Produktbild: Die Stimme meiner Schwester

Die Stimme meiner Schwester Roman

51

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

5118 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915319

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

5118 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

EAN

9783104915319

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    28.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    heftig

    "Die Stimme meiner Schwester" Ich durfte dieses Buch als Ebook im Rahmen einer Verlosung lesen. Ein Buch, dass man nicht so einfach wegliest. Es bleibt vieles zum Nachdenken übrig. Zum Buch: Eigentlich ist die Sklaverei beendet und dennoch hat sich das Leben der Nachfahren ehemaliger Sklavinnen und Sklaven nicht verbessert. In dieser Geschichte, die in Brasilien spielt, begleiten wir über einen Zeitraum von dreißig Jahren die beiden Schwestern Bibiana und Belonisia. Beim Spielen mit einem Koffer ihrer Großmutter finden die beiden Mädchen in diesem ein Messer. Beide Mädchen verletzen sich damit schwer und eine von ihnen verliert sogar ihre Zunge, aber nicht ihre Stimme. Zwischen den beiden Schwestern entsteht ein starkes Band und beide kämpfen, jede auf ihre Art, gegen die Unterdrückung und die Ungerechtigkeiten in ihrem Land, die besonders gegen die Frauen heftig sind. Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auch erfährt man einiges aus der Familiengeschichte. Eine Geschichte, die sehr interessant ist und den Leser mitnimmt. Das Buch halt noch lange nach und hinterlässt einiges zum Nachdenken.

  • Didi

    aus Mertesheim

    5/5

    16.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Stimme meiner Schwester"v…

    "Die Stimme meiner Schwester"von Itamar Vieira Junior führt uns auf einen anderen Kontinent, nach Brasilien. Zwei Schwestern die durch einen tragischen Unfall fest aneinander gepresst wurden, da die Belonisia ihre Zunge verloren hat ist ab sofort Bibiana ihre Stimme. Das Cover ist einfach aber man erahnt um was es Inhaltlich geht. Der Autor gibt Einblick in die Sklavenwelt Brasiliens des 20. Jahrhunderts. Sein Schreibstil ist etwas anders als wir es gewohnt sind, aber durchaus flüssig und etwas poetisch. Man kann sich gut in die Situation der Protagonisten hinein versetzen. Leider erfährt man nur kurzweilig das weitere Leben der Schwestern, erfährt aber viel über die die Siedlung in der Plantage, in der die Nachfahren der afrikanischen Sklaven sich einordnen müssen. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es durchaus weiter empfehlen.

  • Barbara

    aus Gersdorf an der Feistritz

    5/5

    07.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schattenseite Brasiliens

    Das Buch gibt nicht nur einen tiefen Einblick in die Welt der ehemaligen Sklaven Brasiliens, sie geflohen sind und sich in der Landwirtschaft eine eigene existenzaufgebaut haben, die jedoch nur wenig mit Freiheit zutun hat. Es zeigt auch eindrucksvoll den Widerstand gegen das vorherrschende System und wie machtlos man am Ende dann doch ist. Belonisia stellt für mich eine Symbolfigur dar. Sie wurde stumm, weil die finanziellen Mittel fehlten. Genauso stumm wie die Frauen in ihrem Umfeld sein sollten. Doch sie spricht durch ihre Taten und kann dadurch nicht nur aus ihrer eigenen Ehe ausbrechen sondern auch anderen Frauen helfen. Ein eindrucksvolles und berührendes Buch und mein erster Roman über Brasilien

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende fremde Welt

    Dieses Buch war eine Überraschung für mich. Ganz anders als erwartet, aber unglaublich fesselnd. Das Cover ist wunderschön, bunt und passt sehr gut zu dem Roman. Die Geschichte beginnt mit einem Unfall, bei dem sich die Schwestern Bibiana und Belonisia mit einem Messer verletzen, eine der Beiden verliert ihre Zunge und somit ihre Stimme. Das Sprechen übernimmt daraufhin die Andere für sie. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, erst am Ende des ersten Teiles erfährt man, welche Schwester die Zunge verloren hat. Das Buch zeigt das Leben der Nachfahren der Sklaven auf einer Fazenda. Schwarze und Indigene leben unter unfassbar harten Umständen zusammen, sie dürfen das Land bestellen, aber nicht besitzen. Ich wusste gar nichts über die Sklaverei und ihre langen Schatten in Brasilien, deshalb war dieses Buch eine absolute Bereicherung für mich. Itamar Vieira Junior ist ein großartiges Debüt gelungen. Ich habe es verschlungen, die Beschreibungen von Personen, Natur und vor allem der Spiritualität auf der Fazenda sind wundervoll und eindringlich. Besonders beeindruckt hat mich seine Empathie für das Schicksal der Frauen, die ihr Leben unter solchen Bedingungen bestreiten müssen.

  • Katrin

    aus Kiel

    5/5

    11.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wessen Stimme zählt?

    Bibiana und Belonísia sind Schwestern, sie lieben sich, aber sie streiten auch viel: „Belonísia und ich wurden im kürzesten Abstand zueinander geboren, und vielleicht waren wir auch deswegen diejenigen, die sich am wenigsten gut verstanden.“ Und sie sind neugierig, weswegen sie nicht widerstehen können, die Habseligkeiten ihrer Großmutter zu untersuchen, als sie für eine Weile allein zu Hause sind. Doch das Messer, das sie finden, führt zu einem Unglück: Eine der beiden schneidet sich aus Versehen die Zunge ab, sodass von da an die andere für sie sprechen muss. Itamar Vieira Junior erzählt im Folgenden vom Erwachsenwerden der beiden Schwestern aus ihren jeweiligen Perspektiven. Wir lernen das Leben der besitzlosen Plantagenarbeiter*innen in Brasilien kennen, Nachkommen der schwarzen Sklav*innen, deren Situation sich im Laufe der Jahrhunderte nicht grundlegend verbessert hat. Zwar sind sie formal frei, doch trotzdem nach wie vor von den Launen der Großgrundbesitzer abhängig, die billige Arbeitskräfte benötigen, aber diesen keinen Lohn zahlen wollen. Die Menschen dürfen sich nur Häuser aus Lehm bauen, die in regelmäßigen Abständen erneuert werden müssen, sie leben von der Subsistenzwirtschaft auf den ihnen zugeteilten Grundstücken. Geld können sie nur verdienen, wenn sie etwas von ihrer Ernte verkaufen. Der Vater der Mädchen, Zeca Chapéu Grande, ist der Heiler des Ortes, er führt religiöse Zeremonien durch und sorgt für den spirituellen Zusammenhalt. Die Schwestern sind Teil dieser Gemeinschaft, suchen jedoch auch jede für sich nach einem Weg, auf ihre Art glücklich zu werden. Der Autor ist Geograph und Ethnologe mit Schwerpunkt auf afrobrasilianischer Kultur und kämpft auch jenseits der Literatur gegen Rassismus und rechte Kräfte im eigenen Land. Sein wissenschaftlicher Hintergrund zeigt sich im Roman, allerdings ist dieser weit davon entfernt, trocken oder gar langatmig zu sein. Ganz im Gegenteil, die Sprache ist poetisch und verwebt die lokale Kultur und Religion geschickt mit Themen wie Rassismus, patriarchale Strukturen und den Kampf um Gerechtigkeit. Die Sichtweisen der beiden Schwestern spiegeln ihre eigenen Wahrheiten wider, erst im dritten Teil des Romans bringt eine übergeordnete Erzählstimme einige der Begebenheiten in einen größeren Zusammenhang, der uns die Geschichte besser verstehen lässt und das Ende unwiderruflich erscheinen lässt. Ein wirklich schöner Roman, der mir einen Teil der brasilianischen Kultur näher gebracht hat, der mir bisher nicht so präsent war, und der einen genauen Blick darauf wirft, wer für wen sprechen darf und wer gehört wird.

Kundinnen und Kunden meinen

5

23

4

15

3

11

2

2

1

0

Bewertungen (51)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    11.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ein Leben auf Messers Schneide

    Colson Whitehead, Ta-Nehisi Coates, Pam Zhang: Sie und viele weitere Autor*innen haben in den letzten paar Jahren unterschiedliche Aspekte aus der Geschichte der Sklaverei in den USA literarisch beleuchtet. Und beim Stichwort Sklaverei ist oftmals die erste Assoziation Nordamerika, doch trugen sich sehr ähnliche Verhältnisse auch in anderen Teilen der Welt zu, die nicht so häufig im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Von solch einem aus dem Fokus gerückten Ort erzählt der Geograf und Ethnologe Itamar Vieira Junior: Brasilien, jenem Land, das 1888 als letzter Staat der Erde offiziell die Versklavung verbot. Er richtet seinen Blick auf die Nachfolgegenerationen in den 1930er bis 50er Jahren, die auf dem Papier zwar frei und selbstbestimmt Leben, deren Lebensumstände sich jedoch nur unwesentlich verbessert haben. Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Bibiana und Belonísia, deren Eltern und Großeltern schon auf der Plantage die Felder des Großgrundbesitzers bestellten und denen es bis in ihre Gegenwart der Handlung nicht erlaubt ist, Häuser aus einem anderen Material als dem stetig verfallenden Lehm zu bauen. Das Verhältnis der beiden als Kinder ist oft von Streits und wenig Harmonie geprägt, bis es eines Tages zu dem Vorfall kommt, der ihr restliches Leben bestimmen wird: Als die Großmutter aus dem Haus ist, öffnen sie ihren sonst strikt verbotenen Koffer und finden darin ein langes, hell strahlendes Messer. Ein Schrei später hat sich eine der beiden im Spiel versehentlich einen Teil ihrer Zunge herausgetrennt und so wird die andere zur „Stimme meiner Schwester“. Ab diesem Zeitpunkt werden die beiden unzertrennlich, denn wo Bibiana zu Belonísias Sprachrohr wird, versteht und hört niemand Bibiana so gut und intensiv zu wie Belonísia. Der Roman erzählt die Geschichte ihres Heranwachsens, ihrer Sehnsüchte und Träume für ihre Zukunft. Dabei wechseln sich die beiden als Ich-Erzählerinnen ab und so erhält man nach einiger Zeit auch einen Einblick in das Seelenleben der verstummten Schwester. Je älter sie werden, desto mehr rückt für sie nicht nur ihre Emanzipation als junge Frauen, unabhängig von ihrer Familie, in den Vordergrund, sondern auch der größere Aufstand gegen die immer noch vorherrschende Unterdrückung der Plantagenbesitzer und die kaum verbesserten Umstände seit der Abschaffung der Sklaverei. Itamar Vieira Junior erzählt ein packendes Stück brasilianischer Zeitgeschichte mit zwei starken, eindrucksvollen Frauenfiguren, die gegen alle Widerstände für ihre eigene Zukunft als auch die eines ganzen Landes kämpfen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Stimme meiner Schwester