Produktbild: Metropolis

Metropolis Aufstieg und Niedergang antiker Städte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

14405 KB

Originaltitel

The Life and Death of Ancient Cities. A Natural History

Übersetzt von

Susanne Held

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118421

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

14405 KB

Originaltitel

The Life and Death of Ancient Cities. A Natural History

Übersetzt von

Susanne Held

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118421

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  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    28.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade, dass der englische…

    Schade, dass der englische Untertitel bei der deutschen Ausgabe weggelassen wurde: "A Natural History". In diesem Untertitel wird die Zielsetzung nämlich sofort klar: es geht nicht um eine Aneinanderreihung von einzelnen Stadtgeschichten, sondern der Autor begreift Stadtgründungen als Teil der menschlichen Evolution in dem Sinn, dass das Leben in einer Stadt den Eigenschaften der Spezies Mensch entspricht und dass es Vorteile für ihn haben muss. Dazu verwebt der Autor die Humanwissenschaften mit Biologie, Ökologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber auch mit Archäologie und Literaturgeschichte – ein ausgesprochen origineller Ansatz, der sich zudem als zielführend und sehr umfassend erweist. Der Autor nimmt seinen Leser mit auf einen Parforceritt durch die antike Geschichte, der keine Sekunde langweilig ist und immer wieder den Bogen zur Gegenwart schlägt. Er beginnt naturgemäß aufgrund der Quellenlage bei Uruk, wo der Übergang vom Dorfleben zum Urbanismus erstmals belegt werden kann; er verweist aber sachgerecht auf die jüngeren Ausgrabungen bei Tell Brak in Syrien, einer vermutlich noch älteren städtischen Siedlung, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Der Autor macht dem Leser sofort klar, dass die Gründung Uruks und auch der anderen antiken Städte nicht das Ergebnis eines planvollen Handelns war, sondern eher das zufällige Ergebnis vieler Versuche, weil der Mensch offenbar ein urbanes Potential hat. Nur die geglückten Versuche können erforscht werden, während die missglückten ins Dunkel der Geschichte zurückfallen. Diese Versuche der bäuerlichen Dorfgemeinschaften, ihr Zusammenleben mit größerer Komplexität zu gestalten, fanden in langen Zeiträumen statt. Und vom Fruchtbaren Halbmond aus reist der Leser nun weiter durch die Geschichte. Nach einem kurzen Blick auf den Urbanismus ca. 3000 v. Chr. im Niltal, im Industal und in Nordchina und auf die jüngeren Städte im heutigen Mexiko und Peru konzentriert sich der Autor auf den mittelmeerischen Raum. Mancher wird sich wundern, wie klein die griechischen poleis waren. Faszinierend ist die Bedeutung der Erfindung des Segels, die für schnellere Transportwege und einen größeren Austausch sorgte und damit die Vernetzung der Städte vorantrieb und festigte. Die Reise endet bei den Megalopoleis, allen voran Rom. In jedem der vielen Kapitel bietet Woolf spannende und informative Unterhaltung. Ob das die Zusammenbrüche einiger Städte waren, die Bedeutung der Monumentalbauweise, die vielen Migrationsbewegungen aufgrund unterschiedlicher Ursachen, die beeindruckenden Urbanismen der Bronzezeit, die Bedeutung der Schrift, die Bedeutung des Eisens und anderer Metalle, die Gefahren des urbanen Lebens, die Bedeutung der Nekropolen, Bauweisen, Baumaterialien, die Organisation in Stadtstaaten und Imperien, Gründungsmythen, Kolonisierungen etc. - jedes Kapitel ist ein spannender Blick in eine vergangene Zeit. Immer aber hat der Autor den Menschen im Blick. Es ist die Neigung des Menschen zum Zusammenleben und zum problemlösenden Denken, aber auch die Tatsache, dass er ein „Allesfresser“ ist, die ihn in den Urbanismus führten. Ein umfassend durchdachtes Buch, lesbar für Fachleute (vgl. 47 Seiten Literaturhinweise) und für Laien, immer verständlich, ungemein kenntnisreich und spannend zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    21.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen und ihre Städte

    Der britische Professor Greg Woolf zeigt in diesem Band, wie Menschen ihre Städte planten und wo sie in großen Siedlungen lebten. Die Texte sind spannend und voll interessanter Details. Heute leben 75% aller Menschen auf der Welt in Metropolen. Woher diese Entwicklung kommt und welche Voraussetzungen dafür nötig sind, zeigt sich in diesem Sachbuch. Ein grosses Thema,auch in Bezug auf die Zukunft der Erdbevölkerung. So interessant kann Geschichte sein- die Lesezeit ist dieses Buch eindeutig wert.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    4/5

    29.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beginn der Urbanisierung

    In diesem Buch geht der Autor der Frage nach, was Menschen dazu bewogen hat Städte zu gründen. Er beschreibt hauptsächlich die Entwicklung im Mittelmeerraum von den Anfängen der Besiedlung bis zur Zeitenwende. Es gibt aber auch "Ausflüge" in andere Zivilisationen. Er untersucht auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Städten und Reichen, ihre Entwicklung und wie sie sich gegenseitig beeinflusst haben. Der Autor bereitet die umfangreichen Daten leicht verständlich auf. Dadurch lässt sich das Buch auch ohne Vorkenntnisse und umfangreichen recherchieren gut lesen. Es ist interessant und keinesfalls trocken, obwohl es viele Daten enthält. Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat interessante Einblicke geliefert.

  • Bewertung

    aus Gmunden

    4/5

    21.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Η ιστορία της πόλης!

    Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Städte eigentlich da sind wo sie sind? Der Autor dieses Buches gibt Ihnen auf Basis einer gründlichen Recherche Auskunft über das Phänomen der Metropolis. Voll mit wissenswerten Informationen.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    25.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr viel Wissen

    Warum zieht es den Menschen in die Stadt, weshalb sind Städte überhaupt entstanden und warum gehören sie zum Menschsein dazu? Greg Woolf geht diesen Fragen nach und erzählt vom Aufstieg und Fall antiker Städte. Seine Geschichte der Stadt ist zugleich eine große Darstellung des Mittelmeerraumes, die zudem ein Verständnis dafür schafft, wie sich unsere Städte in Zukunft entwickeln werden.Unsere Vorfahren haben häufig verstreut in Dörfern gelebt – bis zum Ende dieses Jahrhunderts jedoch werden wir fast alle in Städten leben. Dieses Buch erzählt vom Aufstieg und Fall antiker Städte vom Ende der Bronzezeit bis zum Beginn des Mittelalters. Es ist eine Geschichte von Krieg und Politik, Pest und Hungersnot, Triumph und Tragödie und präsentiert sich in ihrer einzigartigen Ambivalenz: mal großartig und erfolgreich, mal schäbig und fruchtlos. Doch wie kam es dazu, dass Städte überhaupt entstanden und wie konnten sie sich in offensichtlich wenig verheißungsvollen Umgebungen halten, wachsen und gedeihen? Wie mochte es gewesen sein, solche urbanen Welten zu bewohnen, die so anders sind als die unseren – Städte, die jede Nacht in der Dunkelheit versinken, Städte, über denen sich die Tempel der Götter auftürmten, Bauernstädte, Sklavenstädte, Soldatenstädte? Die wechselvolle Geschichte der antiken Städte umgreift zugleich die Geschichte von Generationen von Menschen, die sie erbaut und bewohnt haben, und die uns Monumente hinterlassen haben, deren Ruinen nüchterne Mahnmale für das 21. Jahrhundert sind. (Klappentext) Dieses Buch ist sehr gut aufgebaut und vermittelt sehr viel Wissen auf anschauliche und verständliche Weise. Ich konnte und mußte das Buch immer in Kapiteln lesen und dann das Gelesene erstmal „verdauen“. Man begibt sich auf eine eindrucksvolle Zeitreise und lernt sehr viel Neues. Vieles hat mich aber auch nachdenklich gemacht. Wer sich für das Thema interessiert, dem sei dieses Buch sehr empfohlen. Ich werde sicherlich das Buch noch öfters zur Hand nehmen und das eine oder andere Kapitel nochmals nachlesen.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    09.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urbanes Leben in der Antike

    In der langen Geschichte des Menschen sind Städte und städtisches Leben eine eher junge Erscheinung. Seit etwa fünf Jahrtausenden wurden Städte gegründet, bewohnt und auch wieder aufgegeben und verlassen. Heute leben deutlich mehr als 50% der Weltbevölkerung in Städten.Die Stadt wird oft als unerlässlich für Kultur und Zivilisation angesehen. Greg Woolf erzählt die Geschichte des urbanen Lebens im Mittelmeerraum der Antike. Wo endet das Dorf, wo beginnt die Stadt? Was macht eine Stadt aus, was unterscheidet sie von anderen Siedlungsformen? Viele der alten Städte waren vergleichsweise klein, mit nur wenigen tausend Einwohnern. Haben wir Menschen eine „Begabung“ für das Leben in Städten? Städte sind komplexe Gebilde, wie funktionieren sie, wie sind sie organisiert, was macht ihren Erfolg aus? Was ist Sinn und Zweck von Städten? Dieses mit interessanten Informationen und Gedanken vollgepackte Buch ist keine leichte Kost, aber es ist Seite für Seite lesenswert. (Siehe auch: Abulafia, Das Mittelmeer)

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