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Wie alles begann und wer dabei umkam

Roman

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Wie alles begann und wer dabei umkam

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Beschreibung


Bereits als Kind findet der Held dieses Romans zur Juristerei: Er bereitet ein Verfahren gegen seine Großmutter vor, den Drachen der Familie – und verurteilt sie im Wohnzimmer in Abwesenheit zum Tode. Berufung: nicht möglich.

Dass ein Jurastudium im beschaulichen Freiburg einem solchen Charakter nicht gut bekommt, ahnt man schnell. Auch hier kann er die Finger nicht von den Gesetzen lassen, und nimmt das Recht in die eigene Hand. Simon Urban gehört zu den großen, mutigen Erzähltalenten seiner Generation. In seinem neuen Roman entfesselt er eine furiose Geschichte um einen Außenseiter, der zum dunklen Rächer wird. Und der zuvor auszieht, um sich auf einer weltweiten Recherchereise am Unrecht und Recht der Welt zu schulen …

»Wie alles begann und wer dabei umkam« ist eine bitterböse Gesellschaftsanalyse und eine literarisch brillante Auseinandersetzung mit den Regelwerken, die unser aller Leben bestimmen. Wo sind Widerworte gegen das Gesetz gefragt – und wo eskaliert das eigene Ungerechtigkeitsempfinden in wahnwitzige Selbstjustiz?

Simon Urban, geboren 1975 in Hagen, Studium der Germanistik und Komparatistik in Münster, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sein Roman »Plan D« (2011), in dem die DDR heute noch existiert, wurde in elf Sprachen übersetzt. 2014 erschien der Roman »Gondwana«. 2013 war er Writer in Residence beim International Writing Program der Universität Iowa. Für die ARD schrieb er die Erzählvorlage zum Spielfilm »Exit« (2020). Er lebt in Hamburg und Techau (Ost-Holstein).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.09.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

544

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00357-4

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Gerechtigkeit und Recht

Bewertung am 19.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

Gerechtigkeit und Recht

Bewertung am 19.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ist das Leid der Opfer (und Angehörigen) weniger wichtig als die Rehabilitation des Täters? Wer legt fest, was strafbares Handeln ist, was nicht? Und was die gerechte Srafe dafür? Beginnend in seiner Kindheit begeistert sich der Protagonist für ein alternatives Rechtssystem und schafft im Lauf seines Lebens ein inoffizielles juristisches Strafwerk. Dass er dies zum Teil in Freiburg tut - und dann auch noch in der Kultkneipe "Schlappen" lässt jeden badischen Leser glücklich in Erinnerungen schwelgend die Seiten umblättern.

Anfangs witzig-spritzig, ab der Hälfte leider langamtig

Bewertung aus Wachtendonk am 02.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da sitzt jemand im Knast und wartet auf die Hinrichtung die, seiner Einschätzung nach, in den nächsten Tagen erfolgen wird. Und so schreibt er einen letzten Brief an seinen Verleger, verbunden mit dem Manuskript seiner Erinnerungen ..: Angefangen hat alles bereits als kleines Kind, das miterleben muss, wie die eigenen Eltern von der Oma väterlicherseits nach allen Regeln der Kunst schikaniert werden. Und so beschließt der Knirps, dieser Oma den Prozess zu machen. Urteil: die Todesstrafe. Zwar wird das Urteil nicht vollstreckt, aber das Interesse des Jungen für die Juristerei ist geweckt. Nach bestandenem Abitur zieht der junge Mann nach Freiburg um einerseits dort zu studieren, andererseits um der bedrückenden Enge der Souterrain-Wohnung unter der Oma zu entkommen. Und als auch das nicht mehr reicht, geht es weiter bis nach Asien... immer auf der Suche nach den universellen Gesetzen... Meine Meinung: die ersten 200 Seiten sind lustig, spritzig geschrieben, es macht Spaß dem namenlosen Ich-Erzähler bei seinen ersten Geh-Versuchen... nicht nur in juristischen Belangen ... zu folgen. Doch nachdem er mit einem Paukenschlag sein Studentendasein in Deutschland beendet und nach Asien fliegt... wird es nur noch uninspiriert, langatmig und wenig lustige Kost. Hätte man das Buch nach den ca. 200 Seiten mit einem originellen Ende abgeschlossen, hätte das Buch von mir vier Sterne bekommen. Da die zweite Hälfte aber null Sterne bekäme, sind es im Schnitt für das Gesamtbuch zwei von fünf ...

Anfangs witzig-spritzig, ab der Hälfte leider langamtig

Bewertung aus Wachtendonk am 02.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da sitzt jemand im Knast und wartet auf die Hinrichtung die, seiner Einschätzung nach, in den nächsten Tagen erfolgen wird. Und so schreibt er einen letzten Brief an seinen Verleger, verbunden mit dem Manuskript seiner Erinnerungen ..: Angefangen hat alles bereits als kleines Kind, das miterleben muss, wie die eigenen Eltern von der Oma väterlicherseits nach allen Regeln der Kunst schikaniert werden. Und so beschließt der Knirps, dieser Oma den Prozess zu machen. Urteil: die Todesstrafe. Zwar wird das Urteil nicht vollstreckt, aber das Interesse des Jungen für die Juristerei ist geweckt. Nach bestandenem Abitur zieht der junge Mann nach Freiburg um einerseits dort zu studieren, andererseits um der bedrückenden Enge der Souterrain-Wohnung unter der Oma zu entkommen. Und als auch das nicht mehr reicht, geht es weiter bis nach Asien... immer auf der Suche nach den universellen Gesetzen... Meine Meinung: die ersten 200 Seiten sind lustig, spritzig geschrieben, es macht Spaß dem namenlosen Ich-Erzähler bei seinen ersten Geh-Versuchen... nicht nur in juristischen Belangen ... zu folgen. Doch nachdem er mit einem Paukenschlag sein Studentendasein in Deutschland beendet und nach Asien fliegt... wird es nur noch uninspiriert, langatmig und wenig lustige Kost. Hätte man das Buch nach den ca. 200 Seiten mit einem originellen Ende abgeschlossen, hätte das Buch von mir vier Sterne bekommen. Da die zweite Hälfte aber null Sterne bekäme, sind es im Schnitt für das Gesamtbuch zwei von fünf ...

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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„Es sieht momentan also alles danach aus, als blieben mir, grob geschätzt, ein bis zwei Wochen in dieser Welt, die mich trotz all der Berichterstattung und Interviews etc. nie wirklich verstanden hat.“ Mit dem Verständnis ist es so eine Sache, es enthält sowohl das logisch faktische Begreifen eines Sachverhalts als auch die emotionale Fähigkeit, sich in Andere hinein zu versetzen und Probleme aus fremder Perspektive beurteilen zu können. Der Protagonist aus Simon Urbans neuem Roman, hat seine ganz eigene Überzeugung zu Recht und Unrecht, Empathie und Vergeltung. Unter anderem soll nicht nur das direkt erzeugte Leid beim Opfer bestraft werden, sondern ebenso das Mit-Leid des Umfelds. Geprägt wird sein Verständnis von einer traumatisierten Kindheit und Jugend im Haus seiner herrisch dominanten Großmutter, wo selten ein Tag verging ohne immer ausufernder werdende Rachefantasien. Mit seiner Kommilitonin und Seelenverwandten Sandra macht er sich im Verborgenen daran, ein alternatives Rechtssystem zu erschaffen, das seiner Vorstellung von Schuld und Sühne entspricht und der Welt eine gerechtere Zukunft verschaffen soll. Als das Theoretisieren nicht mehr ausreichend erscheint, machen sich beide daran, die Fehlschläge des Gesetzes durch eigene Taten auszumerzen. Ihr Ziel: Sandras Onkel, ein niemals verurteilter NS-Kriegsverbrecher. Und so beginnt eine Spirale aus Justiz und Selbstjustiz, Leid und Mitleid, die immer radikalere Formen annimmt und alle Beteiligten zwingt, sich mit ihren Überzeugungen zu positionieren, in wie weit man für das Leben und Handeln des Anderen Verständnis aufbringen kann oder will. Im Gegensatz zu „Gondwana“, Simon Urbans letztem Buch, wo er in Form einer Krimisatire mit bitterbösem Humor durch die Welt der Religion pflügte, ist „Wie alles begann und wer dabei umkam“ spürbar ruhiger und spielt mit dem Blick und inneren Überzeugungen des Lesepublikums und wie man bis zum nachhaltig aufwühlenden Ende in eine Beziehung zu seiner Hauptfigur gestellt wird, wo man nie so genau weiß, wie man ihm und seinen Gedanken gegenüberstehen soll. Ein fordernder Roman, der keine kurzweilige Unterhaltung darstellt, dafür aber das Potenzial hat, Unterhaltungen darüber anzustoßen, wie man selbst zu den philosophischen Fragen von Recht, Leid und Vergeltung steht. Wie beeinflussen einen Logik und Gefühl, wenn es darum geht, die Anderen um uns herum wirklich zu verstehen?
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„Es sieht momentan also alles danach aus, als blieben mir, grob geschätzt, ein bis zwei Wochen in dieser Welt, die mich trotz all der Berichterstattung und Interviews etc. nie wirklich verstanden hat.“ Mit dem Verständnis ist es so eine Sache, es enthält sowohl das logisch faktische Begreifen eines Sachverhalts als auch die emotionale Fähigkeit, sich in Andere hinein zu versetzen und Probleme aus fremder Perspektive beurteilen zu können. Der Protagonist aus Simon Urbans neuem Roman, hat seine ganz eigene Überzeugung zu Recht und Unrecht, Empathie und Vergeltung. Unter anderem soll nicht nur das direkt erzeugte Leid beim Opfer bestraft werden, sondern ebenso das Mit-Leid des Umfelds. Geprägt wird sein Verständnis von einer traumatisierten Kindheit und Jugend im Haus seiner herrisch dominanten Großmutter, wo selten ein Tag verging ohne immer ausufernder werdende Rachefantasien. Mit seiner Kommilitonin und Seelenverwandten Sandra macht er sich im Verborgenen daran, ein alternatives Rechtssystem zu erschaffen, das seiner Vorstellung von Schuld und Sühne entspricht und der Welt eine gerechtere Zukunft verschaffen soll. Als das Theoretisieren nicht mehr ausreichend erscheint, machen sich beide daran, die Fehlschläge des Gesetzes durch eigene Taten auszumerzen. Ihr Ziel: Sandras Onkel, ein niemals verurteilter NS-Kriegsverbrecher. Und so beginnt eine Spirale aus Justiz und Selbstjustiz, Leid und Mitleid, die immer radikalere Formen annimmt und alle Beteiligten zwingt, sich mit ihren Überzeugungen zu positionieren, in wie weit man für das Leben und Handeln des Anderen Verständnis aufbringen kann oder will. Im Gegensatz zu „Gondwana“, Simon Urbans letztem Buch, wo er in Form einer Krimisatire mit bitterbösem Humor durch die Welt der Religion pflügte, ist „Wie alles begann und wer dabei umkam“ spürbar ruhiger und spielt mit dem Blick und inneren Überzeugungen des Lesepublikums und wie man bis zum nachhaltig aufwühlenden Ende in eine Beziehung zu seiner Hauptfigur gestellt wird, wo man nie so genau weiß, wie man ihm und seinen Gedanken gegenüberstehen soll. Ein fordernder Roman, der keine kurzweilige Unterhaltung darstellt, dafür aber das Potenzial hat, Unterhaltungen darüber anzustoßen, wie man selbst zu den philosophischen Fragen von Recht, Leid und Vergeltung steht. Wie beeinflussen einen Logik und Gefühl, wenn es darum geht, die Anderen um uns herum wirklich zu verstehen?

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