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Demut

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

03.08.2022

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525668

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

03.08.2022

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525668

Herstelleradresse

Kohfeldt, Christian
Luise-Uhlhorn-Str. 7
26188 Edewecht
Deutschland
Email: info@hoer-cds.de
Url: www.hoer-cds.de
Telephone: +49 4486 937764
Fax: +49 4486 937766

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  • Bewertung

    aus Suderburg

    5/5

    26.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Sprache, (im wahrsten Sinne des Wortes) krasse Handlung

    Ein großartiger Roman, in dem es Twardoch gelingt, die Revolution 1918/19 im Spagat der großen Weltgeschichte und dem kleinen Individuum zu beschreiben. - Eigentlich ist der Roman schwer in Worte zu fassen, weil Twardochs Erzählungen so vielschichtig und komplex sind. Einfach ein must read!

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man wünscht Alois nur Gutes -...

    Man wünscht Alois nur Gutes - daß er den Krieg überlebt, seine große Liebe endlich findet, glücklich wird. Doch für einen intelligenten Polen im dt. Kaiserreich sieht's schlecht aus. Sprachlich überzeugt das Buch und ist ein Geheimtipp.

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Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe Agnes...

    Als der Erste Weltkrieg Alois Pokora in einem Berliner Krankenhaus ausspuckt, hat er alles verloren: Sein Vater verstieß ihn, als er nach dem Willen des Pfarrers aufs Gymnasium ging, ohne die Familientradition der Arbeit im Bergwerk fortzuführen. Im Gymnasium und der Ausbildung zum Offizier ist er ebenso stets der Außenseiter, da er als auf Grund seiner schlesischen Herkunft als Einziger kein akzentfreies Deutsch spricht und nicht aus gehobenem Hause stammt. Und nun hat er nach Ende des Krieges auch seinen Zweck als Führer eines Trupps von Soldaten verloren, ist gestrandet in einer Welt, die jegliche Ordnung verloren zu haben scheint. Das Einzige, was ihn noch antreibt, ist seine gleichermaßen große wie unerwiderte Liebe zu Agnes. Der ganze Roman liest sich wie ein langer, leidenschaftlicher Brief an sie, eine rauschende Beichte voller Unsicherheit und Angst, Schmerz und kurzen Augenblicken des Glücks. Nach Twardochs herausragendem Zweiteiler „Der Boxer“ und „Das schwarze Königreich“ über Warschau zur Zeit der 30er und 40er Jahre, widmet er sich den chaotisch-düsteren ersten Jahren der Zwischenkriegszeit und dem Streben Polens nach Unabhängigkeit. Und wie auch in seinen letzten Büchern scheint einmal mal mehr die außergewöhnliche literarische Qualität des polnischen Autors: Seine Charaktere, angefangen vom Protagonisten bis zur letzten Nebenfigur sind facettenreich, abgründig und faszinierend. Die Schrecken der Handlung kontrastiert er mit der poetischen Schönheit der Sprache. Er lässt eine Vielzahl unterschiedlicher Handlungsschauplätze vor dem inneren Auge auferstehen, von den Schützengräben der Frontlinien, über die umkämpften Straßen und verrauchten Cafés Berlins bis hin zum inneren Gefängnis der Kindheit und Jugend im elterlichen Dorf und den Schikanen im nachfolgenden Gymnasium. „Demut“ erzählt von einer großen Sehnsucht, einer Liebe, die nicht gewillt ist, einfach aufzugeben und einer Welt voller Umbrüche, Idealist*innen und Explosionen. P.S.: Wenn Sie die letzten Worte des Romans gelesen haben, blättern Sie trotzdem noch einmal um. Auf für mich vorher noch nie gesehene Weise beendet erst das farbige Nachsatzpapier die Handlung und schließt die letzte Szene endgültig ab.

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