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Kleine Probleme Roman

172

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-240-6

Beschreibung

Rezension

Zum Lachen, zum Weinen – einfach ein gutes Buch! ("SWR Lesenswert")
Irre lustig. Und das ist so toll, weil richtig gute lustige Bücher ja viel seltener sind als gute tragische Bücher. ("Spiegel Bestseller")
Generell eine tolle Autorin mit ungewöhnlichem Talent. ("Spiegel Bestseller")
Eine meisterhafte Attacke auf das Zwerchfell ist dieser innere Monolog und eine minutiöse Analyse von Momenten wirbelnder Verzweiflung unter dem Mikroskop. ("NDR Kultur")
Ein zutiefst witziges und philosophisches Buch für alle, die wissen, was der innere Schweinehund ist. ("ZDF Literarisches Quartett")
Eines der ganz wenigen Exemplare der deutschen Gegenwartsliteratur mit wirklich herrlichem Humor. ("ZDF Literarisches Quartett")
Ich habe selten bei der Lektüre eines deutschen Romans so viel gelacht. ("ZDF Literarisches Quartett")
Diese Autorin gehört, um das gleich mal zu sagen, zu den klügsten, die es hierzulande gibt. ("Die Zeit")
So wohltuend, (...) einmal wieder eine so humorige, selbstironische (Nicht-)Ich-Erzählung über vermeintlich „kleine Probleme“ zu lesen – vor allem wenn sie so hervorragend geschrieben ist wie diese. ("taz")
Ein schreiend komischer, kluger und ungemein zärtlicher Roman. ("rbb radioeins")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-240-6

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hätte nie gedacht, dass ich mich so sehr mit einem 49-Jährigen Familienvater identifizieren könnte.

    "Wie beschissen ist es bitte, wenn einem alle Türen offenstehen und man trotzdem stehen bleibt. Wenn man keinen Grund dafür hat, so zu sein, aber man ist halt trotzdem so. Wenn alles einfach ist und einfach ist viel zu schwer." Lars ist fast 50 und hat noch einiges zu erledigen, was er bisher aufgeschoben hat. Also eigentlich hat er noch alles zu erledigen. Aber wer hat das nicht.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kleines Meisterwerk

    Dieses Buch polarisiert auf ganz besondere Art und Weise. Im Mittelpunkt steht ein Endvierziger, der nach Jahren der Lethargie und vor sich hin Sinnierens am letzten Tag des Jahres mal eben schnell alles Liegengebliebene erledigen will. Problem dabei ist nur - er kommt nicht aus dem Quark. Jede einzelne Handlung wird gedanklich in winzigste Teile aller was-wäre-wenn-Optionen zerteilt. Wer schon mal was aufgeschoben hat oder einen leichten Hang zum Perfektionismus bei sich wahrnimmt, kann sich an vielen Stellen im Buch wiederfinden. Wer das nicht kennt, wird sich möglicherweise schwer tun, in das Buch einzutauchen. Ebenso außergewöhnlich ist der Dialog mit seinem inneren Kritiker, der sich stilistisch durch das gesamte Buch zieht. Ich mochte es gerne, machte es den Protagonisten auf eine für mich wunderbare Art nah und erfahrbar. Tolles, kurzweiliges Buch mit Witz und Tiefgang.

  • sommerlese

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habe Tränen gelacht:…

    Ich habe Tränen gelacht: Machen statt Reden und Denken Im Ki Wi Verlag erscheint der Roman Kleine Probleme von Nele Pollatschek. Der 49-jährige Lars ist Denker und angehender Schriftsteller, ein Mensch, der wenig praktisch veranlagt ist und mehr über die anliegenden Aufgaben nachdenkt, als sie schlussendlich mal anzupacken und abzuarbeiten. Seine Frau Johann verreist in der Woche vor Silvester, mit der Ansage, bitte zu Silvester einen Nudelsalat (Rezept hängt am Kühlschrank) zuzubereiten und zur Feier beim gemeinsamen Sohn mitzubringen. In dieser Woche nimmt Lars die nötigen Aufgaben in den Blick, es gilt die Wohnung zu putzen, die Steuererklärung zu machen und das Bett seiner Tochter zusammen zu schrauben. Das neue Jahr will er mit einem aufgeräumten Leben ohne ausstehende Aufgaben beginnen. Doch schneller als gedacht ist die Woche ohne große Aktivitäten vergangen, Lars verbleibt nur noch Silvester und er macht sich an seinen Plan, den er Punkt für Punkt angeht. Natürlich mit seiner ihm eigenen, etwas verpeilten Art. Nele Pollatschek hat einen wortgewandten, bildhaften Erzählstil, der Lars Probleme des Alltagslebens auf wunderbar humorvolle, aber auch liebevolle und manchmal sogar philosophisch ausufernde Weise beschreibt. Zu Anfang musste ich mich erst einmal an die ellenlangen Kettensätze gewöhnen, die wie ich später bemerkte, aber ganz wunderbar der Art des passiven Dauer-Denkers Lars entsprechen. Es ist eine Geschichte, die tragisch und komisch zugleich daherkommt. Wer sich vor unerledigten Dingen drückt, den erwischt das schlechte Gewissen spätestens zum Jahreswechsel. Eine Woche ohne Frau und Kinder vor Silvester ist die Chance für Lars, endlich mal die liegen gebliebenen Aufgaben zu schaffen, die seit langer Zeit liegen geblieben sind und die er bisher nur vor sich hergeschoben hat. Doch diese freie Woche verstreicht ohne große Aktivitäten und zu Silvester packt Lars die große Panik. Ihm bleibt noch ein Tag, um seiner Familie zu beweisen, was er so schaffen kann. Sie kennen seine Untätigkeit und diese Wunde nagt an ihm. Es hilft alles nichts, er muss den Wochenplan abarbeiten. So reinigt er im Winter bei Schneetreiben die Regenrinne, weiß aber selbst, wie viel besser das im Herbst gegangen wäre. Das neue Bettgestell von IKEA für seine Tochter befindet sich seit Monaten noch in den Originalkartons, sie schläft auf einer Matratze auf dem Fußboden. Er erfindet Namen für alle tausend Bauteile und Schräubchen und ergeht sich fast selbst verliebt in seinen Wortschöpfungen. Und die überaus nötige Putzaktion artet in eine wahre Chaosorgie aus, bei der ich Tränen gelacht habe. Während seiner gerade ausgeführten Aufgabe macht sich Lars ausufernde Gedanken, die meistens mit der Aufgabe kaum etwas zu tun haben. Mit diesen Denk-Ergüssen stellt er seiner Leserschaft seine Familie und seine eigenen Unzulänglichkeiten vor. Man kann sich während des Lesens nur wundern, dass Johanna nicht schon längst die Reißleine gezogen hat und dass ihn seine Kinder nicht für völlig unfähig halten. Lars möchte seinem Leben neuen Schub geben und seiner Familie beweisen, dass er auch ein Macher ist. Deshalb will er sich ändern und endlich mal etwas bewegen. Doch mit jeder kleinen Aktion erkennt man seine schräge Verpeiltheit, lacht über merkwürdige Vorgänge und hofft inständig, dass ihm seine Aufgabe gelingt. Am meisten habe ich darüber gelacht, wie sich Lars bei jeder noch so kleinen erledigten oder nicht erledigten Sache feiert. Eine literarische Perle, die uns die Unzulänglichkeiten der Trägheit vor Augen hält, die uns von vielen Aufgaben des Lebens abhält. Doch wenn die Liebe in Gefahr ist, muss man etwas bewegen!

  • bruekhe der trojer

    5/5

    27.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    14181.minor issues ich selbst…

    14181.minor issues ich selbst brauche zwar keine empfehlungen, um mich zum kauf eines buches zu entschlieszen; ich habe leute, die ich gern lese und deshalb kaufe, nele pollatschek gehört auf jeden fall dazu. aber unentschlossene auf der suche gibt es wohl, diesen möchte ich also meinen jdfs. nicht sachlichen eindruck, aber eine ehrliche empfehlung dieses kleinen kunstgriffes mitgeben, den fr. pollatschek da angestellt hat. in durchaus kurzweiliger manier führt sie uns durch einige grundlegende fragestellungen, die manchem bekannt vorkommen mögen, der..., naja, eben: lebt. lars, passender name dieses endvierziger (aber was ist eigentlich der kern seines wesens? hier fehlt mir das nomen..., vielleicht einfach: vaters?) jdfs. protagonisten ist wohl zuhaus alleingelassen worden für eine weile von auswachsenden kindern und johanna, die jedoch, also kinder und johanna, in seinem kopf spuken in einem zwiegespräch, das auf der länge des romans philosophisch und humorvoll ausgestaltet wird. es beginnt mit einer liste an diesem einen tag, der den zeitpunkt der handlung bildet, unbedingt zu erledigender dinge; von so einfachen scheinbar wie Ein Bett aufbauen für die Tochter und Putzen bis zu Lebenswerk schreiben - was immer das auch ist. lars ist doch irgendwie schriftsteller und wir kucken ihm zu, wie er jeden schritt immer weiter prokrastiniert (aufschiebt) bis er in gelungenen hirnwendungen schlieszlich dahin kommt, den nötigen lappen zu nehmen, um einen eingetrockneten kaffefleck auf dem boden zu entfernen. zu sehen, wie die punkte auf der liste langsam abgehakt werden, ist auch für mich erleichternd gewesen; die alltägliche lähmung angesichts alltäglicher kleiner probleme und die ausgeklügelten techniken, mit denen wir uns ihrer bewältigung(en) verweigern, ist höchst unterhaltsam. lars, dessen hochphilosophische gedanken (unironisch, die er zur ablenkung vom notwendigen anstellt) immer wieder liebevoll von einschüben johannas oder der kinder unterbrochen werden, die ihn irgendwie (aufrappeln, sie > ihn) sollen, wächst an jeder aufgabe, indem er sich immer klarer wird, was vielleicht das eigentliche problem ist. johanna, der gute freund, die ihn ein halbes leben begleitet und gestützt hat, ist nicht ewig da, um auf diesen liebenswerten groszen jungen aufzupassen - der sich hier natürlich (feministisch-stilisiert) durchaus kritisch lesen läszt - und sein geschirr wegzuräumen. ich mochte diese late 40ies coming-of-age geschichte sehr, man lernt über sich selbst und ohne grimm, was sich dann noch beheben läszt, damit alle glücklich bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nele Pollatschek hat für mich...

    Nele Pollatschek hat für mich mit 'Kleine Probleme' ein kleines Meisterwerk geschaffen. Ich war frustriert, genervt, hoffnungslos und dann wieder hoffnungsvoll, ich habe für Lars gewettet und auch gegen ihn, aber was ich vorallem gemacht habe ist: mitgefühlt.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Schmunzeln und Nachdenken.

    Der angehende Schriftsteller kommt ausgerechnet am letzten Tag des Jahres darauf, nicht nur sein Haus, sondern auch seinen chaotischen Alltag in Ordnung zu bringen. Trotz beherzter Bemühungen schweift er immer wieder ab, philosophiert und tappt von einem Missgeschick ins andere. Ein sprachgewaltiger und unterhaltsamer Schreibstil.
  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein überaus humorvoller, anspielungsreicher...

    Ein überaus humorvoller, anspielungsreicher und intelligenter Roman, der die Dimensionen "kleiner" Probleme auslotet. Für alle, die Aufschieberitis kennen, ihren Schweinehund besiegt haben oder ihm lieber nicht erliegen wollen. Komisch und zutiefst menschlich - unbedingt lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Kann man sich als Mensch noch verändern?

    Es lohnt sich auf jeden Fall, wie man anhand von Lars, 49 jähriger erfolgloser Schriftsteller, sieht. Als Prototyp eines Prokrastinators will er am Silvestertag nun endlich alle in den letzten Jahren aufgeschobenen Vorhaben erledigen. Er steht am Ende seiner Beziehung und glaubt, dass ihn nur noch das Abarbeiten dieser To-do-Liste, die 13 "kleine Probleme" beinhaltet, retten kann. Durch den Druck der fortschreitenden Zeit entsteht in ihm eine unglaubliche Kreativität, an der er uns anhand des permanenten, mitunter auch anstrengenden, inneren Dialogs teilhaben lässt. Fast schon absurd, aber manchmal doch ziemlich nah an der Realität - schließlich sind wir doch alle ein bisschen wie Lars. Ein Buch mit humorvoller Sprache in einer tristen Gedankenwelt, die Fragen zum Sinn des Lebens aufwirft.

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