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Die Wächterinnen von New York Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/3,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

The City We Became

Übersetzt von

Benjamin Mildner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50187-2

Beschreibung

Rezension

»Ein getreuer Spiegel der Zeit.« Jens Balzer, die Zeit, 25. Mai 2022 ("Die Zeit")
»Die seriengerecht gecasteten Hauptfiguren und das Handlungsgerüst mit allerlei New-York-typischer Herumfahrerei erlauben es Jemisin, ein in jeder Hinsicht inklusives und diverses Stadtporträt zu zeichnen.« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 13. März 2022 ("Welt am Sonntag")
»In diesem Urban-Fantasy-Setting mit Horrorelementen erweist sich die Autorin […] erneut als ein versatiles Ausnahmetalent, das zurecht zu den wichtigsten zeitgenössischen Phantastikautor*innen gezählt wird.« Phantastik-Bestenliste, August 2022 ("Phantastik Bestenliste")
»Unkonventionell, überraschend, leise und doch voller innerer Wucht« Carsten Kuhr, Phantastik-News, 21. Mai 2022 ("Phantastik-News")
»N.K. Jemisin fächert ein faszinierendes Panorama New Yorker Lebenswelten und urbaner Subkulturen auf, in dem Großstadtarchitektur und Grundstücksspekulationen in Brooklyn ebenso eine Rolle spielen wie Graffitikunst in der Bronx, Rap-Musik, die Geschichte afroamerikanischer Communitys und das Erbe politischer Kämpfe der 60er Jahre.« Florian Schmid, Landshuter Zeitung, 01. Mai 2022 ("Landshuter Zeitung")
»Die Autorin beherrscht ihr Metier: Die Figuren sind filmreif, griffig und divers.« Volker Dettmar, der evangelische Buchberater, Mai 2022 ("Der Evangelische Buchberater")
»Wer den Puls der modernen Großstadt und mehr noch den Herzschlag der modernen F/SF fühlen will, muss N.K. Jemisin lesen!« Christian Endres, Geek!, Mai/Juni 2022 ("Geek!")
»Modern, poetisch, philosophisch, wütend, queer, wild, laut, wunderschön und in gewohnt beeindruckender schriftstellerischer Qualität verbindet Jemisin Urban- Fantasy und love-craft'schen SciFi-Horror mit gesellschaftskritischen Themen wie Rassismus, Diskriminierung, Armut, LGBTQIA+.« Sabrina Ryssel, Lovely Books, 17. April 2022 ("Lovely Books")
»N.K. Jemisin verwebt genial die fantastische und die reale Welt miteinander.« Florian Schmid, ND Pop-up-Beilage, 19./20. März 2022 ("nd")
»[Heutzutage] ist Jemisin einer der größten Namen in der zeitgenössischen Science-Fiction und bricht als schwarze Frau in einem von Männern dominierten Bereich ständig mit dem Status quo.« Saturday Morning ("Saturday Morning")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2023

Verlag

Tropen

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/3,4 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

The City We Became

Übersetzt von

Benjamin Mildner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-50187-2

Herstelleradresse

Tropen
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Mal was anderes

Bewertung am 04.09.2022

Bewertungsnummer: 1779701

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch die komplexe Story und den ungewohnten, manchmal abstrakten Schreibstil fühlt sich dieses Buch wie ein Experiment an. Abrr dieses Experiment ist meiner Meinung nach komplett gelungen. Sobald ich mich in den Schreibstil eingelesen hatte, hatte er mich komplett gepackt. So schön experimentell und auch mutig. Hier sind Übersetzungen total gut geworden. Die Charaktere sind divers und fühlen sich echt an. Teilweise auch sehr gute Identifikationsfiguren. Die Geschichte ist mal was ganz anderes und erfrischend für das Fantasy/Sci Fi Genre, dass sonst nicht so mein Fall ist. Es fühlte sich ebenfalls auf jeder Seite wie eine Hassliebeserklärung für New York an, was der Autorin sehr wichtig zu sein scheint. Alles in allem eine absolute Empfehlung meinerseits, auch wenn man sich erstmal einfinden und nicht nach den ersten 30 Seiten abbrechen sollte.

Mal was anderes

Bewertung am 04.09.2022
Bewertungsnummer: 1779701
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Durch die komplexe Story und den ungewohnten, manchmal abstrakten Schreibstil fühlt sich dieses Buch wie ein Experiment an. Abrr dieses Experiment ist meiner Meinung nach komplett gelungen. Sobald ich mich in den Schreibstil eingelesen hatte, hatte er mich komplett gepackt. So schön experimentell und auch mutig. Hier sind Übersetzungen total gut geworden. Die Charaktere sind divers und fühlen sich echt an. Teilweise auch sehr gute Identifikationsfiguren. Die Geschichte ist mal was ganz anderes und erfrischend für das Fantasy/Sci Fi Genre, dass sonst nicht so mein Fall ist. Es fühlte sich ebenfalls auf jeder Seite wie eine Hassliebeserklärung für New York an, was der Autorin sehr wichtig zu sein scheint. Alles in allem eine absolute Empfehlung meinerseits, auch wenn man sich erstmal einfinden und nicht nach den ersten 30 Seiten abbrechen sollte.

Die Seele einer Stadt? Die Geburt in einem Multiversum!

F. Himmelstorfer aus Linz am 11.08.2022

Bewertungsnummer: 1765254

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

New York - die Stadt die niemals schläft - wird geboren. Erhebt sich die Seele einer Stadt aus den Wirrungen des Multiversums, erwählt diese einen Avatar oder wie im Falle von New York, sechs Avatare, um die Stadt zu schützen . So jung, unwissend und verletzlich wird New York angegriffen und muss sich wehren. Ich war sofort gebannt von diesem einmaligen Plot, den offenen Strukturen abseits der üblichen Stereotypen und hybriden Ideen in der Handlung. Auch die nicht-weißen, nicht-binären Verkörperungen, diese durchmischten Melting-Pots von Stadt haben mich begeistert. Jemisins Roman ist queer, feministisch, anti-rassistisch und kosmopolitisch ohne diese Themen aus der Handlung hervorstechen zu lassen. Souverän lässt sie die Handlung auf diesen Themen gleiten. Ein absolut spektakuläres Muss!

Die Seele einer Stadt? Die Geburt in einem Multiversum!

F. Himmelstorfer aus Linz am 11.08.2022
Bewertungsnummer: 1765254
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

New York - die Stadt die niemals schläft - wird geboren. Erhebt sich die Seele einer Stadt aus den Wirrungen des Multiversums, erwählt diese einen Avatar oder wie im Falle von New York, sechs Avatare, um die Stadt zu schützen . So jung, unwissend und verletzlich wird New York angegriffen und muss sich wehren. Ich war sofort gebannt von diesem einmaligen Plot, den offenen Strukturen abseits der üblichen Stereotypen und hybriden Ideen in der Handlung. Auch die nicht-weißen, nicht-binären Verkörperungen, diese durchmischten Melting-Pots von Stadt haben mich begeistert. Jemisins Roman ist queer, feministisch, anti-rassistisch und kosmopolitisch ohne diese Themen aus der Handlung hervorstechen zu lassen. Souverän lässt sie die Handlung auf diesen Themen gleiten. Ein absolut spektakuläres Muss!

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Die Wächterinnen von New York

von N. K. Jemisin

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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5/5

American Gods reloaded

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war noch niemals in New York – nicht wegen Udo Jürgens, sondern tatsächlich. Meine literarischen Reisen dorthin waren über Klassiker wie Salingers „Der Fänger im Roggen“ oder Foers „Extrem laut und unglaublich nah“. N.K. Jemisin dichtet ihre eigene Hommage an die Stadt, die niemals schläft als dreiteilige Urban Fantasy-Reihe. In New York erleben vier Frauen und ein Mann eine Wiedergeburt, als sie nach einer plötzlichen Eingebung realisieren, dass sie die Avatare der fünf Stadtteile Manhattan, Brooklyn, Bronx, Queens und Staten Island sind. Und schon bald werden sie auf die Probe gestellt, denn plötzlich wird die Stadt von etwas Bösem angegriffen. Doch es attackiert sie nicht mit herkömmlichen Waffen oder der fantasytypischen schwarzen Magie. Stattdessen nutzt ihre Widersacherin, repräsentiert durch eine gestaltwandelnde Weiße Frau, den vorhandenen Hass der Menschen und potenziert ihn für ihre Zwecke. So werden Rassismus, Homophobie und Anti-Feminismus zu den Werkzeugen der Angriffe auf das Gefüge der Stadt, gegen den sich die fünf erwehren müssen. Die bereits mehrfach mit dem Hugo- als auch World Fantasy Award ausgezeichnete Autorin bedient sich einer der beliebtesten Pop Kultur-Referenzen der vergangenen Jahre: H.P. Lovecraft und seinen düster unheilvollen Paralleluniversen alter Götter, die den Menschen unwiderruflich in den Wahnsinn und Suizid treiben. Doch genau hier zeigt sich Jemisins außergewöhnliche literarische Qualität, denn sie nutzt Lovecraft nicht nur als Figuren- und Schauplatzgeber, sondern verwendet dessen Weltsicht als homophober Rassist, der in seinen Texten die ständige Angst vor allem „Fremden“ offenbart. So schlägt sie die Brücke von Lovecrafts Texten und Weltanschauungen zu den sozialen und politischen Fragen der Gegenwart und verschafft dem Auftakt ihrer Romantrilogie eine Ernsthaftigkeit und Tiefe, die nicht viele Werke der Phantastik heutzutage aufweisen können. „Die Wächterinnen von New York“ bemüht sich nicht mit ermüdender Exposition, sondern steigt gleich mitten ins Geschehen ein, ganz nach dem Motto: Lerne die Regeln, während du spielst. So deckt man nach und nach gemeinsam mit den Hauptfiguren die Hintergründe ihrer Wiedergeburten, das Netzwerk anderer lebendiger Städte und die Motivationen und Funktionsweisen der Bedrohung durch die Weiße Frau auf. Der Roman bleibt so von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, und das obwohl traditionelle Kampfsequenzen eher spärlich, dafür aber umso innovativer und eindrucksvoller eingesetzt werden. Dieser Roman, der abseits seiner Rolle als erster Teil einer Trilogie auch wunderbar in sich abgeschlossen funktioniert, sei auch einem Publikum empfohlen, das ansonsten vielleicht eher wenig mit Fantasy anzufangen weiß oder von den jahrzehntealten Traditionen und Klischees des Genres gelangweilt ist. Ich war noch niemals in New York – aber selten war eine literarische Stadtrundfahrt begeisternder.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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5/5

American Gods reloaded

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war noch niemals in New York – nicht wegen Udo Jürgens, sondern tatsächlich. Meine literarischen Reisen dorthin waren über Klassiker wie Salingers „Der Fänger im Roggen“ oder Foers „Extrem laut und unglaublich nah“. N.K. Jemisin dichtet ihre eigene Hommage an die Stadt, die niemals schläft als dreiteilige Urban Fantasy-Reihe. In New York erleben vier Frauen und ein Mann eine Wiedergeburt, als sie nach einer plötzlichen Eingebung realisieren, dass sie die Avatare der fünf Stadtteile Manhattan, Brooklyn, Bronx, Queens und Staten Island sind. Und schon bald werden sie auf die Probe gestellt, denn plötzlich wird die Stadt von etwas Bösem angegriffen. Doch es attackiert sie nicht mit herkömmlichen Waffen oder der fantasytypischen schwarzen Magie. Stattdessen nutzt ihre Widersacherin, repräsentiert durch eine gestaltwandelnde Weiße Frau, den vorhandenen Hass der Menschen und potenziert ihn für ihre Zwecke. So werden Rassismus, Homophobie und Anti-Feminismus zu den Werkzeugen der Angriffe auf das Gefüge der Stadt, gegen den sich die fünf erwehren müssen. Die bereits mehrfach mit dem Hugo- als auch World Fantasy Award ausgezeichnete Autorin bedient sich einer der beliebtesten Pop Kultur-Referenzen der vergangenen Jahre: H.P. Lovecraft und seinen düster unheilvollen Paralleluniversen alter Götter, die den Menschen unwiderruflich in den Wahnsinn und Suizid treiben. Doch genau hier zeigt sich Jemisins außergewöhnliche literarische Qualität, denn sie nutzt Lovecraft nicht nur als Figuren- und Schauplatzgeber, sondern verwendet dessen Weltsicht als homophober Rassist, der in seinen Texten die ständige Angst vor allem „Fremden“ offenbart. So schlägt sie die Brücke von Lovecrafts Texten und Weltanschauungen zu den sozialen und politischen Fragen der Gegenwart und verschafft dem Auftakt ihrer Romantrilogie eine Ernsthaftigkeit und Tiefe, die nicht viele Werke der Phantastik heutzutage aufweisen können. „Die Wächterinnen von New York“ bemüht sich nicht mit ermüdender Exposition, sondern steigt gleich mitten ins Geschehen ein, ganz nach dem Motto: Lerne die Regeln, während du spielst. So deckt man nach und nach gemeinsam mit den Hauptfiguren die Hintergründe ihrer Wiedergeburten, das Netzwerk anderer lebendiger Städte und die Motivationen und Funktionsweisen der Bedrohung durch die Weiße Frau auf. Der Roman bleibt so von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, und das obwohl traditionelle Kampfsequenzen eher spärlich, dafür aber umso innovativer und eindrucksvoller eingesetzt werden. Dieser Roman, der abseits seiner Rolle als erster Teil einer Trilogie auch wunderbar in sich abgeschlossen funktioniert, sei auch einem Publikum empfohlen, das ansonsten vielleicht eher wenig mit Fantasy anzufangen weiß oder von den jahrzehntealten Traditionen und Klischees des Genres gelangweilt ist. Ich war noch niemals in New York – aber selten war eine literarische Stadtrundfahrt begeisternder.

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Die Wächterinnen von New York

von N. K. Jemisin

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