Produktbild: Das Meer der endlosen Ruhe

Das Meer der endlosen Ruhe Roman | Der neue große Roman der New York Times-Bestsellerautorin

9

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6914

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3019 KB

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783843729086

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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6914

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

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288 (Printausgabe)

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3019 KB

Übersetzt von

Bernhard Robben

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Deutsch

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9783843729086

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  • miriam.cologne

    5/5

    19.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So viel drin, will man gleich noch mal lesen.

    Emily St. John Mandel ist die Autorin von „Station Eleven“ (auf Deutsch auch „Das Licht der letzten Tage“), ein ruhiges Buch, das ich sehr, sehr mochte. Dieses neue hier mochte ich fast noch lieber. Auf unter 300 Seiten steckt so viel: SciFi-Zukunft auf dem Mond, verschachtelte Zeitreisen und Simulationstheorie, alles literarisch auch für Leser:innen, die sowas sonst nicht lesen. Und dann auch noch: Figuren, die einem schon nach wenigen Seiten ans Herz wachsen, Heim- und Fernweh, ein großes Rätsel durch die Zeit, Worldbuilding, das gar nicht viele Seiten braucht, ein bisschen Pandemie. Die Frage, ob wir durch unser Handeln irgendwas in der Welt verändern können und ob wir das wollen, auch wenn es für uns persönlich negative Konsequenzen hat. Ich mochte das alles so sehr, besonders die optimistische Grundstimmung trotz allem, was da kommt.

  • Manu

    Book Circle Community

    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ... und 2., als man denkt

    Verschiedene Epochen, unterschiedliche Geschichten. Und doch hängen sie irgendwie zusammen. Aber wie? Die verschiedenen Erzählstränge lassen einen von Anfang an in die Geschichte eintauchen und es ist klar, dass sie irgendwie zusammenfinden werden. So viele Vermutungen man auch anstellt, ist es dann eben genau die andere Auflösung. Das Buch lebt von einem hervorragenden Story-Telling und den Details, die einen oft innehalten lassen, die man aber nicht genau benennen kann - genial! Auch stilistisch bewegt sich dieser Roman in eigenen Sphären. Irgendwie unaufgeregt und doch ganz präzise ausgearbeitet bietet Das Meer der endlosen Ruhe ein einmaliges Leseerlebnis.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    18.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes Lesevergnügen

    1912. Andrew St. John St. Andrew hadert nicht nur mit seinem Namen. Auch seine Gesamtsituation ist wenig aussichtsreich. Weder wird er als jüngster Sohn den Landsitz seiner Eltern erben, noch interessiert er sich für die wenigen infrage kommenden Berufe. Ein unakzeptables Verhalten bei einem Abendessen seiner Eltern beschleunigt die Erkenntnis, dass es in England keine Zukunft für ihn gibt. Sie legen ihm nahe, nach Kanada zu reisen und sie mit seiner Anwesenheit nie wieder zu behelligen. 2020. Es ist lange her, dass Mirella an ihre ehemals beste Freundin Vincent denkt. Deren Mann Jonathan mit seiner dubiosen Investmentfirma den finanziellen Ruin auch von Mirellas Mann Faisal verursacht. Er nimmt sich das Leben. Trotz mehrmaligen Erklärungsversuchen von Vincent, dass sie keine Ahnung von den betrügerischen Geschäftspraktiken ihres Mannes gehabt habe, bricht Mirella die Beziehung zu ihrer Freundin ab. Sie glaubt ihr nicht. 2203 Olive Llewellyn ist eine berühmte Schriftstellerin. Sie befindet sich mit ihrem neuen Buch auf Lesereise auf der Erde. Erste Meldungen über eine Pandemie tauchen auf. Bei einem ihrer zahlreichen Interviews lernt sie Gaspery-Jacques Roberts kennen. „Schön, dass Sie eingewilligt haben, sich mit mir zu treffen“

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    10.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zukunftsroman

    Die Schriftstellerin Emily St, John Mandel besticht mit ihrem Roman, Das Meer  der endlosen Ruhe. Der Schreibstil und die Sprache hat mich total gefangen genommen. Viele Menschen sind auf den Mond des Saturn gezogen. Die Kolonisierung des Weltalls nimmt zu. Die Lesereise der Schriftstellerin Olive Llewellyn im  Jahre 2203 auf der Erde wird  überschattet von dem Beginn einer Panade,i, so Das Sie sie abbricht und auf ihren Mond zurück fliegt. 2402  wird Gaspery Jaques Roberts Zeitreisender, der bis 1918 zurück reist. Unter Strafe ist es ihm verboten in das Zeitgeschehen einzugreifen. Die Autorin hat die ganze Geschichte spannend erzählt. Das Buch war ein Lesegenuss.

  • faanielibri

    5/5

    07.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhig, intensiv und überraschend

    Ruhig, intensiv und überraschend – das verbinde ich mit meinem ersten Buch von Emily St. John Mandel, ‚Das Meer der endlosen Ruhe‘, übersetzt von Bernhard Robben. Die Autorin findet dabei wunderschöne, kluge und weise Worte, beschreibt detailreich und metaphorisch und führt die Leser*innen auf vier Zeitebenen, um ihre Geschichte zu erzählen. Ihre Sprache zeigt hierbei eine unglaubliche Leichtigkeit, so dass ich trotz zeilenlanger Sätze praktisch durch die Story getragen werde. Im Gegensatz zu dieser Mühelosigkeit des Erzählstils greift St. John Mandel komplexe und mitunter unbequeme Themen auf, übt Kritik am Kolonialismus, spricht über Pandemien und deren Folgen für die Menschheit und spielt mit womöglich zukünftigen Technologien. Letztere ist über eine Anomalie in Zeit und Raum das Herz der Geschichte und sorgt vor allem für die Überraschungen, die den Roman für mich einzigartig gemacht haben. Und sehr zum Nachdenken anregen: Was würdest du tun, wenn du in der Zeit reisen könnest? Würdest du andere Menschen vor ihrem Schicksal bewahren? Oder würdest du den Lauf der Dinge einfach geschehen lassen? Ein außergewöhnliches Gedankenexperiment, verpackt in einer nachhallenden Geschichte, die ich nur empfehlen kann. 

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Herbert Hofer

    Herbert Hofer

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Geräusch einer Hydraulik Tür, vier Töne auf der Geige

    Den Texten von Emily St. John Mandel gelingt es, den darin beschrieben Welten eine besondere Schönheit zu verleihen und mich besonders tief emotional zu berühren. Wie die Autorin diese Wirkung zustande bringt, vermag ich nicht zu beurteilen aber ich kann Dinge benennen, die mir beim Lesen bemerkenswert erschienen sind. ____ So wie zuvor auch „Station Eleven“ ist „Das Meer der endlosen Ruhe“ verblüffend gekonnt konstruiert. Man ist schon recht weit im Buch vorangekommen, hat die Ausgestaltung der Orte und Epochen, in denen es spielt, miterlebt, bis einem das eigentliche Thema des Buches allmählich klar wird. ____ Und als Zweites finde ich charakteristisch, dass alles aus einer gewissen Entrücktheit, aus Melancholie, aus der Distanz, aus Mittelbarkeit beschrieben ist. Da ist die Teilnahmslosigkeit mit der die Figuren Edwin St. John St. Andrew und Gaspery-Jacques Roberts - anfangs! - ihre Leben leben. Da ist die Beschreibung der Mondkolonie mit ihren Simulationen eines irdischen Himmels (samt Wolken und vorprogrammierten Regenfällen). Da ist das - mehrmals zitierte - Geigenspiel, das im Terminal einer Weltraumstation hallt. Da ist der Blick in die kalte Leblosigkeit des Weltalls in jener Kolonie, die ohne Himmelssimulation auskommen muss. Da sind die stets gleichen, nur unterschiedlich eingefärbten Hotelzimmer, in denen die Autorin Olive Llewellyn bei ihrer Lesereise unterkommt. All das ist in gewisser Weise schön oder vielleicht sogar strahlend beschrieben - aber eben, wie unter einer Glaskuppel oder als ob es nur eine Erinnerung wäre. ____ Dass man so lange keine genaue Idee vom eigentlichen Thema erhält, erhöht den Reiz des Buches sehr, weswegen hier nur verraten sei, dass über einen Zeitraum von ein paar hundert Jahren Anomalien beobachtet werden, die erschreckende Vermutungen über Manipulationen der menschlichen Wahrnehmung nahelegen. ____ Mich hat die Athmosphäre beider Bücher, die ich bislang von Emily St. John Mandel gelesen habe, zutiefst berührt und beeindruckt, entsprechend ist auch „Das Meer der endlosen Ruhe“ eine ganz besonders nachdrückliche Lesempfehlung - und zwar nicht nur für Science-Fiction Leser:innen sondern ganz sicher auch für Fans von gehobener Belletristik!
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reisen im Licht der Sterne

    Kanada 1912: Edwin St. Andrew steht in einem abgelegenen Waldstück, als für einen kurzen Moment um ihn herum die Welt zusammenbricht. Alles wird schwarz und plötzlich scheint der Himmel ein Stück weit aufzureißen und den Blick in eine andere Welt freizugeben; ein Wiegenlied auf einer Geige gespielt, ein mechanischen Zischen - und schon ist alles wieder vorbei. Emily St. John Mandel erzählt in ihrem neuesten Roman die Geschichten einer Handvoll verschiedener Menschen aus ebenso vielen Jahrhunderten. In ihrem Zentrum steht Gaspery-Jacques Roberts, einem seelisch gestrandeten Hoteldetektiv aus dem 25. Jahrhundert, der auf dem mittlerweile kolonialisierten Mond lebt. Dort erhält er die Chance, für ein Institut zu arbeiten, welches Zeitreisen überwacht und gleichzeitig der Frage nachgeht, ob das gesamte Universum möglicherweise eine Matrix-ähnliche Simulation ist. So tritt er unter anderem in Kontakt mit Edwin St. Andrew aus dem 20. Jahrhundert, einer jungen Frau Namens Vincent aus dem 21. sowie einer Schriftstellerin aus dem 23. Jahrhundert. Und irgendwo zwischen ihnen scheint es diese Anomalie, eine Art Riss in der Zeit zu geben, der eventuell beweisen könnte, dass die gesamte Existenz nichts als Produkt einer unvorstellbaren Maschine sein könnte. Für einen Science Fiction-Roman nicht unbedingt üblich, liegt hier der Fokus nicht auf der Erkundung futuristischer Konzepte, außergewöhnlicher Technologien oder bewaffneter Auseinandersetzungen. Vielmehr stehen die Schicksale dieser über fünf Jahrhunderte verteilten Menschen im Mittelpunkt, ihr Sehnen und Hadern mit dem eigenen Schicksal und der unabwendbaren Sterblichkeit. Durch die verschachtelten Zeitebenen bewegt sich auch der Erzählfluss selten geradlinig und vor allem zu Beginn des Buches bleiben oft manche Bezüge und mysteriösen Vorkommnisse unklar. Diese Lücken werden jedoch im Voranschreiten der Handlung nach und nach gefüllt und fügen sich im großen Finale wunderbar ineinander. Wem der frühere Roman der kanadischen Autorin „Das Licht der letzten Tage“ (unter dem Titel „Station Eleven“ verfilmt) oder die herausragende Serie „Dark“ geschaut hat, dürfte auch hier seinen Spaß haben. Darüber hinaus ist es auch eine Empfehlung für all diejenigen, die sonst nie Science Fiction lesen würden oder aber den üblichen Genreklischees überdrüssig geworden sind.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine fesselnde Reise durch Raum und Zeit

    "Das Meer der endlosen Ruhe" von Emily St. John Mandel entführt die Leser auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit. Beginnend im Jahr 1912 mit der Exilierung des Edwin St. Andrew, schlägt die Schriftstellerin eine Brücke ins Jahr 2203 zu der Schriftstellerin Olive Llewellyn die mit einem ihrer Romane auf „Weltlesereise“ geht bis hin zur futuristischen Welt des Jahres 2401. Emily St. John Mandel fasziniert mit ihrer lebendigen Darstellung möglicher zukünftiger Welten, insbesondere der Kolonisierung des Weltalls, dass für die Protagonisten Olive Llewellyn und Gaspery-Jacques Roberts als natürliche Umgebung wahrnehmen und dem Leser erstaunt zurücklassen. Dabei bietet der Roman Einblicke in die menschliche Natur und regen zum Nachdenken über die Zukunft und über die Wirklichkeit an. Sie verbindet geschickt spekulative SiFi mit tiefgreifender Gesellschaftskritik. Die Handlung enthüllt eine zunehmende Spannung, während sie sich durch die Zeitalter bewegt und die Leser in den Bann einer Welt nimmt, in der nichts ist, wie es scheint. An dieser Stelle muss ich Ihren Roman Station Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage besonders hervorheben. Wer ihn noch nicht gelesen hat, sollte es spätestens nach der Lektüre dieses Buches nachholen.

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