Produktbild: Die einsame Stadt

Die einsame Stadt Vom Abenteuer des Alleinseins

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20/13,3/4,1 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Lavendel / Schwarz

Originaltitel

The Lonely City. Adventures in the Art of Being Alone

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76232-3

Beschreibung

Rezension

»Ein mitreißendes Buch über das Alleinsein in einer Riesenmetropole und zugleich auch die Geschichte eines Neuanfangs.« tz

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2023

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20/13,3/4,1 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Lavendel / Schwarz

Originaltitel

The Lonely City. Adventures in the Art of Being Alone

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-76232-3

Herstelleradresse

Btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen die Stigmatisierung der Einsamkeit

    Wie fühlt es sich an, wenn man der Liebe wegen die Koffer packt und sein vertrautes Leben aufgibt, um zukünftig in New York zu leben? Wenn man die Heimat verlassen hat, nur um dann festzustellen, dass es mit diesem Partner nicht funktioniert? Wenn man zwar die Millionen Menschen der Metropole um sich herum hat, aber sich dennoch einsam und verlassen fühlt? Kapituliert man und setzt sich in den nächsten Flieger zurück, oder bietet man dieser Situation die Stirn? Olivia Laing, die englische Journalistin und Autorin, wählt einen dritten Weg und verarbeitet ihr Gefühl der Einsamkeit und Isolation in „Die einsame Stadt. Vom Abenteuer des Alleinseins“, einem beeindruckenden Werk, gleichzeitig Memoir und geschliffener Blick auf Werk und Leben diverser Künstler, allen voran Edward Hopper, dessen Gemälde allesamt eine Abgeschnittenheit von der Außenwelt vermitteln, in der sie sich wiedererkennt. Aber auch Andy Warhol, David Wjnarowicz und Henry Darger (plus Klaus Nomi, der allerdings eine Sonderrolle einnimmt) finden ihr Interesse. Und so taucht sie in deren Leben ein, studiert ihre Biografien und setzt sich mit ihrem künstlerischen Schaffen auseinander, bewegt sich kreuz und quer durch New York, schaut sich in Museen die Werke an und gräbt in Archiven nach Informationen. Die Übertragung des eigenen Problems auf das Leben dieser Künstler ermöglicht es Laing, einerseits auf Distanz zu gehen und andererseits eine lohnende Beschäftigung zu haben, die ihre Schaffensfreude anfacht und schließlich dafür sorgt, dass sie diese Stigmatisierung der Einsamkeit hinter sich lassen und das Alleinsein im urbanen Raum als bereichernde Erfahrung annehmen kann. Ein sehr gelungenes Buch. Persönlich, tiefsinnig, interessant und informativ, speziell dann, wenn man sich für die genannten Künstler und deren Werk interessiert (umfangreiche Bibliografie am Ende des Buchs inklusive). Lesen!

  • Fanny

    5/5

    08.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kunst und Einsamkeit

    Olivia Laing zieht der Liebe wegen nach New York, in eine fremde neue Stadt. Doch die Liebe hält nur kurz an und nun ist sie allein in dieser riesigen Metropole. So wie viele vor ihr. Um sich von der Einsamkeit abzulenken, taucht sie ein in das Leben von New Yorker Künstlern wie David Wojnarowicz oder Andy Warhol. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Ich konnte in die verschiedenen Künstlerbiografien eintauchen, in ihre Welt und auch wie sie die Welt gesehen haben. Es war eine faszinierende, aber auch traurige Reise durch die Zeit. Im Zentrum stehen die Künstler und Künstlerinnen, erst im zweiten Schritt erfährt man etwas über die Autorin. Sie setzt sich mit Einsamkeit und dem Alleinsein in dieser großen Stadt auseinander und welche Dynamiker sich dahinter verbergen. Ist Einsamkeit immer gleich? Tritt sie nur auf, wenn man allein ist? Verändert sie uns, macht sie uns gewalttätig? Olivia Laing hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, welches mich positiv überrascht hat und definitiv zu meinen Highlights 2023 gehört.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsamkeit in New York

    Das Cover finde ich wirklich ansprechend und bringt eine besondere Grundstimmung rüber. Der Titel des Buches ist gut gewählt und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Farben des Covers harmonieren toll miteinander und der Aufbau gefällt mir gut. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend und der Klappentext war sehr informativ. In dieser Geschichte wird das Leben von Olivia erzählt. Sie zieht von England nach New York, da sie dort einen Mann kennen gelernt hat. Doch die Beziehung geht kurz darauf in die Brüche und sie bleibt allein in ihrem kleinen Apartment zurück. Sie fühlt sich einsam und alleine und versucht dennoch immer wieder am Leben der pulsierenden Stadt teilzunehmen Nach und nach entdeckt sie, was Einsamkeit für die Gesellschaft bedeutet und vor allem für sie selbst bedeutet. Sie erforscht das Leben vieler bekannter Künstler und deren Werke. Der Schreibstil war für mich sehr flüssig und gut zu lesen. Die Handlung hatte einen guten Aufbau und ich konnte der Geschichte gut folgen. Olivia als Charakter hat sich oft zurückgenommen und mehr über die Kunst und die Geschichte erzählt. Viele Kapitel fand ich besonders spannend und gerade das Kapitel Hin und Nachweise hat mir sehr gut gefallen, da ich da noch einmal die Geschichte intensiver Revue passieren lassen konnte. Das Buch ist sehr poetisch und hat mir wirklich gut gefallen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Atomteil

    aus Berlin

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Cover finde ich wirklich…

    Das Cover finde ich wirklich ansprechend und bringt eine besondere Grundstimmung rüber. Der Titel des Buches ist gut gewählt und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Farben des Covers harmonieren toll miteinander und der Aufbau gefällt mir gut. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend und der Klappentext war sehr informativ. In dieser Geschichte wird das Leben von Olivia erzählt. Sie zieht von England nach New York, da sie dort einen Mann kennen gelernt hat. Doch die Beziehung geht kurz darauf in die Brüche und sie bleibt allein in ihrem kleinen Apartment zurück. Sie fühlt sich einsam und alleine und versucht dennoch immer wieder am Leben der pulsierenden Stadt teilzunehmen Nach und nach entdeckt sie, was Einsamkeit für die Gesellschaft bedeutet und vor allem für sie selbst bedeutet. Sie erforscht das Leben vieler bekannter Künstler und deren Werke. Der Schreibstil war für mich sehr flüssig und gut zu lesen. Die Handlung hatte einen guten Aufbau und ich konnte der Geschichte gut folgen. Olivia als Charakter hat sich oft zurückgenommen und mehr über die Kunst und die Geschichte erzählt. Viele Kapitel fand ich besonders spannend und gerade das Kapitel Hin und Nachweise hat mir sehr gut gefallen, da ich da noch einmal die Geschichte intensiver Revue passieren lassen konnte. Das Buch ist sehr poetisch und hat mir wirklich gut gefallen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

  • Gedankenlabor

    5/5

    13.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz ganz wunderbares Buch!

    >>...Einsam sein kann man überall, doch die Art von Einsamkeit, die dem Leben in der Stadt entspringt, inmitten von Millionen, ist eine Sache für sich. ...<< "Die einsame Stadt" von Olivia Laing, übersetzt aus dem Englischen von Thomas Mohr, musste ich sobald es bei mir angekommen war zur Hand nehmen! Denn schon das erste Buch der Autorin "Zum Fluss" hatte mich sprachlich und auch inhaltlich schon so so begeistert, dass ich gerade im Hinblick auf die Thematik in diesem Buch und der Stadt, New York, die hier mit im Fokus einfach nicht warten konnte! Und wie vermutet haben mich gleich die ersten Seiten schon vollends in ihren Bann gezogen. Olivia Laing verwebt hier ihre eigenen Erfahrungen, ihre Zeit in der Stadt die niemals schläft mit den Pfaden, auf denen New Yorks große Künstler wanderten. Das ganze immer verbunden mit der Millionen-Stadt und dem alles vereinenden Thema: Einsamkeit. Für mich, jemand der mit Kunst eigentlich nicht viel am Hut hat, ein so fesselndes und lesenswertes Buch! Denn neben vielen Aspekten und Einblicken (hier spürt man auch die gute Recherche der Autorin!) in die Kunst, Kunstwerke etc. stellt Olivia Laing die Menschen, die Künstler und den Blick in ihre Seelenwelt in den Fokus und konnte mir die Menschen und eben diese wichtige Gefühlsebene im Bezug auf das große Thema "Einsamkeit" sehr nach bringen und mich mit durch so viele Lieben und Winkel von New York führen. Die Liebe ist auch ein ganz wichtiger Punkt, der mit Einsamkeit einher geht, auch das hat die Autorin so wundervoll, wenn auch manchmal schmerzvoll, hart, und dennoch ehrlich mit eingewoben. Ich könnte gefühlt ewig weiter schwärmen... ein wirklich tolles Buch und von mir eine große Leseempfehlung, wenn ihr solche Art von Büchern mögt

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