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Rückkehr nach Reims

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5774

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,2 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Retour à Reims

Übersetzt von

Tobias Haberkorn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47313-9

Beschreibung

Rezension

»... das Buch der Stunde, menschlich zutiefst berührend und aufschlussreich.« ("Frankfurter Rundschau")
»Es kommt nicht so oft vor, dass man einen sozologischen Essay nicht mehr aus der Hand legen möchte, weil er sich so fesselnd liest wie ein Roman.« ("Der Tagesspiegel")
»Eribon gelingt mit seinem Werk etwas Eindrucksvolles: In der Öffentlichkeit nur in verzerrter Form präsente soziale Erfahrungen werden fassbar, unsichtbare Formen der Gewalt lesbar und sichtbar ...« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Lange nichts gelesen, was so anregt, zu Zustimmung, zu Widerspruch.« ("DIE WELT")
» Rückkehr nach Reims beschreibt die Ratlosigkeit der liberalen, großstädtischen Milieus im Umgang mit der rückständigen, abgehängten, rechts wählenden Provinz. Hellsichtig und düster, wütend und brillant.« ("DER SPIEGEL")
»Eribon schafft es, dass einem das komplexe Geschehen in seiner Familie und in ganz Frankreich wie ein Film vor Augen erscheint.« ("DER SPIEGEL")
»Ein Buch über Frankreich, über Homosexualität und über Klassenunterschiede. Ein bewegendes, trauriges, brillantes Buch, in dem Analyse und autobiographische Erzählung wunderbar übereinstimmen.« ("SWR2")
»Spannend wie ein Roman ... ein menschlich tief anrührendes Stück ... eine brillante Milieustudie.« ("Aachener Zeitung")
»Superb!« ("Nürnberger Zeitung")
»In welcher Intensität sich dieser Autor zur Entfaltung seiner Argumentation vor seinem großen Lesepublikum nackt macht, berührt von der ersten bis zur letzten Seite.« ("neues deutschland")

Produktdetails

Verkaufsrang

5774

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

237

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,2 cm

Gewicht

224 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Retour à Reims

Übersetzt von

Tobias Haberkorn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47313-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Horizonterweiternd

Bewertung am 18.02.2022

Bewertungsnummer: 1659607

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich schätze das Buch sehr, hat viel zu meinem Verständnis des heutigen Europa und dessen fast unüberwindlichem ,Kastensystem’ beigetragen. Ein sehr ehrliches Buch, große Empfehlung

Horizonterweiternd

Bewertung am 18.02.2022
Bewertungsnummer: 1659607
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich schätze das Buch sehr, hat viel zu meinem Verständnis des heutigen Europa und dessen fast unüberwindlichem ,Kastensystem’ beigetragen. Ein sehr ehrliches Buch, große Empfehlung

Sollte von jedem gelesen werden,...

Bewertung am 14.12.2020

Bewertungsnummer: 490007

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sollte von jedem gelesen werden, der sich für die Ursachen der Spaltung in unserer Gesellschaft interessiert. Warum wählen Arbeiter nicht mehr Links und wieso fühlen sich intellektuelle Großstädter so entfremdet von der Landbevölkerung. Mögliche Antworten liefert dieses Buch.

Sollte von jedem gelesen werden,...

Bewertung am 14.12.2020
Bewertungsnummer: 490007
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sollte von jedem gelesen werden, der sich für die Ursachen der Spaltung in unserer Gesellschaft interessiert. Warum wählen Arbeiter nicht mehr Links und wieso fühlen sich intellektuelle Großstädter so entfremdet von der Landbevölkerung. Mögliche Antworten liefert dieses Buch.

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Rückkehr nach Reims

von Didier Eribon

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Meinung aus der Buchhandlung

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Rückbesinnung auf die eigene Klassenherkunft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eribon fiel mir durch ein Interview im Fernsehsender Arte auf. Bekanntheit erlangte Eribon hierzulande durch seine biografische Arbeit zu Foucault. Eribon ist Schüler von Bourdieu und besitzt eine Professur an der Fakultät für Philosophie, Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität von Amiens. Als Soziologe publiziert er Fragen der Homosexualität und Psychoanalyse. Mit dem Phänomen, dass zurzeit vor allem Arbeiter und Arbeiterinnen rechtspopulistische Parteien wählen, obwohl sie traditionell zum Wählerklientel linker Parteien sind, fällt Eribon mit der These auf, dass die sogenannte Linke keine Klassenfrage mehr kennt und ihre traditionellen Wählerkreise aus dem Blick verloren haben. Sein neues Buch ist so gesehen seine biografische Rückbesinnung auf die eigene Klassenherkunft, die eben die Arbeiterklasse ist. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Leichtfüßig und dennoch zeugt es von einer belesenden Klugheit. Ich kann nur hoffen, dass das Buch seine Leserinnen findet.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Rückbesinnung auf die eigene Klassenherkunft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eribon fiel mir durch ein Interview im Fernsehsender Arte auf. Bekanntheit erlangte Eribon hierzulande durch seine biografische Arbeit zu Foucault. Eribon ist Schüler von Bourdieu und besitzt eine Professur an der Fakultät für Philosophie, Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität von Amiens. Als Soziologe publiziert er Fragen der Homosexualität und Psychoanalyse. Mit dem Phänomen, dass zurzeit vor allem Arbeiter und Arbeiterinnen rechtspopulistische Parteien wählen, obwohl sie traditionell zum Wählerklientel linker Parteien sind, fällt Eribon mit der These auf, dass die sogenannte Linke keine Klassenfrage mehr kennt und ihre traditionellen Wählerkreise aus dem Blick verloren haben. Sein neues Buch ist so gesehen seine biografische Rückbesinnung auf die eigene Klassenherkunft, die eben die Arbeiterklasse ist. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Leichtfüßig und dennoch zeugt es von einer belesenden Klugheit. Ich kann nur hoffen, dass das Buch seine Leserinnen findet.

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

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5/5

Arbeiterfamilie, Homosexualität und soziale Scham

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Didier Eribon, seines Zeichens Soziologe, setzt sich nach dem Tod seines Vaters mit seiner eigenen Herkunft aus der Arbeiterklasse auseinander und hat mit „Rückkehr nach Reims“ eine gute Mischung aus Biografie und Sachbuch geschrieben. Er schreibt wie die Gesellschaft ihn als Homosexuellen geformt hat, schreibt über seine Kindheit und über die Politik. Trotz des eher anspruchsvollen Inhalts ist es leicht zu lesen. Èduard Louis hat sich von diesem biografischen Sachbuch inspirieren lassen und widmet sein Buch „Das Ende von Eddy“ Didier Eribon. Arbeiterfamilie, Homosexualität, soziale Scham – sind die Themen die hier der Schriftsteller okkupiert hat und in einen aufrüttelnden Roman verpackt hat.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

5/5

Arbeiterfamilie, Homosexualität und soziale Scham

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Didier Eribon, seines Zeichens Soziologe, setzt sich nach dem Tod seines Vaters mit seiner eigenen Herkunft aus der Arbeiterklasse auseinander und hat mit „Rückkehr nach Reims“ eine gute Mischung aus Biografie und Sachbuch geschrieben. Er schreibt wie die Gesellschaft ihn als Homosexuellen geformt hat, schreibt über seine Kindheit und über die Politik. Trotz des eher anspruchsvollen Inhalts ist es leicht zu lesen. Èduard Louis hat sich von diesem biografischen Sachbuch inspirieren lassen und widmet sein Buch „Das Ende von Eddy“ Didier Eribon. Arbeiterfamilie, Homosexualität, soziale Scham – sind die Themen die hier der Schriftsteller okkupiert hat und in einen aufrüttelnden Roman verpackt hat.

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