Produktbild: Spook Street
Band 4

Spook Street Ein Fall für die Slow Horses

Aus der Reihe Slow Horses
11

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

17,9/11,6/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Auflage

3

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24659-9

Beschreibung

Rezension

»Herrons unterhaltsame, aber auch ganz schön hintergründige Romane leben von komischen Situationen und brillanten Dialogen.«
»Sarkasmus ist eine der großen Stärken dieses Autors, schwarzer Humor eine weitere. Und an erzählerischer Phantasie scheint es ihm auch nicht zu mangeln.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

17,9/11,6/2,5 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Mint / Dunkelgrün

Auflage

3

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24659-9

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    4/5

    28.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vielleicht ist Opa mittlerweile...

    Vielleicht ist Opa mittlerweile ein wenig neben der Spur, aber er weiß sich zu wehren. Und stellt seinen Enkel vor vollendete Tatsachen. Herrlich schräg! Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wiesel sind überall

    Dass die Slow Horses absolute Loser sind, ist bekannt. Noch interessanter ist jedoch, dass sich die Spionageaktivitäten des MI5 hauptsächlich um die eigenen Abteilungen drehen: Interne Machtkämpfe, Vertuschungen und Altlasten aus der Zeit der "echten" Spione. Mit wundervoll ausgefallenen Beschreibungen und klassisch britischem Humor verpackt Mick Herron diese Ironie perfekt in einem Thriller, der seinesgleichen sucht.

  • Sagota

    aus Saarbrücken

    5/5

    11.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wann erscheint der nächste "Fall für Jackson Lamb?"

    "Spook Street" (gemeint ist die Straße der Spione) von Mick Herron ist der 4. ins Deutsche von Stefanie Schäfer übersetzte "Fall für Jackson Lamb". Der wie immer schwarzhumorige, kritische und einfach köstlich zu lesende Spionagekrimi erschien im Diogenes-Verlag, (tb, brosch.) 2021. Dieses Mal sind die Hauptprotagonisten sowohl das Slow House selbst, in dem der Chef der Abservierten, Jackson Lamb, in einem heruntergekommenen Bürogebäude residiert als auch der Großvater eines Slow Horses: David Cartwright, einst eine Legende im britischen Geheimdienst MI5, nun aber bereits 84 und etwas vergesslich, aber wie sich herausstellt, nicht vollkommen hilflos: Als eines Tages ein Mann vor seiner Tür steht und sich für seinen Enkel (River Cartwright, bestens bekannt aus den Vorgängerbänden) ausgibt, fackelt der O.B. (Old Bastard, larmoyant von River genannt, der sich seit einiger Zeit Sorgen um seinen Großvater macht) nicht lange - und erschießt den jungen Mann. Der "echte" Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich - genau in den Ort, in dem sein Großvater früher immer "Urlaub" machte.... Der Spionagekrimi mit hochbrisanten Themen besticht wie seine Vorgänger durch geniale Wendungen und einem äußerst trockenen Humor, der besonders Jackson Lamb zu eigen ist: Dieser muss sich nach Kent begeben und den Toten im Badezimmer von David Cartwright identifizieren. Später sollte er das Geschehen wie folgt seinen Slow Horses gegenüber zusammenfassen: "Ein ehemals hochrangiger Spion (der mehr Geheimnisse hat als die Queen Hüte) pustet seinem Enkel das Gesicht weg und verschwindet anschließend mit seiner Waffe in die Nacht - und ja, er tickt nicht mehr richtig" - so Lamb. River begibt sich auf die Reise nach Frankreich und überlegt während der Zugfahrt, ob es dem Regent's Park (Zentrale des MI5) zuzutrauen wäre, dass dieser einen Vorhang über den O.B. senken wollte, weil dieser anfang, "undicht" zu werden. Wer und welche Motive stecken hinter diesem Anschlag auf David Cartwright? Und wieso wurde auch auf den damaligen Co-Spion Sam Chapman ein geplanter Mordversuch verübt? Diesen Fragen geht Jackson Lamb in gewohnt lässiger Manier nach: Er fordert seine Crew auf, nachzudenken, um herauszufinden, "was an der Sache mit den Cartwrights dran ist" - ein Spion seiner Truppe der Abservierten ist in Aktion (River). Da die Slow Horses allesamt eins gemeinsam haben: Sie sind in Ungnade gefallen und wurden ins Slow House suspendiert, jedoch auch allesamt klug und ehrgeizig sind, nehmen sie die Spurensuche auf - und der Leser begleitet sie wohlgelaunt und zuweilen staunend hierbei, über die schrägen Dialoge und der eher unsozialen Eigenschaften Jackson Lambs schmunzelnd, der dennoch das Herz am rechten Fleck hat und hinter seiner Truppe steht; ja sogar hofft, dass seine rechte Hand, Catherine Standish, wieder zu den Slow Horses zurückkehren wird (ich hoffe es mit ihm). Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite gehalten - wobei sie im letzten Romandrittel sehr anzieht: Wir verfolgen die jeweiligen Missionen zur Aufklärung von Marcus und Shirley, Roderick Ho, der wie immer als IT-Fachmann glänzt (und nun sogar auch äußerlich, da er seit Kurzem eine Freundin hat) lernen Moira Tregorian kurz kennen, die Nachfolgerin von Catherine, ebenso wie den Neuling an Bord J.K. Coe alias "Mr. Luftklavier", der, zuvor in der psychologischen Abteilung des MI5, auch hier beweist, dass er ein Gehirn hat und natürlich die von David Cartwright, der durchaus sehr lichte Momente hat wie die seines Enkels River, dessen Mission wie so oft nicht ungefährlich ist. Wir begleiten ihn zu "Les Arbres" in Frankreich, in dem einst Spione aus aller Welt zusammen wohnten, lernen auch den neuen Chef des MI5 kennen; Whelan, der schnell begreifen muss, wie dieser Geheimapparat tickt, um nicht selbst Opfer zu werden (ist Lady Di wirklich eine Rettungsboje für ihn? Finden Sie es heraus!) und einige obskure Gestalten, die mit dem Plot des Spionagekrimis in Zusammenhang stehen, sowohl ein perfektes Englisch wie auch ein ebenso perfektes Französisch sprechen. Es geht um "Cold Boys", echte Identitäten, die auf "ihren" Besitzer warten; um alte Schulden, alte "Projekte" und Druckmittel unter Geheimdienstmitarbeitern und - um Geheimnisse, die lange zurückliegen und nun an die Oberfläche drängen: Wird der O.B. im "Safe House" wirklich sicher sein? Herron lässt am Ende ein Showdown nach dem anderen heraufziehen; so dass man den Krimi nicht aus der Hand legen kann und fiebert mit den Slow Horses und Lamb sowohl auf Londons Straßen als auch in einer Autowerkstatt einem möglichst positiven Ausgang entgegen; nur um sich zuletzt mit der ganzen Crew (oder fast der ganzen) im Slough House wiederzufinden, wo die Situation zu eskalieren droht.... Fazit: Mick Herron gelingt es auch in diesem vorliegenden Band, die Spannung hochzuhalten und den Leser mit heiklen Hintergründen des Geheimdienstwesens zu "versorgen". Die schrägen, witzigen und intelligenten Dialoge zwischen den Akteuren - ganz besonders hier Jackson Lamb selbst - bilden das Sahnehäubchen dieses interessanten und spannenden Spionagekrimis, den ich bestens weiterempfehlen kann. Jeder "Fall" ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von anderen gelesen werden (besser gesagt: Ein Einstieg ist jederzeit möglich ;) Ich würde jedoch chronologisch lesen, da die Figuren sich weiterentwickeln und der Leser nichts verpasst. Von mir erhält (mit Vorfreude auf den 5. Fall versehen!) "Spook Street" 5 Sterne und 97° auf der "Krimi-Couch" und eine absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    01.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Krimi

    Mick Herron schreibt so lustig und spannend zugleich. Die Charaktere sind grandios.Für London Fans ein absolutes Muss.Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und freu mich schon auf den nächsten.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Legenden dement werden...

    River Cartwright ist einer dieser Abservierten. Sein Großvater dagegen, einst Nummer 2 des MI5, ist heute alt und vergesslich und deshalb ein potentielles Risiko, aber nicht hilflos. Als eines Abends ein Fremder an seiner Tür steht und sich als sein Enkel ausgibt, erschießt er ihn sofort. Der echte Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich – zufällig in den Ort, in dem sein Großvater immer »Urlaub« gemacht hatte. (Klappentext) Ein Punkt, über den ich noch nie nachgedacht habe - warum auch? Was geschieht, wenn legendäre Geheimnisträger wie Rivers Großvater, genannt O.B. (“Old Bastard”), dement werden und damit die Gefahr besteht, dass genau diese sensiblen Geheimnisse (von nationaler Bedeutung) plötzlich publik werden könnten? Wie der Thriller verrät, gab es früher in England ein Altersheim für abgehalfterte - sorry, sich im Seniorenalter befindliche - Geheimagenten, doch aus Kostengründen… Welche Möglichkeit bleibt da noch, um die Geheimnisse sicher verwahrt zu wissen? Na, hm? Doch so einfach scheint es nicht zu sein. Denn die Spur des vermutlichen Attentäters - nahezu ein Doppelgänger von O.B.s Enkel River - führt nach Frankreich. Zu einem Ort, der bei O.B. etwas klingeln lässt, denn dort hat er sich in seiner Vergangenheit immer wieder einmal aufgehalten. Aber wieso? River versucht im Alleingang, die Spur jenseits des Ärmelkanals aufzunehmen und somit herauszufinden, wer seinen Großvater umbringen will. Denn es ist kaum vorstellbar, dass dies der Versuch eines Einzeltäters sein soll… Auch im vierten Band der Reihe hat Mick Herron wieder einen überaus komplexen Thriller rund um die Slow Horses geschrieben - so werden die abgehalfterten Mitarbeiter:innen des englischen Geheimdienstes genannt, die ihr Gnadenbrot im Slough House erhalten. Seit den Geschehnissen im vorherigen Band gibt es wieder Zuwachs in der “administrativen Besenkammer des Geheimdienstes” (S. 17). Und auch die neuesten Mitarbeiter:innen  weisen, hm, sehr besondere Züge auf. Wenn ich’s recht bedenke, ist die unfreiwillige Fluktuation in der Bruchbude voller Looser-Typen doch erstaunlich hoch, das aber nur mal nebenher… Mick Herron ist ein Erzähler. Er kreiert mit seiner Agenten-Reihe voller Verlierertypen eine besondere Art des Spionagethrillers und spart dabei nicht mit Kritik an gängigen Praktiken der Geheimdienste und der Verantwortlichen in der Regierung. Neben der packenden Handlung ist auch der bildhafte Schreibstil lobend zu erwähnen, der eine atmosphärische Dichte ebenso hervorruft wie er Bilder im Kopf des Lesers erzeugt. Das Düstere, Hoffnungslose, Melancholische gewinnt zeitweise derart an Kontur, dass man beim Lesen gelegentlich glaubt, Teil des Ganzen zu sein. Der Autor lässt sich Zeit mit seiner Erzählung, und doch scheint auch diesmal kein Wort zu viel. Perspektivwechsel mit geschickt eingebauten Cliffhangern sorgen für ausreichende Spannung, die gegen Ende ebenso wie das Tempo noch einmal deutlich anzieht. Überragend auch diesmal wieder der Humor: trocken, schwarz, zynisch und - ja, englisch eben. Herrlich und immer wieder an unerwarteten Stellen eingebaut, sorgten diese Einlagen ebenso wie die teilweise bitterbösen Dialoge bei mir selbst an Punkten höchster Anspannung für etliche Lacher.  Hach, ich bin einfach begeistert. Und wer zwischendurch das Gefühl hat, den Überblick zu verlieren - gegen Ende gibt es hier noch einmal eine geschickt präsentierte Zusammenfassung, so dass alle Zusammenhänge auf wenigen Seiten deutlich werden.  Wer mit der Reihe anfängt: nicht von Band 1 verschrecken lassen. Ich fand den nämlich nur so mittelmäßig. Aber ab Band 2 überzeugt Mick Herron. Versprochen. Mir bleibt jetzt nur noch, auf die Veröffentlichung von Band 5 zu warten. Hoffentlich bald…   © Parden

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    4/5

    22.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spook Street hat alles, was ein...

    Spook Street hat alles, was ein Spionageroman braucht. Herron schreibt bissig und temporeich und immer stellt sich das Gefühl ein, so könnte sich das Geschäft um Spionage auch abspielen. Die Wirklichkeit hat schon manchen ausgefallenen Plot eingeholt.

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