• Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna

Inhaltsverzeichnis

Anmerkung zu den Schreibweisen 11
Karten 12
Einführung 17
1 Ravennas Aufstieg zur Hauptstadt
des Weströmischen Reiches 28
TEIL 1 390–450
Galla Placidia
2 Galla Placidia, die theodosianische Prinzessin 44
3 Honorius und die Entwicklung Ravennas 52
4 Galla Placidia am kaiserlichen Hof 62
5 Galla Placidia, Baumeisterin und Kaiserinmutter 76
TEIL 2 450–493
Der Aufstieg der Bischöfe
6 Valentinian III. und Bischof Neon 94
7 Sidonius Apollinaris in Ravenna 105
8 Romulus Augustulus und König Odoaker 111
TEIL 3 493–540
Theoderich der Gote, arianischer König von Ravenna
9 Theoderich, der Ostgote 122
10 Theoderichs Königreich 136
11 Theoderich, der Diplomat 153
12 Theoderich, der Gesetzgeber 163
13 Amalasuntha und das Vermächtnis des Theoderich 177
?
TEIL 4 540–570
Justinian I. und die Feldzüge in Nordafrika und Italien
14 Belisar erobert Ravenna 190
15 San Vitale, Inbegriff des Frühchristentums 200
16 Narses und die Pragmatische Sanktion 216
17 Erzbischof Maximianus, Bollwerk des Westens 227
18 Erzbischof Agnellus und die Beschlagnahme
der arianischen Kirchen 235
TEIL 5 568–643
König Alboin und die Eroberung durch die Langobarden
19 Alboin marschiert ein 248
20 Das Exarchat von Ravenna 261
21 Gregor der Große und Ravenna 272
22 Isaacius, der armenische Exarch 280
23 Der Arzt Agnellus 290
TEIL 6 610–700
Die islamische Expansion
24 Die arabischen Eroberungen 298
25 Konstans II. auf Sizilien 309
26 Das sechste ökumenische Konzil 323
27 Der anonyme Kosmograf von Ravenna 332
TEIL 7 685–725
Die beiden Regierungszeiten von Justinian II.
28 Die Trullanische Synode 344
29 Der heldenhafte Erzbischof Damianus 355
30 Das turbulente Leben von Erzbischof Felix 365
?
TEIL 8 700–769
Ravennas allmählicher Abstieg
31 Leo III. und die Niederlage der Araber 376
32 Die Anfänge des Bilderstreits 387
33 Papst Zacharias und die Eroberung Ravennas
durch die Langobarden 397
34 Erzbischof Sergius übernimmt die Kontrolle 404
TEIL 9 756–813
Karl der Große und Ravenna
35 Die lange Herrschaft von König Desiderius 416
36 Karl der Große in Italien, 774–787 427
37 Eine Statue für Aachen, ein silberner Tisch für Ravenna 440
Ravennas glanzvolles Erbe 454
Anhang 469
Dank 469
Konkurrierende Mächte in Ravenna 472
Anmerkungen 478
Bildnachweis (Tafelteil) 575
Register 578

Ravenna

Hauptstadt des Imperiums, Schmelztiegel der Kulturen

Buch (Gebundene Ausgabe)

€41,50

inkl. gesetzl. MwSt.

Ravenna

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab € 41,50
eBook

eBook

ab € 31,99
  • Kostenlose Lieferung ab 50 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6373

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

23,3/16,6/5,3 cm

Beschreibung

Rezension

»Ungeheuer lebendig geschrieben ... Von Wagenrennen bis zu Schlägereien zwischen Nachbarschaftsbanden werden die Leser lebhaft daran erinnert, dass Ravenna bei all seiner Erhabenheit in seiner Blütezeit ein von menschlichen Schwächen gezeichneter, fieberhaft geschäftiger Ort war.« Economist

»Judith Herrins meisterhaftes Werk über Ravenna, die spätantike Hauptstadt der weströmischen Kaiser und der Ostgoten, setzt für die Erforschung der Stadt neue Maßstäbe, die weit in die Zukunft hineinwirken werden.« Albrecht Berger

»Ein herrliches Buch mit prächtigen Farbabbildungen der Kirchen und Mosaiken von Ravenna. Diese Relikte aus einer Zeit, die unendlich weit entfernt zu sein scheint, sind das Fundament, auf dem das moderne Europa steht« Dominic Sandbrook, Sunday Times

»Ein Meisterwerk« Peter Frankopan

Ausgezeichnet mit dem Pol Roger Duff Cooper-Literaturpreis 2020

Auf der Shortlist des Wolfson History Prize 2021

BOOK OF THE YEAR von Times Literary Supplement, Spectator und Telegraph

Details

Verkaufsrang

6373

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2022

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

640

Maße (L/B/H)

23,3/16,6/5,3 cm

Gewicht

1088 g

Auflage

1

Übersetzer

Cornelius Hartz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-4416-8

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Geschichte pur und spannend erzählt

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 21.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Das große Porträt der Hauptstadt des frühchristlichen Europa Ravenna war vom 5. bis 8. Jahrhundert Treffpunkt der griechischen, lateinischen, christlichen und barbarischen Kulturen und Dreh- und Angelpunkt zwischen Ost und West. Während Rom sich provinzialisierte, erlebte die neue Hauptstadt des Weströmischen Reiches eine Blütezeit. Ungewöhnlich detailreich erzählt Judith Herrin auch von den Menschen dieser Zeit: von Kaiserinnen und Königen, Bischöfen und Gelehrten, Ärzten und Handwerkern. Detailreich und lebendig: Porträt der Hauptstadt des frühchristlichen Europa Ravennas Aufstieg ist eng verknüpft mit dem Niedergang Roms und den Invasionen der Hunnen und Goten Auch eine Geschichte der Spaltungen und Glaubenskämpfe im frühen Christentum Meisterlich erzählt und ausgezeichnet mit dem Duff Cooper-Preis 2020 Steinerne Zeugen der Vergangenheit: die Kirchen und Mosaiken Ravennas in prächtigen Farbabbildungen Aufstieg und Niedergang der Stadt an der Adria zwischen 402 und 751 n. Chr. Als im Jahr 402 n. Chr. eindringende Stämme aus dem Norden Mailand belagerten, verlegte der weströmische Kaiser Honorius den Regierungssitz nach Ravenna. Bis ins Jahr 751 war die goldglänzende Stadt an der Adria zunächst die Hauptstadt des Weströmischen Reiches, dann die des riesigen Königreichs des Goten Theoderich und schließlich das Zentrum der byzantinischen Macht in Italien. Die überwältigend schönen Kirchen mit ihren Mosaiken, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zeugen von dieser Zeit des Umbruchs, aus der das christliche Europa hervorging. Meisterlich porträtiert die vielfach ausgezeichnete Althistorikerin und Byzantinistin Judith Herrin diese Stadt und ihre Bewohner in der Epoche des Übergangs zwischen Spätantike und Frühmittelalter.“ Wenn man dieses Buch von der Autorin Judith Herrin beendet, ist man eigentlich sprachlos! Warum? Herrin hat hier mit größter Kunst und Gabe die einstige Geschichte einer Stadt beschrieben, das man meine könnte, man hat hier einen Thriller vor sich. Sie erzählt und beschreibt mehr als gekonnt und dennoch mit größter Sorgfalt und unter Einhaltung der Sachlichkeit die Stadt Ravenna. Ravenna war einst DIE Hauptstadt der frühchristlichen Zeit Europas. Nach einer gekonnten Einführung startet dieses Buch insgesamt mit neun Kapitel. Jedes Kapitel beinhaltet Informationen und Wissen zu gewissen Zeitabschnitten und eben der Entwicklung Ravennas. Es geht um Baumeister, Könige, Bischöfe, die Goten, es geht um Justinian, Päpste und schlussendlich enden wir bei einer Statute die für die Stadt Aachen gedacht ist. Die Texte werden mit zahlreichen Bildern und Karten untermalt und bieten dadurch eine gekonnte Mischung. Die Texte sind verständlich niedergeschrieben auch wenn Herrin sehr gern ins Detail geht. Ist das nötig? Ich finde in einigen Bereichen schon. Durch diese Detailverliebtheit erhält der Leser wahrlich tiefe Einblicke in die Stadt an der Küste der Adria und man kann beim lesen fast schon abtauchen. Der Blick in eine gern vergessene Zeit bzw. in ein Italien das eigentlich immer nur recht Rom-lastig ist, ist Herrin äußerst gelungen. Sie erläutert, beschreibt und bringt ihr Wissen dem Leser auf sympathische Art und Weise näher. Fazit: Dieses Buch liest sich äußerst spannend und man ist wahrlich erstaunt was und wie damals gebaut und gelebt wurde. Ravenna ist eine Stadt die mehr zu bieten hat als die Kunst der Mosaik-Steinchen. Für dieses Buch gibt es 5 Sterne von mir sowie für alle Italien-Interessierte eine absolute Leseempfehlung!

Geschichte pur und spannend erzählt

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 21.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Das große Porträt der Hauptstadt des frühchristlichen Europa Ravenna war vom 5. bis 8. Jahrhundert Treffpunkt der griechischen, lateinischen, christlichen und barbarischen Kulturen und Dreh- und Angelpunkt zwischen Ost und West. Während Rom sich provinzialisierte, erlebte die neue Hauptstadt des Weströmischen Reiches eine Blütezeit. Ungewöhnlich detailreich erzählt Judith Herrin auch von den Menschen dieser Zeit: von Kaiserinnen und Königen, Bischöfen und Gelehrten, Ärzten und Handwerkern. Detailreich und lebendig: Porträt der Hauptstadt des frühchristlichen Europa Ravennas Aufstieg ist eng verknüpft mit dem Niedergang Roms und den Invasionen der Hunnen und Goten Auch eine Geschichte der Spaltungen und Glaubenskämpfe im frühen Christentum Meisterlich erzählt und ausgezeichnet mit dem Duff Cooper-Preis 2020 Steinerne Zeugen der Vergangenheit: die Kirchen und Mosaiken Ravennas in prächtigen Farbabbildungen Aufstieg und Niedergang der Stadt an der Adria zwischen 402 und 751 n. Chr. Als im Jahr 402 n. Chr. eindringende Stämme aus dem Norden Mailand belagerten, verlegte der weströmische Kaiser Honorius den Regierungssitz nach Ravenna. Bis ins Jahr 751 war die goldglänzende Stadt an der Adria zunächst die Hauptstadt des Weströmischen Reiches, dann die des riesigen Königreichs des Goten Theoderich und schließlich das Zentrum der byzantinischen Macht in Italien. Die überwältigend schönen Kirchen mit ihren Mosaiken, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, zeugen von dieser Zeit des Umbruchs, aus der das christliche Europa hervorging. Meisterlich porträtiert die vielfach ausgezeichnete Althistorikerin und Byzantinistin Judith Herrin diese Stadt und ihre Bewohner in der Epoche des Übergangs zwischen Spätantike und Frühmittelalter.“ Wenn man dieses Buch von der Autorin Judith Herrin beendet, ist man eigentlich sprachlos! Warum? Herrin hat hier mit größter Kunst und Gabe die einstige Geschichte einer Stadt beschrieben, das man meine könnte, man hat hier einen Thriller vor sich. Sie erzählt und beschreibt mehr als gekonnt und dennoch mit größter Sorgfalt und unter Einhaltung der Sachlichkeit die Stadt Ravenna. Ravenna war einst DIE Hauptstadt der frühchristlichen Zeit Europas. Nach einer gekonnten Einführung startet dieses Buch insgesamt mit neun Kapitel. Jedes Kapitel beinhaltet Informationen und Wissen zu gewissen Zeitabschnitten und eben der Entwicklung Ravennas. Es geht um Baumeister, Könige, Bischöfe, die Goten, es geht um Justinian, Päpste und schlussendlich enden wir bei einer Statute die für die Stadt Aachen gedacht ist. Die Texte werden mit zahlreichen Bildern und Karten untermalt und bieten dadurch eine gekonnte Mischung. Die Texte sind verständlich niedergeschrieben auch wenn Herrin sehr gern ins Detail geht. Ist das nötig? Ich finde in einigen Bereichen schon. Durch diese Detailverliebtheit erhält der Leser wahrlich tiefe Einblicke in die Stadt an der Küste der Adria und man kann beim lesen fast schon abtauchen. Der Blick in eine gern vergessene Zeit bzw. in ein Italien das eigentlich immer nur recht Rom-lastig ist, ist Herrin äußerst gelungen. Sie erläutert, beschreibt und bringt ihr Wissen dem Leser auf sympathische Art und Weise näher. Fazit: Dieses Buch liest sich äußerst spannend und man ist wahrlich erstaunt was und wie damals gebaut und gelebt wurde. Ravenna ist eine Stadt die mehr zu bieten hat als die Kunst der Mosaik-Steinchen. Für dieses Buch gibt es 5 Sterne von mir sowie für alle Italien-Interessierte eine absolute Leseempfehlung!

Ravenna - Stadt der goldenen Mosaike

Gertie G. aus Wien am 21.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Teilung des riesigen Römischen Reiches um 395 in ein west- und ein oströmisches Reich beginnt der Niedergang des antiken Roms. Während das oströmische Reich mit der Hauptstadt Konstantinopel noch bis 1453 den anstürmenden Völkern die Stirn bieten kann, muss das weströmische Reich seine Hauptstadt Rom aufgeben um 400 n.Chr. und findet in Ravenna eine neue. Ravenna, geschützt in der Emilia Romagna gelegen, ist vom 5. bis 8. Jahrhundert Treffpunkt der griechischen, lateinischen, christlichen und barbarischen Kulturen und Dreh- und Angelpunkt zwischen Ost und West. Ungewöhnlich detailreich erzählt Judith Herrin auch von den Menschen dieser Zeit: von Kaiserinnen und Königen, Bischöfen und Gelehrten, Ärzten und Handwerkern. In neun Kapiteln, die mit zahlreichen Farbfotos angereichert sind, lässt die Archäologin und Autorin diese Glanzzeit Revue passieren. 1. Galla Placidia 2. Der Aufstieg der Bischöfe 3. Theoderich der Gote 4. Justinian I und die Feldzüge in Nordafrika und Italien 5. König Alboin und die Eroberung durch die Langobarden 6. Die islamische Expansion 7. Die beiden Regierungszeiten von Justinian II 8. Ravennas allmählicher Abstieg 9. Karl der Große und Ravenna Der Aufschwung und die Bautätigkeit, die Ravenna in der Zeit zwischen dem 6. und dem 8. Jahrhundert erlebt, ist gigantisch. Tausende Bauwerke mit feinsten Mosaiken entstehen. Jeder Herrscher, jeder Bischof möchte sich durch ein kunstvolles Bauwerk ein Denkmal setzen. Der Großteil der Gebäude ist Bestand, obwohl auch hier im Zweiten Weltkrieg einiges zerstört worden ist. Imposant sind die vielen Informationen, die die Autorin aus diversen Archiven zusammengetragen hat! Das ist vielleicht auch der einzige kleine Kritikpunkt: Judith Herrin verzettelt sich manchmal in Details, die schon sehr speziell sind. Denn ob der oströmische Exarch auch noch in Rimini ein feudales Anwesen mit Innenhof und Garten anmietet, ist vielleicht für ihn bedeutend, für die Weltgeschichte jedoch nicht. Leser, die in dieser Zeit nicht so bewandert sind, könnten die Zusammenfassung „Ravennas glanzvolles Erbe“ von S. 454 als Einstieg vorab lesen. Fazit: Ein Meisterwerk der Recherche, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

Ravenna - Stadt der goldenen Mosaike

Gertie G. aus Wien am 21.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Teilung des riesigen Römischen Reiches um 395 in ein west- und ein oströmisches Reich beginnt der Niedergang des antiken Roms. Während das oströmische Reich mit der Hauptstadt Konstantinopel noch bis 1453 den anstürmenden Völkern die Stirn bieten kann, muss das weströmische Reich seine Hauptstadt Rom aufgeben um 400 n.Chr. und findet in Ravenna eine neue. Ravenna, geschützt in der Emilia Romagna gelegen, ist vom 5. bis 8. Jahrhundert Treffpunkt der griechischen, lateinischen, christlichen und barbarischen Kulturen und Dreh- und Angelpunkt zwischen Ost und West. Ungewöhnlich detailreich erzählt Judith Herrin auch von den Menschen dieser Zeit: von Kaiserinnen und Königen, Bischöfen und Gelehrten, Ärzten und Handwerkern. In neun Kapiteln, die mit zahlreichen Farbfotos angereichert sind, lässt die Archäologin und Autorin diese Glanzzeit Revue passieren. 1. Galla Placidia 2. Der Aufstieg der Bischöfe 3. Theoderich der Gote 4. Justinian I und die Feldzüge in Nordafrika und Italien 5. König Alboin und die Eroberung durch die Langobarden 6. Die islamische Expansion 7. Die beiden Regierungszeiten von Justinian II 8. Ravennas allmählicher Abstieg 9. Karl der Große und Ravenna Der Aufschwung und die Bautätigkeit, die Ravenna in der Zeit zwischen dem 6. und dem 8. Jahrhundert erlebt, ist gigantisch. Tausende Bauwerke mit feinsten Mosaiken entstehen. Jeder Herrscher, jeder Bischof möchte sich durch ein kunstvolles Bauwerk ein Denkmal setzen. Der Großteil der Gebäude ist Bestand, obwohl auch hier im Zweiten Weltkrieg einiges zerstört worden ist. Imposant sind die vielen Informationen, die die Autorin aus diversen Archiven zusammengetragen hat! Das ist vielleicht auch der einzige kleine Kritikpunkt: Judith Herrin verzettelt sich manchmal in Details, die schon sehr speziell sind. Denn ob der oströmische Exarch auch noch in Rimini ein feudales Anwesen mit Innenhof und Garten anmietet, ist vielleicht für ihn bedeutend, für die Weltgeschichte jedoch nicht. Leser, die in dieser Zeit nicht so bewandert sind, könnten die Zusammenfassung „Ravennas glanzvolles Erbe“ von S. 454 als Einstieg vorab lesen. Fazit: Ein Meisterwerk der Recherche, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

Unsere Kund*innen meinen

Ravenna

von Judith Herrin

5.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Philipp Brandstötter

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Philipp Brandstötter

Thalia Linz - Landstraße

Zum Portrait

3/5

Der leider nicht leicht nachvollziehbare Übergang von Antike zum Mittelalter

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Schule lernen wir heute, dass mit dem Untergang des Römischen Weltreichs im Jahre 476 nach Christus eine neue Zeitrechnung beginnt. Mit dem Absetzen des letzten westlichen römischen Kaisers Romulus Augustus endet für das westliche Europa die Antike und es beginnt das Mittelalter. Gleichzeitig mit dem Verschwinden der römischen Ordnung in weiten Teilen unseres Kontinents brechen jedoch eine Vielzahl an regionalen Konflikten auf, welche die Bevölkerung in viele kleine Gruppen aufspalten. Doch das ist nur die eine Seite. Während Rom in immer heftigere Kriege hineingezogen wird, schwinden auch die Bevölkerungszahlen in ganz Europa. Seuchen und andere politisch motivierte Konflikte drohen den Kontinent in den völligen Abgrund zu stürzen. Bis heute wirkt dieses Trauma nach. Selbst im 21. Jahrhundert gibt es noch Redensarten und Erinnerungen, welche die schwierige Weltlage nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum hinterlassen hat. Seien es nun die Goten oder die Hunnen, vielen auch bereits vergangenen Kulturen wird dieses Zeitalter zum Verhängnis und eigentlich ist es in vielerlei Hinsicht ein Ende. Doch jedes Ende ist zugleich auch ein Anfang. Während Rom jeden Tag und jede Woche mehr an Macht einbüßt, beschließen einige wenige Personen den Herrschaftssitz der Macht nach Ravenna zu verlegen. In der Zeit des römischen Niedergangs und zugleich des Aufstiegs von Byzanz als Nachfolgestaat des Imperiums, erblüht hier relativ bald ein neues religiöses Zentrum, welches jedoch von der Geschichtsschreibung lange unentdeckt blieb. Bis vor wenigen Jahren noch hat die moderne Forschung fast übersehen, dass hier über dreihundert Jahre lang viele Ideale und Wertvorstellungen des Römischen Reiches weiterexistiert haben. Leider viel zu umfangreich schildert Judith Herrin, die Autorin des hier vorliegenden Buches, wie sich die Stadt in der Zeit vom 4. bis ins 7. Jahrhundert weiterentwickelt hat. Leider gibt es aus jener Zeit kaum schriftliche Quellen, auch das ist ein Verlust des Römischen Reiches. Erst in der Zeit Karls des Großen wird wieder eine nicht unwesentliche Bevölkerungszahl in der Lage sein, lesen und schreiben zu können. So sind es vor allem die wirklich prachtvollen Mosaiken, welche es bis in unsere Zeit geschafft haben, jene Epoche der Geschichte für die Nachwelt zu erhalten. Verschiedene Könige, Päpste aber auch Gelehrte unterschiedlicher Disziplinen tummeln sich in Ravenna. Auch hier hatte ich jedoch das Problem, dass diese mir fast ohne Ausnahme unbekannt waren. Manche sind auch nur wieder über Mosaike überliefert und man kann daher sehr viele Dinge über ihr Leben und Wirken nur mutmaßen. Das macht das Nachvollziehen vieler Abschnitte wirklich nicht leicht für mich. Insgesamt bietet das Buch ein interessantes Stück Geschichte an der Brücke zwischen Antike und Mittelalter. Allerdings ist der Inhalt viel zu dicht und mit über 600 Seiten auch viel zu viel zu lesen für mich. Man sollte wirklich in der Materie gut bewandert sein um hier alles reibungslos nachvollziehen zu können. Ich bin leider an vielen Stellen damit gescheitert und musste daher leider nach knapp einem Drittel des Buches aufhören. Schade aber informativ!
3/5

Der leider nicht leicht nachvollziehbare Übergang von Antike zum Mittelalter

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Schule lernen wir heute, dass mit dem Untergang des Römischen Weltreichs im Jahre 476 nach Christus eine neue Zeitrechnung beginnt. Mit dem Absetzen des letzten westlichen römischen Kaisers Romulus Augustus endet für das westliche Europa die Antike und es beginnt das Mittelalter. Gleichzeitig mit dem Verschwinden der römischen Ordnung in weiten Teilen unseres Kontinents brechen jedoch eine Vielzahl an regionalen Konflikten auf, welche die Bevölkerung in viele kleine Gruppen aufspalten. Doch das ist nur die eine Seite. Während Rom in immer heftigere Kriege hineingezogen wird, schwinden auch die Bevölkerungszahlen in ganz Europa. Seuchen und andere politisch motivierte Konflikte drohen den Kontinent in den völligen Abgrund zu stürzen. Bis heute wirkt dieses Trauma nach. Selbst im 21. Jahrhundert gibt es noch Redensarten und Erinnerungen, welche die schwierige Weltlage nach dem Zusammenbruch des Imperium Romanum hinterlassen hat. Seien es nun die Goten oder die Hunnen, vielen auch bereits vergangenen Kulturen wird dieses Zeitalter zum Verhängnis und eigentlich ist es in vielerlei Hinsicht ein Ende. Doch jedes Ende ist zugleich auch ein Anfang. Während Rom jeden Tag und jede Woche mehr an Macht einbüßt, beschließen einige wenige Personen den Herrschaftssitz der Macht nach Ravenna zu verlegen. In der Zeit des römischen Niedergangs und zugleich des Aufstiegs von Byzanz als Nachfolgestaat des Imperiums, erblüht hier relativ bald ein neues religiöses Zentrum, welches jedoch von der Geschichtsschreibung lange unentdeckt blieb. Bis vor wenigen Jahren noch hat die moderne Forschung fast übersehen, dass hier über dreihundert Jahre lang viele Ideale und Wertvorstellungen des Römischen Reiches weiterexistiert haben. Leider viel zu umfangreich schildert Judith Herrin, die Autorin des hier vorliegenden Buches, wie sich die Stadt in der Zeit vom 4. bis ins 7. Jahrhundert weiterentwickelt hat. Leider gibt es aus jener Zeit kaum schriftliche Quellen, auch das ist ein Verlust des Römischen Reiches. Erst in der Zeit Karls des Großen wird wieder eine nicht unwesentliche Bevölkerungszahl in der Lage sein, lesen und schreiben zu können. So sind es vor allem die wirklich prachtvollen Mosaiken, welche es bis in unsere Zeit geschafft haben, jene Epoche der Geschichte für die Nachwelt zu erhalten. Verschiedene Könige, Päpste aber auch Gelehrte unterschiedlicher Disziplinen tummeln sich in Ravenna. Auch hier hatte ich jedoch das Problem, dass diese mir fast ohne Ausnahme unbekannt waren. Manche sind auch nur wieder über Mosaike überliefert und man kann daher sehr viele Dinge über ihr Leben und Wirken nur mutmaßen. Das macht das Nachvollziehen vieler Abschnitte wirklich nicht leicht für mich. Insgesamt bietet das Buch ein interessantes Stück Geschichte an der Brücke zwischen Antike und Mittelalter. Allerdings ist der Inhalt viel zu dicht und mit über 600 Seiten auch viel zu viel zu lesen für mich. Man sollte wirklich in der Materie gut bewandert sein um hier alles reibungslos nachvollziehen zu können. Ich bin leider an vielen Stellen damit gescheitert und musste daher leider nach knapp einem Drittel des Buches aufhören. Schade aber informativ!

Philipp Brandstötter
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Ravenna

von Judith Herrin

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Ravenna
  • Anmerkung zu den Schreibweisen 11
    Karten 12
    Einführung 17
    1 Ravennas Aufstieg zur Hauptstadt
    des Weströmischen Reiches 28
    TEIL 1 390–450
    Galla Placidia
    2 Galla Placidia, die theodosianische Prinzessin 44
    3 Honorius und die Entwicklung Ravennas 52
    4 Galla Placidia am kaiserlichen Hof 62
    5 Galla Placidia, Baumeisterin und Kaiserinmutter 76
    TEIL 2 450–493
    Der Aufstieg der Bischöfe
    6 Valentinian III. und Bischof Neon 94
    7 Sidonius Apollinaris in Ravenna 105
    8 Romulus Augustulus und König Odoaker 111
    TEIL 3 493–540
    Theoderich der Gote, arianischer König von Ravenna
    9 Theoderich, der Ostgote 122
    10 Theoderichs Königreich 136
    11 Theoderich, der Diplomat 153
    12 Theoderich, der Gesetzgeber 163
    13 Amalasuntha und das Vermächtnis des Theoderich 177
    ?
    TEIL 4 540–570
    Justinian I. und die Feldzüge in Nordafrika und Italien
    14 Belisar erobert Ravenna 190
    15 San Vitale, Inbegriff des Frühchristentums 200
    16 Narses und die Pragmatische Sanktion 216
    17 Erzbischof Maximianus, Bollwerk des Westens 227
    18 Erzbischof Agnellus und die Beschlagnahme
    der arianischen Kirchen 235
    TEIL 5 568–643
    König Alboin und die Eroberung durch die Langobarden
    19 Alboin marschiert ein 248
    20 Das Exarchat von Ravenna 261
    21 Gregor der Große und Ravenna 272
    22 Isaacius, der armenische Exarch 280
    23 Der Arzt Agnellus 290
    TEIL 6 610–700
    Die islamische Expansion
    24 Die arabischen Eroberungen 298
    25 Konstans II. auf Sizilien 309
    26 Das sechste ökumenische Konzil 323
    27 Der anonyme Kosmograf von Ravenna 332
    TEIL 7 685–725
    Die beiden Regierungszeiten von Justinian II.
    28 Die Trullanische Synode 344
    29 Der heldenhafte Erzbischof Damianus 355
    30 Das turbulente Leben von Erzbischof Felix 365
    ?
    TEIL 8 700–769
    Ravennas allmählicher Abstieg
    31 Leo III. und die Niederlage der Araber 376
    32 Die Anfänge des Bilderstreits 387
    33 Papst Zacharias und die Eroberung Ravennas
    durch die Langobarden 397
    34 Erzbischof Sergius übernimmt die Kontrolle 404
    TEIL 9 756–813
    Karl der Große und Ravenna
    35 Die lange Herrschaft von König Desiderius 416
    36 Karl der Große in Italien, 774–787 427
    37 Eine Statue für Aachen, ein silberner Tisch für Ravenna 440
    Ravennas glanzvolles Erbe 454
    Anhang 469
    Dank 469
    Konkurrierende Mächte in Ravenna 472
    Anmerkungen 478
    Bildnachweis (Tafelteil) 575
    Register 578