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Produktbild: Der Morgen der Welt

Der Morgen der Welt Geschichte der Renaissance

1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

30.09.2019

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

1340 (Printausgabe)

Dateigröße

11960 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406741203

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PDF

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Erscheinungsdatum

30.09.2019

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

1340 (Printausgabe)

Dateigröße

11960 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406741203

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Der Morgen der Welt und des modernen Menschen

Peter Ball aus Krefeld am 13.09.2023

Bewertungsnummer: 2021660

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja trifftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, dass die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

Der Morgen der Welt und des modernen Menschen

Peter Ball aus Krefeld am 13.09.2023
Bewertungsnummer: 2021660
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir ging es wohl nicht anders als vielen anderen auch, die nach ihrer Vorstellung zum Begriff "Renaissance" gefragt werden: Michelangelo, Leonardo und ein bisschen Medici, spätes 14. und 15. Jahrhundert und sonst nichts weiter. Bernd Roeck jedoch belehrt die Welt in seinem Opus Magnum über die Geschichte der Renaissance eines Besseren und zeigt eindrücklich, daß es vielfältige Ursachen-, ja trifftige Gründe dafür gab, daß eine solche Revolution des Geistes, der Künste und der Wissenschaften ausgerechnet in der Mitte von Europa stattfinden musste. Sei es die klimatische Vorzugslage innerhalb Mitteleuropas, ein sprachliches Erbe (Latein), welches globalen Wissens- und Kulturaustausch ermöglichte oder die weltweit ersten, großen Universitäten, durch die die juristische-, kaufmännische und theologische Elite herangebildet wurde - es ist durchaus folgerichtig und legitim, hieraus eine Zwangsläufigkeit abzuleiten. Bernd Roeck liefert ein episches Stück Welt-, Kunst- und Wissenschaftsgeschichte mit Universalanspruch und beeindruckt mit einer außerordentlichen Detailkenntnis historischer Zusammenhänge, bekannter- und weniger bekannter Schlüsselpersonen. Seiner Grundaussage, dass die Renaissance letztendlich eine Erfolgsgeschichte der westlichen Welt ist, welche die Menschheit bereichert und in ihrer Entwicklung signifikant vorangebracht hat, kann man nach der Lektüre dieses Buches wohl uneingeschränkt zustimmen.

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Der Morgen der Welt

von Bernd Roeck

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Ralf Rother

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4/5

Eine Reise zum Aufbruch Europas

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bernd Roeck, ein in Augsburg geborener Historiker mit Lehrstuhl in Zürich, hat mit seinem Buch „Der Morgen der Welt“ ein umfangreiches Werk zur Geschichte der Renaissance abgeliefert. Schon Herfried Münkler wies auf den immensen Umfang des Buches hin. Aber es ist nicht allein der Umfang, der das Lesen sperrig werden lässt. In Abwandlung einer vielzitierten Redewendung, heißt es bei Bernd Roeck: „Wollen wir wissen, wie wir wurden und was wir sind, sind weite Reisen zu absolvieren.“ Von dieser Reise, die uns ein Bild von der Renaissance liefern soll, möchte uns Bernd Roeck berichten, indem er vom Einfluss der Antike und von den technischen Neuerungen - z. B. vom Buchdruck - erzählt, aber auch indem er die Bedeutung des Gesprächs und der Diskussion hervorhebt. Bernd Roecks Anliegen ist es, das einzigartige, territoriale Gebilde zu verstehen, das heute als Europa bezeichnet wird. Wie der Titel des Buches suggeriert - samt der Morgenröte, mit der Europa die Welt erleuchtet -, möchte er die einflussreiche Stellung Europas neben den anderen Kulturen in der Welt ergründen, in dem er von den revolutionären Umbrüchen und Neuerungen berichtet, die in der Renaissance stattfanden. Es bleibt aber die berechtigte Frage, ob sich Bernd Roecks „Reisebericht“ allein auf das Berichten beschränkt und sich dem Richten und der Beurteilung enthält, wie er in der Einleitung seines Buches formuliert. Trotz des Umfangs, hat Bernd Roeck ein leicht lesbares Buch geschrieben. Ob wir allerdings etwas über uns erfahren, wenn wir in die Vergangenheit reisen, sei dahingestellt und den Blinden und Tauben überlassen.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Eine Reise zum Aufbruch Europas

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bernd Roeck, ein in Augsburg geborener Historiker mit Lehrstuhl in Zürich, hat mit seinem Buch „Der Morgen der Welt“ ein umfangreiches Werk zur Geschichte der Renaissance abgeliefert. Schon Herfried Münkler wies auf den immensen Umfang des Buches hin. Aber es ist nicht allein der Umfang, der das Lesen sperrig werden lässt. In Abwandlung einer vielzitierten Redewendung, heißt es bei Bernd Roeck: „Wollen wir wissen, wie wir wurden und was wir sind, sind weite Reisen zu absolvieren.“ Von dieser Reise, die uns ein Bild von der Renaissance liefern soll, möchte uns Bernd Roeck berichten, indem er vom Einfluss der Antike und von den technischen Neuerungen - z. B. vom Buchdruck - erzählt, aber auch indem er die Bedeutung des Gesprächs und der Diskussion hervorhebt. Bernd Roecks Anliegen ist es, das einzigartige, territoriale Gebilde zu verstehen, das heute als Europa bezeichnet wird. Wie der Titel des Buches suggeriert - samt der Morgenröte, mit der Europa die Welt erleuchtet -, möchte er die einflussreiche Stellung Europas neben den anderen Kulturen in der Welt ergründen, in dem er von den revolutionären Umbrüchen und Neuerungen berichtet, die in der Renaissance stattfanden. Es bleibt aber die berechtigte Frage, ob sich Bernd Roecks „Reisebericht“ allein auf das Berichten beschränkt und sich dem Richten und der Beurteilung enthält, wie er in der Einleitung seines Buches formuliert. Trotz des Umfangs, hat Bernd Roeck ein leicht lesbares Buch geschrieben. Ob wir allerdings etwas über uns erfahren, wenn wir in die Vergangenheit reisen, sei dahingestellt und den Blinden und Tauben überlassen.

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Der Morgen der Welt

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