Produktbild: Der Morgen der Welt

Der Morgen der Welt Geschichte der Renaissance. Sonderausgabe

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38,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Abbildungen

mit 115 Abbildungen, davon 32 in Farbe

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1306

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/5,7 cm

Gewicht

1364 g

Farbe

Anthrazit / Elfenbein

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80332-1

Beschreibung

Rezension

Bernd Roecks Der Morgen der Welt (Princeton), übersetzt aus dem Deutschen von Patrick Baker, umfasst fast tausend Seiten und bietet trotz seines Titels tatsächlich eine Art Makroauflösung der Renaissance.




The New Yorker, Adam Gopnik



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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2023

Abbildungen

mit 115 Abbildungen, davon 32 in Farbe

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1306

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/5,7 cm

Gewicht

1364 g

Farbe

Anthrazit / Elfenbein

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80332-1

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Peter Ball

    aus Krefeld

    5/5

    13.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Morgen der Welt und des modernen Menschen

    Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja trifftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, dass die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise zum Aufbruch Europas

    Bernd Roeck, ein in Augsburg geborener Historiker mit Lehrstuhl in Zürich, hat mit seinem Buch „Der Morgen der Welt“ ein umfangreiches Werk zur Geschichte der Renaissance abgeliefert. Schon Herfried Münkler wies auf den immensen Umfang des Buches hin. Aber es ist nicht allein der Umfang, der das Lesen sperrig werden lässt. In Abwandlung einer vielzitierten Redewendung, heißt es bei Bernd Roeck: „Wollen wir wissen, wie wir wurden und was wir sind, sind weite Reisen zu absolvieren.“ Von dieser Reise, die uns ein Bild von der Renaissance liefern soll, möchte uns Bernd Roeck berichten, indem er vom Einfluss der Antike und von den technischen Neuerungen - z. B. vom Buchdruck - erzählt, aber auch indem er die Bedeutung des Gesprächs und der Diskussion hervorhebt. Bernd Roecks Anliegen ist es, das einzigartige, territoriale Gebilde zu verstehen, das heute als Europa bezeichnet wird. Wie der Titel des Buches suggeriert - samt der Morgenröte, mit der Europa die Welt erleuchtet -, möchte er die einflussreiche Stellung Europas neben den anderen Kulturen in der Welt ergründen, in dem er von den revolutionären Umbrüchen und Neuerungen berichtet, die in der Renaissance stattfanden. Es bleibt aber die berechtigte Frage, ob sich Bernd Roecks „Reisebericht“ allein auf das Berichten beschränkt und sich dem Richten und der Beurteilung enthält, wie er in der Einleitung seines Buches formuliert. Trotz des Umfangs, hat Bernd Roeck ein leicht lesbares Buch geschrieben. Ob wir allerdings etwas über uns erfahren, wenn wir in die Vergangenheit reisen, sei dahingestellt und den Blinden und Tauben überlassen.

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