Produktbild: Picknick im Dunkeln

Picknick im Dunkeln Roman

22

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,3 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Schwarz / Senf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77118-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36168

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2023

Verlag

btb

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,3 cm

Gewicht

223 g

Farbe

Schwarz / Senf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77118-9

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    14.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gelungener Mix aus Biographien und philosophischen Fragen. Stan Laurel meets Thomas von Aquin.

    Es ist dunkel, man findet sich umgeben von purer Schwärze. Tast- und Gehörsinn scheinen zu funktionieren, dann kann es wohl doch nicht ganz so schlimm sein. Aber wie ist derjenige dorthin gelangt? Eine Erinnerung daran gibt es nicht, sehr wohl an das eigene Leben. Irgendwo sollte sich doch ein Ausgang finden lassen, könnte man meinen. Und so tastet sich unser Held durch die Dunkelheit vorwärts. Es ist niemand anderes als Arthur Stanley Jefferson, uns besser bekannt als Stan Laurel. Seine ersten Gedanken in dieser bizarren Situation galten seinem langjährigen Filmpartner und Freund Oliver Hardy. Ein klägliches „Ollie?“ verstummte unbeantwortet. Und so beginnt eine abenteuerliche Reise durch die Finsternis. Orths erzählt uns viele interessante Dinge über Stan Laurel, über seinen Werdegang und sein Leben. Und währenddessen stolpert Stan auf seinem Weg entlang einer Wand über eine Person, die am Boden kauerte – Thomas von Aquin, welcher sich im Jahre 1273 wähnt. Es beginnen interessante Dialoge zwischen den beiden, natürlich vorerst geprägt durch den kleinen Unterschied von 700 Jahrhunderten, welche Stan voraus ist. Doch bald bekommt das Gespräch eine philosophische Natur, geprägt von der Frage, warum sie beide hier sind. Absolut fesselnd! Die Gedanken dehnen sich aus, drehen sich bald um Glaubensfragen. Stan Laurel ist mehr oder weniger Atheist, und so treffen dogmatisch zwei Welten aufeinander. Laurels „Religion“ besteht in der Faszination des Lachens, denn nichts war ihm in seinem Leben wichtiger, als Menschen zum Lachen zu bringen. Dazwischen, aufgelockert, gibt es immer wieder passende Kapitel über den Lebenslauf der beiden Protagonisten. Ich bin total fasziniert von diesem Buch, so „trocken“ sich der Inhalt auch anhören mag. Aber: ich glaube, man sollte ein Fan des Komikers Laurel sein, und seine Filme kennen (auch wenn viele Szenen beschrieben werden), um im Gedankenkarussel der beiden nicht schwindelig zu werden. Sehr gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung für dieses äußerst gelungene Werk und geniale Buch. Für mich ist es eine große Erzählkunst, ein solches Thema derart unterhaltsam zu beschreiben!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    14.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gelungener Mix aus…

    Ein gelungener Mix aus Biographien und philosophischen Fragen. Stan Laurel meets Thomas von Aquin. Es ist dunkel, man findet sich umgeben von purer Schwärze. Tast- und Gehörsinn scheinen zu funktionieren, dann kann es wohl doch nicht ganz so schlimm sein. Aber wie ist derjenige dorthin gelangt? Eine Erinnerung daran gibt es nicht, sehr wohl an das eigene Leben. Irgendwo sollte sich doch ein Ausgang finden lassen, könnte man meinen. Und so tastet sich unser Held durch die Dunkelheit vorwärts. Es ist niemand anderes als Arthur Stanley Jefferson, uns besser bekannt als Stan Laurel. Seine ersten Gedanken in dieser bizarren Situation galten seinem langjährigen Filmpartner und Freund Oliver Hardy. Ein klägliches „Ollie?“ verstummte unbeantwortet. Und so beginnt eine abenteuerliche Reise durch die Finsternis. Orths erzählt uns viele interessante Dinge über Stan Laurel, über seinen Werdegang und sein Leben. Und währenddessen stolpert Stan auf seinem Weg entlang einer Wand über eine Person, die am Boden kauerte – Thomas von Aquin, welcher sich im Jahre 1273 wähnt. Es beginnen interessante Dialoge zwischen den beiden, natürlich vorerst geprägt durch den kleinen Unterschied von 700 Jahrhunderten, welche Stan voraus ist. Doch bald bekommt das Gespräch eine philosophische Natur, geprägt von der Frage, warum sie beide hier sind. Absolut fesselnd! Die Gedanken dehnen sich aus, drehen sich bald um Glaubensfragen. Stan Laurel ist mehr oder weniger Atheist, und so treffen dogmatisch zwei Welten aufeinander. Laurels „Religion“ besteht in der Faszination des Lachens, denn nichts war ihm in seinem Leben wichtiger, als Menschen zum Lachen zu bringen. Dazwischen, aufgelockert, gibt es immer wieder passende Kapitel über den Lebenslauf der beiden Protagonisten. Ich bin total fasziniert von diesem Buch, so „trocken“ sich der Inhalt auch anhören mag. Aber: ich glaube, man sollte ein Fan des Komikers Laurel sein, und seine Filme kennen (auch wenn viele Szenen beschrieben werden), um im Gedankenkarussel der beiden nicht schwindelig zu werden. Sehr gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung für dieses äußerst gelungene Werk und geniale Buch. Für mich ist es eine große Erzählkunst, ein solches Thema derart unterhaltsam zu beschreiben!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie verstehen nicht viel von Philosophie? Das macht nichts, das tut Stan Laurel auch nicht, als er in einem dunklen Tunnel auf Thomas von Aquin trifft, einen der größten Denker, den Kirche und Mittelalter hervorbrachte. Thomas von Aquin hingegen ist das Lachen fremd und was ein Film ist, muss ihm erstmal erklärt werden. Aber sie hören einander zu, aus ehrlichem Interesse an der Lebenserfahrung und Weisheit des anderen. So entsteht echter Austausch, echte Kommunikation - finden sie so auch einen Ausgang, ein Licht am Ende des Tunnels? Köstlich und leicht zu lesen - für alle Sinn und Unsinn-Suchenden.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stan Laurel, der bekannte Komiker, und Thomas von Aquin der große mittelalterliche Denker treffen in einem dunklen zeitlosen Korridor aufeinander und kommen ins Gespräch. Wie man sich vorstellen kann, kommen herrlich abstruse, komische und auch ernste Diskussionen zustande, es liegen immerhin 700 Jahre Zeitgeschichte dazwischen. Ein absolut lesenswertes Buch, witzig, philosopisch und sehr gehaltvoll.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    04.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug, witzig & philosophisch

    Ein bewegender Roman, welcher zum Denken anregt, einem schmunzeln lässt und zuletzt sehr berührt. Eine philosophische Reise durch das Dunkle zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und sich auf amüsante Weise ergänzen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

13

4

7

3

2

2

0

1

0

Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    17.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Hören Sie bitte auf, meine Witze zu verbessern.“

    Stan Laurel und Thomas von Aquin treffen sich nach ihrem Ableben und führen ein Zwiegespräch mit erstaunlichen Einsichten über das Leben und den Tod, über die Filmkunst und die Philosophie, über den Witz und den Glauben. Sehr schöne Lektüre. „Man nannte mich: das wandelnde Weinfass. Oder: der stumme Ochse. Nicht nur wegen des Gewichts, auch wegen meiner Größe ...“ ... „Aber ist Völlerei nicht eine der sieben Kardinalsünden?“ „Todsünden. Demgegenüber: Kardinaltugenden.“ „Hören Sie bitte auf, meine Witze zu verbessern.“ … „Ans Fasten habe ich mich strikt gehalten. Fasten hieß ja: keine feste Nahrung zu sich nehmen. In Köln haben wir uns manchmal mit Starkbier beholfen.“ … „Ja, und wie viel?“ „Bis der Magen eben voll war.“ … „Jetzt wird mir einiges klar.“ „Und was?“ „Die Visionen!“ „Welche Visionen?“ „Ihr Mönche! Ihr redet doch ständig von Visionen! Also, mein lieber Thomas, wenn ich auf nüchternen Magen fünf Liter Starkbier saufe, dann seh aber ich auch die Jungfrau Maria vorm Fenster Kalamaika tanzen, das können Sie mir glauben! Und nicht nur eine!“

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Picknick im Dunkeln