Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 15.06.2026 auf Spiele & Spielzeug online auf thalia.at, in der Thalia App ab einem Mindestbestellwert von 30€ und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Einzelne Artikel können ausgeschlossen sein. Ausgenommen sind preisgebundene Artikel sowie online auf thalia.at und in der Thalia App einzelne Artikel von tonies®. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Gutschein wird auf max. 500€ Bestellwert angerechnet. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services.

Produktbild: Creep
Artikelbild von Creep
Philipp Winkler

1. Creep

Creep

Gesprochen von
7
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nils Nellessen

Spieldauer

7 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

122

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961055081

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Nils Nellessen

Spieldauer

7 Stunden und 13 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.07.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

122

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961055081

Kundinnen und Kunden meinen

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Wenn das Darknet Dein Zuhause wird

darkola77 am 20.02.2022

Bewertungsnummer: 1660807

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Rückzug in das Virtuelle und die Verweigerung eines Lebens in der Gesellschaft – in „Creep“ wird uns dieses Phänomen in unterschiedlichen Ausprägungen und auch Zuspitzungen präsentiert, und die Leserin und der Leser sollten dabei nicht zimperlich sein. Oder an der einen oder anderen Stelle zuvor gut gegessen haben. Denn was soziale Isolation und das Fehlen von unmittelbarer Nähe, Wärme und Zuneigung mit der menschlichen Psyche machen und Folge wessen sie sein können, ist wohl nicht nur bei Philipp Winkler mehr als traurig. Doch hier wird es auch blutig. Junya hat sein Dasein komplett in das Darknet verlegt, die Außenwelt in Form seiner Mutter nimmt er nur noch durch die geschlossene Zimmertür wahr. Verletzt, gekränkt und innerlich gebrochen verlässt er sein schützendes Zuhause nur für seine gelegentlichen Streifzüge durch das nächtliche Tokio, immer auf dem Weg zu seinem nächsten Opfer, für ihn selbst ein Täter seiner kindlichen Verletzungen. Wenn der schwere Holzhammer dann den Kopf seines ehemaligen Grundschullehrers zertrümmert, verschafft ihm dies Genugtuung und im Darknet jede Menge Aufmerksamkeit und Bewunderung. Fanni dagegen führt zumindest nach außen ein Leben, das auf den ersten Blick nicht besonders oder auffällig erscheint. Als Mitarbeiterin des BELL-Konzerns verschafft sie dessen Kund*innen eine vermeintliche Sicherheit durch die Überwachung ihres Zuhauses. Und genau hier liegt der Knackpunkt: Ein eigenes soziales Umfeld besitzt Fanni nicht, und auch der Kontakt zu ihren Eltern ist mehr als schwierig und kühl. Eine Ersatzfamilie hat sie in den Naumanns gefunden, BELL-Kund*innen, an deren Leben sie passiv teilnimmt. Und damit scheint Fanni auch erstmal recht zufrieden zu sein. Winklers Themen und Figuren entspringen dem Zeitgeist. Sie sind eindringlich, ungewöhnlich und extrem. Und ebenso erleben wir sie auch in „Creep“. Winkler gelingt es dabei, den Leser*innen nicht nur den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen, sondern sie auch in den Bann dieser beiden Leben am Rande der Gesellschaft zu ziehen – und zugleich mit überraschenden Wendungen und einem großen Finale zu begeistern.

Wenn das Darknet Dein Zuhause wird

darkola77 am 20.02.2022
Bewertungsnummer: 1660807
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Rückzug in das Virtuelle und die Verweigerung eines Lebens in der Gesellschaft – in „Creep“ wird uns dieses Phänomen in unterschiedlichen Ausprägungen und auch Zuspitzungen präsentiert, und die Leserin und der Leser sollten dabei nicht zimperlich sein. Oder an der einen oder anderen Stelle zuvor gut gegessen haben. Denn was soziale Isolation und das Fehlen von unmittelbarer Nähe, Wärme und Zuneigung mit der menschlichen Psyche machen und Folge wessen sie sein können, ist wohl nicht nur bei Philipp Winkler mehr als traurig. Doch hier wird es auch blutig. Junya hat sein Dasein komplett in das Darknet verlegt, die Außenwelt in Form seiner Mutter nimmt er nur noch durch die geschlossene Zimmertür wahr. Verletzt, gekränkt und innerlich gebrochen verlässt er sein schützendes Zuhause nur für seine gelegentlichen Streifzüge durch das nächtliche Tokio, immer auf dem Weg zu seinem nächsten Opfer, für ihn selbst ein Täter seiner kindlichen Verletzungen. Wenn der schwere Holzhammer dann den Kopf seines ehemaligen Grundschullehrers zertrümmert, verschafft ihm dies Genugtuung und im Darknet jede Menge Aufmerksamkeit und Bewunderung. Fanni dagegen führt zumindest nach außen ein Leben, das auf den ersten Blick nicht besonders oder auffällig erscheint. Als Mitarbeiterin des BELL-Konzerns verschafft sie dessen Kund*innen eine vermeintliche Sicherheit durch die Überwachung ihres Zuhauses. Und genau hier liegt der Knackpunkt: Ein eigenes soziales Umfeld besitzt Fanni nicht, und auch der Kontakt zu ihren Eltern ist mehr als schwierig und kühl. Eine Ersatzfamilie hat sie in den Naumanns gefunden, BELL-Kund*innen, an deren Leben sie passiv teilnimmt. Und damit scheint Fanni auch erstmal recht zufrieden zu sein. Winklers Themen und Figuren entspringen dem Zeitgeist. Sie sind eindringlich, ungewöhnlich und extrem. Und ebenso erleben wir sie auch in „Creep“. Winkler gelingt es dabei, den Leser*innen nicht nur den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen, sondern sie auch in den Bann dieser beiden Leben am Rande der Gesellschaft zu ziehen – und zugleich mit überraschenden Wendungen und einem großen Finale zu begeistern.

Eine Thematik düster wie das Cover

Bewertung am 04.04.2022

Bewertungsnummer: 1689464

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich glaube, ich hatte selten solche Probleme ein Buch zu beschreiben. In Philipp Winklers neustem Roman zeigt er wieder das Leben von Außenseitern auf. Da haben wir Fanny in Deutschland, die für eine Firma, die Überwachungskameras herstellt, arbeitet. Ihre Aufgabe ist es, gefilmtes Bildmaterial durchzuarbeiten, um damit die Leistung der Kameras zu optimieren. Daneben begleiten wir Junya in Japan, der isoliert in seinem Zimmer lebt und sich im Darknet rumtreibt. Beide Charaktere sind in ihrer Kindheit und Jugend durch verschiedene Vorfälle gezeichnet worden und leben jetzt in ihrer eigenen Welt. Am Anfang habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan. Diese beiden Charaktere sind sehr schwer zu greifen und nachzuvollziehen, da sie wider jeder Norm ihr Leben gestalten. Als ich dann aber ein Gefühl für die Personen und die Handlung hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Dennoch verstehe ich, wenn jemand diesen Roman an die Seite legt, da es heftig ist und die Beweggründe der Personen schwer nachzuvollziehen sind. "Creep" ist ein Buch voller Abgründe, Perversitäten und der dunkeln Seite der neuen Technologien. Erschreckend und faszinierend zugleich.

Eine Thematik düster wie das Cover

Bewertung am 04.04.2022
Bewertungsnummer: 1689464
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich glaube, ich hatte selten solche Probleme ein Buch zu beschreiben. In Philipp Winklers neustem Roman zeigt er wieder das Leben von Außenseitern auf. Da haben wir Fanny in Deutschland, die für eine Firma, die Überwachungskameras herstellt, arbeitet. Ihre Aufgabe ist es, gefilmtes Bildmaterial durchzuarbeiten, um damit die Leistung der Kameras zu optimieren. Daneben begleiten wir Junya in Japan, der isoliert in seinem Zimmer lebt und sich im Darknet rumtreibt. Beide Charaktere sind in ihrer Kindheit und Jugend durch verschiedene Vorfälle gezeichnet worden und leben jetzt in ihrer eigenen Welt. Am Anfang habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan. Diese beiden Charaktere sind sehr schwer zu greifen und nachzuvollziehen, da sie wider jeder Norm ihr Leben gestalten. Als ich dann aber ein Gefühl für die Personen und die Handlung hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Dennoch verstehe ich, wenn jemand diesen Roman an die Seite legt, da es heftig ist und die Beweggründe der Personen schwer nachzuvollziehen sind. "Creep" ist ein Buch voller Abgründe, Perversitäten und der dunkeln Seite der neuen Technologien. Erschreckend und faszinierend zugleich.

Kundinnen und Kunden meinen

Creep

von Philipp Winkler

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

3/5

Der Überwachungsstaat in Deutschland und Japan

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus Sicht zweier Protagonisten wird erzählt wie die moderne Welt zunehmend in die dunklen Seiten des Internets abgleitet. Die Problematik um das Darknet geriet in den letzten Monaten medial in den Hintergrund. Aufgrund dessen sehe ich es interessant um dieses Thema einen Roman zu spinnen. Die Grundidee als solches war dann schon sehr gut. Die Umsetzung allerdings lässt zu wünschen übrig und konnte mich leider nicht überzeugen. Musste nach knapp 50 Seiten beenden, da die Handlung leider vorhersehbar war. Der weibliche Hauptcharakter im Roman ist Fanny aus Deutschland. Eine Mittdreißigerin die für ein Unternehmen namens „Bell“ tätig ist. Fanny ist alleinstehend und verbringt auch den Großteil ihrer Freizeit in der Firma. Das ist als solches nicht so aufregend, was sie allerdings dort tut, schon. Fanny arbeitet in ihrer Freizeit nicht für die Firma sondern bewegt sich im Darknet. Allerdings nicht um Waffen zu kaufen oder Drogen zu handeln, sondern um anderen Menschen nachzuspionieren. „Bell“ ist eine Sicherheitsfirma und so ist es ein Leichtes dies auch umzusetzen. Ihr aktuelles Augenmerk legt sie auf eine junge Familie mit einer kleinen Tochter im Volksschul- (oder wie es in Deutschland heißt Grundschul-) alter. Die Familie, deren Namen klischeehaft klingt, geht bürgerlichen Jobs nach. Sie ahnen nicht, dass ein weiteres Familienmitglied online unterwegs ist. Mittels zahlreicher Kameras gelingt es Fanny sämtliche private Bereiche der dreiköpfigen Familie auszuspähen. Ein klassischer und eben sehr klischeehafter Gedanke des Darknet. Die zweite für den Handlungsbogen wichtige Person ist der Japaner Junya. Auch er lebt zurückgezogen in einer Großstadt. Als Randfigur der Gesellschaft ist er nicht an menschlicher Intuition interessiert. Tagsüber macht er seine Arbeit von zu Hause aus. Gerade in Zeiten wo durch „Home Office“-Regelungen viele Menschen von zu Hause aus arbeiten, eine nachvollziehbare Handlung. Als aber Junya in der Nacht zu einer Art Superheld wird ist mir das dann doch schon zu weit hergeholt. Leider ist schon nach knapp dreißig Seiten klar wer hier der „böse“ und wer der sehr unangenehme Charakter ist. Das Darknet an sich bringt wenige gute Charaktere zum Vorschein. Dies spiegelt sich auch in dieser Geschichte wieder. Zu meinem Bedauern ist die Handlung schon nach knapp fünfzig Seiten vorhersehbar und es wird vermutlich auch keine großen Überraschungen mehr geben. Was mich aber endgültig zum Abbruch nach wenigen Seiten veranlasste ist die eigentliche Sprache. In fast jedem Satz befindet sich eine Anglizismen. Das ist grundsätzlich bei einem Roman zum Thema Darknet nicht weiter überraschend. Dennoch erschien mir das Lesen viel zu anstrengend. Eine interessante Idee dieses Thema für die Rahmenhandlung eines Romans heranzuziehen. Die Umsetzung als solches konnte mich leider nicht überzeugen und ich musste bereits bald abbrechen. Schade.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

3/5

Der Überwachungsstaat in Deutschland und Japan

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aus Sicht zweier Protagonisten wird erzählt wie die moderne Welt zunehmend in die dunklen Seiten des Internets abgleitet. Die Problematik um das Darknet geriet in den letzten Monaten medial in den Hintergrund. Aufgrund dessen sehe ich es interessant um dieses Thema einen Roman zu spinnen. Die Grundidee als solches war dann schon sehr gut. Die Umsetzung allerdings lässt zu wünschen übrig und konnte mich leider nicht überzeugen. Musste nach knapp 50 Seiten beenden, da die Handlung leider vorhersehbar war. Der weibliche Hauptcharakter im Roman ist Fanny aus Deutschland. Eine Mittdreißigerin die für ein Unternehmen namens „Bell“ tätig ist. Fanny ist alleinstehend und verbringt auch den Großteil ihrer Freizeit in der Firma. Das ist als solches nicht so aufregend, was sie allerdings dort tut, schon. Fanny arbeitet in ihrer Freizeit nicht für die Firma sondern bewegt sich im Darknet. Allerdings nicht um Waffen zu kaufen oder Drogen zu handeln, sondern um anderen Menschen nachzuspionieren. „Bell“ ist eine Sicherheitsfirma und so ist es ein Leichtes dies auch umzusetzen. Ihr aktuelles Augenmerk legt sie auf eine junge Familie mit einer kleinen Tochter im Volksschul- (oder wie es in Deutschland heißt Grundschul-) alter. Die Familie, deren Namen klischeehaft klingt, geht bürgerlichen Jobs nach. Sie ahnen nicht, dass ein weiteres Familienmitglied online unterwegs ist. Mittels zahlreicher Kameras gelingt es Fanny sämtliche private Bereiche der dreiköpfigen Familie auszuspähen. Ein klassischer und eben sehr klischeehafter Gedanke des Darknet. Die zweite für den Handlungsbogen wichtige Person ist der Japaner Junya. Auch er lebt zurückgezogen in einer Großstadt. Als Randfigur der Gesellschaft ist er nicht an menschlicher Intuition interessiert. Tagsüber macht er seine Arbeit von zu Hause aus. Gerade in Zeiten wo durch „Home Office“-Regelungen viele Menschen von zu Hause aus arbeiten, eine nachvollziehbare Handlung. Als aber Junya in der Nacht zu einer Art Superheld wird ist mir das dann doch schon zu weit hergeholt. Leider ist schon nach knapp dreißig Seiten klar wer hier der „böse“ und wer der sehr unangenehme Charakter ist. Das Darknet an sich bringt wenige gute Charaktere zum Vorschein. Dies spiegelt sich auch in dieser Geschichte wieder. Zu meinem Bedauern ist die Handlung schon nach knapp fünfzig Seiten vorhersehbar und es wird vermutlich auch keine großen Überraschungen mehr geben. Was mich aber endgültig zum Abbruch nach wenigen Seiten veranlasste ist die eigentliche Sprache. In fast jedem Satz befindet sich eine Anglizismen. Das ist grundsätzlich bei einem Roman zum Thema Darknet nicht weiter überraschend. Dennoch erschien mir das Lesen viel zu anstrengend. Eine interessante Idee dieses Thema für die Rahmenhandlung eines Romans heranzuziehen. Die Umsetzung als solches konnte mich leider nicht überzeugen und ich musste bereits bald abbrechen. Schade.

Meinung aus der Buchhandlung

Creep

von Philipp Winkler

0 Rezensionen filtern

  • Produktbild: Creep