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Die Formen des Sichtbaren Eine Anthropologie der Bilder | Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Formen der Weltkunst | Sachbuchbestenliste von WELT, NZZ, WDR5 und Ö1

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40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

783

Maße (L/B/H)

24,4/16,2/4,3 cm

Gewicht

1145 g

Farbe

Kaffee / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Les formes du visible. Une anthropologie de la figuration

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58799-7

Beschreibung

Rezension

»[Descola] sprengt nun den zeitlichen und geografischen Rahmen eurozentrierter Bild- und Kunstbetrachtung, führt eine gänzlich neue, überraschende Kategorisierung von Kunstwerken ein.« ("neues deutschland")
»Mit seinem neuen Buch leitet der Anthropologe Philippe Descola eine Wende in der Erforschung des Bildes und seiner Funktionen ein. Damit stellt er die Grammatik des Sichtbaren auf den Kopf und macht Schluss mit dem Eurozentrismus. Ein großes Werk.« ("Le Monde")
»Descolas Buch lässt uns entdecken, was sein Autor selbst entdecken musste: ›dass sich am Rande der Welt, in der ich mich eingerichtet hatte, noch andere Welten entfalten können‹.« ("literaturkritik.de")
»Ein grundlegendes Buch.« ("Philosphie Magazin")
»Der großformatige, nicht eben schmale und trotz seines Umfangs auffallend sorgfältig gemachte Band bietet in einem fehlerfreien, sauber lektorierten Text eine enorme Fülle von Material: Eine Fundgrube für jeden, der sich für empirische oder philosophische Anthropologie interessiert.« ("KulturPort.de")
»Ein im wahrsten Sinne des Wortes augenöffnendes Buch!« ("Anzeiger, Das Magazin für die österreichische Buchbranche")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.05.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

783

Maße (L/B/H)

24,4/16,2/4,3 cm

Gewicht

1145 g

Farbe

Kaffee / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Les formes du visible. Une anthropologie de la figuration

Übersetzt von

Christine Pries

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58799-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein erstaunliches Buch

    Man kann es nicht anders sagen: Philippe Descola wagt mit dem Buch "Die Formen des Sichtbaren" einen großen Entwurf und stellt mit ihm "unsere" alteuropäische Tradition von Ästhetik und Kunstgeschichte völlig auf den Kopf: Das heißt er stellt die Frage "Was ist das Sichtbare?" und damit auch die Frage "Was ist ein Bild? bzw. "Was ist Kunst?" radikal neu. Als Kultur- und Sozialanthropologe stellt er ganz unbefangen diese Fragen und möchte zugleich mit all unseren diesbezüglichen Vorteilen aufräumen, mit denen wir seit alters her die Bildnisse und das Sichtbare betrachten, beschreiben und beurteilen. Gleich zu Beginn schiebt er unser Vorurteil beiseite, dass wir alle zusammen in einer einzigen Welt gemeinsamer Totalität leben, der gemäß es nur unterschiedliche Standpunkte, Perspektiven, Ausschnitte bzw. interpretative Blickwinkel gibt. Letztlich haben wir uns daran gewöhnt, unseren "ontologischen Filter" der Weltbetrachtung, der zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen unterscheidet, auf alles zu legen, eben auch auf die Bilder der anderen, die uns zeigen können, was andere sehen. Philippe Descola unternimmt in seinem Buch den Versuch anhand von vier Identifikationsmodi (Animismus, Totemismus, Analogismus und Naturalismus) verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Ähnlichkeiten und Unterschiede, Kontinuitäten und Diskontinuitäten sichtbar gemacht werden können. Dabei erwies sich für ihn, dass allein die Denktradition des Naturalismus, die Descola der alteuropäischen Welt zuordnet, zwischen dem vernunftbegabten Wesen namens "Mensch" und den nichtmenschlichen Wesen eine strikte Trennung setzt. Mit seinem Ansatz zeigt Descola, dass andere Ordnungen und andere Welten des Sichtbaren möglich sind.

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  • Die Falten der Welt

    Unterfütterungen durch das Unsichtbare

    Verkörperte Zeichen

    Bildontologien

    Geometrien der Figuration

    Zurschaustellungsformen und Wirkmächtigkeiten

    Erster Teil: Präsenzen

    Körper-Geister

    Tierische Personen

    Eselsbrücken

    Wer läuft denn da  ?

    Ähnlichkeiten unterscheiden

    Ontologische Tarnungen

    Die Standpunkte vervielfachen

    Relationale Identitäten

    Zweiter Teil: Indizes

    Gattungswesen und Lebenswege

    Die Figuration des Ordnungsakts

    Die Figuration des Ordnungsstifters

    Die Figuration der Spuren der Ordnungsstiftung

    Eine Heraldik der Qualitäten

    Die Macht der Spur

    Variation 1  : Repertoire-Bild und Personen-Bild

    Dritter Teil: Korrespondenzen

    Kompositionsexerzitien

    Hybride und Schimären

    Bildhafte Bindungen

    Die große und die kleine Welt

    Einbettung und Wiederholung

    Räumliche Verbindungen

    Rollenspiele

    Vierter Teil: Simulakren

    Der Welt gegenüber

    Die Eroberung des Sichtbaren

    Die Seele malen

    Die Einführung der Natur

    In Richtung Immanenz

    Die Unmöglichkeit von Objektivität

    Die Objektivierung des Subjektiven

    Die Ähnlichkeit ausfindig machen

    Variation 2  : Mit allen Stilen vertraut

    Schluss: Was ein Bild ausmacht

    Ontologien

    Formen

    Handlungsmächte

    Inkarnationen

    Postskriptum: Gerüstarbeiten

    Der Streit um Ähnlichkeit

    Die Belebtheit von Bildern

    Bildsprachen