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Vati Roman | »Ein so bedrückendes wie berührendes Erinnerungsbuch.« Tagesspiegel

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37474

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/1,6 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14843-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Verkaufsrang

37474

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/1,6 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14843-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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beeindruckende Familiengeschic…

Juti aus HD am 18.08.2022

Bewertungsnummer: 2778139

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

beeindruckende Familiengeschichte Endlich habe ich das letzte Buch der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021 gelesen – in meinen Augen das beste. Das einzige Manko ist, dass es Helfers vorherigen Buch „die Bagege“ sehr ähnlich ist. Es wird aber diesmal keine Außenseiterfamilie eines Dorfes behandelt, sondern der kriegsversehrte kluge Vater, der mit nur noch einem Bein ein Erholungsheim für Kriegsinvaliden auf einem Berg in Österreich leitet. Natürlich spielen auch die Mutter, die dem Vater die Heiratsfrage abnimmt und die Geschwister der Ich-Erzählerin eine Rolle, aber eben nur eine Nebenrolle. Zentrales Element des Buches ist die Bibliothek des Hauses, die ein Professor für seinen Sohn eingerichtet hat, der als Mehrfachinvalide Sondergast des Heimes ist. Als die Besitzer des Heimes, ein Verein aus Tübingen, das Haus im Sommer wirtschaftlich als Hotel nutzen wollen, verschwendet die Bibliothek nur Platz und Vati muss seine geliebten Bücher evakuieren, weiß aber nicht, dass der Professor jedes einzelne Buch im Testament aufgelistet hat. Als das herauskommt und er als Dieb dasteht will er sich umbringen. Dieses ist aber nur ein Teil des Buches, nicht erzählt habe ich von der Krebserkrankungen der Mutter und den vielen Onkel und Tanten. Das Werk endet, wie es sich für eine Biografie gehört, mit dem Tod des Vaters. Wie ich schon anfangs sagte, hätte ich von den Büchern der Shortlist dieses den Buchpreis verliehen. Ich habe aber nichts zu sagen und so sind es „nur“ 5 Sterne. Zitat: Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf. (Nestroy S.77)

beeindruckende Familiengeschic…

Juti aus HD am 18.08.2022
Bewertungsnummer: 2778139
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

beeindruckende Familiengeschichte Endlich habe ich das letzte Buch der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021 gelesen – in meinen Augen das beste. Das einzige Manko ist, dass es Helfers vorherigen Buch „die Bagege“ sehr ähnlich ist. Es wird aber diesmal keine Außenseiterfamilie eines Dorfes behandelt, sondern der kriegsversehrte kluge Vater, der mit nur noch einem Bein ein Erholungsheim für Kriegsinvaliden auf einem Berg in Österreich leitet. Natürlich spielen auch die Mutter, die dem Vater die Heiratsfrage abnimmt und die Geschwister der Ich-Erzählerin eine Rolle, aber eben nur eine Nebenrolle. Zentrales Element des Buches ist die Bibliothek des Hauses, die ein Professor für seinen Sohn eingerichtet hat, der als Mehrfachinvalide Sondergast des Heimes ist. Als die Besitzer des Heimes, ein Verein aus Tübingen, das Haus im Sommer wirtschaftlich als Hotel nutzen wollen, verschwendet die Bibliothek nur Platz und Vati muss seine geliebten Bücher evakuieren, weiß aber nicht, dass der Professor jedes einzelne Buch im Testament aufgelistet hat. Als das herauskommt und er als Dieb dasteht will er sich umbringen. Dieses ist aber nur ein Teil des Buches, nicht erzählt habe ich von der Krebserkrankungen der Mutter und den vielen Onkel und Tanten. Das Werk endet, wie es sich für eine Biografie gehört, mit dem Tod des Vaters. Wie ich schon anfangs sagte, hätte ich von den Büchern der Shortlist dieses den Buchpreis verliehen. Ich habe aber nichts zu sagen und so sind es „nur“ 5 Sterne. Zitat: Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf. (Nestroy S.77)

Berührende Annäherung an den Vater

BabsyZ am 21.05.2022

Bewertungsnummer: 1716080

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef hatte kein einfaches Leben. Ein Kind aus armen Verhältnissen hat er Glück und findet Förderer, die sein Potential erkennen und seine Liebe zu Büchern fördern. Doch kurz vor der Matura muss er in den Krieg und kommt als Kriegsversehrter zurück. Ein Bein wurde ihm genommen. Doch dafür findet er im Lazarett seine Frau Grete kennen, mit der er vier Kinder hat. Doch auch diese Glück ist nur von kurzer Dauer. Und so zieht sich der Witwer immer mehr aus der Welt. Mit Vati begibt sich Monika Helfer auf die Suche nach einem Mann, den sie nie wirklich kennen lernen konnte und den immer ein Geheimnis zu umgeben schien. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte ihrer Familie und ihrer Kindheit. Wie schon in „Die Bagage“ geschieht das klar und authentisch, mit viel Wärme und äußerst berührend. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet, die schwere Zeit des 2. Weltkrieges ebenso authentisch beschrieben wie die nicht immer einfachen Familienverhältnisse. Mein Fazit: eine berührende Annäherung an den Vater. Absolut lesenswert

Berührende Annäherung an den Vater

BabsyZ am 21.05.2022
Bewertungsnummer: 1716080
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Josef hatte kein einfaches Leben. Ein Kind aus armen Verhältnissen hat er Glück und findet Förderer, die sein Potential erkennen und seine Liebe zu Büchern fördern. Doch kurz vor der Matura muss er in den Krieg und kommt als Kriegsversehrter zurück. Ein Bein wurde ihm genommen. Doch dafür findet er im Lazarett seine Frau Grete kennen, mit der er vier Kinder hat. Doch auch diese Glück ist nur von kurzer Dauer. Und so zieht sich der Witwer immer mehr aus der Welt. Mit Vati begibt sich Monika Helfer auf die Suche nach einem Mann, den sie nie wirklich kennen lernen konnte und den immer ein Geheimnis zu umgeben schien. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte ihrer Familie und ihrer Kindheit. Wie schon in „Die Bagage“ geschieht das klar und authentisch, mit viel Wärme und äußerst berührend. Die Charakter sind liebevoll gezeichnet, die schwere Zeit des 2. Weltkrieges ebenso authentisch beschrieben wie die nicht immer einfachen Familienverhältnisse. Mein Fazit: eine berührende Annäherung an den Vater. Absolut lesenswert

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Vati

von Monika Helfer

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Meinung aus der Buchhandlung

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Familie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch erinnert sich die Autorin an die nächste Generation in ihrer Familie. An ihre Eltern. Die wunderbare Erzählsprache lässt uns wieder teilhaben und mitfühlen. Als Fazit: Zusammenhalt und Liebe zieht sich durch die Familie, über Generationen. Egal was kommt. Große, kleine Geschichte. Leseempfehlung!
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

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Familie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch erinnert sich die Autorin an die nächste Generation in ihrer Familie. An ihre Eltern. Die wunderbare Erzählsprache lässt uns wieder teilhaben und mitfühlen. Als Fazit: Zusammenhalt und Liebe zieht sich durch die Familie, über Generationen. Egal was kommt. Große, kleine Geschichte. Leseempfehlung!

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Fortsetzung der Familiengeschichte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon in “Bagage” rekonstruiert die Autorin die Geschichte ihrer Familie, die es alles andere als leicht hatte. Diesmal steht der Vater im Mittelpunkt, der als junger Mann im Krieg nicht nur sein Bein verlor, sondern auch seine Träume begraben musste. An Manches kann sich die Autorin erinnern, Vieles wird ihr aber von der Stiefmutter und anderen Familienmitglieder erzählt. So entsteht das Bild eines unnahbaren Mannes, der mehr und mehr in die Welt der Literatur flüchtet und sich immer weiter von seiner Familie entfernt. Herausragend.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
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5/5

Fortsetzung der Familiengeschichte.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon in “Bagage” rekonstruiert die Autorin die Geschichte ihrer Familie, die es alles andere als leicht hatte. Diesmal steht der Vater im Mittelpunkt, der als junger Mann im Krieg nicht nur sein Bein verlor, sondern auch seine Träume begraben musste. An Manches kann sich die Autorin erinnern, Vieles wird ihr aber von der Stiefmutter und anderen Familienmitglieder erzählt. So entsteht das Bild eines unnahbaren Mannes, der mehr und mehr in die Welt der Literatur flüchtet und sich immer weiter von seiner Familie entfernt. Herausragend.

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