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Demut Ein Berlin-Roman in den schillernden 20ern, von einem der aufregendsten Autoren der Gegenwart

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Dunkelgrün / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pokora

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00632-6

Beschreibung

Rezension

Großes historisches Panorama. ("Neue Zürcher Zeitung")
Twardoch erzählt mit Wucht und Kraft und Einfühlsamkeit ... Sein Roman ist ein epischer Pageturner von literarischer Klasse. Er könnte nicht aktueller, nicht dramatisch treffender in diese neuerliche Zeitenwende passen, die Europa aktuell erschüttert. ("Der Standard")
Derb und böse, historisch und brutal: Twardoch schreibt historische Romane so, dass sie einen in die Gegenwart reißen … Zudem ein Berlin-Roman mit Coolness und fataler Leidenschaft. ("Die Zeit")
Ein Höhepunkt seines Schreibens. ("Neue Zürcher Zeitung")
Eine wahre Odyssee der Zeitgenossenschaft ... ein schlüssiges, schillerndes Ganzes. ("Deutschlandfunk Kultur")
Szczepan Twardoch hat einen poetisch brodelnden, erbarmungslosen Roman über einen Offizier im Ersten Weltkrieg geschrieben. ‹Demut› ist komplexe Literatur aus den Minenfeldern der Geschichte. ("Zeit Online")
Das große Faszinosum ist der Rhythmus der Sprache, ihr brodelnder Fluss, ihre Neugier, ihre Erbarmungslosigkeit, die von einer Zeile zur nächsten jäh in Zärtlichkeit umschlagen kann. Twardoch ist ein großer Erzähler, und 'Demut', seine vielleicht größte Leistung, eine Offenbarung. ("Die Zeit")
Ein episches Leseerlebnis. ("WDR 3 "Kultur am Mittag"")
Eine wundervoll kraftvolle, aber auch zarte und immer wieder verblüffend barocke Sprache. ("Christian Berkel im "Literarischen Quartett"")
Twardoch hat die Gabe, den Leser in eine Art Trance zu versetzen. ("Dziennik Gazeta Prawna")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,5 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Dunkelgrün / Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Pokora

Übersetzt von

Olaf Kühl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00632-6

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Suderburg

    5/5

    26.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Sprache, (im wahrsten Sinne des Wortes) krasse Handlung

    Ein großartiger Roman, in dem es Twardoch gelingt, die Revolution 1918/19 im Spagat der großen Weltgeschichte und dem kleinen Individuum zu beschreiben. - Eigentlich ist der Roman schwer in Worte zu fassen, weil Twardochs Erzählungen so vielschichtig und komplex sind. Einfach ein must read!

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man wünscht Alois nur Gutes -...

    Man wünscht Alois nur Gutes - daß er den Krieg überlebt, seine große Liebe endlich findet, glücklich wird. Doch für einen intelligenten Polen im dt. Kaiserreich sieht's schlecht aus. Sprachlich überzeugt das Buch und ist ein Geheimtipp.

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe Agnes...

    Als der Erste Weltkrieg Alois Pokora in einem Berliner Krankenhaus ausspuckt, hat er alles verloren: Sein Vater verstieß ihn, als er nach dem Willen des Pfarrers aufs Gymnasium ging, ohne die Familientradition der Arbeit im Bergwerk fortzuführen. Im Gymnasium und der Ausbildung zum Offizier ist er ebenso stets der Außenseiter, da er als auf Grund seiner schlesischen Herkunft als Einziger kein akzentfreies Deutsch spricht und nicht aus gehobenem Hause stammt. Und nun hat er nach Ende des Krieges auch seinen Zweck als Führer eines Trupps von Soldaten verloren, ist gestrandet in einer Welt, die jegliche Ordnung verloren zu haben scheint. Das Einzige, was ihn noch antreibt, ist seine gleichermaßen große wie unerwiderte Liebe zu Agnes. Der ganze Roman liest sich wie ein langer, leidenschaftlicher Brief an sie, eine rauschende Beichte voller Unsicherheit und Angst, Schmerz und kurzen Augenblicken des Glücks. Nach Twardochs herausragendem Zweiteiler „Der Boxer“ und „Das schwarze Königreich“ über Warschau zur Zeit der 30er und 40er Jahre, widmet er sich den chaotisch-düsteren ersten Jahren der Zwischenkriegszeit und dem Streben Polens nach Unabhängigkeit. Und wie auch in seinen letzten Büchern scheint einmal mal mehr die außergewöhnliche literarische Qualität des polnischen Autors: Seine Charaktere, angefangen vom Protagonisten bis zur letzten Nebenfigur sind facettenreich, abgründig und faszinierend. Die Schrecken der Handlung kontrastiert er mit der poetischen Schönheit der Sprache. Er lässt eine Vielzahl unterschiedlicher Handlungsschauplätze vor dem inneren Auge auferstehen, von den Schützengräben der Frontlinien, über die umkämpften Straßen und verrauchten Cafés Berlins bis hin zum inneren Gefängnis der Kindheit und Jugend im elterlichen Dorf und den Schikanen im nachfolgenden Gymnasium. „Demut“ erzählt von einer großen Sehnsucht, einer Liebe, die nicht gewillt ist, einfach aufzugeben und einer Welt voller Umbrüche, Idealist*innen und Explosionen. P.S.: Wenn Sie die letzten Worte des Romans gelesen haben, blättern Sie trotzdem noch einmal um. Auf für mich vorher noch nie gesehene Weise beendet erst das farbige Nachsatzpapier die Handlung und schließt die letzte Szene endgültig ab.

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