Produktbild: Die Qualen des Narzissmus

Die Qualen des Narzissmus Über freiwillige Unterwerfung

1

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16244

Erscheinungsdatum

26.09.2022

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2010 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073289

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

16244

Erscheinungsdatum

26.09.2022

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2010 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552073289

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  • Bewertung

    aus Bern

    4/5

    23.02.2023

    eBook (ePUB)

    Herausfordernde Analyse

    Die Argumentation von Charim bringt sehr interessante Aspekte in die Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen ein. Auch wenn ich mich bei der Lektüre immer mal wieder frage, ist es denn wirklich so, bin ich sehr inspieriert durch die Argumentation von Charim.

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    03.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sackgasse des Individuums in Zeiten des neoliberalen Kapitalismus

    Für die Philosophie gibt es verschiedene Möglichkeiten auf gegenwärtige Krisen, Konflikte und Probleme zu reagieren: Entweder mit Selbstkritik, aufgrund der Folgen unserer Vorstellungen, oder mit Diagnosen politischer Zustände, um Reformen und Widerstände zu formulieren, oder aber mit der Analyse gesellschaftlicher Phänomene. Zum Letzteren entschloss sich Isolde Charim in ihrem neuen Buch. Ausgangspunkt ist die Frage, warum wir uns immer wieder "gegebenen" Verhältnissen freiwillig unterordnen, auch wenn sie im Widerspruch zu unseren Interessen stehen? Für die gegenwärtige Gesellschaft diagnostiziert Isolde Charim eine Unterwerfung unter das Diktat des Narzissmus. Stets und überall scheint das gesellschaftliche Individuum den Wettbewerb um seine Einzigartigkeit zu suchen. Zugleich gerät es in dieser Konkurrenzierung in das Dilemma, dass es nie die Anerkennung findet, die es sucht. Das narzisstische Individuum, das sich in einem neoliberalen Wettbewerb der Selbstfindung entwirft, wird zur Sackgasse seines Unglücks. Nicht unähnlich dem Anliegen, das Robert Pfaller mit seinem Buch über die Scham aufgreift, unterliegt Isolde Charim aber nicht der Versuchung ihr analysiertes Individuum als pathologisches Zeichen der westlichen Kultur zu denunzieren. Auch wenn Isolde Charim mit dem Terminus "Narzissmus" einen psychoanalytischen Begriff Sigmund Freuds aufgreift, so möchte man sich doch nicht von seiner Verwendung täuschen lassen. Ihre Untersuchung ist weit entfernt eine psychoanalytische sein. Vielmehr orientiert sie sich an Hegel, Honneth und Reckwitz und diskutiert vor allem das Problem der Anerkennung des Subjekts. Schon Hegel wies auf die Fallen einer tautologische Selbstsetzung hin sowie in der Herr-Knecht-Dialektik auf die Misere der Anerkennung, die von Kojève, Bataille und Blanchot aufgegriffen wurde. Isolde Charim überzeugt in ihrem Buch mit der Analyse des Individuums in Zeiten des neoliberalen Kapitalismus, das in seiner souveränen Subjektwerdung jedoch nur scheitern kann.

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