Produktbild: Kritik der Urteilskraft

Kritik der Urteilskraft

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2022

Herausgeber

Redaktion Gröls-Verlag

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

22/17/2,1 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96637-685-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2022

Herausgeber

Redaktion Gröls-Verlag

Verlag

Gröls Verlag

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

22/17/2,1 cm

Gewicht

513 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96637-685-3

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  • Bewertung

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absoluter Klassiker in typisch gutem Reclam-Druck

    Über Kant muss man nicht viel sagen. Wer über seine hypotaktische Satzbauweise hinwegsehen kann, und es schafft, die eigentlichen Inhalte aus der teilweise übermäßig verkünstelten Ausdrucksweise herauszusieben, kann durchaus ein solides Verständnis seiner Pflichtethik bekommen. Das Sachregister am Ende des Buches ist zudem sehr hilfreich. Für gerade mal 4.80€ ist dieses Buch ein wunderschönes, klassisches Werk, welches sich mit mehr oder weniger Mühe recht angenehm lesen lässt.

  • Bewertung

    aus Kaiserslautern

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kann ich nur Empfehlen

    Das buch ist wirklich gut und man kann sehr viel daraus entnehmen, was einem auch zum Nachdenken bringt, muss aber auch datzu sagen, das es recht schwirig zu lessen ist, da wörter und begriffe drin stehen die ich bisher noch nie gehört oder gelesen habe, trozdem muss ich sagen ist es auf jedenfall einen kauf wert, wenn man sich erstmal eingelessen hat dann ist es auch garnicht mehr so schwer wie am anfang.

  • Stefan Tillmann

    aus Erwitte

    4/5

    16.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bahnbrechend neu

    Ich kann der vorhergehenden Bewertung voll und ganz zustimmen. Ein Meisterwerk der Philosophie. Ebenso wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Es muss jedoch einen Punkt Abzug geben, da man den Part, der die Dialektik beinhaltet, mehrmals lesen muss, um ihn endgültig zu verstehen. Wie mein Lehrer immer sagt:"Bei Kant kann ein ganzes Universum an Gedanken in einem Satz stecken!" Aber für alle, die wirklich mehr über Philosophie erfahren möchten, ZUGREIFEN. Ansonsten Finger weg!!

  • Asti

    4/5

    12.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    ....

    Ein Klassiker der Philosophie. Kant definiert Vernunft über die menschliche Moral. Hierfür entscheidend ist der kategorische Imperativ, den Kant als Handlungsdevise allen moralischen Handelns sieht - moralisch gutes Handeln ist also Handeln diesem kategorischen Imperativ folgend. Die Fähigkeit zur praktischen Vernunft ist das, was für Kant den Menschen von seiner Außenwelt abhebt. Ein immer wieder lesenswerter absoluter Klassiker, dessen Weltruhm nach dem Lesen seiner Thesen jedem verständlich wird.

  • Zitronenblau

    4/5

    05.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kants Ethik

    Das vorliegende Buch enthält zum einen die "Grundlegung der Metaphysik der Sitten" (GMS), zum anderen die "Kritik der praktischen Vernunft" (KpV). In der GMS errichtet Kant ausgehend vom guten (und autonomen) Willen seinen Kategorischen Imperativ her, der anders als der hypothetische Imperativ auf Grund des Kategorischen von selbst sein soll, ergo a priori aus der Vernunft abgeleitet wird. Ziel ist, praktisch moralisches Handeln vom Subjektiven in eine Allgemeingültgkeit eines Sittengesetzes zu generalisieren. So lautet die Grundformel (neben weiteren Formeln): "... handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde." Streitbar ist die Haltigkeit des Imperativs hinsichtlich der Triebfedern, also derjenigen Faktoren wie Lust und Unlust, die den Willen vernunftunabhängig beeinflussen. Kant selbst gesteht infolge dieses Gedankenganges implizit die unzureichende Grundlegung seines Imperativs. In der KpV geht er m. E. zu weit, wenn er versucht, den Utilitarismus (Nutzenmaximierung zur zweckgerichteten Glückseligkeit) und das Sittenprinzip der Tugendhaftigkeit in seiner "Dialektik der reinen Vernunft" zum vollendeten Guten folgendermaßen zu begründen: "So fern nun Tugend und Glückseligkeit zusammen den Besitz des höchsten Guts in einer Person, hierbei aber auch Glückseligkeit, ganz genau in Proportion der Sittlichkeit (als Wert der Person und deren Würdigkeit glücklich zu sein) ausgeteilt, das höchste Gut einer möglichen Welt ausmachen..." Interessant ist die umfangreiche, bis heute nicht enden wollende Rezeption dieser Kantischen Ethik (ich empfehle hier u. a. "Materialien zu Kants 'Kritik der praktischen Vernunft'" von R. Bittner und K. Cramer herausgegeben). Des Weiteren will ich Hume's Law einbringen: normative Sätze (Imperative, Gebote etc.) lassen sich nicht durch logische, also analytische Regeln aus empirischen Sätzen ableiten (kurz: aus Sein kein Sollen). Die Dichotomie Vernunft-Wille (oder: Wahrheit-Zweck) führt eben genau nicht zur Anwendung eines Kategrosichen Imperativs aus den gegebenen Gründen: die Sollsätze (vor allem die Generalisierung der Maximen zu Gesetzen) sind allenfalls synthetisch, mit Habermas: im praktischen Diskurs eruierbar hinsichtlich ihrer Wertigkeit oder ihres Normgebungspotenzials etc. Kurioserweise versucht Kant Tugend und Glückseligkeit zu verknüpfen, gelingen kann ihm das nicht. Venrunft und Wille sind entsprechend gesondert zu beurteilen in ihren Ursachen bzw. Wirkungen. Dennoch: was Kant hier darbietet, ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frage nach dem richtigen Handeln, welches feilich nicht gut sein muss, um richtig zu sein...

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    Ralf Rother

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    5/5

    21.06.2018

    Buch (Set mit diversen Artikeln)

    Zurück zur Lektüre

    Nicht nur in Zeiten wie diesen, die angesichts des Klimawandels, der expandierenden Müllprobleme und der gesteigerten Aggressionspotenziale des Menschen bar jeder Vernunft zu sein scheint, ist der Wunsch angebracht, auf Lektüren zurückzugreifen, die ihrerseits erstarrtes und stures Denken aufsprengten. Mir fällt dabei Immanuel Kant mit seinen drei Kritiken ein: „Kritik der reinen Vernunft“, „Kritik der praktischen Vernunft“ und „Kritik der Urteilskraft“. Weiters wichtig sind für eine erste Annäherung die Schriften: „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“, „Zum ewigen Frieden“ und „Die Metaphysik der Sitten“. Man möge nur einmal die Kategorientafel zum Nichts im Anhang zur transzendentalen Analytik in der „Kritik der reinen Vernunft“ aufschlagen. Sofort drängt sich der Gedanke auf, dass jede Philosophie wie auch jedes Denken überhaupt am und mit dem Nichts beginnt, sofern das Denken überhaupt zu denken beginnt.

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