Emely ist ein ganz normales Mädchen. Sie fährt Skateboard mit ihrem besten Freund Mathis und sie liebt Quizshows, die sie immer zusammen mit ihrer Mutter angeschaut hat. Aber anstatt Fragen zu beantworten wirft diese momentan mehr auf. Warum schläft ihre Mama so viel und steht morgens nicht auf? Wieso muss sich Emely nun alleine um ihre Geschwister kümmern? Und wie kann sie die Situation vor den Nachbarn, Lehrern und ihrem besten Freund verheimlichen?
- Eine einfühlsame und lebensnahe Geschichte, altersgerecht und mit Leichtigkeit aus der Sicht von Emely erzählt
- Kinderbuch über das Tabu-Thema Tablettensucht bei Eltern
- In Zusammenarbeit mit Fachkräften entstanden
- Mit wichtiger Botschaft: Du bist nicht alleine!
- Kostenloses Schulmaterial zum Download bei https://mixtvision.de/service/lehrerinnen/
Kundinnen und Kunden meinen
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Ein Buch das in die Tiefe geht
Nicole aus Nürnberg am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 2233590
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung zum Jugendbuch:
Silberregen glitzert nicht
Inhalt in meinen Worten:
Emely hat ein besonderes Päckchen zu tragen, sie macht nämlich nicht nur den Job als Schülerin gut, sondern darf auch zu Hause ziemlich viel erreichen, doch eigentlich ist es nicht das, was ihre Aufgabe ist, denn das liegt an ihrer Mutter. Die einfach nur im Bett ihre Zeit verbringen möchte und irgendwie nie wirklich ansprechbar ist, weswegen Emily den Haushalt zum Teil führt, ihre kleinen Geschwister in die Kita und den Kindergarten bringt und dann auch noch irgendwie zur Schule muss. Ein Mädchen das für ihre jungen Jahren schon zu viel auf ihren Schultern zu tragen hat, doch genau davon berichtet sie euch, nimmt euch mit in ihre Welt und zeigt auf, das man bereit sein muss, Hilfe zu zu lassen und dabei wieder Mut und Kraft zu erhalten um die ganz eigenen Dinge zu schaffen und auch einfach mal auf den Skatepark gehen zu dürfen um dort Kind sein zu dürfen.
Ihr denkt, ich spoilere euch hier, nein, denn es ist so viel zwischen den beiden Buchdeckeln zu entdecken und zu staunen, vor allem wie Emily ihren ganz eigenen Weg meistert. Lasst ihr euch darauf ein?
Wie ich das Gelesene empfinde:
Der Einstieg war raffiniert und so geht es auch im ganzen Buch weiter, denn immer wieder werden Fragen im Buch gestellt, die ich selbst beantworten durfte und darüber staunte was das für Fragen waren, das fand ich einen tollen Start und Folgepunkt, der einfach Lust machte weiter zu lesen und zu entdecken was hier gesagt wird zwischen den Zeilen.
Die Spannung:
Ich empfand das Buch gerade durch die Thematik sehr spannend, wie Emely es schafft sich ihrem besten Freund zu öffnen und auch den Mut aufzubringen, sich gegen ihre ganz eigenen Ängste und Befürchtungen zu stellen, zudem fand ich die kleinen Zwischengeschichten wie mit dem Fußballbildchen sehr faszinierend und wie viel Liebe die Autorin in die Spannung steckte.
Der Schreibstil:
Ich finde den Schreibstil, der vor allem aus der Sicht von Emely geschrieben ist, sehr angenehm, zudem macht es das Ganze viel eindrücklicher und intensiver. Denn so bekomm ich als Leserin hautnah mit, wie es einerseits Emely geht, aber auch wie sie ihre Welt wahrnimmt.
Der Charakter:
Emely ist ein Mädchen das viel zu schnell erwachsen werden musste, da ihre Mutter leider entweder Drogenabhängig oder Depressiv ist, so ganz genau erfahr ich das nämlich als Leserin nicht, nur das diese kleinen Silberpapierchen in der Wohnung liegen und Emely sie sammelt. Warum sie das tut, erfahrt ihr ganz am Ende der Geschichte. Der beste Freund von Emely ist ein sehr einfühlsamer und richtig cooler Freund, der ihr nichts aufdrückt sondern ihr vorsichtig Hilfe anbietet und ihr die Wahl lässt, wie sie damit umgehen soll. Das fand ich berührend und ich fand ihren besten Freund irgendwie auch sehr einfühlsam.
Empfehlung:
Dieses Buch ist ein Kinderbuch und Jugendbuch das die Thematik Abhängigkeit und was das mit einem Menschen machen kann, sehr gut aufgreifen konnte und zeitgleich dennoch Hoffnung und auch Mut schenkte. Das Ende ist offen gehalten, man sieht zwar einerseits was Emely macht aber wie es hier weiter geht ist einfach offen und genau das fand ich einerseits schade, andererseits sehr passend für diese Geschichte, die für mich eine Art Kurzgeschichte war, wenige Personen kommen wirklich darin hervor und Emely lernt einiges. Das Fazit am Ende ist klar das man sich Hilfe holen sollte und dazu braucht es Mut.
Das Buch würde ich als Schullektüre sehr empfehlen, da es wirklich wichtig ist, das Kinder schon früh lernen das es nicht nur die beschützende Welt gibt, sondern das da noch viel mehr Abgründe und dunkle Lebensseiten herrschen.
Bewertung:
Ich gebe dieser Geschichte fünf Sterne.
Wichtige Lektüre
Wuschel aus Nußloch am 08.08.2023
Bewertungsnummer: 1996685
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Obwohl es für Lesende ab 11 Jahren empfohlen wird, war es auch für mich mit ü30 ein Erlebnis. Tatsächlich hatte ich das Thema Tablettensucht beim Lesen gar nicht mehr auf dem Schirm und dachte eher, dass die Mutter depressiv sei, aber auch das tat dem ganzen keinen Abbruch, denn beide Situationen und jegliche Art von Krankheit - was eine Sucht aus meiner Sicht definitiv ist -, kann ein Kind dazu bringen, dass es viel zu früh erwachsen werden soll. Ich nutze bewusst das Wort "soll", denn ich denke, dass das nicht der Fall sein muss und genau das erzählt die Geschichte von Emely, einem jungen Mädchen, dass sich plötzlich um ihre Geschwister kümmern muss. Deren Mutter ständig schläft. Die an all die Dinge denken muss, die ihr eigentlich pups egal sein sollten und die eigentlich lieber mit ihren Freunden neue Tricks beim Skaten üben sollte.
Doch, und das ist wohl die wichtigste überhaupt, Emelys Geschichte hat noch eine andere Botschaft: du bist nicht allein!
Sicher, das ist in gewisser Weise Spoiler, aber es verrät auch nicht mehr als der Klappentext.
Ich sage es nicht oft, aber mit der Aussage "Eine einfühlsame und lebensnahe Geschichte, altersgerecht und mit Leichtigkeit aus der Sicht von Emely erzählt." bewirbt der Verlag die Geschichte absolut treffend. Die Autorin erzählt diese so bildhaft, dass man sich selbst hineinversetzt fühl. Diese Hilflosigkeit und Überforderung förmlich selbst spüren kann. Ein Thema wofür wir uns und unsere Kinder, seien es die eigene oder jene, die wir kennen, sensibilisiert werden sollten.
Fazit:
Ein unfassbar wichtiges Buch aus meiner Sicht.
Meinung aus der Buchhandlung
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Du bist nicht allein! Trau dich, sei mutig und gibt dem Ganzen eine Stimme.
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Emely liebt ihr Skateboard und den Skatepark, den sie gerne mit ihrem besten Freund Mathis besucht. Zuhause schaut sie gemeinsam mit ihrer Mutter Quizshows. Doch in letzter Zeit ist alles anders. Emelys Mutter kommt morgens nicht aus dem Bett, ist immer müde und vernachlässigt den Haushalt. Emely kümmert sich um ihren beiden Geschwister und versucht, daß die Familie weiterhin funktioniert. Niemand soll etwas merken, doch die Silberpapierchen in der Wohnung, reichen schon für einen Silberregen bei der nächsten Quizshow. Emely weiß nicht mehr weiter. Wielange soll sie dieses Geheimnis noch für sich behalten? Darf die mit jemanden darüber sprechen? Eine große und schwierige Entscheidung, ein Hürde die ihr ganzes Leben verändert?! Eine bewegende, ergreifende und realistische Geschichte, die unter die Haut geht. Emely wird mit einem ernsten Thema, die Tablettensucht, konfrontiert und berichtet aus ihrer Sicht. Sie übernimmt zum Teil die Rolle der Mutter und des Erwachsenen, obwohl sie selbst noch ein Kind ist und in dieser Situation Unterstützung, Geborgenheit und Rückhalt bräuchte. Scham und Schuldgefühle hindern, in diesem Fall Emely und viele betroffene Kinder und Jugendliche, sich anderen anzuvertrauen. Sorgen und Probleme nehmen überhand und ein Teufelskreis entsteht. Deshalb ist es wichtig, Kinder auch in diesem Bereich, so bald wie möglich darüber aufzuklären, daß sie nicht alleine sind und es Hilfe gibt. Zahlreiche Links für Hilfsangebote und Unterstützung sind in diesem Buch angeführt. Dieses wertvolle und wichtige Buch, das Christine Werner in Zusammenarbeit mit Fachkräften verfasst hat, sollte in jeder Schulbibliothek aufliegen bzw. als Klassenlektüre zur Verfügung stehen.( Es gibt Unterrichtsmaterial zum Buch).Die Bedeutsamkeit von Suchterkrankungen zu erkennen und gegebenfalls Erfahrungen auszutauschen, ist ein wichtiger Schritt, in die richtige Richtung.
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