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Tür an Tür Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45501

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2022

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,3 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07303-6

Beschreibung

Rezension

"Der Roman hat einen ganz eigenen Sog und die verklemmte schwule Hauptfigur wächst einem schnell ans Herz. Und auf theoretischer Ebene zeigt das Buch wie schmerzlich die Auswirkungen der homophoben und rassistischen Sozialisierung sind, die wir alle genossen haben." Daniel Schreiber
"Dominik Barta verknüpft In seinem Großstadtroman eine hauptabendserientaugliche Handlung auf verblüffend leichtfüßige Weise mit einem scharfen soziologischen Blick auf die politischen und sozialen Wirklichkeiten des 21. Jahrhunderts." Günter Kaindlstorfer, WDR5, 10.12.22
"Ganz leise und zart und doch auch wundervoll zupackend erzählt Dominik Barta von einem Dutzend Menschen, die sich alle verlassen fühlen, aber zugleich, nahezu unmerklich, eine innige Gemeinschaft bilden." Alexander Solloch, NDR Kultur, 18.08.22
"Dominik Barta greift den Fall der Wiener Kurdenmorde von 1989 auf und baut diesen glaubhaft und organisch in seine Handlung ein. Damit positioniert er Tür an Tür eindeutig als politischen Roman, der über dieses Thema hinaus noch viele aktuelle Themen rund um Sexualität, Selbstbestimmung, Respekt, Vertrauen und Liebe beinhaltet, die nie aufgesetzt wirken oder aufdringlich werden. Vielmehr gelingt es Barta, eine Balance zu halten, die sein sehr lesenswertes und anregendes Buch zu einem unterhaltsamen Stück gegenwärtiger Literatur macht" Martin Gaiser, Literaturkritik.de, 16.09.22
"Für Witz und Ironie ist durchaus gesorgt in Dominik Bartas Roman." Oliver Pfohlmann, WDR3-Lesestoff, 15.08.22
"Bartas Roman ist voller vielschichtiger, undurchsichtiger Figuren – Humor blitzt oft durch, düstere Weltereignisse werden aber nicht ausgespart." Antonia Barboric, Presse Spectrum, 13.08.22
"Ein seltsam anrührender, weil all seine Figuren mit großer Sympathie tragender kleiner großer Roman." Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 10.08.22
"Der Text ist sprachliche Feinarbeit, er entwickelt sich schlüssig, ist spannend, hat Haltung – ohne sein Bemühen darum auszustellen. … Nicht erdenschwer, aber ernsthaft und frei von fadenscheinigem Furor beschäftigt sich Barta mit drängenden Themen. … Im bloßen Problematisieren verharrt der Text nie. Das macht Tür an Tür zum tröstlichen Buch – obwohl es nichts beschönigt." Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 10.08.22
"Wen kann das kalt lassen? ... Den Begegnungen lässt Dominik Barta … diffizile Biografien folgen. Die Lebenslagen werden nicht verplaudert, sondern in der globalen Welt verortet. … Barta bietet amüsante, unausweichliche und sarkastische Wahrheiten." Achim Lettmann, Westfälischer Anzeiger, 03.08.22
"Geschickt lässt Barta die vielen Fäden aufeinander zulaufen. Das gelingt, weil die Charaktere ihr jeweiliges Spezifikum glaubwürdig vertreten. Mit ihrem Einsatz wechseln die Themen sich wohlproportioniert ab. … Nichts wirkt aufgesetzt. Barta agiert in Kenntnis woker Diskurse und Argumente, ist zugleich zurückgelehnt, abwägend. … So sicher wie die Themen handhabt der Autor die Sprache: sanft und liebevoll." Michael Wurmitzer, Der Standard, 30.07.22
"In einem ... sehr fesselnden und knappen Buch legt Barta also auf humorvolle Art und Weise sanft den Finger in die Wunde manch platzgeschundener Städterinnen und Städter und unterhält uns in seinem neuen Roman also mit reflektiertem Humor." Hans Siglbauer, the queer little review, 26.07.22
"Warm- und weitherzig. Kunstvoll, aber nie gekünstelt. Bei Dominik Barta verkommt die Empathie nicht zur Pflichtübung, sie ist auch in diesem Roman tief in seiner Schreib-DNA verankert. ‚Ich fühle den Herzschlag in meinem Kopf, heißt es dort im Text.‘ Das fühlt man beim Lesen dieses Buches auch." Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 23.07.22
"Raffiniert!" Judith Hoffmann, Ö1-Morgenjournal, 22.07.22

Produktdetails

Verkaufsrang

45501

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2022

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13/2,3 cm

Gewicht

317 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07303-6

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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ab der zweiten Hälfte war ich raus

Bewertung am 27.08.2022

Bewertungsnummer: 1775028

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir gefiel der besondere Schreibstil sehr gut. Die Sprachgewandtheit nahm mich gefangen und zog mich von Anfang an in die Beschreibung und Charakterisierung der Figuren hinein. Der zweite Teil des eher kurzen Romans wurde mir zu politisch, überzeichnet oder wie es eine andere Rezensentin schon schrieb „zu gewollt“.

ab der zweiten Hälfte war ich raus

Bewertung am 27.08.2022
Bewertungsnummer: 1775028
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir gefiel der besondere Schreibstil sehr gut. Die Sprachgewandtheit nahm mich gefangen und zog mich von Anfang an in die Beschreibung und Charakterisierung der Figuren hinein. Der zweite Teil des eher kurzen Romans wurde mir zu politisch, überzeichnet oder wie es eine andere Rezensentin schon schrieb „zu gewollt“.

Von Distanz und Nähe

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 24.08.2022

Bewertungsnummer: 1773453

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Mit derselben Empathie wie in seinem Debütroman „Vom Land“ erzählt Dominik Barta vom Leben in der Stadt, von Identität und Einsamkeit und von Toleranz und Solidarität. Kurt, Anfang dreißig und homosexuell, hat endlich eine Anstellung als Lehrer und eine kleine Wohnung gefunden. Anfangs stören ihn die Geräusche aus der Nachbarwohnung sehr, doch als er Herrn Drechsler, der seit Jahrzehnten hier wohnt, kennenlernt, kann er sogar mit dessen Klospülung leben. Auch mit Regina, der Neuen aus dem vierten Stock, freundet Kurt sich rasch an. Und als nach einer gescheiterten Beziehung sein bester Freund bei ihm einzieht und einer seiner Schüler vor der großen Weltpolitik plötzlich bei ihm Zuflucht sucht, wird Kurt endgültig bewusst, was Familie auch bedeuten kann …“ „Tür an Tür“ erzählt uns hier einen wirklich interessanten Roman aber nicht auf ebene der Protagonisten sondern auf deren Handlung und die Entwicklung der Figuren bzw. der Begebenheiten als solches. Kurt als Hauptfigur war mir von Anfang an sympathisch, aber alles mit einer gewissen Distanz versehen, wie es sich für Mitbewohner nunmal gehört. Man fühlt sich hier tatsächlich nicht nur als Leser sondern als Mitbewohner dieser Hausgemeinschaft. Barta erzählt sehr detailliert was wir hören, sehen, ja fast fühlen könnten, wenn wir an Kurts Stelle wären. Aus einem neutralen Einzug und unbekannten Mitmenschen im Haus entwickelt sich ganz sacht alles weiter und steigert sich. Man lernt sich kennen, kennt seine Gepflogenheiten (vermeintlich zumindest!), hilft sich hier und da aus und schwupp ist man in diesem Sog mit gefangen - man ist Nachbar und es wird über einen gesprochen, man bekommt ein Gesicht, einen Namen und eben auch eine schnelle Einschätzung wie man so ist! Barta hat diese Entwicklung wirklich bravourös gestaltet und ich bin weder an den Wiener Straßennamen gescheitert noch an anderen Erklärungen rund um Wien. An was ich aber gescheitert bin war schlussendlich die Wortwahl die sich im zweiten Teil der Geschichte auftut. Hier gehen wir weg von der Distanz und ins genaue Gegenteil. Barta verwendet mehr als oft das „F“-Wort und es zeigt sich eben somit: alle letzten Hüllen sind unter den Nachbarn, Bekannten gefallen. Dieser Verlauf war wirklich interessant aber für meine Begriffe einfach zu sehr ausgedehnt, zu sehr gewollt. Der „Zauber“ vom Anfang war weg und das brachte meine erste Einschätzung zu dieser Geschichte komplett ins wanken. Mein Fazit: der Verlauf der Geschichte anhand von Distanz und Nähe ist Dominik Barta mehr als perfekt gelungen aber sprachlich muss man nicht gleich in die gleiche Schiene fallen. 3 von 5 Sterne von mir!

Von Distanz und Nähe

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 24.08.2022
Bewertungsnummer: 1773453
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Mit derselben Empathie wie in seinem Debütroman „Vom Land“ erzählt Dominik Barta vom Leben in der Stadt, von Identität und Einsamkeit und von Toleranz und Solidarität. Kurt, Anfang dreißig und homosexuell, hat endlich eine Anstellung als Lehrer und eine kleine Wohnung gefunden. Anfangs stören ihn die Geräusche aus der Nachbarwohnung sehr, doch als er Herrn Drechsler, der seit Jahrzehnten hier wohnt, kennenlernt, kann er sogar mit dessen Klospülung leben. Auch mit Regina, der Neuen aus dem vierten Stock, freundet Kurt sich rasch an. Und als nach einer gescheiterten Beziehung sein bester Freund bei ihm einzieht und einer seiner Schüler vor der großen Weltpolitik plötzlich bei ihm Zuflucht sucht, wird Kurt endgültig bewusst, was Familie auch bedeuten kann …“ „Tür an Tür“ erzählt uns hier einen wirklich interessanten Roman aber nicht auf ebene der Protagonisten sondern auf deren Handlung und die Entwicklung der Figuren bzw. der Begebenheiten als solches. Kurt als Hauptfigur war mir von Anfang an sympathisch, aber alles mit einer gewissen Distanz versehen, wie es sich für Mitbewohner nunmal gehört. Man fühlt sich hier tatsächlich nicht nur als Leser sondern als Mitbewohner dieser Hausgemeinschaft. Barta erzählt sehr detailliert was wir hören, sehen, ja fast fühlen könnten, wenn wir an Kurts Stelle wären. Aus einem neutralen Einzug und unbekannten Mitmenschen im Haus entwickelt sich ganz sacht alles weiter und steigert sich. Man lernt sich kennen, kennt seine Gepflogenheiten (vermeintlich zumindest!), hilft sich hier und da aus und schwupp ist man in diesem Sog mit gefangen - man ist Nachbar und es wird über einen gesprochen, man bekommt ein Gesicht, einen Namen und eben auch eine schnelle Einschätzung wie man so ist! Barta hat diese Entwicklung wirklich bravourös gestaltet und ich bin weder an den Wiener Straßennamen gescheitert noch an anderen Erklärungen rund um Wien. An was ich aber gescheitert bin war schlussendlich die Wortwahl die sich im zweiten Teil der Geschichte auftut. Hier gehen wir weg von der Distanz und ins genaue Gegenteil. Barta verwendet mehr als oft das „F“-Wort und es zeigt sich eben somit: alle letzten Hüllen sind unter den Nachbarn, Bekannten gefallen. Dieser Verlauf war wirklich interessant aber für meine Begriffe einfach zu sehr ausgedehnt, zu sehr gewollt. Der „Zauber“ vom Anfang war weg und das brachte meine erste Einschätzung zu dieser Geschichte komplett ins wanken. Mein Fazit: der Verlauf der Geschichte anhand von Distanz und Nähe ist Dominik Barta mehr als perfekt gelungen aber sprachlich muss man nicht gleich in die gleiche Schiene fallen. 3 von 5 Sterne von mir!

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Tür an Tür

von Dominik Barta

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Charlie Breuer

Thalia Graz – Shopping Nord

Zum Portrait

5/5

Atmosphärisch und schön

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dominik Barta hat ein wunderbar wienerisches Buch geschrieben. Die Charaktere sind unperfekt und treffen Entscheidungen, die wir nicht treffen würden. Sie sind herzlich und lieben und streiten und zweifeln und hadern. Und am Ende wünscht man sich in diesem Haus zu wohnen, Teil dieser seltsamen Gemeinschaft zu sein und man lernt, dass Abschlüsse keine sind, sondern nur Übergänge zum Nächsten sind. Gleichsam tröstlich und zum Schreien unvollkommen. Aber genau deswegen so ein wunderbares Leseerlebnis.
  • Charlie Breuer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Atmosphärisch und schön

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dominik Barta hat ein wunderbar wienerisches Buch geschrieben. Die Charaktere sind unperfekt und treffen Entscheidungen, die wir nicht treffen würden. Sie sind herzlich und lieben und streiten und zweifeln und hadern. Und am Ende wünscht man sich in diesem Haus zu wohnen, Teil dieser seltsamen Gemeinschaft zu sein und man lernt, dass Abschlüsse keine sind, sondern nur Übergänge zum Nächsten sind. Gleichsam tröstlich und zum Schreien unvollkommen. Aber genau deswegen so ein wunderbares Leseerlebnis.

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Johannes Altenberger

Thalia Salzburg – Europark

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5/5

Ein erfrischend ehrlicher Roman...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein erfrischend ehrlicher Roman über Nachbarschaft, Freundschaft, Liebe, Einsamkeit und Toleranz. Mit Empathie und einer Prise Humor werden die Charaktere zum Leben erweckt. Beim Lesen fühlte ich mich mehr und mehr als Teil der Hausgemeinschaft.
  • Johannes Altenberger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein erfrischend ehrlicher Roman...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein erfrischend ehrlicher Roman über Nachbarschaft, Freundschaft, Liebe, Einsamkeit und Toleranz. Mit Empathie und einer Prise Humor werden die Charaktere zum Leben erweckt. Beim Lesen fühlte ich mich mehr und mehr als Teil der Hausgemeinschaft.

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