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Bedrohte Bücher Eine Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44979

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,3 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47339-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44979

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,3 cm

Gewicht

296 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47339-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • EkieH

    5/5

    15.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr sehr interessantes u…

    Ein sehr sehr interessantes u lesenswertes Buch. Die Hintergründe von Bücherverbrennungen im Lauf der Geschichte gut erläutert. Das aktuellste Beispiel vom Tun Russlands in der Ukraine ist noch nicht dabei aber lässt sich sicher auch an Geschehnissen im Krieg im ehemaligen Jugoslawien nachvollziehen.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    08.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Bücherverbrennung der…

    Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Mai 1933 ist allgemein bekannt. Damals landeten Werke von jüdischen und „undeutschen“ (vor allem sozialistischen und homosexuellen) Schriftstellern auf dem Scheiterhaufen. Diese Bücherverbrennung erscheint uns beispiellos. Dabei ist sie das leider nicht, denn Bibliotheken und Bücher waren schon zu allen Lebzeiten bedroht. Dabei sind sie das Gedächtnis der Welt. Daher ist die Bewahrung von Wissen eine ständige Aufgabe, mitunter auch ein heikler Kampf. Der britische Bibliothekar, der seit 2014 Direktor der berühmten Bodleian Library in Oxford ist erzählt in seinem neuen Buch „Bedrohte Bücher“ von fesselnden Schlüsselepisoden aus der dreitausendjährigen Geschichte der Welt des Buches. Seinen Streifzug beginnt der Autor in Alexandria, wo zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. die wohl berühmteste Bibliothek der Welt gegründet wurde. Vermutlich im Jahr 48 v. Chr. brannte sie vollständig ab. Ob durch Kriegseinwirkung oder Brandstiftung, ist bis heute nicht geklärt. Doch mit der Zerstörung der Bibliothek verschwand eine unschätzbare Anzahl an Textdokumenten für immer. Im englisch-spanischen Krieg von 1596 war der Bücherschatz einer Bischofsresidenz wertvolles Beutegut, das nach England verschleppt wurde. Die Spur führt weiter über die Brandschatzung der Library of Congress in Washington durch die Briten, die doppelte Zerstörung der Bibliothek von Loewen durch die Deutschen im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg und die Zerstörung der Bibliothek von Sarajevo 1992 bis in unsere Gegenwart. In jedem Kapitel wird die Geschichte eines Angriffs auf einzelne Werke oder ganze Archive erzählt. Es wird aber auch von mutigen Menschen berichtet, die sich für den Erhalt von Wissen eingesetzt haben, oft unter Einsatz ihres Lebens. Fazit: eine profunde, lehrreiche und packende Geschichte der Bedrohung des Kulturgutes Buch. Sehr zu empfehlen!

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Keilschrifttafel zur Digitalisierung.

    Wissen ist Macht, daher stellte sich schon den Frühen Hochkulturen Mesopotamiens die Frage nach seiner sicheren Archivierung, genauso alt ist die Gefährdung der gespeicherten Kenntnisse durch äußere Einflüsse. Die großen Bibliotheken der Antike sind heute noch bekannt, zum Beispiel Ninive oder Alexandria. Ein anderes wichtiges Thema ist der Umgang mit kolonialen Archiven. Wem gehören die Unterlagen, wo sollen sie aufbewahrt werden? Oder: Wie geht man mit dem Nachlass von Schriftstellern um? Stellen wir uns nur vor, Max Brod hätte Kafkas Wunsch erfüllt und seine Papiere verbrannt, was wäre der Welt der Literatur entgangen! Heute stehen Bibliotheken und Archive vor ganz neuen Herausforderungen, sie haben mit neuen Medien und Digitalisierung umzugehen. Eines ist klar: Diese Wissensspeicher sind für eine zivilisierte Gesellschaft unverzichtbar, ihre Bestände müssen erhalten bleiben und ihre Existenz auch für die Zukunft gesichert werden. Richard Ovenden ist als Bodley´s Librarian ein ausgewiesener Experte, sein Buch ist spannend wie ein Thriller. (Siehe auch: Kästner, Über das Verbrennen von Büchern)

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Bewertungen (1)

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  • Einleitung
    Rissiger Ton unter den Hügeln
    Ein Scheiterhaufen aus Papyrus
    Als Bücher spottbillig waren
    Eine Arche zur Rettung der Gelehrsamkeit
    Die Beute des Eroberers
    Kafka nicht gehorchen
    Die zweimal ausgebrannte Bibliothek
    Die Papierbrigade
    Ungelesen zu verbrennen
    Sarajevo, mon amour
    Flammen des Imperiums
    Eine Obsession für Archive
    Die digitale Flut
    Das verlorene Paradies?
    Schluss: Warum wir immer Bibliotheken und Archive brauchen werden