Der kleine Lord Ein junger Erbe zwischen New York und englischem Adel, der mit Güte einen strengen Grafen verwandelt
28-
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
ab 2 Jahr(e)
Verlag
Musaicum BooksSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
0,5/16/22 cm
Gewicht
144 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-80-272-5773-7
Frances Hodgson Burnetts "Der kleine Lord" erzählt die Geschichte des amerikanischen Knaben Cedric Errol, der unerwartet zum Erben eines englischen Adelstitels wird und durch Güte, Unbefangenheit und moralische Klarheit seinen verbitterten Großvater, den Earl of Dorincourt, verwandelt. Der Roman verbindet viktorianische Sentimentalität mit sozialkritischen Motiven: Aristokratische Erstarrung, Klassenunterschiede und die erzieherische Kraft des Mitgefühls werden in einer klaren, anschaulichen Prosa verhandelt. Im Kontext der Kinder- und Familienliteratur des späten 19. Jahrhunderts steht das Werk exemplarisch für eine Erzähltradition, die Charakterbildung als gesellschaftliche Hoffnung entwirft. Burnett, 1849 in Manchester geboren und später in die Vereinigten Staaten ausgewandert, kannte sowohl britische Klassengesellschaft als auch amerikanische Vorstellungen von Offenheit und Selbstbestimmung. Diese biographische Doppelperspektive prägt den Roman deutlich: Cedrics Natürlichkeit erscheint als Gegenbild zu ererbtem Standesdünkel. Burnetts eigene Erfahrungen mit Migration, sozialem Aufstieg und familiären Verlusten mögen ihr Gespür für kindliche Verletzlichkeit und moralische Widerstandskraft geschärft haben. "Der kleine Lord" empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine kunstvoll einfache, emotional wirkungsvolle und kulturgeschichtlich aufschlussreiche Erzählung suchen. Das Buch ist nicht nur ein Klassiker der Kinderliteratur, sondern auch eine feine Studie über Anstand, Erziehung und die Möglichkeit menschlicher Erneuerung.
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