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Produktbild: Fred im alten Rom
Band 8
Artikelbild von Fred im alten Rom
Birge Tetzner

1. Fred im alten Rom

Fred im alten Rom Im Schatten des Kolosseums

19
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jürgen Thormann + weitere

Spieldauer

2 Stunden und 11 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.01.2022

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

Ultramar Media

Sprache

Deutsch

EAN

4066338526748

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Ja

Erscheinungsdatum

28.01.2022

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Verlag

Ultramar Media

Sprache

Deutsch

EAN

4066338526748

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Als wäre man selbst mit Fred dort

Bewertung aus Leipzig am 11.11.2025

Bewertungsnummer: 2651295

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine der besten Entscheidungen, die auf dem deutschen Buchmarkt in den letzten Jahren getroffen wurden, war es, Freds „Archäologische Abenteuer“ auch in gedruckter Buchform zugänglich zu machen, nachdem sie ursprünglich im Hörspielformat das Licht der Welt erblickten. Nach der Eiszeit und den Wikingern geht es für Fred diesmal ins alte Rom, wo er und Opa Alfred mit dem Nachtzug hinfahren. Sie wollen vor allem das Kolosseum besuchen, in dem eine Studienfreundin von Freds Mutter arbeitet, die ihnen eine Führung versprochen hat. Genau da gerät Fred erneut in die Vergangenheit. Was für eine Rolle wird er dort übernehmen? Was kann ein im Kampf untrainierter Junge überhaupt realistischerweise im Kolosseum anstellen? Lasst euch überraschen… Es ist eine Weile her, seit ich das Buch über die Eiszeit gelesen habe, aber es scheint mir, als sei diesmal der Anteil der Gegenwart an der Handlung deutlich höher. Erst nach einem Viertel der Geschichte geht es für Fred richtig los – dann ist aber auch direkt Action angesagt. Die lange Exposition sehe ich nicht als Nachteil, weil das Kolosseum und das alte Rom so perfekt in Szene gesetzt werden und Fred und die Leser so den gleichen Kenntnisstand haben, als sie zusammen in der Vergangenheit ankommen. Er lernt Menschen in verschiedenen Rollen kennen, erfährt Freundlichkeit, bekommt aber auch die Grausamkeiten des Lebens im alten Rom mit. Und vielleicht schafft er es sogar, die Welt für ein paar einzelne Menschen ein wenig besser zu machen. Man könnte befürchten, dass bei einer Mischung aus Sachbuch und Roman, wie die Fred-Bücher es sind, die Erzählung nur ein lockeres Gerüst, eine Rahmenhandlung bildet, in die man so viele Informationen wie möglich zu pressen versucht. So ist es bei dieser Reihe nicht. Es handelt sich um echte Abenteuer mit kreativen Wendungen und viel Emotion. Geschichtsvermittlung wird entweder erlebt oder findet per Dialog (zum Beispiel mit dem belesenen Opa Alfred) statt. Dabei stellt Fred die Fragen, die auch anderen in dem Moment in den Sinn kommen werden. Es wird deutlich, dass Geschichte lebendig ist und nie aufhört sich zu wandeln – weil sie immer wieder neu konstruiert wird, von jeder Generation und sogar bei theoretischer Kontinuität in der Übermittlung. Die Relativität dessen, was heute oft als Fakt dargestellt wird, ist eine der wertvollsten Botschaften der Fred-Bücher. Unser Verständnis von Geschichte ist nie vollkommen, es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Als nettes Extra lernt man sogar noch ein wenig Italienisch, inklusive kleiner Sprachfallen, in die man vom Deutschen her kommend vielleicht tappen könnte. Auf der Sachebene wird die Erzählung fortlaufend ergänzt durch Sektionen, die nur der Informationsvermittlung dienen. Sie wiederholen teils das, was gerade in der Geschichte vorgekommen ist, teils füllen sie die Handlung durch weitere Rahmeninfos auf. Das Buch enthält sogar an passenden Stellen Zitate aus antiken Quellen, die das Geschilderte belegen. Der Umschlag innen gibt eine Überblickskarte über das Römische Reich mit seinen Provinzen im Jahr 117 nach Christus, als es seine weiteste Ausdehnung hatte. Auch wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, wird erneut beeindruckt sein von dem Ausmaß, das dieses Weltreich einst hatte, nämlich von Britannien, der Iberischen Halbinsel und der nördlichen Küste Afrikas bis nach Armenien und Mesopotamien. Kein Wunder, dass es immer noch so präsent in unserer gegenwärtigen Welt ist. Des Weiteren enthält das Buch den Gründungsmythos Roms (oder zumindest eine Variante davon), einen kurzen historischen Überblick sowie diverse Glossare: Fachbegriffe, die im Text vorkommen (und typographisch als Glossareinträge markiert sind) einerseits und speziell auch noch einmal Waffengattungen der Gladiatoren und Römerorte andererseits. Weiterführende Literatur von GEOlino bis zu (populär)wissenschaftlichen Büchern und Ausstellungskatalogen zeigt eine gute Balance zwischen zugänglich und anspruchsvoll und enthält auch Tipps, die eher für ältere Leser sind. Ich finde es beeindruckend, dass die Fred-Bücher beim Sachwissen wirklich in die Tiefe gehen, z.B. indem das Kanalsystem im Detail besprochen wird inklusive dessen Nutzung für die Inszenierung von Seeschlachten im Kolosseum. Dennoch wird eine breite Varietät von Themen abgedeckt, z.B. Medizin, Sklaverei, die Präsenz von Frauen im Kolosseum, Magie… Die Illustrationen von Karl Uhlenbrock schließlich sind einfach fantastisch. Die Darstellung der Personen ist vielleicht das größte Erkennungsmerkmal – die Fred-Menschen haben einen sehr distinkten Look. Ihre größte Eindruckskraft entfalten die Bilder aber in Form von Architektur und Landschaft. Das Forum Romanum (S. 14/15) ist ein fantastisches Motiv – würde ich es irgendwo als Postkarte oder Plakat sehen, ich könnte nicht daran vorbeigehen. Ebenso beeindruckend ist die Vogelperspektive auf das Kolosseum auf S. 78/79 oder die Darstellung von Fred und einem seiner neuen Bekannten vor dem antiken Nachthimmel (S. 90/91). Lagepläne von Kolosseum und damit verbundenen Gebäuden helfen zudem beim Verständnis der Beschreibungen. Ich gebe Fred erneut mit voller Überzeugung fünf Sterne – aber das überrascht mich nicht. Das wusste ich bereits, noch bevor ich das Buch aufgeschlagen hatte.

Als wäre man selbst mit Fred dort

Bewertung aus Leipzig am 11.11.2025
Bewertungsnummer: 2651295
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine der besten Entscheidungen, die auf dem deutschen Buchmarkt in den letzten Jahren getroffen wurden, war es, Freds „Archäologische Abenteuer“ auch in gedruckter Buchform zugänglich zu machen, nachdem sie ursprünglich im Hörspielformat das Licht der Welt erblickten. Nach der Eiszeit und den Wikingern geht es für Fred diesmal ins alte Rom, wo er und Opa Alfred mit dem Nachtzug hinfahren. Sie wollen vor allem das Kolosseum besuchen, in dem eine Studienfreundin von Freds Mutter arbeitet, die ihnen eine Führung versprochen hat. Genau da gerät Fred erneut in die Vergangenheit. Was für eine Rolle wird er dort übernehmen? Was kann ein im Kampf untrainierter Junge überhaupt realistischerweise im Kolosseum anstellen? Lasst euch überraschen… Es ist eine Weile her, seit ich das Buch über die Eiszeit gelesen habe, aber es scheint mir, als sei diesmal der Anteil der Gegenwart an der Handlung deutlich höher. Erst nach einem Viertel der Geschichte geht es für Fred richtig los – dann ist aber auch direkt Action angesagt. Die lange Exposition sehe ich nicht als Nachteil, weil das Kolosseum und das alte Rom so perfekt in Szene gesetzt werden und Fred und die Leser so den gleichen Kenntnisstand haben, als sie zusammen in der Vergangenheit ankommen. Er lernt Menschen in verschiedenen Rollen kennen, erfährt Freundlichkeit, bekommt aber auch die Grausamkeiten des Lebens im alten Rom mit. Und vielleicht schafft er es sogar, die Welt für ein paar einzelne Menschen ein wenig besser zu machen. Man könnte befürchten, dass bei einer Mischung aus Sachbuch und Roman, wie die Fred-Bücher es sind, die Erzählung nur ein lockeres Gerüst, eine Rahmenhandlung bildet, in die man so viele Informationen wie möglich zu pressen versucht. So ist es bei dieser Reihe nicht. Es handelt sich um echte Abenteuer mit kreativen Wendungen und viel Emotion. Geschichtsvermittlung wird entweder erlebt oder findet per Dialog (zum Beispiel mit dem belesenen Opa Alfred) statt. Dabei stellt Fred die Fragen, die auch anderen in dem Moment in den Sinn kommen werden. Es wird deutlich, dass Geschichte lebendig ist und nie aufhört sich zu wandeln – weil sie immer wieder neu konstruiert wird, von jeder Generation und sogar bei theoretischer Kontinuität in der Übermittlung. Die Relativität dessen, was heute oft als Fakt dargestellt wird, ist eine der wertvollsten Botschaften der Fred-Bücher. Unser Verständnis von Geschichte ist nie vollkommen, es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Als nettes Extra lernt man sogar noch ein wenig Italienisch, inklusive kleiner Sprachfallen, in die man vom Deutschen her kommend vielleicht tappen könnte. Auf der Sachebene wird die Erzählung fortlaufend ergänzt durch Sektionen, die nur der Informationsvermittlung dienen. Sie wiederholen teils das, was gerade in der Geschichte vorgekommen ist, teils füllen sie die Handlung durch weitere Rahmeninfos auf. Das Buch enthält sogar an passenden Stellen Zitate aus antiken Quellen, die das Geschilderte belegen. Der Umschlag innen gibt eine Überblickskarte über das Römische Reich mit seinen Provinzen im Jahr 117 nach Christus, als es seine weiteste Ausdehnung hatte. Auch wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, wird erneut beeindruckt sein von dem Ausmaß, das dieses Weltreich einst hatte, nämlich von Britannien, der Iberischen Halbinsel und der nördlichen Küste Afrikas bis nach Armenien und Mesopotamien. Kein Wunder, dass es immer noch so präsent in unserer gegenwärtigen Welt ist. Des Weiteren enthält das Buch den Gründungsmythos Roms (oder zumindest eine Variante davon), einen kurzen historischen Überblick sowie diverse Glossare: Fachbegriffe, die im Text vorkommen (und typographisch als Glossareinträge markiert sind) einerseits und speziell auch noch einmal Waffengattungen der Gladiatoren und Römerorte andererseits. Weiterführende Literatur von GEOlino bis zu (populär)wissenschaftlichen Büchern und Ausstellungskatalogen zeigt eine gute Balance zwischen zugänglich und anspruchsvoll und enthält auch Tipps, die eher für ältere Leser sind. Ich finde es beeindruckend, dass die Fred-Bücher beim Sachwissen wirklich in die Tiefe gehen, z.B. indem das Kanalsystem im Detail besprochen wird inklusive dessen Nutzung für die Inszenierung von Seeschlachten im Kolosseum. Dennoch wird eine breite Varietät von Themen abgedeckt, z.B. Medizin, Sklaverei, die Präsenz von Frauen im Kolosseum, Magie… Die Illustrationen von Karl Uhlenbrock schließlich sind einfach fantastisch. Die Darstellung der Personen ist vielleicht das größte Erkennungsmerkmal – die Fred-Menschen haben einen sehr distinkten Look. Ihre größte Eindruckskraft entfalten die Bilder aber in Form von Architektur und Landschaft. Das Forum Romanum (S. 14/15) ist ein fantastisches Motiv – würde ich es irgendwo als Postkarte oder Plakat sehen, ich könnte nicht daran vorbeigehen. Ebenso beeindruckend ist die Vogelperspektive auf das Kolosseum auf S. 78/79 oder die Darstellung von Fred und einem seiner neuen Bekannten vor dem antiken Nachthimmel (S. 90/91). Lagepläne von Kolosseum und damit verbundenen Gebäuden helfen zudem beim Verständnis der Beschreibungen. Ich gebe Fred erneut mit voller Überzeugung fünf Sterne – aber das überrascht mich nicht. Das wusste ich bereits, noch bevor ich das Buch aufgeschlagen hatte.

Fred ist mit seinem Opa im…

Steffi aus BaWü am 18.10.2025

Bewertungsnummer: 2966107

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fred ist mit seinem Opa im Rom und während des üblichen Touristenprogrammes ist er plötzlich mitten drin in einem spannenden Abenteuer im alten Rom. Er darf dem Medicus helfen, lernt Gladiatorenschüler kennen und erlebt sein ganz eigenes ein Rom. Der Leser wird gepackt und sofort in die hitzige Atmosphäre hinein gezogen. Und wie nebenbei erfährt man total viel über diese spannende Zeit. Und es ist so viel lebendiger als im Geschichtsunterricht. Wir sind restlos begeistert. Auch die vielen zusätzlichen Wissenstexte und umfassenden Anhänge des Buches sind positiv hervorzuheben. Ein sehr hochwertiges Buch, das immer wieder gerne zur Hand genommen wird und auch durch die teilweise doppelseitigen, farbigen Illustrationen die ganze Familie begeistert. Wir empfehlen es sehr gerne weiter und freuen uns, diese Reihe kennengelernt zu haben.

Fred ist mit seinem Opa im…

Steffi aus BaWü am 18.10.2025
Bewertungsnummer: 2966107
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fred ist mit seinem Opa im Rom und während des üblichen Touristenprogrammes ist er plötzlich mitten drin in einem spannenden Abenteuer im alten Rom. Er darf dem Medicus helfen, lernt Gladiatorenschüler kennen und erlebt sein ganz eigenes ein Rom. Der Leser wird gepackt und sofort in die hitzige Atmosphäre hinein gezogen. Und wie nebenbei erfährt man total viel über diese spannende Zeit. Und es ist so viel lebendiger als im Geschichtsunterricht. Wir sind restlos begeistert. Auch die vielen zusätzlichen Wissenstexte und umfassenden Anhänge des Buches sind positiv hervorzuheben. Ein sehr hochwertiges Buch, das immer wieder gerne zur Hand genommen wird und auch durch die teilweise doppelseitigen, farbigen Illustrationen die ganze Familie begeistert. Wir empfehlen es sehr gerne weiter und freuen uns, diese Reihe kennengelernt zu haben.

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