Produktbild: Das Damengambit

Das Damengambit

Aus der Reihe detebe
22

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15569

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/2,6 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2

Originaltitel

The Queen's Gambit

Übersetzt von

Gerhard Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24670-4

Beschreibung

Rezension

»Eine schnörkellos erzählte, packende Geschichte, die in eine für viele neue Welt entführt. Ganz großes Kino!«
»Selbst dann spannend, wenn man vom Schachspiel gar keine Ahnung hat.«

Produktdetails

Verkaufsrang

15569

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/2,6 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

2

Originaltitel

The Queen's Gambit

Übersetzt von

Gerhard Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24670-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Lena

    aus Köln

    5/5

    12.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Beth Harmon wächst nach dem…

    Beth Harmon wächst nach dem Tod ihrer Eltern in den 1950er-Jahren in einem Waisenhaus in Kentucky auf. Sie ist ein intelligentes, in sich gekehrtes Mädchen, das sich zu sehr an die Beruhigungspillen gewöhnt, die ihr mit acht Jahren verabreicht werden. Bevor sie mit zwölf Jahren von einem kinderlosen Paar adoptiert wird, wird sie durch den Hausmeister im Keller auf Schach aufmerksam und entwickelt eine Faszination für das Spiel, das sie sich in schlaflosen Nächten aneignet. Mit der Unterstützung ihrer Adoptivmutter gewinnt sie in Amerika Schachturniere, wird finanziell unabhängig und ist bald auch international erfolgreich. Als Mädchen in einem männerdominierten Sport ist Beth trotz einiger Förderer einsam und droht sich in einem gefährlichen Mix aus Pillen und Alkohol zu verlieren und damit auch ihr Talent und ihre aussichtsreiche Karriere aufs Spiel zu setzen. Nachdem ich die gleichnamige Netflix-Serie mit Begeisterung angesehen habe, bin ich neugierig auf die Romanvorlage geworden, die bereits 1983 in den USA erschienen ist und erst sehr viel später ins Deutsche übersetzt wurde. Die Serie bleibt sehr nah am Buch und auch wenn ich die Entwicklung von Beth schon kannte, fesselt der Roman mit einem noch tieferen Verständnis für die Gemütslage der Hauptfigur. Der Roman handelt von Schach, was ich selbst noch nie gespielt habe, aber es ist auch nicht nötig, die exakten Regeln zu kennen und Spielzüge nachvollziehen zu können. Die Schilderungen der Spiele, der Turniere und der Vorbereitungen darauf nehmen viel Raum ein. Daneben geht es jedoch um ganz universelle, zeitlose Themen wie Einsamkeit, Suchtverhalten, Rassismus und patriarchale Strukturen. Beth entwickelt sich von einem Wunderkind zum gefeierten Star der Schachszene. Sie ist intelligent und ehrgeizig, fleißig und zielgerichtet und kann sich deshalb schon in jungen Jahren gegen Großmeister durchsetzen. Lebendig und eindrücklich ist geschildert, wie viel Arbeit und Durchhaltevermögen es erfordert, in so einer Disziplin bestehen zu können. Beth muss nicht nur lernen mit Niederlagen, sondern auch mit Verlusten umzugehen. Von früher Kindheit an geprägt, greift Beth routiniert zu Beruhigungspillen, um sich zu entspannen und greift wenig später unkontrolliert zum Alkohol. Der Drogenmix lässt sie die Einsamkeit vergessen. Mit ihrem Hang zur Selbstzerstörung droht Beth ihren Erfolg zu sabotieren, hat jedoch in den schwersten Stunden Menschen an ihrer Seite, die sie wieder auffangen. "Das Damengambit" ist mehr als nur ein Buch über Schachspielen. Es ist ein vielschichtiger Roman über ein großes Talent, das mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und sich mit Alkohol und Medikamenten betäubt und antreibt. Angesiedelt in den 1950er- und 1960er-Jahren kommt neben dem Ost-West-Konflikt und Kaltem Krieg auch das Leben und der Wunsch nach Selbstbestimmung in patriarchalen Strukturen zum Tragen. Selbst wenn man kein großes Interesse für Schach haben sollte, bewegt das persönliche Schicksal der besonderen Hauptfigur, wobei man mit Spannung verfolgt, ob sie ihr großes Ziel, den amtierenden Schachweltmeister zu schlagen, mit nur 18 Jahren erreichen kann, ohne an ihren eigenen Ambitionen zugrunde zu gehen.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine stille Meisterleistung über Genie, Abhängigkeit und weibliche Selbstbehauptung

    Walter Tevis’ Roman Damengambit entfaltet eine intensive literarische Kraft, die weit über die packende Schachwelt hinausgeht. Obwohl vielen die Netflix-Adaption bekannt sein dürfte, gelingt es dem Buch auf ganz eigene Weise, eine tiefere emotionale und psychologische Dimension zu eröffnen – getragen durch einen feinfühligen, präzisen Erzählstil, der Leserinnen und Leser unmittelbar in Beth Harmons Innenwelt zieht. Tevis’ Schreibstil ist ruhig, beinahe stoisch – aber gerade darin liegt seine Stärke. Ohne große Ausschmückung gelingen ihm Szenen von atmosphärischer Dichte, die Beths Isolation, ihren Ehrgeiz und die Leere zwischen den Wettkämpfen eindrucksvoll spürbar machen. Das Buch liest sich wie ein gut durchdachtes Spiel: strategisch, konzentriert und mit einem klaren Fokus auf innere Entwicklung statt dramatischer Effekte. Besonders eindrücklich ist die Darstellung von Beths Kampf gegen ihre Sucht – eine Sucht, die weniger aus Rebellion entsteht, als aus einem Mangel an Alternativen. Die Tranquilizer in der Waisenhausapotheke sind für sie kein Exzess, sondern ein erlernter Bewältigungsmechanismus gegen Druck, Einsamkeit und Orientierungslosigkeit. Ihre Abhängigkeit steht exemplarisch für eine Generation junger Frauen, die Stärke beweisen mussten, ohne je gelernt zu haben, was emotionale Stabilität bedeutet. Auch Mrs. Wheatley, ihre Adoptivmutter, bleibt im Gedächtnis. Ihre Lebensrealität steht sinnbildlich für viele Frauen der Nachkriegszeit, die – statt Scheidung oder Neuanfang – einfach zurückgelassen wurden. Ihre emotionale und wirtschaftliche Abhängigkeit von ihrem Ehemann wird leise, aber beklemmend deutlich. Diese Figur wirft einen ungeschönten Blick auf weibliche Abhängigkeit in einer Zeit, in der gesellschaftliche Rollenbilder wenig Raum für individuelle Selbstverwirklichung ließen. Fazit: Damengambit ist weit mehr als ein Schachroman. Es ist ein literarisch fein komponiertes Porträt eines weiblichen Genies, das gegen äußere und innere Gegner kämpft – oft gleichzeitig, oft wortlos. Tevis hat ein Werk geschaffen, das auch nach dem Schließen der letzten Seite nachwirkt. Wer sich auf die Tiefe dieser Geschichte einlässt, entdeckt nicht nur den Geist des Spiels, sondern auch die Tragik und Stärke einer jungen Frau, die nie gelernt hat, schwach sein zu dürfen.

  • Bewertung

    5/5

    22.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Liebeeee es

    Ich liebe die Geschichte und mann kann viel auch davon lernen kann auch wegen dem buch Schach spielen aber auch die Geschichte ist einfach toll und die Netflix Serie dazu ist genauso toll

  • Klaus Effing

    aus Köln

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Das Damengambit“ ist ein neuer Klassiker!

    "Das Damengambit“ von Walter Tevis ♟️ ✨ *"Ihr Verstand leuchtete, und ihre Seele sang im süßen Takt der Schachzüge."* ✨ Ein Waisenhaus, ein mürrischer Hausmeister und ein Spiel, das die Welt bedeutet: Beth Harmon, ein junges Mädchen mit einem unglaublichen Talent für Schach, wird bereits in ihrer Jugend zur gefeierten Schachmeisterin. Ihr Talent erkennt der Hausmeister des Waisenhauses. Im dortigen Keller zeigt er ihr die ersten Züge auf dem Schachbrett. Doch ihr kometenhafter Aufstieg in die männerdominierte Welt des Schachs hat seinen Preis. Verlust, Einsamkeit und Abhängigkeiten von Tabletten und Alkohol begleiten sie Zug um Zug. Nach ihrer Adoption scheint es zunächst, als ob sie in ihrer neuen Familie nur schwer Fuß fassen könnte. Doch ihre Adoptivmutter erkennt bald Beths außergewöhnliches Talent – und unterstützt sie schließlich tatkräftig. Dabei spielt auch die finanzielle Seite eine Rolle, denn Beths Erfolge auf dem Schachbrett werden bald zu einer wichtigen Einkommensquelle für beide. Walter Tevis’ Roman erschien erstmals 1983 und umfasst etwa 415 Seiten voller Spannung, Emotion und Tiefe. Der klare, in einer seltenen Kombination aus Nüchternheit und Emotionalität genutzte Schreibstil bringt Beths Genialität und Zerbrechlichkeit auf den Punkt. Besonders beeindruckend ist, wie Tevis Schach als Spiegel für Beths innere Kämpfe und ihren unerschütterlichen Ehrgeiz darstellt. Selbst Laien können das Kribbeln auf dem Schachbrett spüren (, wenn auch nicht jeden Zug nachvollziehen, aber das ist für die Handlung nicht wichtig)! *Das Damengambit* ist mehr als ein Roman über Schach: Es ist ein bewegendes Sozialdrama, eine Coming-of-Age-Geschichte und ein Porträt einer jungen Frau, die internationale Erfolge feiert und hieran zu zerbrechen droht. ✨ Fazit: Ein jetzt schon zeitloser Klassiker, der inspiriert, berührt und lange im Kopf bleibt!

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Neue Welt - Aufregende Spiele

    Man verspürt diese dichte Atmosphäre der Schachwelt... . Die Geschichte Beths berührt einen. Es zeigt, dass es immer eine Lösung aus dem undurchschaubaren Ende gibt - man soll nur nicht aufgeben. Natürlich ist es ein bisschen schwierig gewesen die Szenen zu lesen, wo es um die Schachpositionen ging, aber wenn man wenigstens ein bisschen davon wusste, konnte man etwas sogar vor den Augen sehen - somit mochte ich das Buch jedoch sehr gern!

Kundinnen und Kunden meinen

5

16

4

5

3

0

2

1

1

0

Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Unglaublich spannend, großartig und tiefgründig!

    Ich kann nicht Schach spielen, aber ich liebe dieses Buch! Die Entwicklung von dem kleinen Waisenmädchen zur Schachweltmeisterin, ist unglaublich spannend, großartig und tiefgründig!
  • Zum Bewerterprofil von Katharina K.

    Katharina K.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    13.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Pflichtlektüre für Menschen die sich der Literatur widmen.

    Ein unfassbar fesselnder Roman für Menschen die für gute Literatur brennen. Man muss kein:e Schachspieler:in sein um diesen Text zu verstehen und sich in ihn zu verlieben. Elizabeth Harmon bringt einen ganz eigenen Charme mit sich, ihr Charakter und die Handlung sind mit einem Stil geschrieben, in den man sich nur in dem Buch verlieren kann. Absolute Pflichtlektüre!
  • Zum Bewerterprofil von Maja Z.

    Maja Z.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    06.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    "Ihr Verstand leuchtete, und ihre Seele sang im süßen Takt der Schachzüge."

    Im Waisenhaus gibt es für die junge Beth zwei Wege, um der Realität zu entkommen: die grünen Beruhigungspillen, die den Kindern verabreicht wird, und das Schachspielen. Mit nur acht Jahren lernt das Brett mit all seinen Figuren kennen und lieben. Sie ist ein Ausnahmetalent und beherrscht das Spiel, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Nach nur kurzer Zeit nimmt sie an ihrem ersten Turnier teil und von da an ging es für sie nur bergauf. Doch nach jedem Hoch folgt bekanntlich auch ein Tief. Ich mochte Beth von der ersten Seite an. Wie sie hartnäckig blieb und darum gekämpft hat, dass man ihr das Schachspielen beibringt. Mir hat aber vor allem gefallen, wie auch die Schattenseiten ihres Erfolgs geschildert wurden. Außerdem hat es mich total dazu animiert, wieder mehr Schach zu spielen und mich mehr mit den Strategien auseinanderzusetzen. Es ist mitreißend erzählt und ich freue mich darauf, mehr vom Autor zu lesen!

Unsere Meinungen

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Damengambit