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Picknick im Dunkeln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Schwarz / Senf

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26570-7

Beschreibung

Rezension

"Ein wunderlich bezauberndes Buch über die Sehnsucht nach und die Möglichkeit zur Nähe in unmöglichen Situationen." Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 14.04.20
"Mit ‚Picknick im Dunkeln‘ ist ein unterhaltsamer und fein gearbeiteter Roman entstanden. Einer, der sich nicht scheut, große Fragen zu stellen – und Antworten zu finden." Tanya Lieske, Deutschlandfunk, 16.03.2020
"‘Picknick im Dunkeln‘ ist ein so tiefsinniger wie federleichter Roman, amüsant und geistvoll zugleich. […] Der eigentliche Zauber des Buches liegt in der Kollision zweier unvereinbarer Standpunkte und Weltsichten, die von völligem Unverständnis zum Begreifen, zum Ineinandergleiten führt. […] Markus Orths führt vor, wie man miteinander reden, sich verständigen und schliesslich verstehen kann, auch wenn man von denkbar weit entfernten Positionen herkommt. Eine in Zeiten wachsender Intoleranz und Abschottung höchst willkommene Lektüre.“ Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 16.02.2020
"Orths macht das Schwere leicht und das Dunkle hell und lässt sich auch vom Dämon der 'Ablenkung vom Wesentlichen' nicht in die Irre führen. In seinem hochkonzentrierten Kammerspiel [...] bleibt alles in einer filigranen, leichthändigen Schwebe zwischen absurder Parabel und göttlichem Slapstick. [...] Bei Orths wird aus dem Grimassieren im Dunkeln ein Totengespräch voller Lebensweisheit und gutem Witz.“ Martin Halter, FAZ, 13.02.2020
"Den Lesern dieses kuriosen, entzückenden, tiefsinnigen Romans geht so manches Licht auf." Martin Ebel, SonntagsZeitung, 08.02.2020
"Markus Orths beschwört mit beeindruckender Präzision und subtilem Witz die Kraft des Gesprächs und des gegenseitigen Verstehens." Lina Brünig, WDR 5 Bücher, 08.02.2020
"Das ist ein geistesblitzender und schräger, aber auch ein ernsthafter und bewegender Roman. [...] 'Picknick im Dunkeln' ist ein Roman des Lachens und des Denkens, der zeigt, wie sehr wir auf beides angewiesen sind. Die Dunkelheit, die uns Markus Orths hier schildert, ist begeisternd hell." Martin Oehlen, Kölner Stadt-Anzeiger, 07.02.2020
"Einmal mehr gewinnt Markus Orths der realen Biografien großer Künstler einen flüssig geschriebenen Roman ab. Gag gegen Gottesbeweis, Slapstick gegen Glaube - am Ende ein klares Unentschieden und vor allem ein großer Gewinn für die Leser." Jörg Schieke, MDR Kultur, 03.02.2020
"Markus Orths freigeistiger Roman wirft auch ein Schlaglicht auf die erhitzte Debattenkultur unserer Zeit. [...] [Seine] literarische Jenseitsreise zeigt mithin, was Literatur kann. Sie mag auf höchst charmante Weise unbekannte Räume zu erschließen." Björn Hayer, WDR 3 Buchkritik, 11.02.2020

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,7 cm

Gewicht

348 g

Farbe

Schwarz / Senf

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26570-7

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie verstehen nicht viel von Philosophie? Das macht nichts, das tut Stan Laurel auch nicht, als er in einem dunklen Tunnel auf Thomas von Aquin trifft, einen der größten Denker, den Kirche und Mittelalter hervorbrachte. Thomas von Aquin hingegen ist das Lachen fremd und was ein Film ist, muss ihm erstmal erklärt werden. Aber sie hören einander zu, aus ehrlichem Interesse an der Lebenserfahrung und Weisheit des anderen. So entsteht echter Austausch, echte Kommunikation - finden sie so auch einen Ausgang, ein Licht am Ende des Tunnels? Köstlich und leicht zu lesen - für alle Sinn und Unsinn-Suchenden.

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    04.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klug, witzig & philosophisch

    Ein bewegender Roman, welcher zum Denken anregt, einem schmunzeln lässt und zuletzt sehr berührt. Eine philosophische Reise durch das Dunkle zweier Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten und sich auf amüsante Weise ergänzen.

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    5/5

    03.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere und außergewöhnliche Geschichte

    Arthur Stanley Jefferson, bekannt als Stan Laurel, der dünne Teil von ‘Dick und Doof’, befindet sich einem ihm unbekannten Tunnel und ist dort von absoluter Finsternis umgeben. Gespenstisch und makellos ist dieser mysteriöse, fremde Ort, denn weder sind Steinchen, noch Flusen zu ertasten und Wände, Boden und Decke bilden eine absolut glatte Oberfläche. Kein Licht, keine Geräusche bis er plötzlich leise Atemgeräusche wahrnimmt und denen folgt. Stan trifft dort in der Schwärze auf Thomas von Aquin. Siebenhundert Jahre trennen sie in der weltlichen Geschichte und noch viel mehr Unterschiede gibt es...Anarchist trifft auf Dominikanermönch, Mittelalter auf das mittlere 20. Jahrhundert, Kirche auf Showbühne, tiefer Glaube auf Zweifel und Misstrauen, Ernsthaftigkeit auf Albernheit… Die beiden beginnen, teils Arm in Arm, ihren gemeinsamen Weg, einen Spaziergang offenbar in der Station zwischen Paradies und Hölle. War es das jetzt? Beginnt so die Ewigkeit? Hat die Ewigkeit überhaupt einen Anfang? Für ihr Miteinander stehen ihnen zunächst nur Tast- und Hörsinn zur Verfügung, denn sie riechen, schmecken und sehen nichts. Der gemeinsame Gang durch die Finsternis ist sehr unterhaltsam, interessant durch die vielen philosophischen Aspekte und Unterhaltungen der beiden. Die jeweiligen Biografien, die sie sich gegenseitig erzählen, und somit auch den Leser*innen, sind nebenbei toller Geschichtsunterricht und bringt einem diese beiden Persönlichkeiten sehr nah, denn die Erzählungen bestehen hauptsächlich aus den wichtigsten Stationen der beiden in ihrem Leben. Nach und nach kristallisiert sich dadurch heraus, warum sich gerade Stan und Thomas treffen. Der Autor, studierte übrigens u.a. Philosophie, verwebt hier Geschichte und Fakten mit Fiktion und Philosophie, Weisheit und Tiefsinn mit Komik und Humor. Dies alles in den Gesprächen der Protagonisten über Gott, Glaube, Nichtglaube, Sein und Nichtsein, Sinn und Unsinn, Leben und Tod. Picknick im Dunkeln ist ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges, interessantes, außergewöhnliches und tiefsinniges Buch. Spannend und zugleich entschleunigend, leicht zu lesen. Stellenweise sehr komisch und lustig, nämlich dann, wenn Stan in seiner Plauderlaune vom Film erzählt, von Impfungen, Amerika oder dass die Erde sich um die eigene Achse dreht und Thomas wie vor den Kopf geschlagen wirkt und sich von Stanley grob die 700 Jahre fehlende Weltgeschichte erklären lässt. Ebenso stimmt es traurig und nachdenklich, denn oft trügt der Schein und im Inneren eines Menschen sieht es ganz anders aus, als der äußere Eindruck wirkt. Das Ende hat mir sehr gefallen und es schließt sich ein großartiger Kreis. Ein besonders außergewöhnliches Buch, welches ich noch lange in Erinnerung haben werde. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischend andere, intelligente Unterhaltung

    Stan Laurel und Thomas von Aquin treffen sich in einem dunklen Tunnel, irgendwo zwischen Leben und Tod. Dieses skurrile Szenario bildet den Ausgangspunkt für eine wunderbar erzählte Geschichte über die wichtigen Fragen des Lebens. Urkomisch und ernsthaft gleichzeitg. Purer Lesegenuss!

  • Bewertung

    5/5

    08.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine außergewöhnliche Begegnung im Dunkeln

    Stanley Laurel und Thomas von Aquin begegnen sich im absoluten Dunkeln. Ohne zu wissen, wie sie dorthin kamen und wie es möglich ist, dass sie einander begegnen, obwohl sie mit einem Abstand von 700 Jahren geboren wurden. Sind sie Tot? Oder ist es ein anderer Schlamassel, in den sie geraten sind? Eine unglaubliche Begegnung zweier ungleicher Menschen. Zwei Männer mit Leidenschaften, die ihr Leben bestimmten und uns mitnehmen auf eine Reise durch die Geschichte und Freuden des Films und die Geschichte der Philosphie. Eine tolle Lektüre, die man gut an einem Tag verschlingen kann und einen sanfte Anstöße zum Denken geben. Eine wirklich tolle Abwechslung!

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    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

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    5/5

    17.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Hören Sie bitte auf, meine Witze zu verbessern.“

    Stan Laurel und Thomas von Aquin treffen sich nach ihrem Ableben und führen ein Zwiegespräch mit erstaunlichen Einsichten über das Leben und den Tod, über die Filmkunst und die Philosophie, über den Witz und den Glauben. Sehr schöne Lektüre. „Man nannte mich: das wandelnde Weinfass. Oder: der stumme Ochse. Nicht nur wegen des Gewichts, auch wegen meiner Größe ...“ ... „Aber ist Völlerei nicht eine der sieben Kardinalsünden?“ „Todsünden. Demgegenüber: Kardinaltugenden.“ „Hören Sie bitte auf, meine Witze zu verbessern.“ … „Ans Fasten habe ich mich strikt gehalten. Fasten hieß ja: keine feste Nahrung zu sich nehmen. In Köln haben wir uns manchmal mit Starkbier beholfen.“ … „Ja, und wie viel?“ „Bis der Magen eben voll war.“ … „Jetzt wird mir einiges klar.“ „Und was?“ „Die Visionen!“ „Welche Visionen?“ „Ihr Mönche! Ihr redet doch ständig von Visionen! Also, mein lieber Thomas, wenn ich auf nüchternen Magen fünf Liter Starkbier saufe, dann seh aber ich auch die Jungfrau Maria vorm Fenster Kalamaika tanzen, das können Sie mir glauben! Und nicht nur eine!“

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