Produktbild: Die Schattenlinie

Die Schattenlinie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Herausgeber

Karl-Maria Guth

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,4 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Reinhard Roudeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7437-4314-4

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Herausgeber

Karl-Maria Guth

Verlag

Henricus - Edition Deutsche Klassik

Seitenzahl

108

Maße (L/B/H)

22,6/16/1,4 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Reinhard Roudeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7437-4314-4

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Langeweile in höchster Spannung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman „Die Schattenlinie“ beschreibt Joseph Conrad eine unabsehbar sich in die Länge ziehende lähmende Untätigkeit. Es ist Joseph Conrads Erzählkunst geschuldet, dass sich diese beschriebene Ödnis als ein spannungsreiches Terrain erweist. Ein junger Seemann wird im Hafen von Bangkok als Kapitän einer Bark berufen. Erst auf See wird ihm jedoch bewusst, dass die Mannschaft des Schiffes schwer erkrankt ist. Hinzu kommt, dass sich das Schiff auf See in einen reglosen Zustand manövriert hat. Eine sich scheinbar endlos hinziehende Flaute lässt an kein Vorwärtskommen denken. Die reglose See zeichnet sich bald als ein Spiegel der Verzweiflung und der inneren Lähmung des jungen Kapitäns und seiner Mannschaft ab. Es ist kein souveränes Handeln – weder Wille, noch Planung –, das die Schiffsbesatzung aus der Lähmung befreit. Erst die eingestandene Untauglichkeit des Kapitäns und seiner Mannschaft lehrt sie, ihre Angst und somit ihre drohende Vernichtung auf See zu überwinden.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Langeweile in höchster Spannung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman „Die Schattenlinie“ beschreibt Joseph Conrad eine unabsehbar sich in die Länge ziehende lähmende Untätigkeit. Es ist Joseph Conrads Erzählkunst geschuldet, dass sich diese beschriebene Ödnis als ein spannungsreiches Terrain erweist. Ein junger Seemann wird im Hafen von Bangkok als Kapitän einer Bark berufen. Erst auf See wird ihm jedoch bewusst, dass die Mannschaft des Schiffes schwer erkrankt ist. Hinzu kommt, dass sich das Schiff auf See in einen reglosen Zustand manövriert hat. Eine sich scheinbar endlos hinziehende Flaute lässt an kein Vorwärtskommen denken. Die reglose See zeichnet sich bald als ein Spiegel der Verzweiflung und der inneren Lähmung des jungen Kapitäns und seiner Mannschaft ab. Es ist kein souveränes Handeln – weder Wille, noch Planung –, das die Schiffsbesatzung aus der Lähmung befreit. Erst die eingestandene Untauglichkeit des Kapitäns und seiner Mannschaft lehrt sie, ihre Angst und somit ihre drohende Vernichtung auf See zu überwinden.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Schattenlinie

von Joseph Conrad

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