Produktbild: Geheime deutsche U-Boot-Operationen

Geheime deutsche U-Boot-Operationen Einsätze, Stützpunkte und Bunkeranlagen 1933-1945

1

36,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Abbildungen

mit 420 Abbildungen

Verlag

Motorbuch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

27,2/23,9/2,6 cm

Gewicht

1656 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-613-04515-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Abbildungen

mit 420 Abbildungen

Verlag

Motorbuch Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

27,2/23,9/2,6 cm

Gewicht

1656 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-613-04515-6

Herstelleradresse

Motorbuch Verlag
Hauptstätter Straße 149
70178 Stuttgart
DE

Email: ppv@motorbuch.de

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  • ws

    aus Markdorf

    4/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Untertitel bringt es zum…

    Der Untertitel bringt es zum Ausdruck: Einsätze, Stützpunkte, Bunker... Wolfang Petersens Spielfilm "Das Boot" aus dem Jahr 1981 hat eine weitverbreitete Vorstellung davon mit sich gebracht, wie sich das Dasein der U-Boot-Fahrer gestaltet hat. Zu dem Film muss nicht weiter gesagt werden. In diesem Buch geht es um geheime Einsätze der deutschen U-Boote, um Agenten an der Küste von England, Irlands, Islands, der Küste Kanadas, der USA oder auch Afrikas abzusetzen. Das arktische Meer war genauso Ziel der U-Boot-Fahrten wie die Kanarischen Inseln. All das beschreibt Mallmann-Showell sehr detailliert und mit sehr vielen Schwarz/Weiß-Fotos, die während der Einsätze entstanden, dokumentiert. Die an den Atlantik-Küsten platzierten U-Boot-Bunker-Anlagen werden von ihrer jeweiligen Entstehung, also ihrem Bau bis hin zu der in vielen Fällen gescheiterten Zerstörung nach Ende des Zweiten Weltkrieges geschildert, erläutert, auf Fotos gezeigt. Im Anhang werden einzelne U-Boot-Fahrten mit ihrer jeweiligen Zielsetzung, den Tagesdaten der Einsätze etc. aufgeführt. Auch die 'technischen Daten' der U-Bootbunker sind im Anhang zu finden.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marinegeschichte vom Feinsten

    Viele bekannte Spionagegeschichten haben als Ausgangspunkt die Absetzung eines Agenten per U-Boots an einer feindlichen Küste. Gerade der Verlauf und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs haben gezeigt, wie wichtig es ist, den militärischen Gegner auszuhorchen und so an geheime Pläne und gegnerische Aufträge zu gelangen. Manche dieser Geschichten sind frei erfunden und zeugen jedweder Logik. Doch so manche, wie das epoachale Werk "Die Nadel" von Ken Follett, zeigen das U-Booten und deren Missionen eine ganz gravierende Rolle bei der Erfüllung einer Mission spielten. Der bekannte Marinehistoriker Jak Mallmann-Showell begibt sich auf Spurensuche dieser Anstrengungen der deutschen Marine an allen Küsten dieser Welt seine Spione abzusetzen. Doch nicht nur die Landungen an feindlichen Küsten spielen darin eine wichtige Rolle. Auch der Aufbau einer gekonnten Versorgung oder die Unterstützung von eigenen maritimen Einheiten konnte nur dadurch so lange gut gewährleistet bleiben. Heute kennt man diese Zeit eigentlich fast nur noch durch große U-Boot Filme wie "Das Boot" aus den 1970er Jahren. Dass viele der hier gezeigten Szenen jedoch wirklich sehr nahe an der Wahrheit liegen, zeigt das wirklich informative Buch des Marinehistorikers. Viele, vor allem wenig bekannte U-Boot Einsätze rund um die Welt, werden hier bis ins kleinste Detail dargelegt und in wirklich gut lesbarer Form wiedergegeben. Zu den bekanntesten deutschen U-Boot Stützpunkten zählen etwa Kiel in Norddeutschland oder auch La Rochelle in Frankreich. Dieser ist auch Zugleich einer der Haupthandlungsorte der neuen "Sky" Serie "Das Boot - Die Serie". Auch das entspricht, so erfährt man bei Mallmann-Showell, den gesicherten geschichtlichen Tatsachen. Die Missionen der deutschen U-Boote führten sie etwa an die Küsten von Irland, Großbritannien oder auch Nordafrika. Viel weniger bekannt ist jedoch, dass auch erfolgreiche Einsätze in Kanada oder am Horn von Afrika durchgeführt wurden. In Kanada steht heute noch der Rest der einzigen auf kanadischem Boden eingesetzten Funkanlage im Museum. Diese trägt den, aus heutiger Sicht, etwas unglücklichen Namen "Kurt". Es wurde von einem U-Boot dort zur Wetterüberwachung abgesetzt, ging jedoch schon wenige Stunden nach der Inbetriebnahme außer Funktion. Schade für die damalige Anstrengungen der Mannschaft, ein Glücksfall allerdings für die heutige Forschung - ist Mallmann-Showell überzeugt. Von Norwegen über Frankreich, bis hin nach Kanada - weltweit werden hier die Einsätze dargelegt. Zusammen mit der Einsatzbeschreibung und dem dazugehörigen U-Boot-Stützpunkt. Für Marinegeschichte interessierte Menschen wie mich ein absolut lesenswertes Buch. Im Jahr 2008 gab es hier bereits eine ähnliche Ausgabe dieses Titels, dieser wird durch den aktuellen Forschungsstand der Marinehistorie ergänzt.

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