Die Raumfahrt unternimmt einen neuen Anlauf in die unendlichen Weiten, und unsere Instrumente schauen immer tiefer ins Weltall. Eine zentrale Frage, die uns dabei bewegt: Sind wir allein im Universum? Wenn wir uns die ungeheure Größe des Weltalls und die riesige Vielzahl von Sternen und Planeten vor Augen halten, ist das Schweigen der Anderen kaum nachvollziehbar. Warum hören und sehen wir nichts von außerirdischen, intelligenten Zivilisationen und Kulturen, die nach Ansicht vieler Experten existieren müssen? Warum herrscht im Äther das große Schweigen?Harald Lesch und Harald Zaun erzählen so unterhaltsam wie fundiert davon, was die Wissenschaft über Außerirdische weiß und wie sie dazu forscht, trennen Mythen von Fakten und beschäftigen sich mit den großen Fragen, die uns alle umtreiben, wenn wir über extraterrestrische Intelligenz diskutieren: Wie hochentwickelt sind diese fremden Lebensformen? Wie können wir sie mit Instrumenten aufspüren? Haben sie uns längst entdeckt und beobachten uns? Welche Rolle spielen wir in ihrem Weltbild und wie stark könnte ein Erstkontakt unser Weltbild erschüttern? Wie groß ist die Gefahr, dass sie aggressiv-expansiv sind und uns schaden wollen? Schweigen alle nur deshalb, um ihre kosmischen Überlebenschancen zu erhöhen?Eine spannende Reise durch das Universum, zu unseren kosmischen Nachbarn und zu uns selbst.-
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Das Buch ist informativ und…
Paul aus Frankfurt am 09.08.2024
Bewertungsnummer: 2919429
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist informativ und unterhaltsam. Viele werden vielleicht enttäuscht sein, dass die Autoren nicht auf UFOS usw. nicht näher eingehen; aber das ist ja nicht das Thema dieses Buches. Die beiden Haralds gehen alles wissenschaftlich und seriös an, ohne es zu verkomplizieren. Ein gelungenes Werk, das ich gerne weiterempfehle. Gruß Paul
Abseits von UFOS, aber diesseits der Wissenschaft
Bewertung am 09.08.2024
Bewertungsnummer: 2263212
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wirklich ein stilistisch, sprachlich und informativ sehr gutes Buch über eine heißes Thema. Mir hat der Ideenreichtum der Autoren sehr gut gefallen. Da waren einige lustige Anekdoten drin. Klar, das Thema ist heikel. Aber Lesch und Zaun überraschen mit interessanten Überlegungen und Schlussfolgerungen. Mit hat die Einbeziehung der Dunklen-Wald-Theorie sehr gut gefallen. Einfach nur super!
Meinung aus der Buchhandlung
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Die Suche nach ET in den Tiefen des interstellaren Raumes
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Harald Lesch und Harald Zaun gehören zu den prominentesten Vertretern wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge der Astronomie für jedermann zu erklären. Zu ganz vielen verschiedenen Themen unseres Kosmos haben diese beiden Herrn schon Bücher geschrieben und eigentlich waren alle davon Bestseller. Auch im aktuellen Titel der beiden Astronomen wird wieder ein Themenbereich aufgegriffen, der sicher viele Menschen interessieren wird. Diesmal gehen die beiden der Frage nach, ob und wann es endlich so weit seit wird, dass eine außerirdische Zivilisation mit uns Kontakt aufnimmt.
Das wie immer gut und flüssig zu lesende Buch spannt einen relativ breiten Bogen über fast 130 Jahre Sternenbeobachtung und der damit einhergehenden Entdeckung von Exoplaneten. Diese heißen so, weil sie der Erde sehr ähnlich sind, das heißt sie haben Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff. Außerdem befinden sie sich in der sogenannten „habitablen Zone“ rund um eine Sonne. Damit ist es theoretisch möglich, dass hier intelligentes Leben entstehen kann. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben daher auch angesehene Exobiologen und Astronomen versucht, solche Planten zu entdecken. Dadurch entstand auch schon damals der Begriff „Planetenjäger“, wie die beiden Autoren zu berichten wissen.
Zu den bekanntesten Vertretern der frühen Phase der Erforschung des Weltraums und der Suche nach intelligentem Leben außerhalb unseres eigenen Sonnensystems zählen etwa Albert Einstein oder Nikola Tesla. Die erste Phase zeichnete sich durch den Versuch aus, Radiowellen, welche nicht von unserer Welt stammten, aufzufangen. Zusammen mit ein paar schwarz-weiß Fotos versehen scheinen diese ersten Versuche jedoch aus heutiger Perspektive eher lachhaft zu sein. Herr Lesch und Herr Zaun jedoch zeigen, dass dies schlicht Pionierarbeit auf einem völlig neuen Feld der Weltraumerforschung darstellte.
In den 1950er Jahren nahm diese dann wirklich an Fahrt auf. Immer mehr Länder hatten, nach Ende des Zweiten Weltkriegs, sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen dafür übrig. Es ist sehr interessant zu erfahren, dass gerade nicht nur eben in den USA dieser junge Wissenschaftszweig vorangetrieben wurde. Auch in Großbritannien, Russland oder Frankreich gab es bald Anstrengungen um eben der Erste zu sein, welcher Kontakt mit „denen da draußen“ aufnimmt. Auch aus Prestigegründen ist das sicher leicht nachvollziehbar.
Die sicher bekannteste Unternehmung in diese Richtung ist das „Seti“ Projekt. Das speziell von den USA erdachte Programm hat eine sehr wechselvolle Geschichte mit ein paar Höhen aber leider ganz vielen Tiefen. Neben immer wiederkehrendem chronischen Geldmangel war auch die Zahl der kommenden Mitarbeiter und unterschiedlich eingesetzten Teams stark schwankend. Das macht das Buch an manchen Stellen nicht leicht zu lesen, Namen und Orte wechseln sich hier teilweise sehr schnell ab. Interessant war, dass Seti ursprünglich nur nach Radiowellen suchte. Da jedoch kein Erfolgserlebnis kam, probierte man es auch mit „Laserapplikationen“, das hieß dann „Oseti“. Eine dritte sehr populäre Methode der Kontaktaufnahme war in den 1970er Jahren das entsenden der Raumsonden „Pioneer 10 & 11“. Diese haben als erste menschliche Gebilde auch unser Sonnensystem nach Jahrzehnten erfolgreich verlassen.
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