Spook Street
Slow Horses Band 4

Spook Street

Ein Fall für Jackson Lamb

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

River Cartwright ist einer der Abservierten des MI5. Sein Großvater dagegen, einst Nummer 2 des britischen Inlandgeheimdienstes, ist heute alt und vergesslich und deshalb ein potentielles Risiko, aber nicht hilflos. Als eines Abends ein Fremder an seiner Tür steht und sich als sein Enkel ausgibt, erschießt er ihn sofort. Der echte Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich – zufällig in den Ort, in dem sein Großvater immer »Urlaub« gemacht hatte.

Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende ›Jackson-Lamb‹-Serie wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem CWA Gold Dagger for Best Crime Novel, dem Steel Dagger for Best Thriller und dem Ellery Queen Readers Award. Seit April 2022 läuft die Serie ›Slow Horses‹ bei Apple TV mit Gary Oldman, Kirstin Scott Thomas und Jonathan Pryce.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,2/12,2/2,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

20,2/12,2/2,6 cm

Gewicht

437 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-30084-0

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Wann erscheint der nächste "Fall für Jackson Lamb?"

Sagota am 11.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Spook Street" (gemeint ist die Straße der Spione) von Mick Herron ist der 4. ins Deutsche von Stefanie Schäfer übersetzte "Fall für Jackson Lamb". Der wie immer schwarzhumorige, kritische und einfach köstlich zu lesende Spionagekrimi erschien im Diogenes-Verlag, (tb, brosch.) 2021. Dieses Mal sind die Hauptprotagonisten sowohl das Slow House selbst, in dem der Chef der Abservierten, Jackson Lamb, in einem heruntergekommenen Bürogebäude residiert als auch der Großvater eines Slow Horses: David Cartwright, einst eine Legende im britischen Geheimdienst MI5, nun aber bereits 84 und etwas vergesslich, aber wie sich herausstellt, nicht vollkommen hilflos: Als eines Tages ein Mann vor seiner Tür steht und sich für seinen Enkel (River Cartwright, bestens bekannt aus den Vorgängerbänden) ausgibt, fackelt der O.B. (Old Bastard, larmoyant von River genannt, der sich seit einiger Zeit Sorgen um seinen Großvater macht) nicht lange - und erschießt den jungen Mann. Der "echte" Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich - genau in den Ort, in dem sein Großvater früher immer "Urlaub" machte.... Der Spionagekrimi mit hochbrisanten Themen besticht wie seine Vorgänger durch geniale Wendungen und einem äußerst trockenen Humor, der besonders Jackson Lamb zu eigen ist: Dieser muss sich nach Kent begeben und den Toten im Badezimmer von David Cartwright identifizieren. Später sollte er das Geschehen wie folgt seinen Slow Horses gegenüber zusammenfassen: "Ein ehemals hochrangiger Spion (der mehr Geheimnisse hat als die Queen Hüte) pustet seinem Enkel das Gesicht weg und verschwindet anschließend mit seiner Waffe in die Nacht - und ja, er tickt nicht mehr richtig" - so Lamb. River begibt sich auf die Reise nach Frankreich und überlegt während der Zugfahrt, ob es dem Regent's Park (Zentrale des MI5) zuzutrauen wäre, dass dieser einen Vorhang über den O.B. senken wollte, weil dieser anfang, "undicht" zu werden. Wer und welche Motive stecken hinter diesem Anschlag auf David Cartwright? Und wieso wurde auch auf den damaligen Co-Spion Sam Chapman ein geplanter Mordversuch verübt? Diesen Fragen geht Jackson Lamb in gewohnt lässiger Manier nach: Er fordert seine Crew auf, nachzudenken, um herauszufinden, "was an der Sache mit den Cartwrights dran ist" - ein Spion seiner Truppe der Abservierten ist in Aktion (River). Da die Slow Horses allesamt eins gemeinsam haben: Sie sind in Ungnade gefallen und wurden ins Slow House suspendiert, jedoch auch allesamt klug und ehrgeizig sind, nehmen sie die Spurensuche auf - und der Leser begleitet sie wohlgelaunt und zuweilen staunend hierbei, über die schrägen Dialoge und der eher unsozialen Eigenschaften Jackson Lambs schmunzelnd, der dennoch das Herz am rechten Fleck hat und hinter seiner Truppe steht; ja sogar hofft, dass seine rechte Hand, Catherine Standish, wieder zu den Slow Horses zurückkehren wird (ich hoffe es mit ihm). Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite gehalten - wobei sie im letzten Romandrittel sehr anzieht: Wir verfolgen die jeweiligen Missionen zur Aufklärung von Marcus und Shirley, Roderick Ho, der wie immer als IT-Fachmann glänzt (und nun sogar auch äußerlich, da er seit Kurzem eine Freundin hat) lernen Moira Tregorian kurz kennen, die Nachfolgerin von Catherine, ebenso wie den Neuling an Bord J.K. Coe alias "Mr. Luftklavier", der, zuvor in der psychologischen Abteilung des MI5, auch hier beweist, dass er ein Gehirn hat und natürlich die von David Cartwright, der durchaus sehr lichte Momente hat wie die seines Enkels River, dessen Mission wie so oft nicht ungefährlich ist. Wir begleiten ihn zu "Les Arbres" in Frankreich, in dem einst Spione aus aller Welt zusammen wohnten, lernen auch den neuen Chef des MI5 kennen; Whelan, der schnell begreifen muss, wie dieser Geheimapparat tickt, um nicht selbst Opfer zu werden (ist Lady Di wirklich eine Rettungsboje für ihn? Finden Sie es heraus!) und einige obskure Gestalten, die mit dem Plot des Spionagekrimis in Zusammenhang stehen, sowohl ein perfektes Englisch wie auch ein ebenso perfektes Französisch sprechen. Es geht um "Cold Boys", echte Identitäten, die auf "ihren" Besitzer warten; um alte Schulden, alte "Projekte" und Druckmittel unter Geheimdienstmitarbeitern und - um Geheimnisse, die lange zurückliegen und nun an die Oberfläche drängen: Wird der O.B. im "Safe House" wirklich sicher sein? Herron lässt am Ende ein Showdown nach dem anderen heraufziehen; so dass man den Krimi nicht aus der Hand legen kann und fiebert mit den Slow Horses und Lamb sowohl auf Londons Straßen als auch in einer Autowerkstatt einem möglichst positiven Ausgang entgegen; nur um sich zuletzt mit der ganzen Crew (oder fast der ganzen) im Slough House wiederzufinden, wo die Situation zu eskalieren droht.... Fazit: Mick Herron gelingt es auch in diesem vorliegenden Band, die Spannung hochzuhalten und den Leser mit heiklen Hintergründen des Geheimdienstwesens zu "versorgen". Die schrägen, witzigen und intelligenten Dialoge zwischen den Akteuren - ganz besonders hier Jackson Lamb selbst - bilden das Sahnehäubchen dieses interessanten und spannenden Spionagekrimis, den ich bestens weiterempfehlen kann. Jeder "Fall" ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von anderen gelesen werden (besser gesagt: Ein Einstieg ist jederzeit möglich ;) Ich würde jedoch chronologisch lesen, da die Figuren sich weiterentwickeln und der Leser nichts verpasst. Von mir erhält (mit Vorfreude auf den 5. Fall versehen!) "Spook Street" 5 Sterne und 97° auf der "Krimi-Couch" und eine absolute Leseempfehlung!

Wann erscheint der nächste "Fall für Jackson Lamb?"

Sagota am 11.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Spook Street" (gemeint ist die Straße der Spione) von Mick Herron ist der 4. ins Deutsche von Stefanie Schäfer übersetzte "Fall für Jackson Lamb". Der wie immer schwarzhumorige, kritische und einfach köstlich zu lesende Spionagekrimi erschien im Diogenes-Verlag, (tb, brosch.) 2021. Dieses Mal sind die Hauptprotagonisten sowohl das Slow House selbst, in dem der Chef der Abservierten, Jackson Lamb, in einem heruntergekommenen Bürogebäude residiert als auch der Großvater eines Slow Horses: David Cartwright, einst eine Legende im britischen Geheimdienst MI5, nun aber bereits 84 und etwas vergesslich, aber wie sich herausstellt, nicht vollkommen hilflos: Als eines Tages ein Mann vor seiner Tür steht und sich für seinen Enkel (River Cartwright, bestens bekannt aus den Vorgängerbänden) ausgibt, fackelt der O.B. (Old Bastard, larmoyant von River genannt, der sich seit einiger Zeit Sorgen um seinen Großvater macht) nicht lange - und erschießt den jungen Mann. Der "echte" Enkel findet in den Taschen des Toten eine Fahrkarte nach Frankreich - genau in den Ort, in dem sein Großvater früher immer "Urlaub" machte.... Der Spionagekrimi mit hochbrisanten Themen besticht wie seine Vorgänger durch geniale Wendungen und einem äußerst trockenen Humor, der besonders Jackson Lamb zu eigen ist: Dieser muss sich nach Kent begeben und den Toten im Badezimmer von David Cartwright identifizieren. Später sollte er das Geschehen wie folgt seinen Slow Horses gegenüber zusammenfassen: "Ein ehemals hochrangiger Spion (der mehr Geheimnisse hat als die Queen Hüte) pustet seinem Enkel das Gesicht weg und verschwindet anschließend mit seiner Waffe in die Nacht - und ja, er tickt nicht mehr richtig" - so Lamb. River begibt sich auf die Reise nach Frankreich und überlegt während der Zugfahrt, ob es dem Regent's Park (Zentrale des MI5) zuzutrauen wäre, dass dieser einen Vorhang über den O.B. senken wollte, weil dieser anfang, "undicht" zu werden. Wer und welche Motive stecken hinter diesem Anschlag auf David Cartwright? Und wieso wurde auch auf den damaligen Co-Spion Sam Chapman ein geplanter Mordversuch verübt? Diesen Fragen geht Jackson Lamb in gewohnt lässiger Manier nach: Er fordert seine Crew auf, nachzudenken, um herauszufinden, "was an der Sache mit den Cartwrights dran ist" - ein Spion seiner Truppe der Abservierten ist in Aktion (River). Da die Slow Horses allesamt eins gemeinsam haben: Sie sind in Ungnade gefallen und wurden ins Slow House suspendiert, jedoch auch allesamt klug und ehrgeizig sind, nehmen sie die Spurensuche auf - und der Leser begleitet sie wohlgelaunt und zuweilen staunend hierbei, über die schrägen Dialoge und der eher unsozialen Eigenschaften Jackson Lambs schmunzelnd, der dennoch das Herz am rechten Fleck hat und hinter seiner Truppe steht; ja sogar hofft, dass seine rechte Hand, Catherine Standish, wieder zu den Slow Horses zurückkehren wird (ich hoffe es mit ihm). Die Spannung wird von der ersten bis zur letzten Seite gehalten - wobei sie im letzten Romandrittel sehr anzieht: Wir verfolgen die jeweiligen Missionen zur Aufklärung von Marcus und Shirley, Roderick Ho, der wie immer als IT-Fachmann glänzt (und nun sogar auch äußerlich, da er seit Kurzem eine Freundin hat) lernen Moira Tregorian kurz kennen, die Nachfolgerin von Catherine, ebenso wie den Neuling an Bord J.K. Coe alias "Mr. Luftklavier", der, zuvor in der psychologischen Abteilung des MI5, auch hier beweist, dass er ein Gehirn hat und natürlich die von David Cartwright, der durchaus sehr lichte Momente hat wie die seines Enkels River, dessen Mission wie so oft nicht ungefährlich ist. Wir begleiten ihn zu "Les Arbres" in Frankreich, in dem einst Spione aus aller Welt zusammen wohnten, lernen auch den neuen Chef des MI5 kennen; Whelan, der schnell begreifen muss, wie dieser Geheimapparat tickt, um nicht selbst Opfer zu werden (ist Lady Di wirklich eine Rettungsboje für ihn? Finden Sie es heraus!) und einige obskure Gestalten, die mit dem Plot des Spionagekrimis in Zusammenhang stehen, sowohl ein perfektes Englisch wie auch ein ebenso perfektes Französisch sprechen. Es geht um "Cold Boys", echte Identitäten, die auf "ihren" Besitzer warten; um alte Schulden, alte "Projekte" und Druckmittel unter Geheimdienstmitarbeitern und - um Geheimnisse, die lange zurückliegen und nun an die Oberfläche drängen: Wird der O.B. im "Safe House" wirklich sicher sein? Herron lässt am Ende ein Showdown nach dem anderen heraufziehen; so dass man den Krimi nicht aus der Hand legen kann und fiebert mit den Slow Horses und Lamb sowohl auf Londons Straßen als auch in einer Autowerkstatt einem möglichst positiven Ausgang entgegen; nur um sich zuletzt mit der ganzen Crew (oder fast der ganzen) im Slough House wiederzufinden, wo die Situation zu eskalieren droht.... Fazit: Mick Herron gelingt es auch in diesem vorliegenden Band, die Spannung hochzuhalten und den Leser mit heiklen Hintergründen des Geheimdienstwesens zu "versorgen". Die schrägen, witzigen und intelligenten Dialoge zwischen den Akteuren - ganz besonders hier Jackson Lamb selbst - bilden das Sahnehäubchen dieses interessanten und spannenden Spionagekrimis, den ich bestens weiterempfehlen kann. Jeder "Fall" ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von anderen gelesen werden (besser gesagt: Ein Einstieg ist jederzeit möglich ;) Ich würde jedoch chronologisch lesen, da die Figuren sich weiterentwickeln und der Leser nichts verpasst. Von mir erhält (mit Vorfreude auf den 5. Fall versehen!) "Spook Street" 5 Sterne und 97° auf der "Krimi-Couch" und eine absolute Leseempfehlung!

Toller Krimi

Bewertung aus Köln am 01.12.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mick Herron schreibt so lustig und spannend zugleich. Die Charaktere sind grandios.Für London Fans ein absolutes Muss.Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und freu mich schon auf den nächsten.

Toller Krimi

Bewertung aus Köln am 01.12.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mick Herron schreibt so lustig und spannend zugleich. Die Charaktere sind grandios.Für London Fans ein absolutes Muss.Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und freu mich schon auf den nächsten.

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