Der friesische Kunstdrechsler und Mechanikus Paul Paulsen hat eine aus Süddeutschland stammende Frau, die Lisei. Gegen alle Widerstände gründen die Beiden eine Familie. Im Elternhaus des Erzählers fällt eines Tages der Name Spitzname „Pole Poppenspäler“ für den angesehenen Bürger Paulsen. Als der Erzähler den Namensinhaber nach der Geschichte hinter dem Spitznamen fragt, ist dieser zunächst verärgert, beginnt dann aber doch zu erzählen... Gröls-Klassiker (Edition Werke der Weltliteratur)
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4.3/5.0
lara
5/5
21.12.2025
Buch (Taschenbuch)
jugend ohne gott
Jugend ohne Gott von Odön von Horvath ist ein unfassbar gut aber auch leicht verständlich geschriebenes Buch. Es zeigt die Machtausnutzung und genommene Freiheit des einzelnen im dritten Reich. Pflichtlektüre meiner Meinung nach,da man so leichte Vorurteile,die von den großen kommen,hervorsehen kann.
Bewertung
5/5
19.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Verboten großartig!
Unglaublich, wie manche Bücher über Jahrzehnte - hier ist es schon fast ein Jahrhundert - aktuell, spannend und berührend bleiben. Dieses Buch gehört definitiv dazu!
MaWiOr
aus Halle
5/5
05.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Schweizer Schriftsteller…
Der Schweizer Schriftsteller und Pfarrer Jeremias Gotthelf (eigentlich Albert Bitzius, 1797-1854) hat neben seinen bekannten Bildungsromanen „Uli der Knecht“ und „Uli der Pächter“ auch zahlreiche Erzählungen geschrieben. Der Diogenes-Band versammelt eine Auswahl seiner bekanntesten Geschichten. In der Auftaktgeschichte „Die Wassernot im Emmental am 13. August 1837“ gibt Gotthelf eine präzise Darstellung einer Hochwasserkatastrophe; mit gewaltiger Sprache lieferte er eine der eindrucksvollsten Schilderungen einer Naturkatastrophe in der deutschen Literatur. In „Wie fünf Mädchen im Branntwein jämmerlich umkommen“ beobachtet ein Geschäftsreisender in der Gaststube eines Berner Wirtshauses fünf branntweinsüchtige Mädchen. Gotthelf spricht hier das konkrete soziale Problem des Alkoholkonsums an. Joggeli, ein junger Bauer verkleidet sich in „Wie Joggeli eine Frau sucht“ als Kesselflicker und begibt sich auf Brautschau. Er schaut sich unter den Töchtern des Landes um und findet am Ende tatsächlich die ahnungslose Richtige. „Die schwarze Spinne“ ist Gotthelfs bekannteste Geschichte. Die Rahmenhandlung bildet ein Tauffest einer gottesfürchtigen Familie im Emmental, darin eingebettet sind zwei Binnengeschichten, die vom zweimaligen Auftreten einer teuflischen schwarzen todbringenden Spinne erzählen, zuerst zur Zeit der Kreuzritter und Kreuzzüge im 13. Jahrhundert, ein weiteres Mal in der frühen Neuzeit des 15. Jahrhunderts. Die abschließende Geschichte „Elsi, die seltsame Magd“ erzählt von einer Müllerstochter, die nach dem Tod ihrer lieben Mutter das Vaterhaus verlässt und von einem Bauern als Magd aufgenommen wird. Wegen ihrer stillen und „adelichen“ Art wird sie von den Dorfbewohnern allerdings gemieden. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch zehn Kalendergeschichten Gotthelfs, ein Nachwort „Gestatten, Gotthelf, vormals Bitzius“ von Nora Gomringer und ein umfangreiches Glossar zum besseren Verständnis. Fazit: Ein willkommener Einstieg in das Werk von Jeremias Gotthelf. Der Diogenes Verlag lässt demnächst die beide „Uli“-Romane folgen.
Bewertung
5/5
04.03.2023
eBook (ePUB)
Mein liebstes "altes" Buch
"Jugend ohne Gott" zählt für mich zweifellos zu den unterhaltsamsten und dennoch lehrreichsten Geschichten aus dieser Zeit. Man muss das Werk (selbstverständlich) im Kontext ebendieser Zeit lesen, dann ist es ein wirklich spannendes und gelungenes Buch.
Gustl Schmidt
aus Wien
5/5
16.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Jugend ohne Gott
Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Buch schon gelesen habe. Es war immer wieder neu, spannend, anders. Man kann die Geschichte vom Lehrer, der in der NS-Zeit einen Mord aufklärt, als einen Krimi der besonderen Art oder aber auch als eine soziologische Studie über den Faschismus lesen. Man kann das Buch als eine ganz persönliche Suche des Autors nach Gott betrachten oder aber das Wirken jugendlicher Gruppendynamik studieren. Dieses Buch eröffnet immer wieder neue Zugänge, setzt immer wieder neue Schwerpunkte.
Darüber hinaus ist Horváth ein großartiger Stilist, der die Dinge sprachlich exakt auf den Punkt bringt. Dieser österreichische Dichter ungarischer Abstammung ist, unter absurd-tragischen Umständen, viel zu früh verstorben. Sein Werk, wie Skizzenblätter und verschiedene Vorarbeiten belegen, war noch im Entstehen. Im Suhrkampverlag erschien in den letzten Jahren eine sorgfältig editierte Textsammlung aus dem Nachlass. Horváth kann nicht genug gelesen werden.
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