Produktbild: Die Erfindung der Eleganz

Die Erfindung der Eleganz Europa im 17. Jahrhundert und die Kunst des geselligen Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/2,4 cm

Gewicht

414 g

Auflage

Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011419-3

Beschreibung

Rezension

»Zu den Wurzeln der Eleganz, in die Pariser Salons, führt dieses schön geschriebene Buch.«
Schweizer Familie, Ausgabe 40/2022

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/2,4 cm

Gewicht

414 g

Auflage

Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011419-3

Herstelleradresse

Reclam, Ditzingen
Siemensstr. 32|71254|Ditzingen|DE
auslieferung@reclam.de

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  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    16.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kunst des leichten Auftritts

    In den Pariser Salons des 17. Jahrhunderts entwickelt sich ein neues Ideal des gesellschaftlichen Umgangs und der Konversation. Es geht um Charme, Galanterie, Ungezwungenheit des Miteinanders und des Gesprächs, diese Verhaltensweisen stehen im Gegensatz zu den starren Normen und Ritualen am Hof von Versailles. Diese Salons sind natürlich ebenso Netzwerke, sie stehen auch bürgerlichen Personen offen, geführt werden sie fast ausschließlich von Frauen, das stärkt deren gesellschaftliche Position. Kritik kommt etwa von Jean-Jacques Rousseau, er vermisst Aufrichtigkeit und Natürlichkeit, sieht Verstellung. Denis Diderot hingegen erkennt die Notwendigkeit von Regeln und Konventionen im menschlichen Zusammensein. Mit der Revolution von 1789 gehen diese Salons mit dem Ancien Régime unter. (Siehe auch: Willms, Talleyrand)

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  • Produktbild: Die Erfindung der Eleganz
  • Einleitung: Europa, Erbe, Eleganz
    »Wunderbar und besonders«: Madame de Rambouillet und ihr Salon
    Der König, die Macht und die Sprache: Rhetorik und Politik im Absolutismus
    Erhabene und niedere Register: Die Gründung der Académie française
    Italienischer Frühling: Baldassare Castiglione erkundet die Lässigkeit
    »Wir alle sind Flickwerk«: Montaigne und die Entdeckung der Subjektivität
    Kein richtiges Leben im falschen: Der Hofstaat und die Macht der Etikette
    Geheime Gedanken: Die Frauen, die Bildung und die Emanzipation
    Nah und fern: Das Verhältnis der Geschlechter
    Virtuosität der Geselligkeit: Der galant homme und die Kunst, zu gefallen
    Dunkler Optimismus: Baltasar Gracián und der Glaube an das Mögliche
    Im Auge des Betrachters: Die Entdeckung der Mode
    In den Wäldern: Jean-Jacques Rousseau sucht das wahre Selbst
    Auf der Bühne: Diderot und der Wille zur Flexibilität
    Arbeit am Fortschritt: Die Französische Revolution und der neue Mensch
    Konvention und Bruch: Die Restauration und das 19. Jahrhundert
    Schlusswort: Eleganz als Ethik

    Anhang
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Register