Produktbild: Geschichte der Völkerwanderung

Geschichte der Völkerwanderung Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10228

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.12.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

1536 (Printausgabe)

Dateigröße

10056 KB

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406778131

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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10228

Erscheinungsdatum

17.12.2021

Verlag

C.H.Beck Digital

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1536 (Printausgabe)

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8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406778131

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  • Bewertung

    aus Baden-Baden

    5/5

    02.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte der Völkerwanderung

    inhaltlich sehr gut, toll recherchiert, sprachlich absolut einwandfrei, sehr empfehlenswert, gerade in der heutiges Zeit der ewigen Diskussion um die so schädliche Form der Globalisierung. Die gab es schon immer.

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Völkerwanderung

    Für alle geschichtsinteressierten Leser ist dieses umfangreiche Werk uneingeschränkt zu empfehlen! Das komplexe Vorwort führt zum Ablauf der Ereignisse, welche heute als Völkerwanderung bezeichnet werden und dem Autor gelingt es, Schritt für Schritt diese fesselnd zu erzählen. Durchaus flüssig geschrieben aber nicht mit Details geizend ist es eine umfassend informierende Darstellung.

  • S.A.W

    5/5

    16.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Spätantike in allen Details

    Gescchichte der Völkerwanderung: Das Buch ist äußerst ausführlich und doch verständlich geschrieben. Allerdings ist es für Kenner der Antike gedacht, weil es auf der Höhe des universitären Wissens steht. Einsteiger brauchen zuerst zusammenfassende Einführungen, oder sie lesen das Buch in kleinen Portionen. Auch für Kundige bietet es Neuigkeiten: So habe ich noch nie so eine klare Beschreibung der reichen afrikanischen Provinzen gelesen, die bis zum Einbruch der Vandalen das Reich ernährten. Bei den Goteneinbrüchen 378 n. Chr. wird sehr deutlich, wie das Verhältnis zu den Barbaren kippt. Erstmals sind die Legionen nicht mehr in der Lage, die germanischen Heeresteile auf eigenem Boden zu schlagen, die Germanenkämpfe verlagern sich aufs Reichsgebiet und verwüsten dieses. Obwohl Alarich nur den Anschluss an das Reich und den Titel "Magister militum" anstrebt, scheitert er eben daran und so verwüsten die Westgoten als marodierende Soltadeska nach dem Balkan auch Italien, Frankreich und Spanien. Die Bürgerkriege zwischen West- und Ostrom, sowie mit den britannischen Legionen machen alles nur noch schlimmer. Stilicho besiegt die Westgoten mehrmals, verschont Alarich aber immer wieder, weil er ihn gegen Ostrom einsetzen will. So geht es weiter in allen Details. Als Wissenschaftler erörtert der Autor die verschiedenen Hypothesen zu den bekannten Tatsachen und begründet dann seine Thesen. Dies ist für Kenner aufschlussreich und macht das Handwerk der Historiker verstehbar. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus. Wenn die Römer gewonnen hätten"

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    28.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Umfangreich und detailreich, dabei präzise und spannend

    Als meine achtzehnte Empfehlung zur Quarantäne möchte ich das neue Buch des Althistorikers Mischa Meier bewerben: Es trägt den Titel „Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.“ und kann vielleicht als sein Opus Magnum bezeichnet werden. Das Buch ist wahrlich umfangreich und detailreich, dabei präzise und geradezu spannend. Um vorweg zu betonen, der Begriff der „Völkerwanderung“ tauchte erst Ende des 18. Jahrhunderts bei Michael Ignaz Schmidt auf und wurde dann vor allem durch Friedrich Schiller zum stehenden Begriff. Diese Begriffsbildung Ende des 18. Jahrhunderts und seine Folgen hat natürlich mit der zu dieser Zeit sich herausgebildeten Idee des Nationalstaates zu tun. So gesehen gehört der Begriff der „Völkerwanderung“ in das ästhetische Konzept einer Erziehung zur Nation bzw. in das des Vernunftstaates im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert mit samt den Folgen der Entwicklung des bürgerlichen Nationalstaates. Der Althistoriker Mischa Meier weist auch auf viele andere Fallstricke hin, die um den Begriff liegen. Zum Beispiel suggeriert der Begriff der „Völkerwanderung“ auch einen Niedergang und eine Verfallsgeschichte, die von außen das Römische Reich erfahren haben soll. Mischa Meier betont, dass nur für AlthistorikerInnen der römischen Geschichte die Völkerwanderung so etwas wie ein Niedergang darstellen könnte. MediävistInnen würden das aufkommende Mittelalter nie als einen Verfall betrachten, sondern vielmehr als eine Transformation. (Die Rede vom Verfall des Reiches und der Eintritt ins dunkle Mittelalter gehört mehr in die Geburtsrhetorik des Nationalstaates als in eine geschichtswissenschaftliche Untersuchung, die die historischen Ereignisse „zerzählt“.) Mischa Meier weist außerdem in seiner komplexen und differenzierten Studie nach, dass der Verfall (bzw. die Transformation) der römischen Ordnung vor allem auch ein innerer Prozess war. Des Weiteren trug die innere wie äußere Politik des Römischen Reiches wesentlich dazu bei, dass erst jene „ethnischen Identitäten“ die Bühne der Geschichten betraten bzw. entstanden sind, die den Fortbestand der römischen Ordnung gefährdeten und in andere Ordnungen transformierten. „Man kann wohl so weit gehen zu behaupten, dass die Existenz des „Imperium Romanum“ die grundlegende Voraussetzung für die Entstehung neuer politischer Gebilde auf seinem Boden und an seinen Rändern war. […] Es war also nicht nur ‚die germanische Welt […] vielleicht die großartigste und dauerhafteste Schöpfung des politischen und militärischen Genies der Römer‘, sondern auch die slawische und zumindest partiell sogar die muslimisch-arabische.“

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