Anleitung ein anderer zu werden

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Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2109

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,3/13,1/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

»Édouard Louis ist einer der präzisesten Beobachter der Gegenwartsliteratur, sein neuester Roman belegt das eindrucksvoll.« ("DIE ZEIT")
»Ebenso wie seine vier vorherigen Bücher ist »Anleitung ein anderer zu
werden« eine zutiefst aufrüttelnde Leseerfahrung. Wie nur wenige zeitgenössische Autor*innen besitzt Édouard Louis [...] die Fähigkeit, durch eine lebendige und oftmals geradezu elektrisierende Sprache soziale Realitäten plastisch werden zu lassen. Womöglich die einzige Methode, mit Literatur den Weg für Solidarität zwischen verschiedenen Milieus und Klassen zu ebnen.« ("Neues Deutschland")
»Ein packendes Buch, das sich bereits in den ersten Seiten nach völliger Hingabe und Selbstaufgabe des Autors liest und das so wunderbar geschrieben ist, dass man es nicht mehr weglegen kann.« ("Mit Vergnügen")
»Das ist Édouard Louis' bestes Buch!« ("SRF Schweizer Radio und Fernsehen")
»Louis beschreibt seine Erzähler- und Hauptfigur präzise und mit hohem Stilbewusstsein. Er ist extrem reflexionsfähig und reagiert auch in der Wahl der sprachlichen Mittel auf die tiefgreifenden Veränderungen. [...]Mit „Anleitung ein anderer zu werden“ sensibilisiert Louis seine Leserschaft für Fragen nach
Möglichkeiten, Grenzen und Konsequenzen des sozialen Aufstiegs durch Bildung, für die Fröste der Freiheit, die aus der Ablehnung von Normen entstehen.« ("SWR 2")
»Édouard Louis schont sich nicht. Er stellt sich lustvoll aus und ins Schaufenster. Ja mehr noch: Er wirft sich im Schreiben in Positur. Die Formel dieses Selbstentwurfs lässt sich ganz einfach zusammenfassen. Sie lautet: Narzissmus plus Exhibitionismus ist gleich Autorschaft. Was dabei herauskommt, ist weniger "Roman" oder "Literatur" als ein Bekenntnis oder eine soziologische Studie in eigener Sache. In der Radikalität, mit der er dabei vorgeht, liegt eine enorme Kraft.« ("RBB Kulturradio")
»Der neue Louis ist das schonungsloseste und vielleicht wichtigste Buch über die Identitätssuche. Und es ist eines, das fortgeschrieben werden muss.« ("kulturnews")

Details

Verkaufsrang

2109

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

23,3/13,1/2,5 cm

Gewicht

374 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Changer: méthode

Übersetzer

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03956-1

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5 Sterne

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Kein leichter Weg

Bewertung aus Stuttgart am 05.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Édouard ist auf dem Land geboren, in einer Familie, die von extremer Armut gekennzeichnet ist. Auf der Schule ist er eher ein Einzelgänger. Doch Édouard kommt aufs Gymnasium, dort fasst er den Entschluss, aus diesem Leben seiner Familie hinauszuwachsen. Vom Dorf zieht er nach Amiens, weitere große Pläne kommen hinzu. Es ist kein einfacher Weg, den er sich ausgesucht hat… Mit gerade mal 30 Jahren schreibt der Autor Édouard Louis seine Autobiografie, nachdem er bereits einen weiteren Roman aus seiner Kindheit veröffentlicht hat. Er ist schonungslos in seiner Anleitung für sich selbst, wie er zu einem anderen Ich gefunden hat. Das macht ihn nicht wirklich sympathisch, fand ich. Er zahlt einen hohen Preis dafür, sich in eine andere „Welt“ emporzuarbeiten, hinterlässt Freundschaften, bricht mit seiner Familie, ja, er verändert selbst seinen Namen – und bleibt doch in innerer Kommunikation mit seinem Vater gefangen. Wird er ewig von der Scham seiner Herkunft behaftet bleiben? Das Buch hat mich etwas zwiespältig hinterlassen: Die Geschichte selbst empfinde ich als sehr spannend, doch mit dem Charakter der Romanfigur wollte ich mich so überhaupt nicht anfreunden. Zwischendrin habe ich überlegt, ob ich das Buch nicht abbreche. Zu sehr wurde in meinen Augen der Fokus auf die Veränderung gelegt, da scheint mir der Charakter der Hauptfigur wie Wasser durch die Hände zu rinnen… Doch ist nicht genau das, was die Romanfigur eigentlich zum Ziel hat? Ein Ziel, mit dem ich offensichtlich nicht sehr viel anfangen kann. Dieses Buch hat mich sehr zwiespältig hinterlassen, deshalb kann ich es nicht wirklich weiter empfehlen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, mit dem Wissen, dass andere Leser wohl schon mehr mit diesem Buch anfangen können.

Kein leichter Weg

Bewertung aus Stuttgart am 05.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Édouard ist auf dem Land geboren, in einer Familie, die von extremer Armut gekennzeichnet ist. Auf der Schule ist er eher ein Einzelgänger. Doch Édouard kommt aufs Gymnasium, dort fasst er den Entschluss, aus diesem Leben seiner Familie hinauszuwachsen. Vom Dorf zieht er nach Amiens, weitere große Pläne kommen hinzu. Es ist kein einfacher Weg, den er sich ausgesucht hat… Mit gerade mal 30 Jahren schreibt der Autor Édouard Louis seine Autobiografie, nachdem er bereits einen weiteren Roman aus seiner Kindheit veröffentlicht hat. Er ist schonungslos in seiner Anleitung für sich selbst, wie er zu einem anderen Ich gefunden hat. Das macht ihn nicht wirklich sympathisch, fand ich. Er zahlt einen hohen Preis dafür, sich in eine andere „Welt“ emporzuarbeiten, hinterlässt Freundschaften, bricht mit seiner Familie, ja, er verändert selbst seinen Namen – und bleibt doch in innerer Kommunikation mit seinem Vater gefangen. Wird er ewig von der Scham seiner Herkunft behaftet bleiben? Das Buch hat mich etwas zwiespältig hinterlassen: Die Geschichte selbst empfinde ich als sehr spannend, doch mit dem Charakter der Romanfigur wollte ich mich so überhaupt nicht anfreunden. Zwischendrin habe ich überlegt, ob ich das Buch nicht abbreche. Zu sehr wurde in meinen Augen der Fokus auf die Veränderung gelegt, da scheint mir der Charakter der Hauptfigur wie Wasser durch die Hände zu rinnen… Doch ist nicht genau das, was die Romanfigur eigentlich zum Ziel hat? Ein Ziel, mit dem ich offensichtlich nicht sehr viel anfangen kann. Dieses Buch hat mich sehr zwiespältig hinterlassen, deshalb kann ich es nicht wirklich weiter empfehlen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen, mit dem Wissen, dass andere Leser wohl schon mehr mit diesem Buch anfangen können.

Berührend

Bewertung am 01.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Anleitung ein anderer zu werden" hat mich berührt und bedrückt. Es ist kein Buch zum Wohlfühlen, denn die angesprochenen Themen liegen schwer auf dem Herzen. Armut, insbesondere Kinderarmut, Diskriminierung, familiäre Entfremdung - das alles muss der Autor ertragen und versucht deshalb, ein Anderer zu werden. Eddy ist ein zwiespältiger Charakter und das weiß er auch selbst. Sein Leben ist ebenso voller Rückschläge wie voller Erfolge, doch trotz der Erfolge kommt er einfach nicht an. Der Schreibstil des Autors ist sehr beeindruckend. Die Geschichte fließt dahin und erzählt in einem ruhigen Ton von allen Höhen und Tiefen. Dadurch lässt es sich sehr einfach lesen und der Inhalt wirkt nachhaltig nach. Man wird als Leser angehalten, sich Fragen über unsere Gesellschaft zu stellen, die niemand so einfach beantworten kann. Aus meiner Sicht ein schönes und bedrückendes Buch.

Berührend

Bewertung am 01.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Anleitung ein anderer zu werden" hat mich berührt und bedrückt. Es ist kein Buch zum Wohlfühlen, denn die angesprochenen Themen liegen schwer auf dem Herzen. Armut, insbesondere Kinderarmut, Diskriminierung, familiäre Entfremdung - das alles muss der Autor ertragen und versucht deshalb, ein Anderer zu werden. Eddy ist ein zwiespältiger Charakter und das weiß er auch selbst. Sein Leben ist ebenso voller Rückschläge wie voller Erfolge, doch trotz der Erfolge kommt er einfach nicht an. Der Schreibstil des Autors ist sehr beeindruckend. Die Geschichte fließt dahin und erzählt in einem ruhigen Ton von allen Höhen und Tiefen. Dadurch lässt es sich sehr einfach lesen und der Inhalt wirkt nachhaltig nach. Man wird als Leser angehalten, sich Fragen über unsere Gesellschaft zu stellen, die niemand so einfach beantworten kann. Aus meiner Sicht ein schönes und bedrückendes Buch.

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