Produktbild: Vincent und ich

Vincent und ich Wichtiges Kinderbuch über eine Freundschaft, die zum Dilemma wird. Wie loyal muss man sein? Ab 6 Jahren

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Stefan Karch

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

40

Maße (L/B/H)

24,4/17,1/1,1 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Hellblau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4120-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.04.2023

Abbildungen

durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Stefan Karch

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

40

Maße (L/B/H)

24,4/17,1/1,1 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Hellblau / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-4120-9

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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  • Bewertung

    aus Tulfes

    5/5

    01.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vincent und ich – ein Buch über Freundschaften, Ausgrenzung und Zivilcourage

    Zum Spielen aufgefordert wird er nur sehr selten, der Protagonist dieses Buches. Er fühlt sich eher als Zuschauer, als „scheuer, stiller Hase mit großen Augen“. Gerne wäre er in der Gruppe, doch meist empfindet er sich weit weg, „hinter einer Mauer oder unter Wasser“, so, als wäre er unsichtbar. Erst der Neue in der Klasse ändert diese Situation: Vincent, „das Nashorn“, der mutige und aufgeweckte Junge mit einer dicken Haut und Hörnern, die allen sagen: „Nehmt euch vor mir in Acht!“ Mit Vincent wird alles anders und der Protagonist findet endlich einen Freund, der zu ihm hält, ihn im sozialen Rang aufsteigen lässt und ihm mehr Selbstvertrauen gibt. Wäre da nicht die zerstörerische Seite Vincents, die ihn manchmal etwas zerquetschen oder zertreten lässt. Das macht dem Protagonisten Angst, ganz tief in sich spürt er, dass diese Wildheit ihm nicht gut tut. Doch er schweigt, um dazu zu gehören und nicht mehr unsichtbar zu sein. Als ein Mitschüler vom „Nashorn Vincent“ niedergetrampelt wird, muss sich die Hauptfigur entscheiden: Anpassen und zerstörerische Aktionen gut heißen oder aufstehen und sich widersetzen. Stefan Karch geht mit diesem Buch auf sehr eindringliche, berührende Weise auf ernste Themen ein: Dem Wunsch nach Zugehörigkeit, nach Gesehen-Werden, aber auch der Frage nach Zivilcourage, nach Loyalität in Freundschaften Untermalt hat er diesen einfühlsamen Text durch skizzenhafte Illustrationen, in matten, dunklen Farben gehalten. Beim ersten Durchblättern erschienen mir diese Bilder sehr düster und frustrierend, auch sehr fragil und bedrückend. Zusammen mit dem Text ergeben sie aber ein durchaus stimmiges und in sich geschlossenen Bild. Das Leben in der Gemeinschaft ist nicht immer einfach und es ist manchmal schwierig, seinen Platz zu finden, ohne sich dabei selbst aus den Augen zu verlieren. Dabei zeigt das Buch aber Lösungsversuche auf und macht Mut, der Stimme seines Herzens zu folgen. Fazit: Ein sehr berührendes Buch über soziale Ängste, den Wunsch, dazu zu gehören und seinen Platz in der Gruppe zu finden. Sehr empfehlenswert auch für den Religions-, oder Ethikunterricht, um über so wichtige Themen wie Ausgrenzung, Mobbing und Zivilcourage zu sprechen.

  • LeLiPä

    5/5

    09.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Kinderbuch mit philosophischen Prägungen und einer wichtigen Botschaft

    „Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich ein Hase. Ein scheuer, stiller Hase mit großen Augen, denen nichts entgeht.“ Mit diesen Worten beschreibt sich der namenlose Ich-Erzähler selber. Unscheinbar taucht er im Klassengeschehen unter und ist häufig mit sich alleine. Alles ändert sich, als der neue Schüler Vincent in die Klasse kommt, der den Ich-Erzähler sofort als neuen Freund erwählt. Er vergleicht sich selber mit einem Nashorn, das immer mit dem Kopf durch die Wand läuft und vor dem man einfach Angst haben muss. Trotz der Wutanfälle Vincents und dessen oft aufsässigen Verhaltens bleibt der Ich-Erzähler an seiner Seite. Denn dort wird er auf einmal wahrgenommen und von den Mitschülern beachtet. Im Verlauf der Geschichte erfahren die Leserinnen und Leser den womöglichen Grund für Vincents unmögliches Verhalten. Eine Erklärung, aber keine Rechtfertigung für seine Ausraster. Eines Tages greift Vincent aus heiterem Himmel einen anderen Jungen an und schlägt ihn. Der Hase ist scheu, traut sich zunächst nicht, sich gegen das Nashorn aufzulehnen. Aber der Hase hat auch andere Fähigkeiten. Fähigkeiten, die ihm erst jetzt bewusst werden... Ein wunderbares Spiel mit Tiermetaphern über Mut und Stärke, die in jedem stecken. Mit wenigen Worten lernen die Leserinnen und Leser den Ich-Erzähler und Vincent gut kennen. Und schnell fesselt die Geschichte, und man fiebert dem Verlauf entgegen. Die skizzenhaften Illustrationen sind passend zum Thema gewählt und sehr wirkungsmächtig. Eine philosophisch geprägte Geschichte, die zu einem wichtigen Thema in der heutigen Gesellschaft verständlich transferiert wird.

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