  • Klara

    5/5

    04.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überall dysfunktionale Familien

    In Alex Schulmans neuem Roman werden verschiedene Menschen im Zug nach Malma gezeigt, einem kleinen Ort ein paar Stunden von Stockholm entfernt. Da ist ein Vater mit seiner kleinen Tochter Harriet, Harriet mit ihrem Mann Oskar, von dem sie sich trennen wird und ihre Tochter Yana, die nach Malma unterwegs ist, weil sie Antworten auf Fragen erhofft, die bisher unbeantwortet geblieben sind. Diese Menschen sitzen natürlich nicht im selben Zug, sondern ihre Reisen finden in einem Zeitraum von etwa fünfzig Jahren statt, die erste mit Harriet als Kind in den 70er Jahren. Die Kapitelüberschriften Harriet, Oskar und Yana sind ein Hinweis auf die drei Zeitebenen und den damit verbundenen Perspektivwechsel. Am Ende kann der aufmerksame Leser die Puzzleteile zusammensetzen und kennt die wesentlichen Elemente der geschilderten Schicksale. Der Autor zeigt mehrere dysfunktionale Familien: Ehen scheitern, und Kinder durchleben eine schwere Kindheit, die sie für immer prägen wird. Harriet wird unter besonders belastenden Umständen von ihrer Schwester getrennt, weil die Eltern die Geschwister unter sich aufteilen und ein weiterer Kontakt nicht geplant ist. Sie erlebt mit, dass beide Elternteile die Schwester vorziehen und sie zurückweisen. Harriet wächst beim Vater auf. Später wird Harriet nach dem Scheitern ihrer Ehe mit Oskar spurlos verschwinden und Tochter Yana zurücklassen. Wie wird ein Kind mit Verlust und Zurückweisung fertig? Inwieweit prägen diese frühen schmerzlichen Erfahrungen ihr eigenes Leben? Schulman setzt sich in diesem auch in der deutschen Übersetzung hervorragenden Roman mit diesen ernsten Themen auseinander und macht sie für den Leser nachvollziehbar. Mir hat auch Schulmans neues Buch sehr gut gefallen, und ich werde sicher noch weitere Romane von ihm lesen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Endstation Malma

    Der schwedische Autor Alex Schulmann lässt uns eintauchen in die Leben von Harriet, Yana, Bo und Oskar. All diese Leben sind geprägt von Partner*innen oder Eltern, die ein gewisses Maß an emotionaler Unfähigkeit mit sich tragen und damit ihren Kindern und deren Zukunft schaden. Die Gratwanderung zwischen "bemühtem" Elternteil und Verwahrlosung ist grenzwertig, und dieses Thema ist ein wiederkehrendes bei Alex Schulmann. Schon in "Die Überlebenden" waren die Protagonistinnen und Protagonisten geprägt fürs ganze Leben von der emotionalen Kälte ihrer Erzeuger, und so ist es auch in "Endstation Malma". Geschickt verwebt der Autor die verschiedenen Handlungsstänge miteinander und entwickelt so einen unwiderstehlichen Sog, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Düster, melancholisch und bedrückend, aber nichtsdestotrotz eine großartige Geschichte!

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