Produktbild: Die Formen des Sichtbaren

Die Formen des Sichtbaren Eine Anthropologie der Bilder | Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Formen der Weltkunst | Sachbuchbestenliste von WELT, NZZ, WDR5 und Ö1

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32,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

783 (Printausgabe)

Dateigröße

22035 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les formes du visible. Une anthropologie de la figuration

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

EAN

9783518775660

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

783 (Printausgabe)

Dateigröße

22035 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Les formes du visible. Une anthropologie de la figuration

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

EAN

9783518775660

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    02.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein erstaunliches Buch

    Man kann es nicht anders sagen: Philippe Descola wagt mit dem Buch "Die Formen des Sichtbaren" einen großen Entwurf und stellt mit ihm "unsere" alteuropäische Tradition von Ästhetik und Kunstgeschichte völlig auf den Kopf: Das heißt er stellt die Frage "Was ist das Sichtbare?" und damit auch die Frage "Was ist ein Bild? bzw. "Was ist Kunst?" radikal neu. Als Kultur- und Sozialanthropologe stellt er ganz unbefangen diese Fragen und möchte zugleich mit all unseren diesbezüglichen Vorteilen aufräumen, mit denen wir seit alters her die Bildnisse und das Sichtbare betrachten, beschreiben und beurteilen. Gleich zu Beginn schiebt er unser Vorurteil beiseite, dass wir alle zusammen in einer einzigen Welt gemeinsamer Totalität leben, der gemäß es nur unterschiedliche Standpunkte, Perspektiven, Ausschnitte bzw. interpretative Blickwinkel gibt. Letztlich haben wir uns daran gewöhnt, unseren "ontologischen Filter" der Weltbetrachtung, der zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen unterscheidet, auf alles zu legen, eben auch auf die Bilder der anderen, die uns zeigen können, was andere sehen. Philippe Descola unternimmt in seinem Buch den Versuch anhand von vier Identifikationsmodi (Animismus, Totemismus, Analogismus und Naturalismus) verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Ähnlichkeiten und Unterschiede, Kontinuitäten und Diskontinuitäten sichtbar gemacht werden können. Dabei erwies sich für ihn, dass allein die Denktradition des Naturalismus, die Descola der alteuropäischen Welt zuordnet, zwischen dem vernunftbegabten Wesen namens "Mensch" und den nichtmenschlichen Wesen eine strikte Trennung setzt. Mit seinem Ansatz zeigt Descola, dass andere Ordnungen und andere Welten des Sichtbaren möglich sind.

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